SCORPROFI - Hilfe (Stand: 13.09.2011)
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Abschlusstaste
Abschlusstaste ist die Taste, mit der eine Eingabe beendet wurde -
meistens die Enter-Taste.
Hinweis: Abschlusstaste beim Eingeben der Scores
Appendix-Mitchell
Appendix-Mitchell ist eine Mitchell-Paarturnierform, bei der die
Zahl der Tische größer ist als die Zahl der Runden; trotzdem spie-
len alle Teilnehmerpaare alle Boardsätze. Die Zahl der Runden muss
eine Primzahl sein.
Entsprechend der Anzahl, wie viele Tische es mehr sind, gibt es
Relaistische-Paare.
Achtung! Bei einer solchen Tische-Runden-Kombination kann,
es muss aber nicht Appendix-Mitchell gespielt werden.
Es ist sinnvoll, Appendix-Mitchell mit Laufkarten zu spielen, wenn
nicht die meisten Teilnehmer gewandte Turnierspieler sind, weil der
Lauf recht kompliziert ist:
Beispiel (andere Tische-Runden-Kombinationen laufen entsprechend):
10 Tische, 7 Runden Appendix-Mitchell (Rundenzahl = Primzahl!)
Es gibt (10-7=) 3 Relaistische-Paare:
die Boards werden ausgetauscht
zwischen den Tischen 1 und 8, 2 und 9, 3 und 10 .
Zu Beginn sitzen wie auch sonst die Nord/Süd- und die Ost/West-Paare
an den Tischen entsprechend ihrer Paarnummer.
Dann wird nach jeder Runde wie folgt gewechselt:
die Nord/Süd-Paare 8 bis 10 bleiben an ihren Tischen,
die Nord/Süd-Paare 1 bis 7 gehen zwei Tische aufwärts
und überspringen dabei die Tische 8 bis 10 (von 6 (7) an 1 (2))
die Ost/West-Paare 1 bis 3 bleiben an ihren Tischen,
die Ost/West-Paare 4 bis 10 gehen einen Tisch aufwärts
und überspringen dabei die Tische 1 bis 3 (von 10 an 4)
die Boards gehen einen Tisch abwärts (von 4 an 3+10, von 1+8 an 7)
Ein eventuelles Scrambeln beeinflusst nur die Spielrichtung, nicht aber
die Bewegung der Paare: alle bewegen sich weiterhin so, als wäre die
Spielrichtung unverändert.
Arbeitsspeicher
Arbeitsspeicher ist der Arbeitsplatz, der im Computer einem Programm
und seinen Daten zur Verfügung steht - Gegensatz Massenspeicher.
Es kann vorkommen, dass der Arbeitsspeicher nicht ausreicht für die
Tätigkeit, die Sie mit SCORPROFI begonnen haben. Dann sehen Sie meist
eine entsprechende Fehlermeldung auf dem Bildschirm.
Beseitigt der auf der nächsten Hilfe-Seite beschriebene Neustart des
Programms die Fehlermeldung nicht, so müssen Sie vor dem Start von
SCORPROFI mehr freien Arbeitsspeicher schaffen: Löschen Sie alle nicht
benötigten speicherresidenten Programme.
Falls auch das nicht hilft oder Sie sich damit nicht auskennen, so wen-
den Sie sich bitte an den Autor.
Gelegentlich hilft ein SCORPROFI-Neustart dem Problem ab. In diesem
Fall hat das Programm vorher irgendwo Speicherplatz belegt und danach
nicht mehr freigegeben. Das ist ein Programmfehler, den Sie dem Autor
mitteilen sollten, damit er behoben wird (Sie bekommen dann kostenlos
die berichtigte neue Version des Programms).
Damit der Fehler leichter zu finden ist, gehen Sie bitte so vor:
1. Schalten Sie Ihren Drucker ein und setzen Sie ihn möglichst auf
Schmaldruck, denn es wird ein Speicherplatz-Protokoll gedruckt.
2. Starten Sie SCORPROFI, und zwar mit dem Aufruf scprofi test .
3. Machen Sie die Arbeit, die Sie vor der Fehlermeldung getan haben,
bitte nochmals - selbstverständlich darf dies auch in Kurzform und
mit anderen Zahlen sein.
4. Schicken Sie dem Autor eine Fehlerbeschreibung und das Speicher-
platz-Protokoll.
Aussetztisch
im Paarturnier: ein Tisch, an dem ein Paar fehlt
und das andere deswegen pausiert
Etwas anderes ist ein Sitztisch.
Im Individualturnier gibt es keinen Aussetztisch, weil mit Rovern
gespielt wird, wenn sich Spieler über volle Tische hinaus beteiligen.
Wenn es wegen der Paarezahl in mehr als einer Abteilung einen
Aussetztisch gibt, so bedenken Sie bitte, dass die Turnierteilnehmer
zum Spielen gekommen sind und nicht zum Pausieren. Wählen Sie deswegen
einen Spielmodus, bei dem Aussetztische möglichst vermieden werden:
Die wohl beste Methode ist, dass jeweils zwei beim Grundlauf spielfreie
Paare gegeneinander spielen. Nähere Informationen dazu finden Sie unter
"gemeinsamer Tisch".
Zur Not lassen sich Aussetztische (wenn es eine gerade Zahl ist) auch
vermeiden, indem mit ungleich großen Abteilungen gespielt wird.
Dazu muss in der Initialisierungsdatei die Variable mitchell1 ent-
sprechend gesetzt sein.
autoexec.bat
DOS-Programm, das nach dem Einschalten des Computers automatisch
abgearbeitet wird.
Backslash
das Zeichen "\", unentbehrlich in Dateinamen mit Pfad
(SCORPROFI akzeptiert stattdessen auch "/").
Wahrscheinlich finden Sie es auf Ihrer Tastatur auf der Vorderseite
oder als besonders herausgestelltes Zeichen auf einer Taste.
Auf den Bildschirm können Sie es auf eine der folgenden Arten bringen:
gleichzeitig die Taste "Alt Gr" und die Taste mit dem "\" drücken;
gleichzeitig die Tasten "Strg", "Alt" und die mit dem "\" drücken;
die Taste "Alt" drücken und gleichzeitig auf dem Nummernblock "92"
eingeben.
Batchfile
Programm in der DOS-Programmiersprache, das vom Computer zeilenweise
abgearbeitet wird. Das Dateikennzeichen ist stets .BAT.
Da für die Programmierung umfangreicher Aufgaben wesentlich leistungs-
fähigere Programmiersprachen zur Verfügung stehen, werden Batchfiles
in erster Linie beispielsweise zum Aufruf von Programmen eingesetzt -
hier ersparen Sie dem Anwender oft viele Eingaben.
Batchfile-Beispiele sind das zum Installieren von SCORPROFI verwendete
BRIINST.BAT sowie SCPROFI.BAT zum Programmstart.
Betriebssystem
Programm, das ein Computer braucht, um überhaupt etwas tun zu können
- wird normalerweise beim Kauf mitgeliefert.
Auf Personalcomputern wird heute meist ein Windows-Betriebssystem von
Microsoft eingesetzt. SCORPROFI kann unter allen bisher erschienenen
Versionen verwendet werden. Außerdem läuft das Programm auch auf reinen
DOS-Computern, die es aber kaum noch gibt.
Booten
Neustart der Computertätigkeit (= Hochfahren des Computers):
nach dem Einschalten,
nach Drücken des Reset-Knopfes (falls vorhanden),
nach gleichzeitigem Drücken der Tasten Strg, Alt und Entf.
Alle Daten im Arbeitsspeicher gehen verloren!
Butler-Wertung
Hinweise: Auswertungsmethoden für Paar- und Individualturniere
Turnier mit Team- und Paar-Auswertung
Butler-Turnier für CP-Daten eingeben
Mit Hilfe der Butler-Wertung wird ein Paar- oder Individualturnier nach
Art eines Teamturniers ausgewertet, und zwar unter Berücksichtigung des
Abstands zwischen den Scores mit Hilfe des Datumscores.
Meist werden Turniere nach der Matchpoint-Wertung abgerechnet.
SCORPROFI erlaubt die nachträgliche Umstellung auf eine andere Methode
über Turniermenü: Scores - umrechnen .
CP-Verzeichnis
Alle Dateien, die mit Clubpunkten zu tun haben, speichert und sucht
SCORPROFI im CP-Verzeichnis: Spielerlisten, Turniere- und Ergebnisse-
Dateien, Clubpunkte-Dateien; außerdem auch die Datei mit den vorgege-
benen Scores für Programmtests.
Standard für das CP-Verzeichnis ist das Unterverzeichnis CP des
Programm-Verzeichnisses. Nur dann, wenn Sie die Daten anderswo
speichern wollen, müssen Sie SCORPROFI mit dem Parameter CPdir
aufrufen; dir ist dabei der komplette Pfad zu dem von Ihnen
gewählten Verzeichnis.
Dateikennzeichen
der hinter dem Punkt stehende Teil des Dateinamens
- auch als Erweiterung, Extension oder Nachname bezeichnet
SCORPROFI verwendet bei der Datenspeicherung unterschiedliche Datei-
kennzeichen für
Turnierläufe
Hinweis: Änderung eines Turnierlauf-Dateinamens
Turnierdaten
Hinweis: Änderung dieses Dateikennzeichens
Spielerlisten und Clubpunkteabrechnungsdateien
Ranglistendateien
Dateiausgaben
Dateiname
Ein Dateiname besteht aus maximal zwölf Zeichen:
xxxxxxxx.yyy
dem Hauptteil (Vorname) mit maximal acht Zeichen,
einem Punkt - nur nötig, wenn eine Erweiterung folgt -,
der Erweiterung (Extension, Nachname, Dateikennzeichen) - sie kann
auch fehlen.
Vor dem Dateinamen kann noch ein Pfad stehen, der mit einem Backslash
enden muss.
Hinweise: SCORPROFI-Dateien
Dateinamen von Turnierläufe-Dateien
Turnier-Dateien
Clubpunkteabrechnungsdateien
Ranglistendateien
Datensicherung
Hinweise: Fehlermeldung bei der Datensicherung
Arbeiten mit zwei oder mehr Computern
wie ein Parameter übergeben wird
Zusätzlich zur normalen Datenspeicherung auf Festplatte ist nach Been-
digung der Bearbeitung eines Turniers eine Datensicherung auf Diskette
oder einem anderen beweglichen Datenspeicher möglich.
Ist eine solche Datensicherung erfolgt, so stehen die Turnierdaten
auch nach einem Ausfall der Festplatte noch zur Verfügung.
Informationen dazu finden Sie unter
automatische Datensicherung auf externem Datenspeicher.
Datumscore
Datumscore ist der Durchschnitt aller Scores eines Boards, wobei
- wenn Sie nichts anderes wählen - je 1/7 der höchsten und der
niedrigsten nicht berücksichtigt werden, wenn mehr als 4 Scores
auszuwerten sind. Anstelle der Zahl "4" können Sie durch die
Variable butler in der Initialisierungsdatei eine andere festlegen.
Der Datumscore dient als Basis für die Butler-Wertung:
entsprechend dem Unterschied zwischen Score und Datumscore gibt es
Plus- und Minuspunkte.
Directory
siehe unter Verzeichnis
DOS
abgekürzt für Disk Operating System: das früher meisteingesetzte
Betriebssystem für Personalcomputer. Führend waren MS-DOS von Microsoft
und PC-DOS von IBM in verschiedenen Versionen.
SCORPROFI läuft unter DOS, kann aber auch von Windows und OS/2 aus als
DOS-Programm gestartet werden. Gegenüber den meisten Windows-Versionen
ist der Betrieb direkt unter DOS vorzuziehen, weil dieses Betriebs-
system stabiler läuft, also weniger absturzgefährdet ist. -
Mit alt-F4 können Sie Windows beenden und auf die DOS-Ebene kommen.
Über den Punkt System des Hauptmenüs können sie Betriebssystem-
Funktionen wie Kopieren und Löschen für einige SCORPROFI-Daten und
andere Zwecke ohne Rückkehr zum Betriebssystem ausführen.
Editor
Ein Editor ist Programm zur Bearbeitung von Text-Dateien.
Über Hauptmenü: System - Editor
können Sie einen Mini-Editor für die Initialisierungsdatei BRIDGE.INI
und für Druckersteuerzeichen-Dateien mit der Dateinamens-Erweiterung
.PRW aufrufen. Dieser besitzt nur die dafür erforderlichen Funktionen
und kann Zeilen mit bis zu 80 Zeichen verarbeiten.
Änderungen von Variablen in diesen Dateien werden sofort wirksam.
MS-DOS stellt seit der Version 5.0 den guten Editor EDIT zur Ver-
fügung. Es ist aber auch in fast allen guten Hilfsprogrammen eine Edi-
tor-Funktion enthalten.
Weniger gut lässt sich eine Textverarbeitung einsetzen: Hier müssen Sie
unbedingt dafür sorgen, dass die bearbeitete Datei wieder als ASCII-
Datei gespeichert wird, sonst wird sie unbrauchbar.
Um eine Datei "dateiname", die im Verzeichnis "verzeich" gespeichert
ist, mit dem MS-DOS-Editor EDIT zu bearbeiten, muss der Pfad auch das
Verzeichnis enthalten, in dem dieser Editor gespeichert ist. Dann gehen
Sie auf der DOS-Ebene mit cd verzeich ins Verzeichnis
und geben Sie dann edit dateiname ein.
Ergebnisse-Verzeichnis
SCORPROFI speichert und sucht alle Turnierergebnisse im Ergeb-
nisse-Verzeichnis. Standard dafür ist das Unterverzeichnis ERG
des Programm-Verzeichnisses.
Nur dann, wenn Sie die Ergebnisse anderswo speichern wollen, müssen
Sie SCORPROFI mit dem Parameter ERGdir aufrufen; dir ist dabei der
Pfad zu dem von Ihnen gewählten Verzeichnis.
Erweiterung
das Dateikennzeichen - siehe auch unter Dateiname
Extension
das Dateikennzeichen - siehe auch unter Dateiname
Hardware
Hinweise: Bildschirmfarben
Tastatur
Drucker
Hardware ist der Computer mit allem, was Greifbares dran und drin ist,
im weiteren Sinn auch der Drucker und eventuell anderes externes Zube-
hör (Peripherie). - Gegensatz: Software.
SCORPROFI läuft auf IBM-kompatiblen Computern mit 624 KByte Gesamt- und
(für die Normalversion) etwa 500 KByte freiem Arbeitsspeicher unter
MS-DOS ab Version 3.3.
Als Massenspeicher ist eine Festplatte notwendig.
Ohne Drucker ist zwar jede Eingabe und das Anschauen der Ergebnisse auf
dem Bildschirm möglich - das ist aber auf die Dauer zu wenig.
Howell-Turnier
Paarturnierform, bei der grundsätzlich jeder gegen jeden spielt
(Sonderfall: Interwoven-Howell), wenn nicht aus Zeitgründen ein
verkürztes Turnier gespielt wird. Den Lauf kann jeder Teilnehmer
aus Lauf- oder Tischkarten ersehen.
Hinweise: Howell-Turnier an drei Tischen
Howell-Turnierlauf auswählen
verschobene Howell-Läufe
Startplätze ausgeben
Turnierlauf-Bewertung
Paarnummern
Hilfe: SCORPROFI verwendet nicht den gewünschten Turnierlauf
Für fast beliebige Tische/Runden-Kombinationen errechnet SCORPROFI
den Lauf über
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Turnierlauf bereitstellen
- Howell-Turnier
- Näheres dazu finden Sie unter Howell-Paarturnierläufe.
Lauf-Verzeichnis
Alle Turnierläufe, die Sie eingegeben haben oder SCORPROFI errechnet
hat, speichert und sucht SCORPROFI im Lauf-Verzeichnis. Standard dafür
ist das Unterverzeichnis LAUF des Programm-Verzeichnisses.
Wenn Sie die Läufe anderswo speichern oder gelegentlich einen Lauf
aus einem anderen Verzeichnis verwenden wollen, müssen Sie SCORPROFI
mit dem Parameter LAUFdir aufrufen; dir ist dabei der komplette Pfad
zu dem von Ihnen gewählten Verzeichnis.
Maske
Hinweis: Maskenvariable
Buchstabenmuster, das beispielsweise den übereinstimmenden Teil
mehrerer verschiedener Dateinamen kennzeichnet.
Unter DOS steht dabei ein ? für irgendein beliebiges Zeichen und
ein * für mehrere beliebige Zeichen (es kann auch gar keines sein).
Massenspeicher
Als Massenspeicher, dem Aufbewahrungsort für Massen von Daten, die im
Arbeitsspeicher keinen Platz mehr haben, dient normalerweise in erster
Linie eine im Computer eingebaute Festplatte.
Außerdem gibt es externe Massenspeicher, mit denen Daten von einem
Computer zu einem anderen transportiert werden können:
Disketten, CD-ROMs, DVDs, Speicherstifte, Speicherkarten und andere.
Häufig kann SCORPROFI über Hauptmenü: System usw. seine Daten direkt
auf einen Massenspeicher kopieren oder von ihm holen. Nicht möglich ist
dieses Kopieren beispielsweise auf eine CD oder DVD.
Matchpoint-Wertung
Hinweis: Auswertungsmethoden für Paar- und Individualturniere
Die Matchpoint-Wertung ist die übliche Art der Auswertung von Paar-
und Individualturnieren:
ein Paar bekommt für jeden Score, der auf derselben Seite schlechter
ist als sein eigener, zwei Punkte gutgeschrieben und für jeden glei-
chen Score einen Punkt. Der Abstand zwischen den Scores spielt dabei
keine Rolle.
Für Clubturniere legt SCORPROFI automatisch die Matchpoint-Wertung
zugrunde. Sonst wird bei der Eingabe der Daten gefragt, welche Wertung
angewendet werden soll. Sie können aber nachträglich die Auswertung auf
eine andere Methode umstellen über
Turniermenü: Scores - umrechnen
Mitchell-Turnier
Hinweise: Rover-Paare und -Spieler
Roverpaar mit Aussetzrunde
gespeicherter Lauf mit Rover
Kneipen-Turnier
Teamturnier in Mitchell-Art
Paarnummern
Für manche Tische- und Rundenzahlen sind für Mitchell-Paarturniere
Besonderheiten zu beachten:
Mitchell-Paarturnier mit gerader Tischezahl
Rundenzahl kleiner als Tischezahl und Primzahl: Appendix-Mitchell
Turnier mit Roverpaar 9 Tische/9 Runden oder 15 Tische/15 Runden
Beim Mitchell-Paarturnier spielen die Paare einer Gruppe gegen die
Paare einer anderen Gruppe, und zwar grundsätzlich in der Art, dass
die eine Gruppe immer auf Nord/Süd und die andere immer auf Ost/West
spielt.
Es ist üblich, dass die Nord/Süd-Paare immer am selben Tisch spielen
und die Ost/West-Paare nach jeder Runde einen Tisch nach oben gehen
(vom letzten Tisch an Tisch 1). Die Boardsätze werden dagegen nach
jeder Runde einen Tisch nach unten gegeben (von Tisch 1 an den letz-
ten Tisch).
Da immer nur Nord/Süd-Spieler gegen Ost/West-Spieler spielen, ergibt
sich für jede Gruppe eine eigene Rangliste; das Turnier hat einen
Sieger auf Nord/Süd und einen auf Ost/West.
Will man für ein Mitchell-Turnier nur eine Rangliste, so spielt man es
mit Scrambling.
Nur in besonderen Fällen - wenn es mehr ums Vergnügen als um die Gewin-
nung einer genauen Rangliste geht und die Spieler jeder Stärke gleich-
mäßig auf Nord/Süd und Ost/West verteilt sind - sollte man die von
SCORPROFI gebotene Möglichkeit nutzen, die Ergebnisse beider Richtungen
ohne Scrambling in nur einer Rangliste zusammenzufassen. Dazu muss in
der Initialisierungsdatei die Variable mitchell1 entsprechend gesetzt
sein.
Beim Mitchell-Individualturnier bekommen die Teilnehmer zwar fortlau-
fende Spielernummern, spielen aber so, als wären sie auf vier Gruppen
verteilt. Jeder Spieler beginnt an jedem Tisch entsprechend seiner
Anfangs-Richtung, doch können an jedem Tisch bis zu drei Runden mit
Platzwechsel gespielt werden.
Auch hier gibt es für jede "Richtung" eine Rangliste und kann man durch
Scrambling erreichen, dass es nur eine Rangliste gibt. Üblicherweise -
auch von SCORPROFI - werden aber auch ohne Scrambling die vier Rang-
listen in nur einer zusammengefasst.
Nachname
das Dateikennzeichen - siehe auch unter Dateiname
Overlay-Datei
Ein Programm mit vielen Funktionen beansprucht meist so viel Arbeits-
speicher, dass es leicht mit den durch DOS gesetzten Grenzen für dessen
maximale Größe in Konflikt kommt. Dann hilft das Overlay-Verfahren:
Es wird immer nur der Teil des Programms im Arbeitsspeicher gehalten,
den man für raschen Zugriff benötigt. Die seltener benutzten Funktionen
werden nur so lange vom Massenspeicher in den Arbeitsspeicher geholt,
wie man sie benötigt.
Diese Funktionen sind in der Overlay-Datei gespeichert (Nachname .OVR).
Selbstverständlich braucht es Zeit, die Daten bei Bedarf vom Massen-
speicher zu holen. Bei einer schnellen Festplatte wird Ihnen dies aber
kaum auffallen.
Parameter
Hinweis: wie ein Parameter übergeben wird
Parameter sind Mitteilungen an ein Programm, die ihm bei Bedarf beim
Programmstart übergeben werden und dann seinen Ablauf in bestimmter,
bei der Programmierung festgelegten Weise steuern. Die Übergabe erfolgt
in der Art, dass sie, jeweils durch Leerzeichen getrennt, dem Programm-
namen folgen.
Beispiel: scprofi sicha ergb:\erg cpb:\cp
Hier sind "sicha", "ergb:\erg" und "cpb:\cp" die insgesamt drei
Parameter.
SCORPROFI benötigt zum Ablauf keine Parameterübergabe, wenn das
Lauf-Verzeichnis, das Ergebnisse-Verzeichnis und das CP-Verzeichnis
in der im Installationsprogramm vorgesehenen Art festgelegt sind und
zum Drucken ein Epson LQ oder ein kompatibler Drucker verwendet wird.
Wenn Sie sich anders eingerichtet haben, berücksichtigt das Programm
jedoch - soweit vorhanden - die folgenden Parameter, die in beliebiger
Folge (Groß- oder Kleinbuchstaben beliebig) übergeben werden können:
beginnend mit LAUF (ohne Leertaste danach!): das Lauf-Verzeichnis
beginnend mit ERG: das Ergebnisse-Verzeichnis
beginnend mit CP: das CP-Verzeichnis
beginnend mit NAM: der Name der zu verwendenden Spielerliste
beginnend mit DRU: der Name der Druckersteuerzeichen-Datei
beginnend mit SICH: das Verzeichnis, in dem die Datensicherung erfolgt
Die mit den Parametern NAM oder DRU festgelegten Dateinamen werden auch
dann verwendet, wenn in der Initialisierungsdatei andere Dateinamen
angegeben sind.
path
DOS-Befehl, siehe unter Pfad
Pfad
1. Der Pfad ist eine dem Dateinamen vorangestellte Angabe, die zeigt,
in welchem Verzeichnis die Datei gespeichert ist. Die Pfad-Bezeich-
nung muss mit einem Backslash enden.
2. Ist in der Datei autoexec.bat mit "path" ein Pfad deklariert, dann
sucht DOS nicht nur im aktuellen Verzeichnis nach einem aufgerufe-
nen Programm, sondern in allen Verzeichnissen, die in diesem Pfad
genannt sind.
Beispiel:
path=c:\;c:\dos;c:\bat (";" zwischen den Verzeichnisnamen!)
Jetzt sucht DOS auf dem Laufwerk C im Hauptverzeichnis (\) und
in den Verzeichnissen dos und bat.
Programm-Verzeichnis
Alle Programm-Dateien, die SCORPROFI benötigt, müssen im selben Ver-
zeichnis gespeichert sein - dem Programm-Verzeichnis. Dafür legt das
Installationsprogramm im allgemeinen das Verzeichnis SCPROFI im
Hauptverzeichnis der Festplatte C an oder verwendet es das schon
vorhandene Verzeichnis BRIDGEKW.
SCORPROFI läuft aber auch in jedem anderen Verzeichnis; es müssen nur
die Pfade und Batchfile-Aufrufe dazu passen, wenn Sie nicht stets
"von Hand" zuerst ins Programm-Verzeichnis wechseln wollen.
Relaistische
Bei manchen Läufen wird ein Boardsatz ausnahmsweise in einer Runde an
zwei Tischen - den Relaistischen - gleichzeitig gespielt. Dann werden
die Boards zwischen diesen Tischen ausgetauscht.
Auf den Spieler-Laufkarten ist in diesem Fall in einer Spalte "Tausch"
der Tisch angegeben, mit dem die Boards auszutauschen sind.
Beim Scoren von Boards mit Relaistischen ist wegen der Reihenfolge der
Paarungen besondere Aufmerksamkeit erforderlich.
Das Spielen der Boards an zwei Tischen verlangsamt den Turnierablauf.
Deswegen sollte nach Möglichkeit ein anderer Lauf gewählt werden.
Root-Directory
siehe unter Hauptverzeichnis
Rover
Hinweise: Mitchell-Paarturnier mit Rover an 9 Tischen über 9 Runden
oder an 15 Tischen über 15 Runden
Roverpaar mit Aussetzrunde
gespeicherter Turnierlauf mit Rover
Ein Roverpaar ist ein überzähliges Paar, das in einem Mitchell-Turnier
in jeder Runde an einen anderen Tisch geht und dort im allgemeinen das
Nord/Süd-Paar verdrängt, das dann spielfrei ist.
Das Roverpaar braucht eine Laufkarte.
(Wenn Sie Mitchell ohne Rover spielen wollen, finden Sie Informationen
dazu bei der Variablen mitchell1 in der Initialisierungsdatei.)
In einer Howell-Gruppe können mehrere Roverpaare an den Sitztischen
nach den normalen Howell-Laufkarten spielen.
Im Individualturnier kann es bis zu drei Roverspieler geben. Auch hier
verdrängt ein Rover in jeder Runde einen Spieler, der dann spielfrei
ist. Der Rover braucht eine Laufkarte.
Die Errechnung eines Roverlaufs für ein Mitchell-Paarturnier kann
einige Zeit beanspruchen. Sie können dazu vorgeben, ob das Roverpaar
keine Aussetzrunde haben soll
(wenn mehrere Durchgänge gespielt werden, dieses Paar von Anfang an
dabei ist und es nicht in jedem Durchgang aussetzen soll)
oder in welcher Runde es aussetzen soll
(beispielsweise in der ersten, wenn es erst nach Spielbeginn gekom-
men ist, oder in der letzten, wenn es vorzeitig weg muss).
Wenn SCORPROFI keinen Roverlauf ohne oder mit der gewünschten Aussetz-
runde findet, sucht es einen mit einer beliebigen.
Ruhetisch
Damit bei einem Mitchell-Turnier mit gerader Tischezahl und eben-
sovielen Runden die Ost/West-Paare nicht auf Boardsätze stoßen,
die sie schon gespielt haben, wird ein solches Turnier üblicherweise
mit Ruhetisch und Relaistischen gespielt.
Hinweise: Ruhetisch-Ersatz
(als Notlösung mit unerfahrenen Spielern)
kein Ruhetisch, wenn die erste Runde als "Nullrunde"
nicht gespielt wird
Der Ruhetisch ist ein Platz für die Boards; mit den Plätzen der Spieler
hat er nichts zu tun. Vom Tisch darüber werden die Boardsätze hierher
gelegt, und sie werden dann auf ihrem Weg tischabwärts eine Runde lang
nicht gespielt. Vor der nächsten Runde werden sie an den nächstniedri-
geren Tisch geholt.
Der Ruhetisch muss in der Mitte zwischen den Relaistischen liegen.
Der üblichen Art entsprechend, sind bei SCORPROFI der Tisch 1 und der
Tisch mit der höchsten Nummer die Relaistische. Der Ruhetisch liegt
dann zwischen dem Tisch mit der
Nummer = halbe Tischezahl und dem nächsthöheren.
In der ersten Runde wird an den Relaistischen der Boardsatz 1 gespielt,
sonst an der unteren Hälfte der Tische der Boardsatz, der der Tischnum-
mer entspricht, an der oberen Hälfte der nächsthöhere.
Die Nord/Süd- und die Ost/West-Paare sitzen wie üblich an den Tischen
entsprechend ihrer Paarnummer.
Beispiel (andere Tischezahlen entsprechend):
10 Tische, 10 Runden mit Ruhetisch:
Die Boards werden ausgetauscht zwischen den Tischen 1 und 10.
In der ersten Runde werden gespielt
an den Tischen 1 und 10 der Boardsatz 1 im Wechsel
an den Tischen 2 bis 5 die Boardsätze 2 bis 5
an den Tischen 6 bis 9 die Boardsätze 7 bis 10.
Der Boardsatz 6 liegt am Ruhetisch (zwischen den Tischen 5 und 6).
Der Wechsel der Paare geschieht wie auch sonst bei Mitchell-Turnieren.
Ein eventuelles Scrambeln beeinflusst nur die Spielrichtung, nicht aber
die Bewegung der Paare: alle bewegen sich weiterhin so, als wäre die
Spielrichtung unverändert.
Die Boards kommen grundsätzlich einen Tisch tiefer,
aber (beim Beispiel mit 10 Tischen)
von den Relaistischen 1+10 an Tisch 9
vom Tisch 2 an die Relaistische 1+10
vom Ruhetisch an Tisch 5
vom Tisch 6 an den Ruhetisch
Scrambling
Scrambling ermöglicht es, bei einem Mitchell-Turnier die Ergebnisse
aller Teilnehmer in nur einer Rangliste vergleichbar auszugeben. Dazu
werden während des Turnierlaufs die Seiten vertauscht; die bisherigen
Nord/Süd-Spieler spielen fortan auf Ost/West und umgekehrt. Die Bewe-
gungsweise der Paare verändert sich nicht.
Die beste Qualität des Turnierlaufs - Einzelheiten dazu finden Sie bei
der Howell-Turnierlauf-Bewertung unter "Vergleich der Spielrichtungen"
- bringt das Scrambeln nach etwa einem oder zwei Drittel der Zahl der
zu spielenden Runden.
SCORPROFI frägt Sie, nach welcher Runde gescrambelt werden soll (der
Vorschlag liegt bei zwei Drittel der Rundenzahl), und legt den Lauf
entsprechend fest. Sie können aber in Ihrer Initialisierungsdatei
diese clubinternen Sonderoptionen setzen:
scrambling=0, : Bei Clubturnieren wird nicht gefragt, sondern immer
ein Lauf ohne Scrambeln zugrundegelegt. Wollen Sie trotzdem
scrambeln, so müssen Sie ein "neues Turnier anderer Art" starten.
scrambling=9, : Nach einer entsprechenden Frage können Sie festlegen,
dass nach jeder Runde gescrambelt wird.
Es sind auch andere Formen mehrmaligen Scrambelns möglich, aber nicht
üblich. Deswegen werden sie von SCORPROFI nicht unterstützt.
Sitztisch
Ein Sitztisch ist (in erster Linie) im Howell-Turnier ein Tisch, an
dem ein Paar das ganze Turnier über bleibt - vergleiche Aussetztisch.
Im (normal gespielten) Mitchell-Turnier bleiben alle Paare, die in der
ersten Runde auf Nord/Süd spielen, während des ganzen Turniers (bzw.
Durchgangs) an diesem Tisch.
Software
Das sind die Programme, die im Computer arbeiten - beispielsweise das
DOS-Betriebssystem und SCORPROFI.
Sprung
Bei einem Mitchell-Paarturnier mit gerader Tischezahl kämen bei nor-
malem Wechsel die Ost/West-Paare, wenn sie die halbe Tischezahl absol-
viert haben, an Tische mit Boardsätzen, die sie schon gespielt haben.
Um das zu vermeiden, wird ein solches Turnier mit Ruhetisch gespielt,
wenn die Rundenzahl gleich der Tischezahl ist, und bei kleinerer Run-
denzahl mit Sprung:
Die Ost/West-Paare überspringen einmal einen Tisch, gehen also zwei
Tische nach oben.
Hinweise: Ruhetisch-Ersatz
(als Notlösung mit unerfahrenen Spielern)
erste Runde wird als "Nullrunde" nicht gespielt
Sprung-Runde ändern
Der Sprung kann technisch korrekt erfolgen in einer Zeitspanne, die
begrenzt ist
frühestens: Zahl der noch nicht gespielten Runden = halbe Tischezahl,
spätestens: Zahl der gespielten Runden = halbe Tischezahl.
SCORPROFI legt den Sprung ohne Rücksicht auf die Tischezahl so fest,
dass er dann erfolgt, wenn die Hälfte der Runden gespielt ist.
Hilfe: Korrektur, wenn ein Turnierleiter den Sprung nicht
ausführen ließ, als die halbe Rundenzahl gespielt war,
sondern erst später
Stapeldatei
deutsche Bezeichnung für Batchfile
Subdirectory
siehe unter Verzeichnis
Unterverzeichnis
siehe unter Verzeichnis
Verzeich.neu:
Wenn SCORPROFI den Inhalt eines Verzeichnisses zeigt, damit Sie eine
Datei auswählen können, so ist dies als letzter Posten genannt.
Sie sollten ihn wählen, wenn Sie noch in einem anderen Verzeichnis
oder in einem anderen Massenspeicher Daten der gesuchten Art
gespeichert haben - dann können Sie damit dorthin wechseln.
Verzeichnis
Hinweis: Verzeichnis anlegen oder löschen
englisch: Directory
unter Windows sehr gut als Ordner bezeichnet
- ein Behälter, der Programme und Daten enthalten kann
Ein Verzeichnis ist eine Datei auf Diskette oder Festplatte oder ande-
rem Datenträger, deren Daten anzeigen, auf welche Programme und Daten
von hier aus der Zugriff möglich ist. Daten können auch weitere Ver-
zeichnisse sein, das sind dann Unterverzeichnisse (= Subdirectorys).
Das Hauptverzeichnis ist das erste Verzeichnis auf dem Datenträger und
Ausgangspunkt für alle Unterverzeichnisse.
Vorname
in Spielernamen und Spielerliste: siehe unter Spielernamen
in Dateinamen: siehe unter Dateiname
Abteilung
Hinweise: ungleich große Abteilungen
Kennfarben
duplizierte Boards
Klassen
Eine Abteilung ist die organisatorische Einheit, in der beim Mitchell-
System alle Spieler einer Gruppe gegen Spieler derselben anderen Grup-
pe, beim Howell-System die Spieler einer Gruppe untereinander spielen.
Ist x die Anzahl der Gruppen in einem Paarturnier, so ist die Zahl der
Abteilungen
mindestens x/2 - wenn alle Gruppen Mitchell spielen - und
höchstens x - wenn alle Gruppen Howell spielen.
Wenn es wegen der Paarezahl in mehr als einer Abteilung einen
Aussetztisch gibt, können jeweils zwei deswegen spielfreie Paare an
gemeinsamen Tischen gegeneinander spielen.
SCORPROFI gibt Ihnen dazu ggf. die nötigen Informationen.
Boardsatz
Zwei oder mehr Boards, die von zwei Paaren (auch im Individual- und
Teamturnier) am selben Tisch nacheinander gespielt werden, bilden einen
Boardsatz.
SCORPROFI verwendet für die Boardsätze Boards mit aufeinanderfolgenden
Nummern (Ausnahme: 3-Tische-Howell-Paarturnier). Deswegen ist immer
höchste Boardnummer des Satzes = Satznummer x Boards pro Runde
Satznummer = höchste Boardnummer / Boards pro Runde
siehe auch unter Runde
Hinweise: Teamturnier: Zahl der Boards pro Runde ändern
Boardzettel drucken
duplizierte Boards
Durchgang
Hinweis: Roverpaar mit Aussetzrunde
Ein Durchgang ist nach Kapitel I der Turnier-Bridge-Regeln ein ausge-
dehnter Spielabschnitt, während dessen geplant ist, eine festgelegte
Anzahl von Boards zu spielen.
Es ist also die Summe aller Runden, die nacheinander gespielt und
geschlossen abgerechnet werden.
Im Turnier werden entweder mehrere Durchgänge gespielt oder nur einer.
Wenn mehrere Durchgänge gespielt werden und der erzielbare Top nicht
in allen gleich ist, zeigt SCORPROFI
- beispielsweise bei einem Paarturnier mit 34 Paaren in 2 Gruppen,
2 Durchgänge mit je 13 Runden:
Howell: 2 x 8½ Tische, Spielfreie spielen gegeneinander, Top 32;
Mitchell: 17 Tische, Top 24;
im ausgegebenen Zwischen- oder Endstand hier den Hinweis
"Punkte-Hochrechnung auf Top 32 von Top 24" .
Das geschieht immer, wenn der höchste Top aller abgerechneten Durch-
gänge (der Turniertop) höher ist als einer der Durchgangstops. Damit
die Ergebnisse der Boards aller Durchgänge gleichwertig sind, werden
die aus Boards mit niedrigerem Top entsprechend §§ 24 (4) und 28 (3)
der DBV-Turnierordnung hochgerechnet.
Dabei können sich Ergebnisse zeigen, über die Sie sich wundern werden.
Die Ursache dafür ist, dass für die Hochrechnung eine Formel anzuwenden
ist, die aus dem Top 24 nicht den Top 32 macht, sondern nur 31,7, und
aus der Null 0 nicht wieder 0, sondern 0,3.
Konsequenzen in SCORPROFI aus unserem Beispiel:
Erreichbare Punkte: Howell 26 x 32 = 832; Mitchell hochgerechnet
26 x 31,7 = 824,2; insgesamt nicht 2 x 832 = 1664, sondern 1656,2.
50 Prozent: Howell 416, Mitchell (ohne Hochrechnung) 312,
Gesamtturnier nicht erwartungsgemäß 2 x 416 = 832, sondern nur 828.
Durch die Hochrechnung werden beim hochgerechneten Durchgang die durch-
schnittlichen Prozentsätze höher: Der Top bringt weniger Punkte als 32,
aber trotzdem 100 Prozent. Die Null bringt Punkte und damit mehr als
0 Prozent (genauer: fast 1 %). Auch die dazwischen liegenden Ergebnisse
bringen mehr als vor der Hochrechnung.
Das kann sogar dazu führen, dass ein Paar im Gesamtergebnis einen
höheren Prozentsatz erreicht als in allen Durchgängen.
Gruppen
Bei größeren Turnieren sowie allen Mitchell-Turnieren werden die Teil-
nehmer zur Ablaufs-Organisation auf mehrere Gruppen (Linien) verteilt.
SCORPROFI gibt allen Teilnehmern eine Paar- oder Spielernummer.
Diese Losnummer ergibt sich so:
Nummer der Gruppe x 100 + Platznummer innerhalb der Gruppe
Rover gehören nicht fest zu einer Gruppe und bekommen deswegen
Teilnehmernummern ab 1.
Laufende Nummern ab 1 bekommen die Turnierteilnehmer, wenn sie nicht
auf mehrere Gruppen verteilt sind (Howell-Turnier).
Von der Gruppe zu unterscheiden ist die Klasse.
Klassen
Hinweise: Clubturniere in Klassen mit Auf- und Abstieg
zwei Klassen spielen verschobenes Howell
Klasse wechseln
mehrklassige Turniere mit Bridgemates erfassen
mehrklassige zeitversetzte Turniere
(in Variable cp1 unter
Clubpunkte-Vergabe, -Zertifikate und -Abrechnung)
In verschiedenen Klassen wird ein Turnier gespielt, wenn die Teilnehmer
- in der Regel nach Spielstärke getrennt - gleichzeitig mehrere vonein-
ander spieltechnisch unabhängige Turniere bestreiten.
Etwas anderes als eine Klasse ist eine Gruppe.
Für mehrklassige Turniere ist jede Klasse als selbständiges Turnier
auszuwerten. Es ist insgesamt am zweckmäßigsten, wenn Sie zumindest
die oberen Klassen nicht als Clubturnier eingeben, sondern dafür beim
Paarturnier "neues Turnier anderer Art" und beim Teamturnier eine der
anderen Auswahlmöglichkeiten wählen.
Zur Speicherung der Turnierdaten müssen den Klassen unterschiedliche
Dateikennzeichen aus je maximal drei Zeichen (Buchstaben und Ziffern)
zugeteilt werden. Diese Dateikennzeichen werden im Dialog erfragt;
SCORPROFI schlägt dafür eine Kombination von aktueller Kalenderwoche
und Wochentag vor. Da die Klassen am selben Tag spielen, ersetzen Sie
am besten das dritte Zeichen durch einen Buchstaben, der die Klasse
kennzeichnet. Eine versehentliche Doppelverwendung wird vom Programm
abgefangen.
Damit die Clubpunkte richtig errechnet werden können, ist
bei den Veranstaltungsdaten die Zahl der Tische in den darunter liegen-
den Klassen einzugeben (für einklassige Turniere ist diese Zahl 0 -
zur Korrektur der Eingabe siehe unter falsche Gesamt-Tischezahl).
Den Endstand der zu einer Veranstaltung gehörenden Klassen können
Sie gemeinsam auf einem Blatt ausdrucken, wenn Sie die Klassen ver-
bunden haben, wie es unter "Klasse wechseln" geschildert ist.
Dann werden Sie beim Ausdrucken der Rangliste für irgendeine der
Klassen gefragt, ob die Ausgabe für alle Klassen erfolgen soll.
Runden
Eine Runde ist nach Kapitel I der Turnier-Bridge-Regeln der Teil eines
Durchgangs, der ohne Platzwechsel stattfindet.
Es ist also der Turnierabschnitt, in dem zwei Paare (auch im Indivi-
dual- und Teamturnier) einen Boardsatz gegeneinander spielen.
Hinweise: Rundenzahl Paarturnier
Rundenzahl für Clubturniere
Rundenzahl Individualturnier
Rundenzahl verkleinern = Turnier abbrechen
Drucker
Hinweise: Steuerungsvariable in der Initialisierungsdatei
Meldung "Bitte den Drucker druckbereit machen!"
zu Beginn jedes Blatts Zeilen frei lassen
Zeilenabstand vergrößern
Drucker justieren für Clubpunkt-Zertifikate
verschiedene Drucker wahlweise benutzen
Drucker druckt sehr langsam
Druck beginnt erst nach (längerer) Wartezeit
Druckerport festlegen
Achtung!
SCORPROFI ist ein DOS-Programm. Dies kann zu Problemen beim
Drucken mit neueren Computern und/oder Druckern führen. Wie
Sie die beheben können, finden Sie in diesen Informationen.
SCORPROFI wurde zuerst für den Einsatz eines Druckers Epson LQ 850
entwickelt unter Verwendung seiner Möglichkeiten, Drucktypen, Zeilen-
abstände und Druckspiegel entsprechend den Vorgaben des Programms zu
variieren.
Viele Drucker verstehen die Epson-Steuercodes, einige weit verbreitete
aber nicht. Für diese (fast) alle stehen für SCORPROFI die Steuerzei-
chen in Form von Druckersteuerzeichen-Dateien zur Verfügung.
Sollte Ihr Drucker im Standardmodus nicht wunschgemäß arbeiten, so kön-
nen Sie eine davon verwenden oder an Ihren Drucker anpassen.
Wenden Sie sich bei Problemen bitte an den Autor.
Falls Ihr Drucker bei Beginn jeder Arbeit ein leeres Blatt ausgibt,
setzen Sie bitte in Ihrer Druckersteuerzeichen-Datei den Wert der
Variablen zinit auf 2.
Die Druckqualität wird von SCORPROFI nur für das Ausdrucken der Club-
punkt-Zertifikate beeinflusst. Sonst erfolgt die Ausgabe immer in dem
Modus - Schnell- oder Schöndruck -, wie Ihr Drucker bei Druckbeginn
eingestellt ist. Meist reicht der Schnelldruck völlig aus.
Manche Drucker, die Proportionaldruck beherrschen - auch der Epson LQ
gehört dazu -, schalten bei dem von SCORPROFI veranlassten Zurücksetzen
auf die Standardeinstellungen ("Initialisieren") den Proportionaldruck
nicht ab, wenn dieser vorher eingestellt war. Anschließend ignorieren
sie dann die Steuerbefehle zum Umschalten auf andere Typenbreiten; das
Ergebnis ist ein unbrauchbarer Ausdruck.
Wenn Ihr Drucker auch dazu gehört, sollten Sie darauf achten, dass beim
Programmstart der Proportionaldruck nicht aktiv ist. Sie können aber
auch eine Druckersteuerzeichen-Datei einsetzen, in der vor der Varia-
blen prop8 kein Strichpunkt steht und dahinter der Steuerbefehl für das
Abschalten des Proportionaldrucks.
Spieler
siehe Auswahlpunkt "Spieler" im Ranglistenmenü
Spielernamen
Turnierteilnehmer
Teilnehmernamen eingeben
Teilnehmernamen ausgeben
Teilnehmernamen ändern
Trennzeichen in Teilnehmernamen
Funktionstasten für Namensteile
Teilnehmerzahl ändern
Paar- und Spielernummern unter Gruppe
Hauptverzeichnis
auch Stammverzeichnis genannt
englisch: root-directory
erstes Verzeichnis auf einer Diskette oder Festplatte oder einem
anderen Datenträger
Druckersteuerzeichen
Hinweis: Falls Sie irgendwelche Druckerprobleme nicht lösen können,
so wenden Sie sich bitte an den Autor.
SCORPROFI verwendet ohne besonderes Zutun die Steuerzeichen eines
Druckers Epson LQ, um Drucktypen, Zeilenabstände und Druckspiegel
dem jeweiligen Bedarf entsprechend festzulegen.
Das Programm kann auch Steuerzeichen eines anderen Druckers verwenden,
wenn ihm diese in einer Steuerzeichendatei zur Verfügung gestellt wer-
den. Diese Datei sollte einen Namen in der Form briXXXXX.prw haben
(XXXXX bezeichnet den Drucker) und im Programm-Verzeichnis gespeichert
sein.
Damit SCORPROFI die Steuerzeichendatei erkennt, muss deren Dateiname
in der Initialisierungsdatei in der Variablen drucker genannt sein (das
ist die bessere Methode - der Name ist nur einmal einzusetzen) oder
beim Programmstart im Parameter druNNN als NNN übergeben werden.
(Statt briXXXXX.prw sind auch andere Bezeichnungen zulässig, und
.prw können Sie im Parameter weglassen.)
Die Druckersteuerzeichen-Datei ist eine Text-Datei, die Sie selbst mit
einem Editor erstellen oder (auch von SCORPROFI aus) ändern können. Am
Dateianfang finden Sie die notwendigen Hinweise für die Bearbeitung.
Jede SCORPROFI-Version enthält BRIMUST.PRW mit den Steuerzeichen des
Druckers Epson LQ 850 als Muster und weitere für Ihren bzw. andere
verbreitete Drucker.
Da Druckersteuerzeichen-Dateien nur sehr selten verändert werden,
werden sie bei einer Nachinstallation nicht durch neue ersetzt. Falls
doch einmal Änderungen erfolgten, werden die Anwender durch Hinweise
in der Beschreibung der Programmänderungen darauf aufmerksam gemacht.
Dann können sie ihre eigenen Daten in die neue Datei übernehmen.
Systemdatum
In jedem Computer, auf dem SCORPROFI läuft, befindet sich eine Uhr.
Zeit und Datum - die Systemzeit - können Sie mit den DOS-Befehlen date
und time sich zeigen lassen und ändern.
Bei Computern neueren Datums läuft die interne Uhr weiter, wenn das
Gerät abgeschaltet ist. Bei älteren Modellen müssen Sie nach dem Ein-
schalten Datum und Zeit eingeben.
SCORPROFI setzt das Datum ein und schlägt dafür das Systemdatum vor
als Unterscheidungsmerkmal, damit gespeicherte Turnierdaten bei der
Clubpunkte-Abrechnung richtig behandelt werden,
in der Bezeichnung eines Clubturniers (wenn Sie nicht durch eine ent-
sprechende Eintragung in der Initialisierungsdatei darauf verzich-
tet haben).
Wenn Sie in einem solchen Vorschlag ein irres Datum sehen, haben Sie
entweder nach dem Einschalten des Computers kein Datum eingegeben, oder
die Batterie, die die Uhr weiterlaufen lässt, ist am Ende ihrer Nutzung
angekommen.
In diesem Fall müssen Sie sie durch eine neue ersetzen. Dies ist nicht
nur wegen des Datums erforderlich, sondern auch, weil der Computer
sonst einige Zeit später "vergisst", aus welchen Teilen er besteht.
Dann ist er nicht mehr betriebsbereit, weil er beispielsweise seine
Festplatte nicht mehr erkennt.
Datum
siehe Systemdatum
Datum für die Speicherung von Turnierdaten
Datum in der Turnierbezeichnung eines Clubturniers
Initialisierungsdatei
Für einige Daten, die im Programm verwendet werden, benutzt SCORPROFI
programmierte Werte, an deren Stelle Sie mit Hilfe der Initialisie-
rungsdatei andere Werte einsetzen können.
Die Initialisierungsdatei ist eine Text-Datei - unter dem Namen
BRIDGE.INI im Programm-Verzeichnis gespeichert - die Sie selbst mit
einem Editor ändern können (auch von SCORPROFI aus). An ihrem Anfang
finden Sie die notwendigen Hinweise für die Bearbeitung.
Jede Version von SCORPROFI enthält eine Initialisierungsdatei, die die
bisherige ersetzt. Lesen Sie deswegen bitte die Informationen unter
(Nach-)Installation.
Die Initialisierungsdatei enthält auch Daten, die Sie durch Parameter-
Übergabe festlegen können. Es gilt deswegen die Rangfolge
Parameter hat Vorrang vor Initialisierungsdatei
Initialisierungsdatei hat Vorrang vor Programmvorgabe
Am Anfang der mit SCORPROFI gelieferten Initialisierungsdatei ist ange-
geben, mit wie vielen Variablen Sie Daten nach Ihren eigenen Wünschen
festlegen können. Die Bedeutung dieser Variablen ist im Folgenden und
auf Hilfeseiten beschrieben, die von hier aus zu erreichen sind:
Arbeiten mit der Club-Rangliste
Clubpunkte-Vergabe, -Zertifikate und -Abrechnung
Druckersteuerung
Arbeiten mit Bridgemate
allgemeine Einstellungen:
piepser Tonsignal als Eingabe-Aufforderung, Warnung oder
Hinweis anderer Art
ton Dauer dieses Tonzeichens
turnierwahl Auswahlmethode für Turnierdaten
turniere Eingabeoption Clubturnier nicht zur Verfügung stellen
datensicherung Speicherplatz für die automatische Sicherung
von Turnierdaten
klassen Spielklassen eines Bridgeclubs verwalten und
Vorgabe der für Clubturniere festgelegten Turnier-
bezeichnung auch für Turniere anderer Art
Turnierläufe (Movements):
lauf Wenn für die gewählte Tische-/Runden-Kombination eines
neuen Howell-Paar- oder Individualturniers mehrere Läufe
gespeichert sind, verwendet SCORPROFI normalerweise
ohne Rückfrage den Lauf mit dem Dateikennzeichen .H
bzw. .I , wenn dieser vorhanden ist.
Ist lauf=1, gesetzt, so erfolgt auch in diesem Fall
eine Rückfrage, welcher Lauf verwendet werden soll.
team1 Wenn entsprechend gesetzt, kann nach Abfrage für ein Team-
turnier an 3 Tischen auch ein 1-1-Lauf gewählt werden.
Spielerlisten:
spieler Name der zu verwendenden Spielerliste
spielerliste auf 1 gesetzt, veranlasst diese Variable, dass alle
Änderungen einer Spielerliste in einer Datei
gespeichert und mit deren Hilfe leicht auf einen
anderen Computer übernommen werden können.
mitgliedsnummer genutzte Stellenzahl der Mitgliedsnummer (3 bis 6)
Clubturniere:
clubname2 Name des Clubs zur Verwendung in Clubturnier-Bezeichnung
clubturnier Vorgabe für Clubturnier-Bezeichnung
dateiNN Mit Hilfe dieser Variablen können Sie veranlassen, dass
SCORPROFI das Dateikennzeichen von Turnierdaten in
besonderer Weise festlegt, oder für Clubturniere, dass es
immer eingegeben werden muss. Um beispielsweise erkennen
zu können, an welchem Spielort ein Turnier eingegeben
wurde, können Sie einen Buchstaben bestimmen, mit dem
das Dateikennzeichen beginnen muss.
boards Anzahl der Boards (+/-2), die im Clubturnier gespielt
werden
boards2 Vorrang für die durch boards bestimmte Boards-Anzahl
oder den Grundsatz "möglichst viele Gegner"
mitchell Tischezahl, von der an ein Clubturnier nicht mehr in
Howell-, sondern in Mitchell-Form gespielt wird,
bzw. Veranlassung jedesmaliger entsprechender Abfrage
scrambling Mitchell-Clubturnier mit oder ohne Scrambling (j, oder n,)
reise1 Damit können Sie (für Bridge-Reisen) als Standard den
Turnierfaktor ½ (anstelle von 1) festlegen
Turnierteilnehmer und Ablaufsdaten:
druckgross Druck der Teilnehmerliste normal oder - wenn der Platz auf
dem Blatt reicht oder immer - in hohen Buchstaben
Druck der Ablaufsdaten normal oder in hohen Buchstaben
vorname Wenn bei Teilnehmernamen der Vorname aus Platzgründen ge-
kürzt werden muss, nimmt SCORPROFI an, dass dies der vor-
dere Teil des Namens ist - Sie können dies mit Hilfe die-
ser Variablen anders festlegen.
Besonderheiten bei Mitchell-Paarturnieren:
mitchell1 - ausgewertet wird nach der Summe der folgenden Zahlen:
1 = SCORPROFI frägt bei einem Turnier ohne Scrambeln vor der
Ausgabe, ob die Nord/Süd- und die Ost/West-Paare in nur
einer Rangliste zusammengefasst werden sollen.
4 = Bei einem Turnier mit mehreren Abteilungen werden auch
ungleich große Abteilungen unterstützt.
8 = Für Turniere werden keine Läufe mit Roverpaar vorgeschla-
gen, sondern nötigenfalls ungleich große Abteilungen.
Wahlmöglichkeiten bei Teamturnieren:
team1 Mit dieser Variablen können Sie beliebige der folgenden
Besonderheiten festlegen:
dass nach Abfrage für 3 Tische auch ein 1-1-Lauf gewählt
werden kann,
dass für Teamturniere mit zusätzlicher Paarturnier-Wertung
beim Ergebnisdruck die Paare-Rangliste nur nach einer
Rückfrage mit ausgegeben wird,
dass bei Teamturnieren im Schweizer System nicht die
gleichen Tischnummern im Open und Closed Room verwen-
det werden, sondern im Closed die Tischnummern um 10
(oder ein Mehrfaches davon) höher sind.
dass bei Teamturnieren im Schweizer System mit einer
ungeraden Anzahl Teams nicht mit einem "Sandkasten"
gespielt wird, sondern immer ein Team spielfrei ist.
Teamturnier im Schweizer System:
teampaarungen
Auf Wunsch werden bei der Ausgabe der Paarungen Wege-
und Scorezettel für die Teams ausgedruckt, wenn nicht
der Vorgabewert 0 wirksam ist. - Es bewirken:
1 = einfacher Wegezettel:
wo und gegen wen spielen die Paare die nächste Runde
3 = zusätzlich zu 1 enthalten die Zettel einen Platz
zur Eintragung des Ergebnisses (in IMPs)
5 = zusätzlich zu 1 enthalten die Zettel Platz zur Eintragung
der Scores entsprechend der Zahl der Boards pro Runde
Scoren:
scoretasten Wahl der Abschlusstasten für die Scores-Eingabe
scoren1 - Der Wert dieser Variablen steuert, gesetzt als Summe
der entsprechenden Zahlen:
1 = Die Ausgabe der Blitz-Tops während der Eingabe
der Scores wird unterbunden.
2 = Für gleich hohe Scores mit anderem Vorzeichen ist nur
eine dafür passende andere Abschlusstaste zu drücken.
4 = Zuweisung Durchgangsschnitt gegen Ausgeschiedene erlauben
butler Festlegung der Scores-Mindestzahl für die Streichung der
Extremwerte bei der Errechnung des Datumscores.
Turnierergebnisse:
Bei einem Paarturnier über mehr als einen Durchgang können die
in den Durchgängen die erzielbaren Tops ungleich oder unter-
schiedliche maximale Punktezahlen erreichbar sein. Mit Hilfe der
Variablen
top1 können Sie festlegen, auf welche Weise trotzdem alle gespielten
Boards oder die Ergebnisse der Durchgänge gleichwertig behandelt
werden. - Alle näheren Informationen dazu finden Sie dort.
ergebnis Wenn diese Variable auf 1 gesetzt ist, wird der Titel über
der Rangliste eines Turniers nicht in hohen (bei manchen
Druckern schrägen) Buchstaben gedruckt, sondern normal.
Zur früher über diese Variable möglichen Ausgabe von Turnier-
Ranglisten als Textdatei siehe dort - die zugehörigen
Maskenvariablen sind
maskePergH maskePergT maskeSergT maskeTergT
rangdaten Wenn der Vorgabewert 2 gültig ist und Ranglistendaten
gespeichert sind, werden beim Druck von Turnier-Ranglisten
auch die TZ, SZ und EZ ausgegeben.
team1 Setzen Sie diese Variable so, dass sie 4 enthält, wenn für
Teamturniere mit zusätzlicher Paarturnier-Wertung beim
Ergebnisdruck nicht immer die Paare-Rangliste mit ausge-
geben werden soll.
Dann geschieht dies nur nach einer Rückfrage.
ergliste Druck kleiner Ergebnislisten einmal oder zweimal pro Blatt
ergletzter Damit können Sie bewirken, dass beim Ausdrucken des End-
stands die Namen des oder der Letzten verschwiegen werden
- diese Variable ist bei einem Turnier über mehrere
Durchgänge nicht und bei einem Mitchell-Paarturnier
mit Leerplatz und ohne Scrambling nur eingeschränkt
wirksam.
Auch in der Clubpunkte-Übersicht werden die Ergebnisse der
Letzten entsprechend dieser Variablen nicht ausgegeben.
Dateiausgabe:
dateiANSI Mit Hilfe dieser Variablen können Sie für die Ausgabe von
Windows-Textdateien ein beliebiges Dateikennzeichen fest-
legen. Sonst wird .ANS verwendet.
dateiausgabe Der Steuerung der Datenausgabe in Textdateien dienen
dateiname1 diese Variablen. Die Informationen dazu finden Sie in
der Initialisierungsdatei.
Verschiedenes:
ausspiel Im Normalfall enthalten alle Score-Vordrucke eine Spalte
zum Notieren des Ausspiels. Soll diese unterdrückt werden
- die anderen Spalten werden dann etwas breiter -, so ist
die Variable ausspiel auf 1 zu setzen.
stecken Dass zu Beginn eines Turniers die Teilnehmer computer-
geteilte Hände in die Boards stecken, kommt des öfteren
vor. Ein wenig problematisch ist das nur bei einem voll
besetzten Howell-Turnier: Hier müssen dafür die beiden
ersten Runden "umgewidmet" werden.
Da dies nur sehr selten der Fall ist, erfolgen die dafür
nötigen Abfragen nur, wenn stecken=1, gesetzt ist.
experte wenn 2 in der Kennzahl enthalten ist:
Beim Programmstart werden der programmintern für Overlays
reservierte und der für Programmdaten noch verfügbare
Arbeitsspeicher angezeigt sowie die Zahl der Dateien,
die noch geöffnet werden können.
Beim Errechnen von Howell-Turnierläufen werden alle
gefundenen Läufe auf dem Bildschirm angezeigt (sonst
wählt das Programm ohne Rückfrage selbst einen aus).
Es ist möglich, verschobene Howell-Läufe zu errechnen und
zu speichern - notwendig zur Verwendung der gleichen
Boards in mehreren parallel Howell spielenden Klassen
eines Turniers.
Es kommen für Mitchell-Turnierläufe Daten und Fragen, die
nur Turnierleitungs-Experten interessieren.
Beim Individualturnier kommen Fragen betreffend die
Wiederverwendung gespeicherter Basisläufe.
wenn 128 in der Kennzahl enthalten ist:
Es ist möglich, Boards zu scoren, die von Teilnehmern
öfter als ein Mal gespielt wurden. Dabei werden alle
erspielten Ergebnisse gewertet!
Diese Auswertung ist nur für Sonderfälle gedacht, bei
denen das mehrfache Spielen unberücksichtigt bleiben
kann, z.B. bei Anfängern.
Deswegen wird der Wert 128 beim SCORPROFI-Programmstart
nicht beachtet, sondern nur nach späteren Änderungen
der Initialisierungsdatei.
uhr1 Festlegung der Rundendauer für die Bridge-Uhr und damit
verbunden der auszugebenden Tonsignale - beides ist im
Programm änderbar.
vs beeinflusst den Programmablauf auf unterschiedliche Art
- ausgewertet wird nach der Summe der folgenden Zahlen:
1 = im Paarturnier können auch bei weniger als 17 Paaren zwei
Durchgänge gespielt werden
Tastatur
Je nach Alter und Hersteller Ihres Computers können Tasten mit dersel-
ben Aufgabe verschiedene Bezeichnungen tragen. Hier finden Sie deswegen
eine Übersicht, welche Möglichkeiten es noch gibt außer den in den Hil-
fetexten verwendeten:
Enter Return | Einfg Ins
Rücktaste <- | Entf Del
Esc | Pos1 Home
Tab |<- ->| | Ende End
Strg Ctrl | Bild↑ PgUp (Bi.↑)
Alt Alt | Bild↓ PgDn (Bi.↓)
AltGr früher nicht verwendet | Pfeiltasten <- ↑ -> ↓
Hinweis : Funktionstasten
verschiedene Drucker wahlweise benutzen
Wenn Sie SCORPROFI mit verschiedenen Druckern verwenden, so ist
zunächst zu unterscheiden zwischen
a) solchen, die die Epson-LQ-Steuerbefehle verstehen, und
b) den anderen, die nicht zum Epson LQ kompatibel sind.
Für die Drucker unter a) können Sie eine Druckersteuerzeichen-Datei
einsetzen, für die unter b) müssen Sie das tun.
Gehört der Drucker zu a) und wollen Sie keine Steuerzeichendatei ver-
wenden, so brauchen Sie nichts Besonderes zu tun und können Sie das
Programm normal (mit scprofi) starten. In der Initialisierungsdatei
BRIDGE.INI muss dann die Variable drucker undefiniert sein.
Im anderen Fall können Sie ohne Rücksicht darauf, was in der Initiali-
sierungsdatei steht, die Verwendung einer bestimmten Steuerzeichendatei
erzwingen, indem Sie beim Programmstart deren Namen (hier brimust.prw)
als Parameter übergeben:
scprofi drubrimust.prw (.prw kann weggelassen werden)
Die Datei muss im Programm-Verzeichnis gespeichert sein; sonst müssten
Sie zwischen dru und dem Dateinamen auch den kompletten Pfad nennen.
Eine andere Methode bedarf einiger Vorbereitungen, dafür ist die Anwen-
dung dann einfacher: Sie verwenden für jeden möglichen Drucker eine
eigene Programmstart-Stapeldatei.
Ein Beispiel:
Für den einen Drucker soll die Druckersteuerzeichen-Datei brihp5c.prw
für HP-Drucker eingesetzt werden, für den anderen die Datei briibm.prw
für IBM-Drucker. Beide Dateien liegen im Programm-Verzeichnis.
Dort, wo die Datei SCPROFI.BAT gespeichert ist (meist auf Festplatte C
im Verzeichnis BAT oder im Hauptverzeichnis), kopieren Sie auf DOS-
Ebene diese Datei mit
copy scprofi.bat hbridge.bat
(das h am Anfang steht für ein oder zwei Zeichen, die gut merkbar sein
und die Gedankenverbindung zum Druckernamen herstellen sollten).
Schließlich setzen Sie in der Datei hbridge.bat mit dem Editor in der
Zeile, die %1 %2 %3 ... enthält, zwischen %1 und %2 (jeweils ein Leer-
zeichen dazwischen) den Parameter für Ihre Druckersteuerzeichen-Datei
ein, also drubrihp5c.prw .
Nun folgt die Vorbereitung für den zweiten Drucker:
zuerst kopieren: copy hbridge.bat ibridge.bat
dann ersetzen Sie mit dem Editor in der Datei ibridge.bat
drubrihp5c.prw durch drubriibm.prw
- fertig.
So können Sie auch noch für einen dritten und weitere Drucker Start-
dateien bereitstellen.
Gestartet wird SCORPROFI jetzt nicht mehr mit scprofi , sondern
im Beispiel mit hbridge (für HP) oder ibridge (für IBM).
Die so aufgerufene Stapeldatei übergibt den Namen der Steuerzeichen-
datei ans Hauptprogramm.
Auswahl mehrerer Dateien oder Namen
Um Dateien oder Namen auszuwählen, bewegen Sie mit den Pfeiltasten den
Leuchtbalken zum nächsten gewünschten Namen und markieren Sie ihn mit
der Leertaste - dies beliebig oft nacheinander. Wenn Sie bei einem
schon markierten Namen die Leertaste drücken, wird die Markierung
wieder gelöscht.
Mit der ENTER-Taste beenden Sie die Auswahl und bestätigen Sie die Mar-
kierungen.
Verzeich.neu (bei Dateinamen) wählen Sie nur, wenn Sie noch in einem
anderen Verzeichnis oder in einem anderen Massenspeicher Daten der
gesuchten Art gespeichert haben und diese verwenden wollen - dann kön-
nen Sie dorthin wechseln und dort auswählen.
Verzeichnis wählen
Um ein Verzeichnis auszuwählen, bewegen Sie mit den Pfeiltasten den
Leuchtbalken zum gewünschten Namen und bestätigen Sie die Wahl mit
Enter.
Die Wahl des letzten Auswahlpunkts "Laufwerk wechseln" ermöglicht Ihnen
die Auswahl in einem anderen Laufwerk.
Bridge-Reisen
Turniere bei Bridge-Reisen können wie alle anderen Turniere organisiert
und ausgewertet werden - auch mit dem Turnierfaktor ½, für den 11 ein-
zugeben ist.
Über die Variable reise1 in der Initialisierungsdatei können Sie
festlegen, dass dieser Faktor automatisch für die als Clubturnier
eingegebenen Turniere verwendet wird.
Eine Spielerliste mit den Reise-Teilnehmern anzulegen ist sinnvoll. Es
ist notwendig, wenn Sie Clubpunkt-Zertifikate für die Teilnehmer aus-
drucken und eine Clubpunkte-Abrechnung für den Deutschen Bridge-Verband
erstellen wollen. Geben Sie für Punktesammler als Sammlerstatus-Kenn-
zeichen bitte V ein und sonst C .
Die Abrechnung und Zertifikate-Ausgabe starten Sie wie Club-Auswertun-
gen über
Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Masterpunkte-Abrechnung für Verband
- dann beachten Sie bitte die Hinweise auf dem Bildschirm.
Reisen
siehe unter Bridge-Reisen
Programmtest
Hinweis: alle Scores löschen
Wenn Sie sich mit SCORPROFI vertraut machen oder prüfen wollen, ob
das Programm für einen bestimmten Zweck geeignet ist, dann stellt
es Ihnen fürs Testen Erleichterungen zur Verfügung:
Sie können sich damit die Eingabe von Teilnehmernamen sowie von
Scores und anderen Ergebnissen ersparen.
Vergabe der Teilnehmernamen
SCORPROFI weist den Teilnehmern fiktive Namen entsprechend ihrer Los-
nummer zu, wenn Sie im Menü "Eingabe der Turnierdaten"
beim Paar- und Individualturnier die Ziffer 4,
beim Teamturnier die Ziffer 3 wählen.
Vergabe von Scores
Wenn im CP-Verzeichnis die Datei BRIXS.ASC gespeichert ist - das ist
normalerweise so -, dann können Sie bei allen Turnierarten jederzeit
Scores von SCORPROFI vergeben lassen, wenn Sie anstelle der Eingabe
eines Ergebnisses die Funktionstaste F5 drücken. SCORPROFI holt dann
den Score aus dieser Liste. Die Gefahrenlage wird dabei aber nicht
berücksichtigt.
alles vollautomatisch scoren
Für verschiedene Zwecke ist ein vollautomatisches komplettes Scoren
(ebenfalls ohne Berücksichtigung der Gefahrenlage) möglich. Der Ein-
stieg dazu ist immer versteckt hinter irgendeiner Eingabeaufforderung.
Er ist aber erkennbar an einem Hinweis
F1 : Hilfe (Programmtest)
oder ähnlich in der letzten Bildschirmzeile.
Drücken Sie hier die Funktionstaste F1, so kommen die Informationen
auf den Bildschirm, die Sie jetzt lesen.
Drücken Sie die ESC-Taste, so werden Sie gefragt, ob die Ergebnisse vom
Programm vergeben werden sollen. Die Antwort j(a) leitet dann das auto-
matische Scoren ein.
Für die folgenden Zwecke ist diese vollautomatische Ergebnisse-Vergabe
möglich:
Paar- und Individualturniere
(Turnier über einen Durchgang bzw. aktueller Durchgang):
nach Turniermenü: Scores - eingeben
Start bei der Frage
Sollen fertige Boardsätze während der Eingabe ausgedruckt werden?
Diese Ergebnisse-Vergabe ist auch bei Teamturnieren mit zusätzlicher
Paarturnier-Wertung möglich, denn bei diesen werden die Scores eben-
falls auf Paarturnier-Boardzetteln erfasst.
Teamturniere
vollrundig (Round Robin)
Turniere mit zusätzlicher Paarturnier-Wertung:
wie bei Paarturnieren (siehe oben)
Turniere ohne zusätzliche Paarturnier-Wertung:
Start im Bildschirm (zweite Bildschirmzeile)
Eingabe- und Auswertungsart festlegen
sowie später nochmals, wenn Sie die von den Teilnehmern errechne-
ten IMPs gewählt haben, nur für diese (Scores gibt es hier nicht)
bei der Eingabe der ersten Teamnummer
Schweizer System
Start im Abfragemenü Eingabeart (IMPs oder Scores) -
es werden immer die Scores vergeben
Tonzeichen
In der Initialisierungsdatei steuert die Variable piepser , welche
Tonzeichen SCORPROFI ausgibt:
0 = gar keine
1 = nur Warnungen in besonderen Situationen, beispielsweise wenn
ein Board fertig gescort ist und Sie deswegen keine weiteren
Scores mehr eingeben können
(dieser Warnton sollte nur in Ausnahmefällen abgestellt werden)
2 = außerdem Signale bei der Scores-Eingabe, ob ein positiver oder
ein negativer Score oder Pass eingegeben wurde
3 = außerdem als Hinweis, solange das Programm die Eingabe einer
Antwort oder einer Zahl erwartet
Wenn die Tonzeichen (bei sehr schnellen Computern) zu schwach kommen,
können Sie sie mit Hilfe der Variablen ton verlängern.
Hilfe-System
Wo Sie im Programmlauf von SCORPROFI auch stehen - immer steht Ihnen
die Hilfe-Funktion zur Verfügung, ein Druck auf die Funktionstaste F1
genügt.
Falls im Programm vorgesehen - dies ist meistens der Fall -, bekommen
Sie dann Informationen zum aktuellen Programmstand; sonst erscheint die
Stichwörter-Übersicht.
Zu dieser kommen Sie auch, wenn Sie in irgendeinem Hilfefenster sind
und nochmals auf F1 drücken, oder von SCORPROFI aus durch gleichzeiti-
ges Drücken der Tasten Strg und F1.
Sollte die Stichwörter-Übersicht nicht kommen, sondern stattdessen der
Computer nur piepsen, so reicht der Arbeitsspeicher nicht mehr aus.
In der Stichwörter-Übersicht können Sie mit den Pfeiltasten und Enter
auswählen, was Sie wissen wollen.
Wenn in einem Hilfefenster ein Begriff hervorgehoben ist, können Sie
mit der Enter-Taste spezielle Informationen dazu bekommen. Sind mehrere
Begriffe hervorgehoben, so wählen Sie vorher mit den Pfeiltasten, zu
welchem Sie diese Informationen wünschen.
So können Sie auch mehrere Informationsfenster nacheinander benutzen.
Durch gleichzeitiges Drücken der Tasten Alt und F1 kommen Sie immer
ins vorhergehende zurück.
Nach ein- oder zweimaligem Drücken der ESC-Taste sind Sie wieder an
Ihrem Ausgangspunkt im Programmlauf.
Einzelne Kapitel der SCORPROFI-Hilfe können Sie so ausdrucken:
Rufen Sie im Internet die Seite www.bridge-wiese.de auf;
wählen Sie Scoreprogramm SCORPROFI und suchen Sie die Informationen
zum SCORPROFI-Hilfe-System;
schauen Sie über Anschauen oder nach Herunterladen und Speichern
die Hilfe-Datei an und gehen Sie zum gewünschten Kapitel;
markieren Sie den gewünschten Abschnitt mit der Maus und lassen Sie
das Markierte drucken.
Das SCORPROFI-Hilfesystem wird laufend ausgebaut - Ihre Anregungen dazu
sind willkommen und werden sicherlich berücksichtigt.
Individualturnier
Hinweise: Tische/Runden
Individualturnier-Sonderläufe
Individualturnierlauf auswählen
Boards mischen und teilen
Doppel-Individualturnier (aus zwei Paarturnieren)
Hilfe: SCORPROFI verwendet nicht den gewünschten Turnierlauf
Alle Teilnehmer bekommen fortlaufende Spielernummern, beginnend mit 1.
Besonderheiten gegenüber der Auswertung von Paarturnieren gibt es kaum.
Sie können mit SCORPROFI
Turnierlauf vorbereiten
Hauptmenü: Individual - neues Turnier
Laufkarten drucken mit Spielernamen
Turniermenü: Laufkarten
Turnier vorzeitig abbrechen
Scores eingeben, ausgeben und korrigieren, berichtigte Scores und
Strafpunkte vergeben, Scores umrechnen Matchpoint <-> Butler
Ergebnis errechnen und ausgeben
Turniermenü: Ergebnis
Grenzen
Damit SCORPROFI auch auf Computern läuft, die noch nicht über so viel
Arbeitsspeicher verfügen, wie es die neueste Programmmode verlangt,
sind als Grenzen zur Zeit die folgenden Zahlen festgelegt - die
meisten davon können für größeren Speicher problemlos erhöht werden:
für Paarturniere:
4 bis 100 Teilnehmerpaare
Länge der Namen der Spieler eines Paares zusammen
bis zu 32 Zeichen einschließlich Schrägstrich dazwischen
bis zu 6 Gruppen mit 5 bis 40 Plätzen
bis zu 5 Durchgänge mit bis zu 25 Runden mit bis zu 6 Boards/Runde
für Individualturniere:
8 bis 123 Spieler
Länge eines Spielernamens bis zu 20 Zeichen
bis zu 25 Runden mit bis zu 6 Boards/Runde
für Paar- und Individualturniere
bis zu 30 Boardsätze, bis zu 60 Boards mit bis zu 50 Eintragungen
Sonderbehandlungen für maximal 40 Spieler pro Board und
für maximal 40 Paarungen pro Durchgang
für Teamturniere:
bei Round-Robin-Turnieren
3 bis 20 Teams,
ab 13 Tischen mindestens 2,
9 bis 12 Tische mindestens 3,
sonst mindestens 4 Boards pro Begegnung
bei Turnieren im Schweizer System:
7 bis 123 Teams,
Spielerzahl bis zu 6 x Teamanzahl, aber maximal 500 Spieler,
deren Namen nicht aus einer Spielerliste genommen werden
bis zu 25 Runden mit bis zu 48 Boards/Runde
Länge der Namen der Spieler eines Teams zusammen
bis zu 60 Zeichen einschließlich Schrägstrichen dazwischen
für die CP-Abrechnung:
bis zu 500 Turniere in einer Clubpunkte-Abrechnung
Spielerlisten mit bis zu 500 Spielern und Paaren werden im
Arbeitsspeicher gehalten, übergroße bis zur Obergrenze 3000
auf Festplatte oder der schnelleren RAM-Disk.
versteckte Optionen
Hier finden Sie Hinweise auf einige Möglichkeiten, die SCORPROFI Ihnen
bietet, die aber entweder sehr selten benötigt werden oder (nach An-
sicht des Programmautors) nicht empfehlenswert sind, aber auf Kunden-
wunsch ins Programm aufgenommen wurden. Sie einzusetzen, erfordert
besondere Einstellungen in der Initialisierungsdatei und eventuell
auch etwas mehr Arbeitsaufwand.
Paarturnier Howell: Lauf für 3 Tische mit z.B. 25 Boards
computergeteilte Boards stecken (volle Tische)
Paarturnier Mitchell: ungleich große Abteilungen
Scoren Paarturnier: Zuweisung Durchgangsschnitt / null Punkte
Teamturnier Round Robin: 1-1-Lauf an drei Tischen
Teamturnier Schweizer System: ungerade Paarezahl ohne Sandkasten
Bedienungshinweise
SCORPROFI führt Sie mit Menüs und Dialogen durch das Programm.
Die Eingaben erfolgen nur über die Tastatur. Der Einsatz einer Maus
ist nicht vorgesehen (im Haupt- und im Turniermenü aber möglich).
Wenn die Frage eines Dialogs eine Antwort Ja oder Nein erwartet, so
geben Sie bitte J oder N (groß oder klein) ein, ohne die Enter-Taste
zu drücken. Statt J akzepiert SCORPROFI auch das Y (nützlich, wenn
ein integrierter Zehnerblock aktiviert ist).
Auch viele Zahleneingaben - insbesondere in Auswahlmenüs - erfolgen
nur über Ziffern ohne Enter, wenn die Zifferneingabe eindeutig ist.
Bei der Eingabe von Namen und ähnlichem können Sie
mit der Rücktaste das Zeichen vor dem Cursor löschen,
mit der Taste "Entf" das Zeichen unter dem Cursor löschen,
mit der Tab-Taste die ganze Eingabe löschen,
mit den Pfeiltasten sich im eingegebenen Text bewegen,
mit der Taste "Einfg" umschalten zwischen Einfügen / Überschreiben.
Wird eine Eingabe vorgegeben und entspricht sie Ihren Wünschen, so
bestätigen Sie das mit der Enter-Taste. Wenn Sie zuerst eine der Pfeil-
tasten drücken, können Sie vorher die Vorgabe nach Ihren Wünschen abän-
dern. Sofort eine Zeichen-Taste löscht die Vorgabe und leitet Ihre
eigene Eingabe ein. Haben Sie auf diese Weise die Vorgabe versehentlich
gelöscht, dann können Sie sie durch Druck auf die ESC-Taste wiederher-
stellen (das geht aber nur ein Mal!).
Sind Sie irgendwo im Programm gelandet, wo Sie gar nicht hin wollten?
Oder wollen Sie einen Test abbrechen? Und es ist nicht ersichtlich, wie
Sie wieder herauskommen können?
Dann versuchen Sie es bei der nächsten Eingabe, die der Computer von
Ihnen verlangt, zuerst mal mit ESC - eventuell zweimal. Wenn das nicht
hilft, tut's vielleicht die Taste 0 (null). Wenn's auch damit nichts
ist, machen Sie mit beliebigen Eingaben weiter, bis der Computer eine
Eingabe anderer Art erwartet - dann dasselbe Spiel nochmals.
Wenn Sie trotzdem nicht auf einen ordentlichen Ausstieg stoßen, dann
sagen Sie bitte dem Autor, wo Ihnen dies zugestoßen ist. Seine Aufgabe
ist es, den Ausstieg noch zu schaffen - und Sie bekommen dafür die neue
SCORPROFI-Version.
Menü-Navigation
Im Hauptmenü und im Turniermenü werden immer nur solche Punkte zur Wahl
gestellt, die nach dem Stand der Eingaben ausgeführt werden können.
Sie wählen, was Sie wünschen, indem Sie
entweder mit den Pfeiltasten den Leuchtbalken zur entsprechenden
Position führen - meist finden Sie in der untersten Bildschirm-
zeile Erläuterungen dazu - und die Enter-Taste drücken,
oder indem Sie das dort hervorgehobene Zeichen eingeben.
Finden Sie in einem Fenster hinter einem Stichwort drei Punkte ...,
so öffnet seine Wahl ein Fenster mit weiteren Stichwörtern.
Mit der ESC-Taste kommen Sie in das übergeordnete Fenster zurück.
Hinweis: Bildschirmfarben
Clubturniere
Achtung! Turnierdatum
Hinweise: Turnierrangliste drucken und speichern
altes Turnier aufrufen
Für die regelmäßig gespielten Club-Paar- und -Teamturniere - dafür wer-
den Sie SCORPROFI sicherlich am meisten einsetzen - gibt das Programm
die Werte einiger Daten vor und erspart Ihnen so manche Eingaben. Meh-
rere dieser Werte können Sie mit Hilfe der Initialisierungsdatei selbst
festlegen - sie sind unten mit (änderbar) gekennzeichnet.
Die Eingabe der Daten für alle anderen Paarturniere beginnen Sie mit
der Wahl von "Turnier anderer Art", die für Teamturniere entsprechend.
Es sind dafür einige Daten mehr einzugeben.
Dies sind die verwendeten Vorgaben:
Das Clubturnier wird gespielt über 26 bis 28 Boards (änderbar)
in einer Klasse mit einfacher Clubpunktezuteilung,
als Paarturnier
an bis zu zwölf Tischen (änderbar) nach dem Howell-System,
darüber als gescrambeltes (änderbar) Mitchell über 13 Runden,
als Teamturnier nach Möglichkeit mit zusätzlicher Paarturnier-Wertung.
Eine Turnierbezeichnung (änderbar) mit Clubnamen und Datum wird vorge-
geben (diese müssen Sie selbstverständlich nicht übernehmen).
Die Teilnehmernamen sind grundsätzlich in Kurzwahl einzugeben.
Die Auswertung eines neuen Club-Paarturniers erfolgt - wenn Sie Ihre
Spielerliste eingegeben und Ihre Howell-Turnierläufe gespeichert haben
- in folgenden Schritten:
Hauptmenü: Paar - neues Clubturnier
- damit verlassen Sie das Hauptmenü; es geht weiter im Dialog.
Turnierdaten-Dateikennzeichen festlegen
Wenn Sie nicht in der Initialisierungsdatei mit der Variablen
dateiNN etwas anderes bestimmt haben, geschieht dies meist
automatisch, ohne dass Sie es bemerken.
Turnierbezeichnung festlegen
Der Turniername ist einzugeben. Wenn der Vorschlag von SCORPROFI
(Sie können ihn in der Initialisierungdatei abändern) Ihnen zusagt,
drücken Sie nur die Enter-Taste; sonst ändern Sie ihn ab (siehe
Bedienungshinweise) oder geben Sie ein, was Sie wollen, und beenden
Sie Ihre Eingabe mit der Enter-Taste.
(Der Vorschlag enthält, wenn der Platz in einer Zeile ausreicht,
in Klammern den Nachnamen der Turnierdateien. Die Ausdrucke mit
dem Turniertitel sollen es Ihnen so erleichtern, bei Bedarf
nochmals auf die Turnierdaten zuzugreifen.
Diesen Nachnamen finden Sie zu dieser Zeit auch unten auf dem
Bildschirm, ebenso das aktuelle Datum.)
Eingabemodus für Turnier- und Teilnehmerdaten wählen
(1) ist die beste Wahl, wenn Sie eine umfangreiche Teilnehmerliste
haben und die Losnummern der Paare schon festliegen.
Mit (2) geht es bei weniger Teilnehmern schneller oder wenn die
Teilnehmerliste schon nach den Losnummern geordnet ist, weil Sie
hier keine Losnummern eingeben müssen.
(3) wählen Sie, wenn zur Zeit der Eingabe noch nicht feststeht, wie
viele Paare beim Turnier mitspielen. Die Losnummern können Sie
später selbst zuteilen oder vom Computer auslosen lassen.
Mit (4) keine Teilnehmernamen einzugeben, ist in erster Linie zur
Arbeitsersparnis bei Programmtests sinnvoll.
Danach sind zum Teil in unterschiedlicher Reihenfolge entsprechend dem
Bedarf die weiteren Angaben zu machen.
Wie viele Teilnehmerpaare?
Die Zahl der Teilnehmerpaare ist einzugeben.
Welche Spielerliste soll verwendet werden?
Diese Frage kommt nur, wenn im CP-Verzeichnis mehrere Spielerlisten
gespeichert sind.
Wählen Sie dann die gewünschte mit Leuchtbalken und Enter.
Eingabe der Teilnehmernamen
Sie erfolgt in Kurzwahl.
Wenn Sie den Eingabemodus (1) gewählt haben, dann müssen Sie auch
die Losnummer jedes Paares eingeben. Unzulässige Eingaben werden
abgefangen.
Berichtigung von Teilnehmernamen
Solange der Name auf dem Bildschirm steht, können Sie ihn berichti-
gen. Dazu drücken Sie die Funktionstaste F6. Dann ist die Nummer der
fehlerhaften Eingabe zu nennen - die Ordnungsnummer, nicht die Los-
nummer! - und der Name nochmals einzugeben.
Außerdem ist nach dem Abschluss der Eingaben jede Namenskorrektur
möglich.
Nameneingabe nach Eintreffen
Im Eingabemodus (3) entscheiden Sie nach der Nameneingabe, ob sofort
die Losnummern zugeordnet werden oder die Eingabe später eventuell
fortgesetzt werden soll.
Die Losnummern können von Ihnen oder vom Computer verteilt werden.
Wollen Sie die Eingabe fortsetzen, so kommen Sie ins Turniermenü.
Turnierdatum eingeben
Mit den Turnierdaten wird das Turnierdatum abgespeichert. Für die
Clubpunkte-Abrechung ist dieses ein wichtiges Ordnungs- und Kon-
trollmerkmal. Es sollte deswegen unbedingt richtig sein - eine Aus-
nahme gilt nur für zwei gleichartige Turniere am selben Tag.
Wenn Sie ein Clubturnier nicht am Turniertag auswerten, dann geben
Sie hier bitte das Turnierdatum ein anstelle des Vorschlags, der das
aktuelle Systemdatum zeigt. Die mit dem Vorschlag übereinstimmende
Jahreszahl können Sie weglassen.
Die Ausgabe des Movements zeigt, dass die Turnierdaten komplett sind.
Sie kommen nun ins Turniermenü "Veranstaltung ... Hauptmenü".
Hier wählen Sie "Scores", wenn Sie scoren wollen.
Board wählen
Sie können die Boards in beliebiger Reihenfolge scoren. Einstellige
Boardnummern sind mit nachfolgender ENTER-Taste einzugeben, zwei-
stellige nur mit den beiden Ziffern.
Scores eingeben
Ist ein Board fertig eingegeben, so werden Sie meist sofort durch
Eingabe der Nummer das nächste wählen. Die anderen Möglichkeiten -
beispielsweise C oder K für eine Korrektur - sehen Sie auf dem
Bildschirm.
Auswertung beenden
Sind alle Boards eingegeben, so wählen Sie
Z = Abgang und dann 1 = Ergebnisse auswerten
- wenige Sekunden später sehen Sie den Endstand.
(Auch zur Unterbrechung der Eingaben aus irgendeinem Grund wählen
Sie mit Z den Abgang und dann entsprechend weiter.)
Danach können Sie entweder die Rangliste ausdrucken oder ins Tur-
niermenü zurückkehren. Von hier aus leiten Sie alle weiteren Mani-
pulationen ein, die Sie brauchen.
Paarturnier anderer Art
Hinweise: Paarturnier an zwei Tischen
Fortsetzungsturnier
altes Turnier aufrufen
Für Club-Paarturniere, die nicht in dem unter Clubturniere genann-
ten Rahmen liegen, sowie für andere Paarturniere beginnen Sie die Ein-
gabe der Turnierdaten mit
Hauptmenü: Paar - neues Turnier anderer Art
- danach geht's weiter entsprechend der Benutzerführung von SCORPROFI.
Hier können Sie Paarturniere jeglicher Art auswerten, wenn sie in die
Grenzen von SCORPROFI passen.
Zu Beginn werden ein paar Eingaben mehr verlangt. Die Teilnehmernamen
können auch hier in Kurzwahl eingegeben werden.
altes Turnier
Als altes Turnier ist jedes Turnier aufzurufen, für das Sie schon
irgendwelche Daten eingegeben haben - das kann ein voll ausgewertetes
Turnier sein (um die Daten zu korrigieren oder nur auszugeben) oder
eines, für das Sie vorher nur einen Teil der Turnierdaten eingegeben
haben und das Sie nun weiter bearbeiten wollen.
Hinweise: Auswahlmethode für Turnierdaten
Dateikennzeichen der Turnierdaten
Bildschirm
Hinweis: Bildschirmfarben
Windows stellt SCORPROFI nach der Installation oft nur ein kleines
Bildschirmfenster zur Verfügung, in dem der Text schlecht zu lesen
ist. Abhilfe schafft eine besser geeignete Zeichengröße. Dafür können
Sie die Fenster-Eigenschaften meistens an zwei Stellen beeinflussen.
Je nach Windows-Version kann der Ablauf von der nachfolgenden Schil-
derung mehr oder weniger abweichen.
Eine Einstellungsart geht über das SCORPROFI-Icon auf dem Desktop.
Rechtsklick darauf, Linksklick auf Eigenschaften, Linksklick auf
Schriftart. Jetzt aktivieren Sie links "Beide Schriftarttypen" und
rechts den Schriftgrad 10 x 18 oder einen ähnlichen.
Die andere Einstellungsart geht im SCORPROFI-Fenster über das kleine
Symbol ganz links oben neben dem Fensternamen. Rechtsklick darauf,
Linksklick auf Eigenschaften, Rasterschriftart aktivieren und 10 x 18.
Falls ein entsprechender Hinweis kommt, geben Sie noch die Anweisung,
diese Einstellung für alle Fenster mit dem gleichen Namen zu verwenden.
Bildschirmfarben
Bildschirmfarbprobleme gibt es seit längerem kaum mehr. Alle normalen
Textteile und auch die besonders hervorgehobenen
im Haupt- und im Turniermenü sowohl der zur Wahl stehende Punkt als
auch die Zeichen, die zur Wahl der anderen Punkte einzugeben sind,
in anderen Auswahlmenüs die zur Wahl stehende Position,
im Hilfe-System das zur Wahl stehende Stichwort und die anderen wähl-
baren Stichwörter sowie besondere Hervorhebungen
sind meist klar lesbar.
Sollten Sie dennoch Farbprobleme haben, so setzen Sie sich bitte mit
dem Autor in Verbindung.
Paarturnier
Hinweise: Tische/Runden Paarnummern
Paarturnier an zwei Tischen ... mit fünf Paaren
Turnier mit Team- und Paar-Auswertung
Paarturnier-Auswertungsmethoden
Turnier mit unterschiedlichen Durchgangs-Tops
Sie können mit SCORPROFI
Turnierlauf vorbereiten (Howell oder Mitchell oder gemischt, auch
mit gemeinsamem Tisch für sonst spielfreie Paare aus verschiedenen
Abteilungen, auch mit ausgesparter erster Runde zum Stecken compu-
tergeteilter Hände oder zum Vermeiden doppelter Begegnungen)
Hauptmenü: Paar - neues Clubturnier
oder Paar - neues Turnier anderer Art
Laufkarten drucken mit Teilnehmernamen
Turniermenü: Laufkarten
Turnier oder Durchgang vorzeitig abbrechen
Scores eingeben, ausgeben und korrigieren, berichtigte Scores und
Strafpunkte vergeben, Scores umrechnen Matchpoint <-> Butler
Ergebnis errechnen und ausgeben
Turniermenü: Ergebnis
Clubpunkt-Zertifikate drucken
Privatscores ausgeben
Vordrucke ausgeben zur Erfassung der Scores
Paarturnier an zwei Tischen
Ferienzeit - Bridgenachmittag - was tun an zwei Tischen?
Spielen Sie ein Paarturnier in Teamart!
Es geht über drei Runden. Jedes Paar bildet in jeder Runde mit einem
anderen Paar zusammen ein Team, und die beiden Teams spielen gegenein-
ander. Die Ergebnisse, die jedes Paar aus den drei Teamkämpfen erreicht
hat, werden addiert und führen zum Endstand.
Clubpunkte können für ein solches Turnier nach der Masterpunkt-Ordnung
des Deutschen Bridge-Verbands nicht vergeben werden
(und auch keine Strafpunkte).
So ist der Ablauf:
Zu Beginn sitzen Paar 1 an Tisch 1 und Paar 2 an Tisch 2 auf Nord/Süd,
Paar 3 an Tisch 1 und Paar 4 an Tisch 2 auf Ost/West.
Nach jeder Runde wechselt am Tisch 2 das Nord/Süd-Paar auf Ost/West,
das Ost/West-Paar von Tisch 1 geht an Tisch 2 auf Nord/Süd,
das Ost/West-Paar von Tisch 2 geht an Tisch 1 auf Ost/West.
Paar 1 behält immer seinen Platz an Tisch 1 auf Nord/Süd.
In jeder Runde wird ein Boardsatz geteilt und an beiden Tischen im
Austausch gespielt.
Wollen Sie ein solches Turnier mit SCORPROFI auswerten, so gehen Sie
über Hauptmenü: Paar - neues Turnier anderer Art
und geben Sie dann die Daten entsprechend den Aufforderungen auf dem
Bildschirm ein.
Gescort wird mit Teamzetteln. Das Rechnen übernimmt der Computer.
Das Programm gibt den Teams der ersten Runde die Nummern 1 und 2,
denen der zweiten 3 und 4 und denen der dritten 5 und 6.
Wenn Sie beim Auswerten eine Möglichkeit vermissen, die wegen der
Seltenheit dieser "Turnierform" weggelassen wurde, dann wenden Sie
sich bitte an den Autor.
Paarturnier mit fünf Paaren
Wenn Sie nur fünf Paare sind, dann spielen Sie am besten Individual-
turnier. Sollten Sie das aus irgendeinem Grund nicht und dafür lieber
in Kauf nehmen wollen, dass jedes Paar eine lange Runde pausieren muss,
dann hilft Ihnen SCORPROFI auch hier:
Geben Sie die Turnierdaten für ein Turnier mit sechs Paaren ein, für
das fehlende Paar einen Fiktivnamen. Anschließend wählen Sie
Turniermenü: Boards - korrigieren -
>Teilnehmer in allen Boardsätzen streichen< .
Wenn Sie noch die Nummer des fehlenden Paares eingegeben haben, können
Sie zuletzt wie üblich die Scores eingeben und auswerten.
Beachten Sie bitte die Informationen für ein 3-Tische-Howell-Turnier.
Doppel-Individual
Bei einem Doppel-Individualturnier spielt jeder Spieler zwei Paartur-
niere nacheinander mit zwei verschiedenen Partnern. Aus den zusammen-
gefassten Ergebnissen beider Turniere ergibt sich der Platz jedes
Teilnehmers in der Rangliste.
Mit SCORPROFI werten Sie das erste dieser Turniere als normales Paar-
turnier aus. Für das zweite wählen Sie dann
Hauptmenü: Paar - Fortsetzungsturnier
und danach die Option 1 = für Einzelspieler .
Paarturnier-Auswertungsmethoden
Hinweis: Umrechnungen zwischen den Auswertungsmethoden
Paar- und Individualturniere können nach diesen vier Methoden
ausgewertet werden:
Matchpoint-Wertung (TBR § 78 A)
Butler-Wertung (TBR § 78 B)
Wertung IMPs-across-the-field (TO § 26 (9))
Gesamtpunktverfahren (TBR § 78 C)
Die Rangliste wird nach der Summe aller Scores erstellt.
Deswegen ist die Methode nur für zweilinige Mitchell-Turniere
sinnvoll verwendbar, bei denen die Teilnehmer alle Boards spielen.
Sie wird von SCORPROFI nicht zur Verfügung gestellt.
IMPs-across-the-field
Hinweis: Auswertungsmethoden für Paar- und Individualturniere
Mit Hilfe der Wertung IMPs-across-the-field wird ein Paar- oder
Individualturnier so nach Art eines Teamturniers ausgewertet:
Der Score eines Paares wird mit allen anderen Scores des Boards auf der
gleichen Seite verglichen; der Unterschied wird nach der Tabelle in
TBR § 78 B in IMPs umgerechnet. Die Summe der IMPs ist das Ergebnis des
Paares für dieses Board.
Obwohl nicht in der DBV-Turnierordnung vorgesehen, wurde ergänzend dazu
in DBV-Turnieren so verfahren:
Die Summe der in einer Runde gegen einen Gegner insgesamt erzielbaren
IMPs wird nach oben begrenzt auf eine Zahl, die nach einer in der
Turnierausschreibung festgelegten Formel ermittelt wird.
SCORPROFI unterstützt diese Besonderheit auf die folgende Art:
Sie werten das Turnier ganz normal aus. Wenn alle Scores eingegeben
sind - auch später nach jeder eventuellen Score-Änderung - wählen Sie
Turniermenü: Ergebnis - korrigieren
und geben Sie die maximal pro Runde gewinnbaren IMPs ein. Die darüber
hinaus gehenden werden dann in der Punktematrix verrechnet: Sie werden
von der Punktesumme in der Zeile "Summe" abgezogen; die Zeile "ber."
(berichtigt) zeigt die für das Endergebnis berücksichtigten IMPs.
Die meisten Turniere werden nach der Matchpoint-Wertung abgerechnet.
SCORPROFI erlaubt die nachträgliche Umstellung auf eine andere Methode
über Turniermenü: Scores - umrechnen .
Umrechnung Matchpoint / Butler / IMPs-across-the-field
Für die Umrechnung zwischen den Auswertungsmethoden für Paar- und
Individualturniere gilt entsprechend TO § 28 (9) z.B. das Folgende:
Matchpoint Butler
Punkte-Zuweisung als Durchschnitt oder als Punkte bezogen auf den Top
20 % -9 Pt.
(Minusdurchschnitt) 40 % -3 Pt.
(Durchschnitt) 50 % 0 Pt. Bei IMPs-across-the-field
(Plusdurchschnitt) 60 % 3 Pt. werden die Butler-Punkte
70 % 6 Pt. multipliziert mit der um 1
Strafpunkte-Abzug als Durchschnitt oder verminderten höchsten Zahl
fix Punkte bezogen auf den Top von Anschriften in einem
10 % 3 Pt. der Boards.
20 % 6 Pt.
50 % 15 Pt.
Punktgleichheit
Hinweis: Punktgleichheit im Teamturnier
Für Paar- und Individualturniere ist die Rangfolge für Punktgleiche
geregelt in TO § 26 (6) und (7). In der Praxis werden sie fast immer
auf den gleichen Platz gesetzt.
Ist das nicht möglich, so ist wie folgt zu verfahren
(eine aufwändige Programmierung dafür ist angesichts der Seltenheit
nicht sinnvoll, und es geht leichter als es sich liest):
Legen Sie eine ausgedruckte Gesamtrangliste des Turniers bereit.
Drucken Sie die Privatscores der Punktgleichen aus über
Turniermenü: Ergebnis - drucken - Privatscores - für mehrere Paare.
Suchen Sie in den Privatscores das bestplatzierte andere Paar, gegen
das alle Punktgleichen gespielt haben.
Wer gegen dieses Paar das beste Ergebnis erzielte, wird auf den ersten
Rang der Punktgleichen gesetzt.
(Wenn im Turnier Durchgänge mit unterschiedlichen Tops gespielt wurden
- aus der Gesamtrangliste durch die Punkte-Hochrechnung ersichtlich -,
können Sie anstelle einer Umrechnung nach TO § 28 (3) die Prozente
vergleichen.)
Können Sie so noch keine Rangfolge bestimmen, so verfahren Sie ebenso
mit dem nächstbestplatzierten anderen Paar, gegen das alle Punkt-
gleichen gespielt haben - und so fort bis zur Entscheidung.
Blitz-Top
Bei den meisten Paarturnieren wird während der Eingabe der Scores als
Blitz-Top der aus den bisher fertig eingegebenen Boards errechnete
Stand an der Spitze angezeigt.
Mit der Variablen scoren1 in der Initialisierungsdatei kann diese
Anzeige abgeschaltet werden.
Mitchell-Spielplan
Im Mitchell-Spielplan sehen Sie an den Kreuzungspunkten
der Zeilen mit den Nord/Süd-Paaren
und der Spalten mit den Ost/West-Paaren
entweder Striche - dann spielen diese Paare nicht gegeneinander -
oder vierstellige Zahlen, wobei Nullen durch Leerstellen ersetzt sind.
Jede Zahl zeigt für die Begegnung der beiden Paare
in den beiden ersten Stellen die Runde und
in den beiden letzten Stellen den Boardsatz, den sie spielen.
Steht vor einer Zahl ein Doppelkreuz (#), so wird der Boardsatz in der
angegebenen Runde an mehr als einem Tisch gespielt (Relaistische).
(Beim Ausdrucken des Spielplans ist die Zahl dann unterstrichen.)
Laufkarten
Hilfe: nach falschen Laufkarten gespielt
Es zeigt für alle Runden
eine Spieler-Laufkarte - meist nur als "Laufkarte" bezeichnet -
an welchem Tisch der Teilnehmer welche Boards gegen wen spielt,
beim Individualturnier auch den Partner,
wenn nötig in einer Spalte "Tausch" den Relaistisch,
beim Teamturnier durch das Wort "neu", dass der Boardsatz
neu gemischt werden muss
eine Tisch-Laufkarte für einen Tisch, welche Turnierteilnehmer an ihm
welche Boards spielen
eine Board-Laufkarte für einen Boardsatz, welche Turnierteilnehmer ihn
an welchem Tisch spielen
"welche Boards" bei den Spieler- und Tisch-Laufkarten ergibt sich aus
dem Boardsatz, der bei dem eingesetzten Lauf für die jeweilige Runde
festgelegt ist, und der vom Anwender bestimmten Zahl der Boards pro
Runde. Wenn Sie dafür 1 eingeben, wird nur die Nummer des Boardsatzes
ausgegeben.
Die Board-Laufkarten dienen der Information des Turnierleiters, falls
sich dafür gelegentlich ein Bedarf ergibt. Auch Tisch-Laufkarten können
für diesen Zweck ausgegeben werden.
Laufkarten drucken
Laufkarten eingeben (z.B. um alte Laufkarten weiterzuverwenden)
Laufkarten prüfen
(stimmen vorhandene Laufkarten mit einem gespeicherten Lauf überein?):
siehe Howell-Turnierläufe vergleichen
(entsprechend auch für Individualturnier)
Laufkarten zeigen auf Bildschirm oder speichern in Datei:
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Laufkarten ausgeben usw.
(entsprechend für Team- und Individualturnier)
Laufkarten konservieren
siehe auch unter Turnierlauf
Movement
siehe unter Turnierlauf
Turnierlauf
weitere Informationen:
Laufkarten
(!) Turnierläufe beim Arbeiten mit 2 oder mehr Computern
Howell-Paarturnierlauf errechnen
Turnierlauf: nach Laufkarten eingeben -
Dateinamen ändern - kopieren - löschen
Paarturnierlauf: kontrollieren - ändern
Turnierläufe-Dateien
Howell-Turnierlauf auswählen
Individualturnierlauf auswählen
gespeicherter Mitchell-Paarturnierlauf mit Rover
Turnier oder Durchgang vorzeitig abbrechen
Turnierablauf bei schwierigen Turnierdaten
Zur Errechnung des Movements eines Turniers verwendet SCORPROFI Tur-
nierläufe, die im Lauf-Verzeichnis gespeichert sind. Wenn ein benötig-
ter Lauf nicht gespeichert ist, errechnet ihn das Programm. Das ist bei
einem Mitchell-Turnier, das ohne Rover gespielt wird, eine Sekunden-
sache und kann hier problemlos jeweils bei Bedarf erfolgen.
Für Paarturniere nach Howell, Mitchell-Turniere mit Rover und die
meisten Individualturniere sollten Sie die benötigten Läufe jedoch
schon vorab bereitstellen. Sie brauchen sie, damit Sie die dafür
benötigten Laufkarten ausdrucken können. Außerdem dauert hier die
Errechnung umso länger, je größer die Tischezahl ist.
(Achtung! Arbeiten mit 2 oder mehr Computern)
Die von SCORPROFI ermittelten Turnierläufe
entsprechen den 1988 vom Deutschen Bridge-Verband herausgegebenen
Anweisungen für Turnierleiter
oder stammen aus einem der Bücher
Alex Groner: Duplicate Bridge Direction
Hallén/Hanner/Jannersten: Movements - a fair approach
oder werden nach eigenem Algorithmus errechnet.
Turnierlauf suchen
Ist ein Lauf für eine bestimmte Tische/Runden-Kombination
eines Paar- oder Individualturniers gespeichert?
(Teamturnierläufe werden bei Bedarf errechnet.)
Turnierlauf errechnen für Paarturnier:
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Turnierlauf bereitstellen
Unterstützt werden die Systeme
Howell und
Mitchell:
mit oder ohne Sprung, mit oder ohne Scrambling,
mit oder ohne Roverpaar
(spielfreie Runde für Rover: beliebig festlegbar oder keine)
auch Appendix-Mitchell
(siehe auch unter Tische/Runden)
Turnierlauf errechnen für Individualturnier:
Hauptmenü: Lauf - Individualturnier - Turnierlauf
(siehe auch unter Tische/Runden)
Turnierlauf errechnen für Teamturnier:
Es können Laufkarten ausgedruckt werden
für Round-Robin-Teamturniere mit 3 bis 20 Teams:
Hauptmenü: Lauf - Teamturnier - Laufkarten
(Der Vermerk "(+Paarwtg.)" auf einer solchen Laufkarte zeigt,
dass der Lauf für ein Turnier mit zusätzlicher Paarewertung
verwendet werden kann.)
Für verkürzte Teamturniere im Schweizer und Dänischen System kann
SCORPROFI die Paarungen errechnen sowie Ablaufsdaten und Ergebnisse
ausgeben.
Paarturnier Tische/Runden
Hinweise: Paarturnier an zwei Tischen
Howell-Turnier an drei Tischen
Paarturnier mit fünf Paaren
SCORPROFI kann Howell- und Mitchell-Paarturnierläufe in vielerlei
Tische/Runden-Kombinationen errechnen und auswerten:
Howell-Läufe für
3 bis 20 Tische pro Abteilung,
Rundenzahl beliebig im Rahmen
größer als Tischezahl oder gleich ungerade Tischezahl,
mindestens 5
kleiner als doppelte Tischezahl, aber nicht mehr als 25
(nicht für jede Tische/Runden-Kombination gibt es einen Lauf!)
Mitchell-Läufe für
5 bis 40 Tische pro Abteilung,
Rundenzahl beliebig im Rahmen
mindestens 60 % der Tischezahl, aber mindestens 5
höchstens Tischezahl, aber nicht mehr als 25
(nicht für jede Kombination gibt es einen Lauf mit Roverpaar!)
Daraus ergeben sich die folgenden möglichen Rundenzahlen:
alle Runden wenn 1. Runde nicht gespielt wird
Tische Howell Mitchell Howell Mitchell
3 5 - 4 -
4 5 - 7 - 5 - 6 -
5 6 - 9 3 - 5 6 - 8 3 - 4
6 7 - 11 4 - 6 7 - 10 4 - 5
7 8 - 13 5 - 7 8 - 12 5 - 6
8 9 - 15 5 - 8 9 - 14 5 - 7
9 10 - 17 6 - 9 10 - 16 6 - 8
10 11 - 19 6 - 10 11 - 18 6 - 9
11 12 - 21 7 - 11 12 - 20 7 - 10
12 13 - 23 8 - 12 13 - 22 8 - 11
13 14 - 25 8 - 13 14 - 24 8 - 12
alle Runden wenn 1. Runde nicht gespielt wird
Tische Howell Mitchell Howell Mitchell
14 15 - 25 9 - 14 15 - 24 9 - 13
15 16 - 25 9 - 15 16 - 24 9 - 14
16 17 - 25 10 - 16 17 - 24 10 - 15
17 18 - 25 11 - 17 18 - 24 11 - 16
18 19 - 25 11 - 18 19 - 24 11 - 17
19 20 - 25 12 - 19 20 - 24 12 - 18
20 21 - 25 12 - 20 21 - 24 12 - 19
21 - 13 - 21 - 13 - 20
22 - 14 - 22 - 14 - 21
23 - 14 - 23 - 14 - 22
24 - 15 - 24 - 15 - 23
25 - 15 - 25 - 15 - 24
Die Mindest-Rundenzahl ergibt sich zum Teil aus § 24 (2) der Turnier-
ordnung des Deutschen Bridge-Verbandes. Danach ist ein Movement unzu-
lässig, bei dem ein Paar weniger als 60 % der im Spiel befindlichen
Boards spielt.
Falls Sie aus irgendeinem Grunde weniger spielen wollen als die Min-
dest-Rundenzahl, so können Sie zunächst eine zulässige Rundenzahl wäh-
len und dann das Turnier vorzeitig abbrechen.
Individualturnier Tische/Runden
Hinweise: Mitchell-Individualturnier an mehr als 13 Tischen
Turnierläufe mit Rover-Spielern
SCORPROFI kann Individualturnierläufe errechnen und ermöglicht die Ein-
gabe von Läufen nach Tischkarten für
2 bis 30 Tische, auch mit bis zu drei Rover-Spielern.
Die Rundenzahl ist
bei der Eingabe bis 25 wählbar,
bei der Errechnung
für bis zu 4 Tische fest vorgegeben,
für 5, 6 und 8 Tische auswählbar aus einer Reihe von Vorgaben,
für 7 und 9 bis 30 Tische (meist Mitchell-Individualturnier)
fast immer festsetzbar von 7 bis 25.
(nicht für jede Tische/Runden-Kombination gibt es einen Lauf!)
Wenn nur ein Lauf mit größerer Rundenzahl als gewünscht möglich ist,
können Sie in manchen Fällen diesen zugrundelegen und dann im Turnier
die Rundenzahl verringern über
Turniermenü: Boards - korrigieren
Paarturnierlauf nach Laufkarten eingeben
Hinweis: Turnierlauf-Dateinamen ändern
SCORPROFI hat einen Lauf errechnet, der mit Ihren Spieler- oder Tisch-
Laufkarten nicht übereinstimmt. Sie wollen aber keine neuen Laufkarten
drucken, sondern Ihre Unterlagen weiter verwenden.
Oder Sie wollen ein Turnier nach einem ganz speziellen Lauf durch-
führen, den SCORPROFI nicht errechnen kann, für den Sie aber Lauf-
karten haben.
Dann geben Sie einmalig den Lauf nach Ihren Spieler- oder Tisch-Lauf-
karten in den Computer ein, um ihn beliebig oft nutzen zu können:
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Turnierlauf bereitstellen
- Turnier nach Laufkarten/Tischkarten.
Sie beantworten zuerst die Fragen nach der Zahl der Tische und der Run-
den. Falls mit diesen Daten schon ein Lauf gespeichert ist, macht Sie
SCORPROFI darauf aufmerksam.
Sie können dann trotzdem einen neuen Lauf eingeben. Der gespeicherte
alte wird dadurch nicht gefährdet: mit verschiedenen Dateikennzeichen
können beide gespeichert und später wahlweise verwendet werden.
Nun sind nacheinander die Daten aller Laufkarten einzugeben. Die Ein-
gabe erfolgt spaltenweise, weil es so am schnellsten und am sichersten
geht. - Beachten Sie bitte, dass SCORPROFI die Eingaben hier nicht
prüfen kann, sondern auch die unsinnigsten akzeptiert. Erst bei der
anschließenden Kontrolle werden Fehleingaben aufgedeckt.
Diese Kontrolle zeigt Ihnen auch die Daten für die Bewertung des Laufs.
Wenn Sie damit nicht zufrieden sind, sollten Sie ein Umsteigen auf
Spieler- oder Tisch-Laufkarten nach einem von SCORPROFI errechneten
besseren Lauf erwägen.
Howell-Paarturnierlauf errechnen
Achtung! Verwendung alter Spieler- und Tisch-Laufkarten
Hinweis: Turnierlauf-Bewertung
Wenn für ein Turnier oder für Laufkarten ein Turnierlauf für eine
Tische-Runden-Kombination benötigt wird, für die noch keiner gespei-
chert ist, so ruft SCORPROFI den Berechnungs-Programmteil selbst auf.
Wollen Sie einen Lauf bereitstellen, so wählen Sie
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Turnierlauf bereitstellen
- Howell-Turnier
Die Zahl der Tische und der Runden ist einzugeben.
Für die meisten Tische/Runden-Kombinationen gibt es eine Vielzahl mög-
licher Howell-Läufe, nur für wenige keinen.
Von den Paarungen der ersten Runde ausgehend, geht die Entwicklung des
kompletten Laufs nach dem üblichen Algorithmus sehr schnell.
Die erste Runde können Sie nach der Frage
"Wie sollen die Paarungen der ersten Runde
als Basis der Folgerunden ermittelt werden?"
vom Computer errechnen lassen oder
aus Spieler- oder Tisch-Laufkarten eingeben.
Bei der Eingabe können Sie nach einem Eingabefehler nach jeder Zeile
mit ESC den Programmteil ohne Speicherung verlassen. Sie führt nicht zu
einem brauchbaren Ergebnis, wenn der Lauf nach einem anderen Algorith-
mus aufgebaut ist - das zeigt dann die Kontrolle.
Laufkarten drucken
Hinweise: Laufkarten mit Rover im Turnier
Howell-Paarturnier an drei Tischen
Tisch-Laufkarten
Spieler-Laufkarten können gedruckt werden
als neutrale Laufkarten zur wiederholten Verwendung über
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier
- Laufkarten ausgeben - auf Drucker
(entsprechend für Individual- oder Teamturnier)
oder als Turnier-Laufkarten mit den Namen der Teilnehmer.
Für Spieler-Laufkarten ist sowohl die Ausgabe im Normaldruck als auch
im Großdruck möglich.
Normaldruck in Schnelldruck-Qualität reicht im allgemeinen aus für
Laufkarten, die Sie für nur eine Turnierveranstaltung benötigen.
Für neutrale Laufkarten, die Sie in Ihrem Club immer verwenden wollen,
sollten Sie auf Ihrem Drucker die beste Druckqualität einstellen (Sans
Serif bei Epson LQ), weil sie dann besser lesbar sind.
Der Laufkarten-Großdruck ist in erster Linie für sehbehinderte Turnier-
teilnehmer gedacht, aber auch nützlich, wenn bei manchen Teilnehmer-
und Runden-Zahlen im Normaldruck zur Papier-Ersparnis die Zeilen etwas
eng zusammengerückt worden sind.
Dieser Druck führt allerdings bei den meisten Druckern, die nicht mit
dem Epson LQ kompatibel sind, nicht zu befriedigenden Ergebnissen.
Stellen Sie für den Großdruck Ihren Drucker bitte auf Schnelldruck
(Draft-Modus) ein - die Qualität ergibt sich durch viermaliges Drucken
jeder Zeile. Deswegen dauert der Großdruck auch wesentlich länger als
der Normaldruck.
Sie brauchen die Spieler-Laufkarten nicht für alle Turnierteilnehmer zu
drucken, sondern können die Ausgabe beschränken beispielsweise auf die
Rover oder die Teilnehmer in einer Howell-Abteilung eines größeren
Turniers.
Turnierlauf-Dateinamen ändern
Damit SCORPROFI einen gespeicherten Turnierlauf für die Auswer-
tung verwenden kann, muss sein Name aufgebaut sein, wie es unter
Turnierläufe-Dateien beschrieben ist.
Die Nachnamen von Turnierlauf-Dateinamen können Sie ändern über
Hauptmenü: System - Turnierläufe - Namen ändern
- ausgenommen einige spezielle Howell-Turnierläufe.
Dies ist beispielsweise sinnvoll, wenn Sie zwei Turnierläufe durch ihre
Nachnamen unterscheiden wollen, um aus irgendeinem Grund bei gegebener
Tische- und Rundenzahl einmal den einen Lauf einzusetzen, ein andermal
aber einen anderen - siehe unter
"Howell-Turnierlauf auswählen" und
"Individualturnierlauf auswählen"
Paarturnierlauf kontrollieren
Statistische Daten über Paarturnierläufe werden auf den Bildschirm
ausgeben nach
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Kontrolle
sowie nach der Eingabe und auf Wunsch nach der Errechnung eines
Turnierlaufs.
Insbesondere nach der Eingabe eines Laufs nach Spieler- oder Tisch-
Laufkarten werden Fehleingaben hier aufgedeckt, denn Sie sehen u.a.
In welchen Runden sind welche Paare spielfrei?
Gibt es Doppelbegegnungen oder mehrmals gespielte Boardsätze?
In welchen Runden wird ein Boardsatz nicht gespielt?
Welche Boardsätze werden gleichzeitig an mehreren Tischen
(Relaistische) gespielt?
Welche Boardsätze sind in der dritten Runde noch nicht gemischt?
Besonders interessant ist die Kontrolle für Howell-Turniere. Sie gibt
Ihnen nämlich auch Hinweise für die Bewertung eines Laufs.
Bei Mitchell-Turnieren zeigt die Kontrolle die Daten immer ohne Scramb-
ling - dieses wird erst bei der Ermittlung des Laufs für ein Turnier
oder für den Laufkartendruck berücksichtigt.
Howell-Turnierlauf bewerten
Die wichtigsten Bewertungskriterien für die Qualität eines Howell-Tur-
nierlaufs finden Sie bei der Kontrolle unter den Untertiteln
"Boardsätze/Runden" und "Vergleich der Spielrichtungen".
Unter "Boardsätze/Runden" sehen Sie für jeden Boardsatz eine Zahlen-
kette mit den Runden, in denen er (bei voll besetztem Turnier) nicht
gespielt wird. Beginnt diese mit 1 und geht sie beispielsweise bis 4
ohne Unterbrechung (also "1 2 3 4"), so zeigt dies, dass der Boardsatz
noch vor der fünften Runde gemischt und geteilt werden muss - dem
schnellen Turnierfluss ist das nicht dienlich.
Das Ideal ist ein Lauf, bei dem die längste Kette "1", also kein "1 2"
enthalten ist - die letzten Boards werden dann schon nach der ersten
Runde geteilt.
Mit dem "Vergleich der Spielrichtungen" hat es folgende Bewandtnis:
Ein Paar spielt ein Board genau genommen nicht gegen das Paar, das mit
ihm am Tisch sitzt, sondern gegen die anderen Paare, die dieses Board
in derselben Richtung spielen.
Der Vergleich zeigt für alle Paare, wie viele Boardsätze sie in dersel-
ben Richtung wie die anderen spielen. Je ausgeglichener diese Zahlen
sind, desto besser gibt das Ergebnis den Vergleich zwischen allen
Teilnehmern wieder. Die Verteilung wird umso unausgeglichener, je mehr
Sitztische es im Turnier gibt.
Turnierlauf suchen
Dazu müssen Sie wissen, was der Turnierlauf-Dateiname zeigt.
Dann haben Sie diese Möglichkeiten:
Lauf für ein Howell- oder Mitchell-Paarturnier suchen:
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Kontrolle
- Howell-Turnier/Mitchell-Turnier
Lauf für irgendein Paarturnier oder ein Individualturnier suchen:
Hauptmenü: System - Turnierläufe - kopieren
und danach (1) Paarturnier oder (3) Individualturnier wählen.
Auf dem Bildschirm werden nun alle gespeicherten entsprechenden Läufe
geordnet angezeigt, und Sie können sehen, ob der gewünschte dabei ist.
Durch Druck auf die ESC-Taste kommen Sie sofort ins Hauptmenü zurück.
Howell-Turnierläufe vergleichen
Um festzustellen, ob ein von SCORPROFI errechneter Howell-Lauf mit
Ihren Spieler- oder Tisch-Laufkarten übereinstimmt, geben Sie die
zugehörigen Laufkarten aus über
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Laufkarten ausgeben
- auf Drucker/Bildschirm -
dann für Spieler-Laufkarten: neutrale Spieler-Laufkarten
für Tisch-Laufkarten: Tisch-Laufkarten
- Howell-Turnier
Beantworten Sie bitte die Fragen nach der Zahl der Tische, der Runden
und der Boards pro Runde (die sind nicht für das Movement von Bedeu-
tung, aber für die Anzeige der Laufkarten).
Die Frage
"Sollen die Laufkarten nur für
ausgesuchte Teilnehmer ausgegeben werden?"
- sie kommt nicht bei Tisch-Laufkarten - beantworten Sie mit n(ein).
Dann druckt SCORPROFI die Laufkarten oder zeigt sie nacheinander auf
dem Bildschirm, und Sie können sie mit den vorhandenen vergleichen.
Wenn Sie nur wenige Abweichungen feststellen, ist es zweckmäßig, dass
Sie diese Abweichungen notieren, wenn Sie danach den SCORPROFI-Lauf
ändern wollen.
Paarturnierlauf ändern
Der häufigste Grund, einen gespeicherten Turnierlauf zu ändern, sind
geringfügige Abweichungen zwischen einem Lauf, dessen Laufkarten wei-
terverwendet werden sollen, und dem von SCORPROFI für dieselbe Tische-
und Rundenzahl errechneten. Wenn es viele Abweichungen sind, lohnt sich
das Ändern nicht - dann geht die Eingabe der Laufkarten schneller.
Sie können einen Lauf ändern über
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Turnierlauf ändern
Nach einem Hinweis betreffend falsche Eingaben müssen Sie den Lauf wäh-
len, der zu ändern ist - unter Turnierläufe-Dateien finden Sie, welche
Daten die zur Wahl gestellten Dateinamen zeigen. Dann werden auf dem
Bildschirm alle Tischkarten gezeigt, und Sie können - die häufigste
Änderung - die Paarnummern einer Runde vertauschen, aber auch Paarnum-
mern oder Boardsätze ändern.
Anschließend zeigt SCORPROFI, wenn Sie etwas geändert haben, die
Kontrolldaten des Laufs, die eventuelle Fehler beim Ändern aufdecken.
Wenn es um die Weiterverwendung von Laufkarten geht, sollten Sie dann
zu Ihrer Sicherheit den Lauf im Computer nochmals mit diesen Laufkarten
vergleichen.
Turnierlauf-Übersicht
Die Turnierlauf-Übersicht kann bis jetzt nur für Mitchell-Turniere
ausgegeben werden. Für Howell-Turniere ist als Ersatz die Ausgabe von
Board-Laufkarten möglich.
Hinweis: Inhalt der Turnierlauf-Übersicht
Howell-Paarturnier an drei Tischen
Hinweis: Alternativlauf mit Relaistischen
Für ein solches Turnier stellt Ihnen SCORPROFI grundsätzlich einen Lauf
zur Verfügung, für den einige Besonderheiten gelten:
Das Turnier geht über fünf Runden. In jeder Runde werden zwei von zehn
Boardsätzen gespielt. Die Kombination der Sätze ist in jeder Begegnung
anders.
Ein Boardsatz besteht aus einem bis vier Boards, die alle mit derselben
Ziffer enden: beispielsweise Boards 5, 15 und 25. Auf den Laufkarten
werden alle Boardnummern genannt oder jeweils die erste und die letzte
des Satzes (5..35).
Manche Funktionen von SCORPROFI können für dieses Turnier nicht aus-
geführt werden (beispielsweise die Ausgabe von Privatscores und die
Lauf-Kontrolle).
gespeicherter Mitchell-Paarturnierlauf mit Rover
Ist für eine bestimmte Tische/Runden-Kombination ein Mitchell-Turnier-
lauf mit Rover gespeichert, so legt SCORPROFI diesen der Auswertung
eines neuen Turniers oder der Ausgabe von Laufkarten zugrunde. Dabei
wird nicht berücksichtigt, ob und in welcher Runde der Rover spielfrei
ist.
Wenn Sie wollen, dass der Rover nicht oder in einer bestimmten Runde
spielfrei ist, können Sie zunächst prüfen, ob der gespeicherte Lauf
Ihrem Wunsch entspricht (Laufkarte des Roverpaars anschauen). Tut er
es nicht, dann müssen Sie einen neuen Turnierlauf bereitstellen.
Nach einem entsprechenden Hinweis können Sie den alten Lauf über-
schreiben oder beide Läufe mit verschiedenen Erweiterungen speichern.
Mitchell-Individualturnier
Individualturniere an sieben oder 9 bis 30 Tischen werden meist
nach dem Mitchell-System durchgeführt. Die Rundenzahl können
Sie von 7 bis 25 (an sieben Tischen bis 21) frei wählen.
Beim Errechnen eines Laufs sucht SCORPROFI einen, bei dem möglichst
wenige Boardsätze benötigt und alle Boardsätze möglichst gleich oft
gespielt werden. Für mehr als 13 Tische kann dafür eine besondere
Entwicklungsweise eingesetzt werden.
Für manche Tische/Runden-Kombinationen, insbesondere mit Rover-Spieler,
findet SCORPROFI keinen Lauf oder bei vielen Teilnehmern nur einen, für
den mehr Boardsätze benötigt werden, als SCORPROFI für ein Turnier
verarbeiten kann. Deswegen müssen Sie bei Bedarf vorher den geeigneten
Lauf durch Probieren suchen und beispielsweise die Rundenzahl variieren
(ein Programmtest kann in einem solchen Fall nicht schaden).
Entsprechend dem, wie sich Spieler und Boardsätze nach jeder Runde
bewegen, ist jeder Lauf entweder
regelmäßig:
Spieler und Boardsätze bewegen sich nach einfachen Regeln;
Laufkarten sind nicht erforderlich
teil-regelmäßig:
nur die Spieler bewegen sich nach einfachen Regeln;
die Spieler der Gruppe 1, die auf Nord beginnen, sollten Laufkar-
ten bekommen und danach in allen Runden die Boards beschaffen
unregelmäßig:
Spieler und Boardsätze bewegen sich unregelmäßig;
alle Spieler brauchen Laufkarten
oder ein Sonderlauf
Rover-Spieler brauchen immer eine Laufkarte.
Bei einem regelmäßigen oder teil-regelmäßigen Lauf gibt es nach jeder
Runde
entweder einen großen Wechsel:
Nord bleibt am Tisch
Ost geht einen Tisch aufwärts, Süd zwei Tische, West drei Tische
Alle Spieler gehen auf ihre Anfangs-Spielrichtung
Bei einem regelmäßigen Lauf gehen die Boards einen Tisch abwärts
oder einen kleinen Wechsel:
Ost, Süd und West tauschen am Tisch in Uhrzeigerrichtung ihre Plätze
(Ost geht auf Süd, Süd auf West, West auf Ost)
Bei einem regelmäßigen Lauf bleiben die Boards am Tisch oder
gehen sie einen Tisch abwärts
Für den Tische-Wechsel kommt nach dem letzten Tisch wieder Tisch 1
(im Kreis).
Für 7, 11, 13, 17, 19, 23 und 29 (Primzahlen) sowie 25 Tische errechnet
SCORPROFI regelmäßige Läufe.
Ist die Rundenzahl nicht größer als Tischezahl,
so erfolgt nach jeder Runde ein großer Wechsel.
In der ersten Runde ist die Nummer des Boardsatzes gleich der Tisch-
nummer.
7, 11, 13, 17, 19, 23, 25 oder 29 Tische (regelmäßiger Lauf),
Rundenzahl ist größer als Tischezahl (K)
oder gar größer als die doppelte Tischezahl (G)
Fällt die Rundenzahl unter
K, dann erfolgt ein großer Wechsel nach jeder zweiten, bei
G nach jeder dritten Runde.
Am Ende des Turniers kann es noch eine oder zwei Restrunden ohne
großen Wechsel geben.
Beim kleinen Wechsel bleiben die Boards am Tisch.
Am Tisch 1 liegen vor der ersten Runde die bis zum ersten großen Wech-
sel benötigten (K: 2; G: 3) Boardsätze, an den Folgetischen stets
gleich viele in anschließender Nummernfolge.
Ist die Tischezahl weder eine Primzahl noch 25, so haben die folgenden
Turniere einen regelmäßigen Lauf:
Tische: 14 20 21 22 26 27 28 30
Runden maximal: 7 10 11 11 13 9 7 10
Es erfolgen nach jeder dritten Runde ein großer Wechsel und davor zwei
kleine Wechsel.
Die Boards gehen nach jeder Runde einen Tisch abwärts.
In der ersten Runde ist die Nummer des Boardsatzes gleich der Tisch-
nummer.
9, 10, 12, 15; 14, 16, 18, 20, 21, 22, 24, 26, 27, 28 oder 30 Tische,
Rundenzahl ist größer als oben genannt:
Der Lauf ist teil-regelmäßig oder unregelmäßig.
Auch ein unregelmäßiger Lauf kann zu Beginn des Turniers einige Runden
lang regelmäßig sein. Ob und wie weit dies der Fall ist, können Sie
sehen, wenn Sie über
Hauptmenü: Lauf - Individualturnier
- Laufkarten ausgeben - auf Bildschirm
die Laufkarten anschauen.
Während SCORPROFI einen unregelmäßigen Lauf sucht, sehen Sie in der
letzten Bildschirmzeile eine Angabe wie
Lauf über 9 Tische gesucht, über 7 Tische (maximal 21 Runden) gefunden
Das bedeutet:
Gesucht wird ein Lauf, bei dem die Spieler mit neun verschiedenen Part-
ner- und Gegnerschaften, also mit insgesamt 27 Personen am Tisch zusam-
mentreffen.
Gefunden wurde bisher nur ein Lauf über sieben Tische, bei dem man dann
(7 x 3 =) 21 Personen trifft.
Mit diesem Lauf können bis zu 21 Runden gespielt werden. Wollen sie
nicht mehr Runden spielen, dann können Sie die Suche mit ESC abbrechen.
Achtung!
Bei gleicher Tische/Runden-Kombination weichen Läufe voneinander
ab, wenn die Spieler nicht an gleich viele Tische kommen.
Wenn beispielsweise - siehe oben - ein Lauf über neun Tische
gesucht wird, ist ein gefundener Lauf über sieben Tische anders
als ein gefundener Lauf über acht Tische.
Je näher die Rundenzahl unter einem Mehrfachen der Zahl der "gefundenen
Tische" liegt, desto öfter werden die Boards gespielt. Auch die Zahl
der benötigte Boardsätze kann davon abhängen: Grundsätzlich ist sie
niedriger, wenn die Boards öfter gespielt werden.
Beispiel 10 Tische 15 Runden: Sie brauchen 30 Boardsätze bei sieben,
aber nur 20 bei acht oder neun "gefundenen Tischen".
Spielerliste
Achtung! Änderung von Spieler-Kürzeln
Hilfe: neues Turnier mit alter Spielerliste ausgewertet
weitere Hinweise: Spielerliste erstellen und verändern
Änderungen auf anderen Computer übernehmen
Spielerliste anwenden
Spielerliste ausgeben
Spielerliste für neue Abrechnungsperiode
Spielerliste kopieren/löschen
Clubpunkteabrechnungsdateien (zum Dateinamen u.ä.)
Verhältnis CP-Daten / Turnierdaten
Eine Spielerliste ermöglicht die Eingabe der Namen von Turnierteilneh-
mern in Kurzform (Kurzwahl) - das ist sinnvoll in erster Linie für
Clubturniere, an denen sich stets der gleiche Spielerkreis beteiligt,
aber auch für wiederholte übergeordnete Turniere.
Zu diesem Zweck enthält die Spielerliste für jeden darin Aufgenommenen
den Namen, wie er beispielsweise in Teilnehmer- und
Ergebnislisten ausgegeben werden soll, und
ein Kürzel.
Nach den Kürzeln wird die Spielerliste alfabetisch sortiert. Dabei
liegen die Ziffern vor den Buchstaben und die deutschen Umlaute
hinter dem Z.
Außerdem ist die Spielerliste Basis für die Clubpunkte-Abrechnung
sowie für clubinterne Auswertungen. Dafür werden die folgenden Daten
gespeichert:
die Spielberechtigung in der A/B(/C)-Klasse des Clubs
der Punktesammler-Status
aus der letzten Clubpunkte-Abrechnung:
der Masterpunkte-Bestand und die Rest-Clubpunkte
für die nächste Abrechnung:
die Clubpunkte aus den Turnieren des Clubs und aus Zertifikaten
während der Abrechnung:
die neuen Masterpunkte und Rest-Clubpunkte
Wenn sie nicht mehr als 500 Spieler und Paare enthält, wird die benö-
tigte Spielerliste im Arbeitsspeicher gehalten. Das ermöglicht immer
einen schnellen Zugriff.
Dagegen muss für übergroße Spielerlisten ein Massenspeicher eingesetzt
werden. Wenn dies eine Festplatte ist, kann das Ablegen und Holen der
Daten dort zu Zeitproblemen führen. Deswegen sollten Sie dafür unbe-
dingt eine RAM-Disk bereitstellen.
Spielerliste erstellen und verändern
Achtung! Änderung von Spieler-Kürzeln
Hinweise: Spielernamen
Funktionstasten für Namensteile
Spieler-Paare
Ehepaare
Behandlung der Spielernamen beim
Ausdrucken von Clubpunkt-Zertifikaten
Clubpunktedaten (Masterpunkte und Restclubpunkte)
eingeben oder ändern
Die Erstellung und Bearbeitung der Spielerliste erfolgt über
Hauptmenü: CP - Spielerliste
Ausnahme: Erstellung einer Spielerliste
für eine neue Abrechnungsperiode
Einzugeben sind für jeden Spieler
der Name, wie er beispielsweise in Teilnehmer- und Ergebnislisten aus-
gegeben werden soll,
ein Kürzel,
das Kennzeichen für den Punktesammler-Status und
die Mitgliedsnummer.
Mit der ESC-Taste kommen Sie zurück in die vorangehende Spalte.
Die Eingabe in eine Spielerliste beenden Sie, indem Sie eine Null oder
ESC als Spielernamen eingeben.
Außer über Hauptmenü: CP - Spielerliste
ist es auch im Rahmen der Eingabe von Turnierteilnehmern und bei den
Vorbereitungen für eine Clubpunkte-Abrechnung möglich, eine Spieler-
liste zu erweitern.
Spielerliste anwenden
Wenn im CP-Verzeichnis nur eine Spielerliste liegt, wird diese auto-
matisch für alle in Betracht kommenden Aktionen eingesetzt.
Sind mehrere Spielerlisten gespeichert, so werden Sie - wenn nicht eine
mit dem Parameter NAM festgelegt ist - aufgefordert, eine davon zu wäh-
len, sobald SCORPROFI sie braucht. Die gewählte Liste wird dann während
des ganzen Programmlaufs verwendet.
Ist später eine andere Liste einzusetzen, so brauchen Sie SCORPROFI
nicht neu zu starten. Sie können über
Hauptmenü: CP - Spielerliste - andere Spielerliste aktivieren
auf die jetzt gewünschte Spielerliste umstellen.
Spielerliste ausgeben
Über
Hauptmenü: CP - Spielerliste - Spielerliste ausgeben
können Sie eine Spielerliste mit Namen und Kürzeln auf den Bildschirm
oder den Drucker ausgeben oder in einer Datei speichern.
Bei Spielerlisten, die auch zur Clubpunkte-Abrechnung angelegt worden
sind, wird auch der Punktesammler-Status ausgegeben.
Spielerliste für neue Abrechnungsperiode
Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Masterpunkte-Abrechnung für Verband
- neue Abrechnungsperiode
- danach legt SCORPROFI die Spielerliste für eine neue Abrechnungs-
periode an. Dieser Aufruf sollte sofort nach der Clubpunkte-Abrechnung
erfolgen.
Außer den Spielernamen und -kürzeln sowie dem Sammlerstatus werden aus
der abgerechneten Spielerliste die neuen Masterpunkte und Rest-Club-
punkte übertragen.
Im Dateinamen der neuen Spielerliste ist entweder - Normalfall -
die Jahreszahl um 1 höher als bei der alten
oder Sie können - wenn mehr als eine Abrechnung jährlich erfolgt -
die Jahreszahl belassen und einen anderen Kennbuchstaben festlegen.
Turnierteilnehmer in Spielerliste aufnehmen
Der normale Weg, eine Spielerliste zu erweitern, geht über
Hauptmenü: CP - Spielerliste - Namen hinzufügen
Weitere Gelegenheiten dazu bieten sich,
wenn Sie Namen von Turnierteilnehmern in Kurzwahl-Form erfassen und
dabei einen (nach Drücken der Leertaste) voll eingegeben haben,
wenn Sie gespeicherte Turnierergebnisse für die Clubpunkte-Abrechnung
auswerten und SCORPROFI dabei auf einen Teilnehmer stößt, für den
kein Kürzel gespeichert ist,
wenn Sie für die Clubpunkte-Abrechnung zusätzliche Turnierergebnisse
erfassen und dabei einen Teilnehmernamen voll eingegeben haben.
Dann werden Sie gefragt, ob dieser Teilnehmer in die Spielerliste auf-
genommen werden soll. Dabei wird auf Wunsch geprüft, ob der neu aufzu-
nehmende Spieler schon in der Liste enthalten ist. Bei dieser Prüfung
werden Namen wie
Frau Maier Fr. Maier Fr.Maier Maier
stets als vier verschiedene Namen gewertet - es ist also nötig, sich
genau an ein gewähltes Schreibschema zu halten.
Im übrigen müssen Sie dieselben für die Spielerliste benötigten Daten
eingeben wie beim normalen Erstellen einer Spielerliste.
CP-Sammlerstatus
Grundlage für die Clubpunkte-Abrechnung und die mit SCORPROFI
möglichen clubinternen Auswertungen ist der Punktesammler-Status, der
bei der Nameneingabe für die Spielerliste erfragt und in ihr
gespeichert wird.
Damit wird festgelegt
ob ein Spieler Clubpunkte sammelt und wo diese abgerechnet werden,
ob ein Spieler bei clubinternen Auswertungen berücksichtigt wird,
und zwar nach diesem Schema:
Punktesammler: im Club in fremdem Club nein
mit clubinternen Auswertungen V F oder G C
ohne clubinterne Auswertungen (Gastspieler) E oder S K
(E und G: mit Einzel-, F und S: mit Sammelzertifikat)
Für Clubpunkte-Abrechnungen bei Bridge-Reisen verwenden Sie am besten
nur die Kennzeichen V und C.
Selbständig vergibt SCORPROFI als Status-Kennzeichen
0 für Ehepaare
2 für Paare, die eingegeben wurden, weil sie oft zusammen spielen
- für alle Spieler in Spielerlisten, die nicht für Clubpunkte-
Abrechnungen verwendet werden (sondern z.B. nur für über-
geordnete Turniere)
Spielerliste - Paare
Um bei der Auswertung von Paarturnieren eine schnellere Eingabe solcher
Paare zu ermöglichen, die oft zusammen spielen, aber keine Ehepaare
sind, können diese Paare unter nur einem Kürzel in der Spielerliste
erfasst werden. Dazu müssen beide Spieler schon vorher einzeln oder als
Ehepartner in der Spielerliste enthalten sein.
Die Aufnahme von Paaren erfolgt über
Hauptmenü: CP - Spielerliste - Paare hinzufügen
Die Paar-Kürzel beginnen stets mit X. Die folgenden maximal vier Zei-
chen können Sie frei festlegen.
Die Paare werden wie die Einzelspieler in der Spielerliste gespeichert.
Die Standard-Reihenfolge der Partnernamen ist dabei Frau vor Mann, wenn
die Namen der Frauen mit "Frau ", "Fr." oder "Frl." beginnen, sonst al-
fabetisch.
Wenn Sie die Namen der Spieler mit Vornamen gespeichert haben, erfragt
das Programm die gewünschte Reihenfolge.
(Sie sollten bei der Aufnahme von Paaren bedenken, dass das Laden der
Spielerliste umso länger dauert, je umfangreicher sie ist.)
Spieler-Kürzel
Achtung! Änderung von Spieler-Kürzeln
Das Kürzel - maximal fünf Zeichen (Buchstaben und Ziffern) - ist das
Ordnungsmerkmal der in die Spielerliste aufgenommenen Spieler und
Paare; danach wird sie alfabetisch sortiert. Dabei liegen die Ziffern
vor den Buchstaben und die deutschen Umlaute hinter dem Z.
Die Kürzel sollten mit einem Buchstaben beginnen, weil sie vom Programm
zeichenweise ausgewertet werden. SCORPROFI wandelt bei der Eingabe alle
Buchstaben in Großbuchstaben um und überwacht, dass jedes Kürzel nur
einmal verwendet wird.
Falls Sie nur mit Zahlenkürzeln arbeiten wollen, sollten alle Nummern
aus gleich vielen Ziffern bestehen (dazu sind ggf. Nullen voranzuset-
zen), sonst ist die Reihenfolge beispielsweise
18 19 2 20 21 ..... 28 29 3 30 31 .
Die programmgesteuerte Kürzelvergabe für Ehepartner ist mit reinen Zah-
lenkürzeln nicht möglich.
Mit Buchstabenkürzeln ist es empfehlenswert, die Kürzel nicht zu kurz
zu wählen, damit Ihre Liste für die Aufnahme neuer Spieler anpassungs-
fähig bleibt. Für längere Kürzel brauchen Sie bei der späteren Verwen-
dung der Spielerliste meistens nicht mehr Zeichen einzugeben!
Bei Namen, die mit Sch beginnen, lassen Sie im Kürzel das H am besten
weg: dann haben Sie danach noch drei statt zwei Zeichen zur Unterschei-
dung verfügbar.
Fehlermeldung "Namenskürzel ..... nicht enthalten"
Mit den Turnierdaten werden die Kürzel der Teilnehmer gespeichert. Sie
sind hier eine wichtige Grundlage für die Clubpunkte-Abrechnung, und
deswegen dürfen diese Kürzel während eines Clubpunkte-Abrechnungszeit-
raums grundsätzlich nicht verändert werden.
Wenn dies trotzdem geschehen ist, kommt beispielsweise bei der Ausgabe
der Turnierdaten über
Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Masterpunkte-Abrechnung für Verband
- Turnierdaten ausgeben - Turnierergebnisse
immer wieder diese Fehlermeldung, wenn das Programm auf ein später
geändertes und deswegen nicht mehr vorhandenes Kürzel stößt.
Noch unangenehmer ist aber, dass die von Spielern mit "weggeänderten"
Kürzeln gewonnenen Clubpunkte nicht für die Abrechnung erfasst werden.
Dagegen hilft dann nur das folgende aufwändige Verfahren:
1. In jedem betroffenen Turnier müssen Sie über
Turniermenü: Teilnehmer - korrigieren
die Namen aller betroffenen Spieler zur Korrektur aufrufen und
mit der neuen Spielerliste wieder eingeben.
2. Über Hauptmenü: System - CP-Daten - löschen - ohne Spielerliste
müssen Sie die erfassten Turnierergebnisse löschen, damit sie
3. im Rahmen einer neuen Clubpunkte-Abrechnung oder
über Hauptmenü: CP - Clubpunkte -
Masterpunkte-Abrechnung für Verband -
spezielle Abrechnungs-Vorbereitungen -
Turnierergebnisse erfassen und eventuell noch
Turnierergebnisse eingeben
dann komplett neu aufgenommen werden können.
Spielernamen
Hinweis: Buchstaben aus fremden Sprachen (z.B. é )
Kürzung von Teilnehmernamen
Damit SCORPROFI die Spielernamen beim Speichern der Ergebnisse von
externen Simultanturnieren, beim Ausdrucken von Clubpunkt-Zertifikaten
und bei der Clubpunkte-Abrechnung richtig behandelt, müssen Sie bei
der Eingabe in die Spielerliste oder als Turnierteilnehmer einige
Dinge beachten. Im Folgenden finden Sie außerdem eine Empfehlung, wie
sich in der Praxis die Vergabe von Spielernamen bewährt hat.
Sie können Spielernamen mit Frau, Herr, Fr., Hr. und anderen Bestand-
teilen eingeben. Günstiger ist aber - zumindest für die Spielerliste -
Vorname + Familienname, weil dann die Vornamen für die Clubpunkte-Ab-
rechnung schon zur Verfügung stehen.
Dabei können Sie, ganz wie Sie es gewohnt sind, den Familiennamen
zuerst oder nach dem Vornamen nennen - Sie müssen es nur immer gleich
machen: "Doris Müller" ist ebenso möglich wie "Müller Doris".
Wenn Sie den Familiennamen voranstellen, darf danach kein Komma folgen:
"Müller, Doris" ist nicht zulässig. Und in der Initialisierungsdatei
müssen Sie dann die Variable vorname=2, setzen.
Vermeiden Sie bitte unbedingt, Vornamen abzukürzen mit Fr. oder Hr. -
sie werden sonst vom Programm wie "Frau" oder "Herr" verarbeitet und
zum Teil auch so ausgeschrieben.
Als Sammelnamen für mehr als einen Spieler kann SCORPROFI nur das
Ehepaar verarbeiten.
Spielerlisten-Änderung
Achtung! Änderung von Spieler-Kürzeln
Wenn Sie SCORPROFI auf zwei oder mehr Computern einsetzen - im Spiel-
lokal und daheim - und überall dieselbe Spielerliste verwenden, so ste-
hen Sie bald vor dem Problem: Wie bekomme ich Änderungen der Spieler-
liste auf den anderen Computer?
Die Lösung dieses Problems: Setzen Sie in Ihrer Initialisierungsdatei
die Variable spielerliste dafür entsprechend Ihren Wünschen. Dann
speichert SCORPROFI in einer zugehörigen Änderungsdatei selbsttätig
alle Kürzel-, Spielernamen- und Sammlerstatus-Änderungen. Mit Hilfe
dieser Datei können Sie auf dem anderen Computer die Spielerliste
automatisch ebenso ändern.
Setzen Sie bitte die Variable spielerliste nur dann so, wenn Sie tat-
sächlich Spielerlisten-Änderungen übernehmen wollen. Sonst wird wegen
der Speicherungen der Programmlauf unnötigerweise ein wenig langsamer.
Nach der automatischen Speicherung beginnen Sie die Übernahme so:
Änderungsdatei kopieren über
Hauptmenü: System - CP-Daten - verschieben (oder kopieren)
- nur die Änderungsdatei .
Als Ziel ist in der Regel a: für eine Diskette einzugeben oder
entsprechend ein anderer Buchstabe für ein anderes Speichermedium.
Wenn Sie die Änderungsdatei nicht verschieben, sondern kopieren, liegt
sie immer noch im Quellverzeichnis und wird sie dort weiter verwendet.
Das kann zu Problemen führen, weil dann bei nochmaliger Nutzung diesel-
ben Datensätze nochmals aufgerufen werden.
So geht es auf dem anderen Computer weiter:
Diskette oder anderes bewegliches Speichermedium einlegen.
Wahl Hauptmenü: CP - Spielerliste - Spielerliste anpassen .
Der Menüpunkt "Spielerliste ... nach Änderungsliste ... ändern"
leitet die Änderungen ein. Meist werden Sie dazu noch angeben
müssen, wo die Änderungsliste gespeichert ist - a: oder
entsprechend ein anderer Buchstabe ist die richtige Antwort.
Über die anderen Menüpunkte können Sie die Änderungsdatei auf Bild-
schirm oder Drucker ausgeben lassen oder Datensätze darin löschen.
SCORPROFI sorgt dafür, dass die vom Quell-Computer kommende Änderungs-
datei eine auf dem Ziel-Computer gebildete nicht überschreibt und keine
Verwechslungen vorkommen:
Die Original-Änderungsdatei hat das Dateikennzeichen .SA1;
beim Kopieren wird es auf .SAA abgeändert.
Wenn Sie die Änderungsdatei nicht verschoben, sondern kopiert haben
(siehe dazu Text oben), müssen Sie gelegentlich über
Hauptmenü: System - CP-Daten - löschen - nur die Änderungsdatei
diese löschen. (Maximal kann sie 500 Datensätze aufnehmen.)
Punktesammler
siehe bei CP-Sammlerstatus
Sammlerstatus
siehe bei CP-Sammlerstatus
Mitgliedsnummer
Die Verbands-Mitgliedsnummer jedes Spielers wird in der Spielerliste
gespeichert. Sie wird bespielsweise bei der Clubpunkte-Abrechnung mit
ausgegeben.
Ihre Stellenzahl wird in der Initialisierungsdatei in der
Variablen mitgliedsnummer festgelegt.
Clubpunkte-Abrechnung
Hinweise: CP-Turnierdaten ausgeben
Clubpunktedaten (Masterpunkte und Restclubpunkte)
für neu aufgenommene Punktesammler eingeben
- auch für die erste CP-Abrechnung mit SCORPROFI
Clubpunktedaten von Spielern ändern
zweite Spielerliste für CP-Abrechnung verwenden
CP-Abrechnung für Nachzügler erstellen
mehrklassige zeitversetzte Turniere
(unter Clubpunkte-Abrechnung)
Verhältnis CP-Daten / Turnierdaten
Daten für den Deutschen Bridge-Verband
Hilfe: neues Turnier mit alter Spielerliste ausgewertet
Turnierdaten werden nicht erfasst
Für die Abrechnung der Clubpunkte beim Deutschen Bridge-Verband -
normalerweise wohl einmal jährlich oder für jede Bridge-Reise - werden
drei Dateien (CP-Dateien) verwendet, die im CP-Verzeichnis gespeichert
werden:
eine Spielerliste mit den Spielerdaten
eine Turnieredatei mit den Turnierdaten
eine Ergebnissedatei mit den Turnierergebnissen
Für jede Abrechnung müssen diese Dateien neu erstellt werden. Sie
brauchen sich aber nur um die Spielerliste zu kümmern; die anderen
Dateien stellt SCORPROFI bei Bedarf selbst bereit.
Ihre Spielerliste haben Sie bestimmt schon angelegt zur Erfassung von
Turnierteilnehmern durch Kurzwahl. Die Turniere, deren Ergebnisse in
die Abrechnung aufgenommen werden sollen und die Sie mit SCORPROFI aus-
gewertet haben, müssen im Ergebnisse-Verzeichnis oder auf anderen
zugriffsbereiten Massenspeichern gespeichert sein (beispielsweise auf
bereitliegenden Disketten ohne Schreibschutz).
Falls Sie von den nachfolgenden Arbeiten schon welche ausgeführt haben,
müssen Sie eventuell vor der Clubpunkte-Abrechnung - beispielsweise
nach irrtümlicher Doppeleingabe mit abweichendem Turnierdatum - Tur-
nierergebnisse aus den CP-Dateien löschen.
Die Clubpunkte-Abrechnung erstellen Sie nach
Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Masterpunkte-Abrechnung für Verband
- Abrechnung vorbereiten und drucken
in folgenden Schritten, von denen Sie die meisten in der dort angegebe-
nen Art auch außerhalb der Abrechnung einzeln aufrufen können:
Wahl der Spielerliste
Wenn Sie mehrere Spielerlisten gespeichert haben, müssen Sie fest-
legen, zu welcher die Abrechnung zu machen ist (es muss eine Liste
sein, deren Dateiname eine Jahreszahl enthält).
Falls durch vorangegangene Arbeiten oder durch Parameter-Übergabe
eine andere Spielerliste aktiviert wurde - das erkennen Sie daran,
dass diese falsche Spielerliste im Bildschirmtitel genannt ist -,
müssen Sie die richtige aufrufen über
Hauptmenü: CP - Spielerliste -
andere Spielerliste aktivieren
Erfassung von Turnierergebnissen
Die Antwort auf die Frage
"Sollen gespeicherte Turnierergebnisse übernommen werden?"
dürfte meist j(a) sein.
Eingabe von Turnierergebnissen
Die Antwort auf die Frage
"Müssen noch Turnierergebnisse manuell eingegeben werden?"
ist j(a), wenn nicht alle gespielten Turniere mit SCORPROFI
ausgewertet worden sind.
Eingabe und Änderung von Clubpunktedaten
Turnierfaktoren ändern (auch Turnierdatum ändern)
Zertifikate-Punkte erfassen
Clubpunkte-Abrechnung drucken
Die Frage
"Sind die Daten druckfertig?"
beantworten Sie mit j(a), wenn bis hierher alles fertig und in Ord-
nung ist. Die Antwort n(ein) führt zurück ins Hauptmenü.
Falls mit Ihrem Drucker nicht wie vorgesehen die Daten von
12 Turnieren / 30 oder 28 Spielern auf ein Blatt passen,
müssen Sie in der Druckersteuerzeichen-Datei, die zu diesem
Drucker gehört, die Variablen blattbreite / blattlänge
auf einen niedrigeren Wert setzen.
Falls irgendwann irgendetwas schief gegangen ist, können Sie problemlos
alle Arbeitsgänge wiederholen, solange Sie noch keine Daten gelöscht
haben.
Nach der Clubpunkte-Abrechnung sollten noch die folgenden Arbeiten
ausgeführt werden:
Spielerliste für die nächste Abrechnungsperiode anlegen
Auslagern der bisher erfassten Turnierdaten und der alten Clubpunkte-
Dateien, mit denen Sie gerade die Abrechnung erstellt haben
(Löschen Sie bitte nur Daten, die Sie mit Sicherheit nicht mehr
benötigen - Vorsicht! Nachzügler! -, über
Hauptmenü: System - Turnierdaten / CP-Daten - löschen .)
Und nur jetzt, wenn noch kein Turnier mit Hilfe der neuen Spielerliste
ausgewertet worden ist, können Sie auch Namenskürzel ändern, falls dies
zweckmäßig sein sollte, über
Hauptmenü: CP - Spielerliste - Daten ändern
Turnierfaktor
Der Turnierfaktor (CP-Faktor) ist die Zahl, mit der die Clubpunkte in
den Tabellen der Masterpunkt-Ordnung für die Wertung eines Turniers
multipliziert werden.
Für Clubturniere speichert SCORPROFI den Turnierfaktor 1; für Turniere
anderer Art wird er erfragt.
Der Turnierfaktor ½ wird nur bei Bridge-Reisen verwendet.
Mit dem Turnierfaktor 0 bewirken Sie, dass ein Turnier weder bei der
Clubpunkte-Abrechnung noch bei der Clubpunkte-Übersicht berücksichtigt
wird.
Hinweis: Turnierfaktoren ändern
CP-Turnierdaten ausgeben
Über
Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Masterpunkte-Abrechnung für Verband
- Turnierdaten ausgeben
können Sie von allen für die Clubpunkte-Abrechnung erfassten Turnieren
auf Bildschirm oder Drucker nach Wahl ausgeben
eine Übersicht mit Datum, Turnierart, Tischezahl, Tischezahl über alle
Klassen, Turnierfaktor und Anzahl der von den Punktesammlern
insgesamt gewonnenen Clubpunkte;
die Ergebnisse ausgewählter Turniere mit Platzierung der Teilnehmer
sowie den erzielten Prozenten und den gewonnenen Clubpunkten.
Erfassung von Turnierergebnissen
Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Masterpunkte-Abrechnung für Verband
- spezielle Abrechnungs-Vorbereitungen
- Turnierergebnisse erfassen
Nach zwei Kontrollfragen, die normalerweise beide mit j(a) zu beantwor-
ten sind, werden alle Turnierergebnisse vom Ergebnisse-Verzeichnis oder
von anderen Massenspeichern in die zugehörigen Clubpunkte-Dateien über-
nommen. Dabei sind Meldungen und Rückfragen des Programms möglich, die
Sie ggf. bitte entsprechend beantworten:
wenn für die Eingabe der Teilnehmer eines Turniers keine oder nicht die
jetzt zugrundegelegte Spielerliste verwendet wurde;
wenn die Ergebnisse eines Turniers schon erfasst sind;
wenn ein Turnier noch nicht fertig ausgewertet ist und deswegen nicht
für die Abrechnung erfasst werden kann;
wenn für einen Turnierteilnehmer bei den Turnierdaten kein Spielerkür-
zel gespeichert, der Teilnehmer aber in der Spielerliste enthalten
ist (weil er erst später in die Spielerliste aufgenommen wurde);
wenn ein Turnierteilnehmer nicht in der Spielerliste enthalten ist -
Sie können ihn dann noch aufnehmen.
Sooft Sie die folgende Frage
"Sollen noch weitere, anderswo gespeicherte Turnierergebnisse
für die Clubpunkte-Abrechnung erfasst werden?"
bejahen, weil Sie beispielsweise noch Turnierergebnisse auf Diskette
oder anderswo gespeichert haben, folgen die Übernahme dieser Ergebnisse
in derselben Art wie geschildert und dann die Frage
"Sollen die Turnierergebnisse im [Ergebnisse-Verzeichnis] für
die Clubpunkte-Abrechnung erfasst werden?"
- die Antwort ist n(ein), wenn dies schon vorher geschehen ist
(der Computer hat sich das nicht gemerkt - sollten Sie versehentlich
trotzdem j(a) antworten, so passiert aber nichts, denn doppelt werden
die Resultate nicht erfasst).
Dann wählen Sie Laufwerk und ggf. Verzeichnis, wo die weiteren Tur-
nierergebnisse liegen, und es kommt dann wieder wie oben die Frage
"Sollen noch weitere, anderswo gespeicherte Turnierergebnisse
für die Clubpunkte-Abrechnung erfasst werden?"
Ergebnisse eingeben
Hilfe: Korrektur falscher Eingaben | Taste Ende drücken
Wenn Sie nicht alle gespielten Turniere mit SCORPROFI ausgewertet
haben, können Sie die anderen trotzdem bei der Clubpunkte-Abrechnung
und für die Club-Rangliste berücksichtigen.
Aufruf für die Clubpunkte-Abrechnung - auf Wunsch gleichzeitig auch
für die Club-Rangliste:
Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Masterpunkte-Abrechnung für Verband
- spezielle Abrechnungs-Vorbereitungen
- Turnierergebnisse eingeben
Aufruf nur für die Club-Rangliste:
Ranglistenmenü: Turniere - Turniere eingeben
Zur Turnierart zeigt die Fußzeile
Turnierart: H Howell, M Mitchell 2-linig, I Individual, 4/5/6 Team
Für Mitchell-Paarturniere mit zwei Ranglisten (Nord/Süd und Ost/West
getrennt) ist M einzugeben, für alle anderen Mitchell-Paarturniere H.
Bei Teamturnieren gilt eine Besonderheit, die auf § 10 c der Master-
punkt-Ordnung des Deutschen Bridge-Verbands beruht:
Die für das Team gewährten Clubpunkte werden gleichmäßig auf diejenigen
Teammitglieder verteilt, die mindestens 50 Prozent der Boards gespielt
haben. Das können 4, 5 oder 6 Spieler sein.
Sie geben deswegen für das Teamturnier ein, wie viele Spieler in dem
Team gespielt haben, wo diese Zahl am größten ist. Meist wird es wohl
die Zahl 4 sein.
Irrtümliche Doppeleingaben fängt SCORPROFI ab (Index dafür sind
Turnierdatum, Turnierart und Gesamt-Tischezahl).
Die Eingaben für die Clubpunkte-Abrechnung sollen auch für andere
clubinterne Auswertungen verwendet werden. Deswegen sind entsprechend
den Vorgaben auf dem Bildschirm nicht nur die Ergebnisse der Club-
punkte-Gewinner einzugeben, sondern die aller Teilnehmer.
Die auf die Frage
Wie viele Punkte sind (als 100 Prozent) erreichbar?
einzugebende Punktezahl ist für die CP-Abrechnung nicht von Bedeutung,
aber für die Errechnung der Gewinn-Prozente für clubinterne Auswer-
tungen. Bei Teamturnieren ohne Paarewertung beträgt diese Zahl
25 mal Zahl der gespielten Teamkämpfe.
SCORPROFI akzeptiert keine Punktezahl, die höher ist als die einge-
gebene 100-Prozent-Zahl. Diese muss also mindestens so groß sein wie
die höchste im Turnier erreichte Punktezahl.
Falls Ihnen die Ergebnisse in Prozent zur Verfügung stehen, können Sie
100 anstelle dieser Punktezahl und danach die erreichten Prozente (ge-
rundet) anstelle der gewonnenen Punkte eingeben.
Die Ergebnisse eines Paar- oder Individualturniers, das nach der
Butler-Methode ausgewertet worden ist, müssen auf die im Folgenden
beschriebene Art eingegeben werden, weil SCORPROFI keine negativen
Punktezahlen akzeptiert:
Die Punktezahl für 100 % ist 100.
Dann müssen Sie die Punkte in Prozente umrechnen nach den Formeln
Faktor = 10 / Zahl der maximal gepielten Boards
und für jeden Teilnehmer
Prozente = Punktezahl x Faktor + 50 .
Das gerundete Ergebnis geben Sie als Punktezahl ein.
Die Vorgabe "bis" ist zu ändern, wenn mehrere Teilnehmer punktgleich
sind.
Die Eingabe der Turnierergebnisse beenden Sie, indem Sie statt des
Datums eines weiteren Turniers einen Bindestrich eingeben.
Die nachträgliche Korrektur einer Eingabezeile, deren Richtigkeit Sie
auf die Frage "alle Eingaben dieser Zeile in Ordnung?"
bestätigt haben, ist nicht möglich.
Sie können aber die Speicherung falscher Daten verhindern, indem Sie
in einer beliebigen Zeile in die Spalte "bis" 0 (null) eingeben
und dadurch die Dateneingabe für das Turnier abbrechen oder
nach der letzten Turnierzeile die Frage
"alle Eingaben dieses Turniers in Ordnung?"
mit N(ein) beantworten.
Eingabe und Änderung von Clubpunktedaten
Die Eingabe oder Änderung von Clubpunktedaten ist beispielsweise erfor-
derlich, wenn ein Spieler, der Masterpunkte sammelt und besitzt, mit
dem Sammlerstatuskennzeichen V neu in Ihre Spielerliste aufgenommen
worden ist, oder wenn die Kontrolle der Clubpunkte-Abrechnung beim
Bridge-Verband zu einem anderen Ergebnis als dem bisher gespeicherten
geführt hat.
Sie verfahren dann, wie es unter Clubpunktedaten ändern beschrieben
ist.
Neue Namen in die Spielerliste einzufügen oder das Sammlerstatuskenn-
zeichen eines Spielers zu ändern ist hier nicht möglich. Das tun Sie
bitte über
Hauptmenü: CP - Spielerliste - Namen hinzufügen
oder
Hauptmenü: CP - Spielerliste - Daten ändern
Die bei der Clubpunkte-Abrechnung gestellte Frage
"Wollen Sie hierfür ins Hauptmenü zurückkehren?"
beantworten Sie also mit n(ein), wenn die Spielerliste in Ordnung ist.
Jetzt kommt die Liste aller Punktesammler Ihres Clubs auf den Bild-
schirm. Markieren Sie bitte mit der Leertaste alle, bei denen Sie eine
der Zahlen ändern wollen, und beenden Sie die Markierung mit der Enter-
Taste. Dann geben Sie die gewünschten Zahlen ein.
Turnierfaktoren ändern
Solange Turniere noch nicht für die Clubpunkte-Abrechnung erfasst
worden sind, können ihre Turnierfaktoren geändert werden über
Turniermenü: Veranstaltung - korrigieren
Später ist es nur noch im Rahmen der Abrechnung möglich, wenn die Frage
"Sollen die Turnierfaktoren überprüft und ggf. verändert werden?"
bejaht wird.
Dann braucht Ihr Computer eine geraume Zeit, bis er zu allen erfassten
Turnieren die von Ihren Sammlern gewonnenen Clubpunkte errechnet hat.
Diese zeigt er dann einschließlich anderer Turnierdaten - Turnier-Tag,
Art, Tischzahl in der Klasse, Tischezahl insgesamt, Turnierfaktor -,
und Sie können ggf. markieren, für welche Turniere Sie den Turnierfak-
tor entsprechend der Masterpunkt-Ordnung anders festlegen wollen.
Zertifikate-Punkte erfassen
Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Masterpunkte-Abrechnung für Verband
- spezielle Abrechnungs-Vorbereitungen
- Zertifikate-Punkte eingeben
Hier können Sie, falls nicht schon unter "Eingabe und Änderung von
Clubpunktedaten" komplett erledigt, weitere Clubpunkt-Zertifikate
einzeln erfassen: Sie bejahen die Frage
"Müssen noch Clubpunkte aus Turnier-Zertifikaten erfasst werden?"
und markieren dann, für welche Punktesammler dies geschehen soll.
Clubpunkte-Abrechnung drucken
Sie können wählen zwischen
dem Druck der Abrechnung als Tabelle für den Verband oder
der Ausgabe als Schnelldruck beispielsweise für vereinsinterne Zwecke.
Beim Druck der Tabelle für den Verband kommen zwischen die Spalten
senkrechte Linien. Ein Nadeldrucker druckt diese im Grafikmodus und
braucht dazu recht lange. Der Schnelldruck ohne diese Linien spart
fast zwei Drittel der Druckzeit ein.
Nach Eingabe des Titels (die Vorgabe müssen Sie ergänzen und können Sie
beliebig ändern) wird die Clubpunkteabrechnung gedruckt.
Hinweise: mehrklassige zeitversetzte Turniere
(unter Clubpunkte-Abrechnung)
Daten für den Deutschen Bridge-Verband
Turnierergebnisse löschen
Wenn aus irgendeinem Grund die Daten eines Turniers aus den CP-Dateien
entfernt werden müssen,
beispielsweise nach Änderung der Gesamt-Tischezahl
oder des CP-Datums eines Turniers
oder nach irrtümlicher Doppeleingabe mit abweichendem Turnierdatum,
können Sie dies tun über
Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Masterpunkte-Abrechnung für Verband
- spezielle Abrechnungs-Vorbereitungen
- Turnierergebnisse löschen
Nach einer Löschung wegen Änderung der Gesamt-Tischezahl oder des
CP-Datums können Sie das Turnier anschließend neu erfassen.
Clubpunkte-Abrechnung für Nachzügler
Wenn Sie Ihre Clubpunkte-Abrechnung für das vergangene Jahr oder gar
ein noch früheres schon lange erstellt haben, will vielleicht ein Club-
mitglied, das bisher keine Punkte gesammelt hat, mit dem Sammeln begin-
nen und noch die Punkte für die vergangene Zeit bekommen - das ist nach
den Bestimmungen durchaus möglich.
Haben Sie die Abrechnungsdaten noch gespeichert (beispielsweise auf
Disketten), dann können Sie mit SCORPROFI eine Nachtragsabrechnung für
einen oder entsprechend auch für mehrere Spieler erstellen, wie es im
Folgenden beschrieben ist. Das kann aber - je nach der Anzahl Ihrer
Clubpunkte-Sammler - ziemlich arbeitsaufwändig sein; deswegen sollten
Sie prüfen, bevor Sie es so tun, ob nicht vielleicht das Ausschreiben
von Clubpunkt-Zertifikaten von Hand oder ein anderer Weg der Abrech-
nung mit dem Verbands-Masterpunkt-Sekretariat einfacher ist.
Nach Ihrer Wahl der SCORPROFI-Methode holen Sie alle CP-Daten des
Abrechnungszeitraums auf Ihre (ausreichend große!) Festplatte über
Hauptmenü: System - CP-Daten - holen
Dann machen Sie von der Spielerliste eine Kopie, denn sie muss geändert
werden. Das können Sie tun über
Hauptmenü: System - CP-Daten - kopieren
- als Ziel wählen Sie ein beliebiges anderes Verzeichnis, vielleicht
ein neu angelegtes, das Sie sich gut merken müssen -
oder auf DOS-Ebene durch Kopieren auf einen beliebigen Namen, z.B. mit
dem Befehl copy
(ohne die Klammern <>, aber mit den richtigen Namen einzugeben).
Nun ändern Sie die (alte) Spielerliste über
Hauptmenü: CP - Spielerliste - Daten ändern
wie folgt:
Sie ersetzen für alle Spieler, die das Sammlerstatuskennzeichen V
haben, dieses Kennzeichen durch C. Dann setzen Sie für den Nachzügler
- es können auch mehrere sein - auf dieselbe Art das Kennzeichen V.
Jetzt können Sie auf ganz normale Art eine Clubpunkte-Abrechnung
erstellen. Da nur der Nachzügler den Sammlerstatus V hat, wird nur
er darin aufgenommen.
Danach kommt die Restauration entweder mit SCORPROFI oder unter DOS.
Spielerliste löschen:
Hauptmenü: System - CP-Daten - löschen
oder del
Spielerliste wieder holen oder umbenennen:
Hauptmenü: System - CP-Daten - verschieben
(die vorher wegkopierten Daten vom anderen Verzeichnis)
oder ren
und dann mit SCORPROFI:
Hauptmenü: CP - Spielerliste - Daten ändern
Setzen Sie das Sammlerstatuskennzeichen des Nachzüglers auf V.
Zuletzt lagern Sie die verwendeten CP-Daten wieder aus mit
Hauptmenü: System - CP-Daten - verschieben ,
ändern Sie im nachfolgenden Abrechnungszeitraum den Sammlerstatus des
Nachzüglers über
Hauptmenü: CP - Spielerliste - Daten ändern
und seine Clubpunktedaten über
Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Masterpunkte-Abrechnung für Verband
- spezielle Abrechnungs-Vorbereitungen
- Spielerdaten eingeben
CP-Faktor
siehe unter Turnierfaktor
Clubpunkte-Übersicht
Über Hauptmenü: CP - Clubpunkte
- Auswertung für Bridge-Club - Clubpunkte-Übersicht
können Sie für clubinterne Zwecke eine Clubpunkte-Übersicht ausdrucken
ähnlich der Clubpunkte-Abrechnung für den Verband. Diese enthält für
alle Spieler mit dem Sammlerstatus C oder V und auf Wunsch auch für
die mit F aus allen erfassten Turnieren die Platzierung und die
"erreichten" Clubpunkte (auch 0 Punkte werden ausgegeben).
Turniere mit dem Turnierfaktor 0 kommen nicht in die Übersicht.
Außerdem werden die Ergebnisse der Letzten nicht mit ausgegeben, wenn
Sie in Ihrer Initialisierungsdatei für die Variable ergletzter einen
Wert von 1 bis 4 angesetzt haben.
Wenn Sie auf dem gleichen Weg die Bildschirmausgabe wählen oder die
Druckausgabe ohne Turnierergebnisse, dann werden (soweit die Turniere
für die CP-Daten erfasst sind) für alle Spieler ausgegeben
die Zahl der gespielten Turniere
die Summe der daraus erreichten Clubpunkte
der Durchschnitt Clubpunkte pro Turnier,
und zwar nach beliebigem Merkmal geordnet.
Masterpunkte
siehe unter Clubpunkte-Abrechnung
Turnierfaktor
Turnierdaten erfasst (Turnier-Identifizierung)
Mit den Turnierdaten speichert SCORPROFI eine Zahl, die sich aus der
Gesamt-Tischezahl, der Turnierart (Howell, Mitchell, Team, Individual)
und dem Turnierdatum (ohne das Jahrhundert) ergibt.
Wenn zufällig diese drei Daten bei zwei Turnieren übereinstimmen (ein
Mitchell-Turnier mit Scrambeln gilt dabei als Howell-Turnier), so wird
bei der Erfassung der Turnierdaten für die Clubpunkte-Abrechnung eines
davon nicht berücksichtigt.
Um diesen Mangel zu beheben, müsste die Speicherung der Turnierdaten
sowohl in den Turnier- als auch in den CP-Abrechnungsdateien so ver-
ändert werden, dass alle SCORPROFI-Anwender alle diese Dateien auf das
neue Format umstellen müssten. Dieser Aufwand ist durch das so seltene
Zusammentreffen der drei gleichen Daten nicht gerechtfertigt.
Die beiden folgenden Methoden verhelfen Ihnen trotzdem zu einer korrek-
ten Abrechnung. Grundlage ist immer, dass SCORPROFI eine um 10 kleinere
Jahreszahl bei den CP-Daten wie die richtige auswertet, aber bei der
Identifizierung als eine andere behandelt - jedoch nur die um 10 klei-
nere. Nur auf diese Differenz prüft das Programm; andere falsche Jah-
reszahlen können zu konfusen Ergebnissen führen!
Die aufwändigere, aber immer mögliche Art ist, dass Sie die Ergebnisse
eines nicht erfassten Turniers für die CP-Abrechnung extra eingeben.
Damit diese Eingabe nicht auch als Doppelerfassung abgelehnt wird,
geben Sie hier entweder den richtigen Tag mit dem Jahr zehn Jahre frü-
her oder ein nur wenig abweichendes anderes Datum ein.
Wenn Sie schon zu Beginn der Turnierdateneingabe für das zweite Turnier
wissen, dass es sich um ein solches "Doppelturnier" handelt, können Sie
sich die Extra-Eingabe für die CP-Abrechnung ersparen, indem Sie auf
die Frage "Mit welchem Turnierdatum sollen die Turnierdaten
für die spätere Clubpunkteabrechnung gespeichert werden?"
den Tag richtig und das Jahr zehn Jahre früher eingeben.
Das falsche Jahr wird nach außen überhaupt nicht sichtbar werden, das
falsche Datum nur unbedeutend. Und das alles wird sicherlich nur selten
nötig sein.
Clubpunktedaten ändern
Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Masterpunkte-Abrechnung für Verband
- spezielle Abrechnungs-Vorbereitungen
- Spielerdaten eingeben
Der Bestand an Masterpunkten, die Restclubpunkte und die Summe der
Clubpunkte auf Zertifikaten sind für alle in Ihrem Club abgerechneten
Masterpunkte-Sammler (Sammlerstatuskennzeichen V) in der Spielerliste
gespeichert.
Diese Daten können Sie auf dem oben genannten Weg eingeben und ändern
oder bei der Vorbereitung der Clubpunkte-Abrechnung, wenn die entspre-
chende Frage auf dem Bildschirm steht.
Nur für die Clubpunkte auf Zertifikaten gibt es noch die bessere Art,
die unter Zertifikate-Punkte erfassen beschrieben ist.
CP-Dateien löschen
Über Hauptmenü: System - CP-Daten - löschen
können Sie Clubpunkteabrechnungsdateien löschen.
Sie können zu Spielerlisten, die Sie anschließend noch auswählen,
entweder mit "alle Dateien" alle Dateien (Spielerliste, Turniere-
und Ergebnissedatei) löschen
oder mit "ohne Spielerliste" die Spielerliste erhalten
- dies ist nützlich, wenn Sie aus irgendeinem Grund zu dieser Spie-
lerliste eine von Grund auf neue CP-Abrechnung erstellen wollen.
Achtung! Turnierergebnisse, die nicht aus den Turnierdaten übernommen,
sondern von Hand eingegeben wurden, gehen endgültig verloren!
bei Löschung Vorsicht! Nachzügler!
Turnierdatum in CP-Daten
Das Turnierdatum ist eines der drei Turniermerkmale, mit denen ein
Turnier von SCORPROFI identifiziert wird. Es wird bei der Erfassung von
Turnierergebnissen für die CP-Abrechnung automatisch übernommen und bei
der Eingabe von Ergebnissen von Turnieren, die nicht mit SCORPROFI aus-
gewertet wurden, erfragt und gespeichert.
Die Korrektur eines Turnierdatums ist für ein mit SCORPROFI erfasstes
Turnier möglich über
Turniermenü: Veranstaltung - korrigieren
und außerdem im Rahmen der Clubpunkte-Abrechnung, und zwar versteckt
unter Turnierfaktoren prüfen
hinter der Frage
Sollen die Turnierfaktoren überprüft und ggf. geändert werden?
die Sie dann bejahen müssen.
zweite Spielerliste für CP-Abrechnung verwenden
Alle folgenden Ausführungen betreffen eine Erweiterung von SCORPROFI,
die in Arbeit und für den Anwender noch nicht verwendbar ist.
Wenn Ihr Club gelegentlich Turniere durchführt, an denen sich ungewöhn-
lich viele Spieler beteiligen, die sonst nicht dabei sind - beispiels-
weise Nachbarschafts- und Städteturniere -, so ist dafür der Einsatz
einer besonderen zweiten Spielerliste sinnvoll, damit die für den All-
tag besser überschaubar bleibt.
SCORPROFI ermöglicht es Ihnen, in Ihrer Clubpunkte-Abrechnung und für
andere Auswertungen auch die mit dieser zweiten Spielerliste erfassten
Turniere zu berücksichtigen. Voraussetzung: die Spieler aus der ersten
Spielerliste müssen in der zweiten mit demselben Kürzel erfasst sein.
Für eine solche zweite Spielerliste und die Turniere, für die sie ver-
wendet wurde, gelten die folgenden Besonderheiten:
für die Spielerliste:
Sie kann über mehrere Abrechnungsperioden verwendet werden, solange die
Kürzel mit der ersten Liste übereinstimmen.
für die Turniere:
Wenn Clubpunkt-Zertifikate ausgedruckt werden, geschieht dies für alle
Spieler, die nicht mit dem CP-Sammlerstatus C, K oder V in der ersten
Spielerliste gespeichert sind.
Vor der Erfassung der Turnierdaten für die CP-Abrechnung muss für jedes
Turnier bestätigt werden, dass es zu berücksichtigen ist.
CP-Sammelzertifikate
Um sowohl den Masterpunkt-Beauftragten der Bridge-Clubs als auch dem
Masterpunkt-Sekretariat des Deutschen Bridge-Verbands einige Arbeit zu
ersparen, ermöglicht es SCORPROFI, für Punktesammler in anderen Clubs
nicht für jedes Turnier ein Clubpunkt-Zertifikat auszugeben, sondern
ein Sammelzertifikat für einen frei wählbaren Zeitraum - maximal den
Abrechnungszeitraum des Clubs.
Im Folgenden finden Sie dazu Informationen zu den Themen
Sammelzertifikate-Abrechnungszeitraum
berücksichtigte Spieler
Turniere-Übersicht
Zertifikate-Druck / Arbeitsablauf
Sammelzertifikate-Abrechungszeitraum
Abrechnungszeit für die Sammelzertifikate ist maximal der Clubpunkte-
Abrechnungszeitraum des Vereins. Eine kürzere Zeit dafür zu wählen
ist beispielsweise sinnvoll, wenn Sie für Ihren Club einmal jährlich
abrechnen, aber Sammelzertifikate ausdrucken wollen für Gäste aus
Clubs, die das halbjährlich tun.
Zur Festlegung des Sammelzertifikate-Abrechnungszeitraums wählen Sie
aus der Turniereliste das erste und das letzte Turnier, die in die
Abrechnung kommen sollen. Für den Zertifikatedruck müssen Sie dabei
unbedingt Acht geben, dass kein Turnier mehrmals berücksichtigt wird -
SCORPROFI kann das nicht für Sie tun.
berücksichtigte Spieler
Sammelzertifikate werden ausgedruckt für Spieler, die in der Spieler-
liste mit dem CP-Sammlerstatus F oder S gespeichert sind.
Spielern, die partout kein Sammelzertifikat, sondern Einzelzertifikate
wollen, können Sie den CP-Sammlerstatus E oder G geben.
Wenn Ihr Club überhaupt keine Sammelzertifikate ausgeben will, müssen
Sie in Ihrer Initialisierungsdatei die Variable cp1 entsprechend set-
zen. Das sollten Sie aber nur tun, wenn bei Ihnen nur sehr wenige Zer-
tifikate für Fremdsammler anfallen.
Turniere-Übersicht
Basis für die Ausgabe der Sammelzertifikate ist die Turniere-Übersicht.
Diese enthält nur alle Turniere, in denen wenigstens einer der Stamm-
gäste Clubpunkte gewinnen konnte, aber alle diese Spieler, auch wenn
sie nichts gewonnen haben. Es wird die Gesamtpunktzahl aus der gewähl-
ten Abrechnungszeit ermittelt ohne Berücksichtigung von Turnieren davor
und danach.
Sie können die Turniere-Übersicht beliebig oft für beliebige Zeiträume
ohne Zertifikate ausdrucken, beispielsweise um sie zur Information der
Stammgäste in Ihrem Club auszuhängen.
Zertifikate-Druck / Arbeitsablauf
Gedruckt werden zuerst die Turniere-Übersicht und dann die Zertifikate
dazu - beides für den von Ihnen gewählten Zeitraum.
Die Ausgabe starten Sie mit
Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Masterpunkte-Abrechnung für Verband
- Abrechnung vorbereiten ... - für Sammelzertifikate
Der weitere Ablauf ist dann fast wie bei der Clubpunkte-Abrechnung.
unbesetzter Platz
Einen unbesetzten Platz legen Sie fest, indem Sie als Namen "0" (null)
oder "unbesetzt" (ohne Gänsefüßchen) eingeben.
Falls für die Nameneingabe für das bearbeitete Turnier eine Spieler-
liste bestimmt ist
- das ist für Clubturniere die Regel und kann für Turniere anderer Art
festgelegt worden sein; Sie erkennen es daran, dass am Eingabeplatz nur
ein kleiner Strich ist -,
müssen Sie vor der Taste 0 die Leertaste drücken.
Turnierteilnehmer
Teilnehmernamen eingeben
Teilnehmernamen ausgeben
Teilnehmernamen ändern
Turnierteilnehmer umsetzen (= Losnummern vertauschen)
Teilnehmerzahl ändern
Hinweise: Paar- und Spielernummern siehe unter Gruppe
Trennzeichen in Teilnehmernamen
Kürzung von Teilnehmernamen
Ausscheiden eines Turnierteilnehmers
Hilfe: falsche Spielerliste aktiviert
Namenskürzel eines Spielers schon erfasst
Teilnehmernamen eingeben
Hinweise: Spielernamen
bei Kurzwahl Teilnehmer eingeben,
die nicht in der Spielerliste sind
Funktionstasten für Namensteile
fremdsprachige Buchstaben
Trennzeichen in Teilnehmernamen
Kürzung von Teilnehmernamen
Hilfe: falsche Spielerliste aktiviert
Namenskürzel eines Spielers schon erfasst
falsche Teilnehmernummer eingegeben
Nameneingabe abbrechen
Namenseingabe rückgängig machen
Die Teilnehmernamen können Sie - je nach Turnierart - eingeben
ungeordnet zusammen mit der Losnummer -
Teilnehmerzahl muss feststehen,
geordnet nach Gruppen und Plätzen -
Teilnehmerzahl muss feststehen,
ungeordnet nach Anmeldung oder Eintreffen -
Teilnehmerzahl unbestimmt,
gar nicht - SCORPROFI vergibt dann fiktive Teilnehmernamen.
Nach Drücken der Funktionstaste F6 können Sie während der Eingabe einen
vorher eingegebenen Namen korrigieren, solange er auf dem Bildschirm
sichtbar ist.
Wenn Sie die Namen durch Kurzwahl eingeben, fängt SCORPROFI jede
Doppeleingabe ab.
Bei der geordneten Eingabe kennzeichnen Sie durch die Ziffer 0 einen
unbesetzten Platz.
Die ungeordnete Eingabe brechen Sie auf dieselbe Art ab.
Wenn es die Nameneingabe "nach Eintreffen" ist, können Sie sie später
fortsetzen oder endgültig beenden. Die Teilnehmernummern können dann
manuell zugeteilt oder vom Computer ausgelost werden.
Teilnehmernamen ändern
Hinweise: unbesetzter Platz
Turnierteilnehmer umsetzen (= Losnummern vertauschen)
Namenskürzel eines Spielers schon erfasst
Der Weg zur Änderung eines Teilnehmernamens geht meist über
Turniermenü: Teilnehmer - korrigieren
Während der Nameneingabe können Sie jedoch nach Drücken der Funktions-
taste F6 jeden vorher eingegebenen Namen korrigieren, solange er auf
dem Bildschirm sichtbar ist.
Die Namenskorrektur ist nur dann nicht ganz leicht, wenn Sie die
Teilnehmernamen aus einer Spielerliste genommen haben und die Ände-
rung daran scheitert, dass SCORPROFI nicht zulässt, dass ein Spieler
(genauer: ein Namenskürzel) zweimal in der Teilnehmerliste steht.
Wenn ein Namenstausch hier nicht weiter hilft, dann müssen Sie zuerst
den einen Teilnehmer durch einen Dummy (z.B. xxx) ersetzen, dann den
zweiten durch den ersten und zuletzt den Dummy durch den zweiten.
Teilnehmerzahl ändern
Eine Änderung der festgelegten Teilnehmerzahl eines Paar- oder
Individualturniers ist in den folgenden Fällen erforderlich und
mit SCORPROFI möglich:
es kommt ein Nachzügler, der noch mitspielen darf
mehrere Nachzügler kommen und sollen noch berücksichtigt werden
Veranstaltungsdaten korrigieren mit Wahl (3) oder (4)
die Turnierdaten sind eingegeben, aber ein oder mehrere angemeldete
Teilnehmer fehlen
Teilnehmer aus einer vorbereiteten Teilnehmerliste kommen nicht;
die Turnierdaten sind noch nicht eingegeben
Turniermenü: Teilnehmer - löschen
angemeldete und eingegebene Teilnehmer kommen nicht, dafür aber andere
soweit möglich, ersetzen Sie Fehlende durch Hinzugekommene;
eine etwaige Differenz ist dann auf die passende oben genannte
Art zu beheben
Sie können aber auch sofort
Veranstaltungsdaten korrigieren mit Wahl (3)
Korrekturen der Teilnehmerzahl eines verkürzten Teamturniers sind
dort beschrieben.
falsche Teilnehmernummer eingegeben
Wenn Sie die Turnierteilnehmer ungeordnet mit Losnummer eingeben, gibt
es zunächst keine Möglichkeit, eine falsch eingegebene Losnummer zu
berichtigen. SCORPROFI lässt aber auch nicht zu, eine Losnummer ein
weiteres Mal zu verwenden.
Geben Sie in diesem Fall bei dem Teilnehmer, dem die falsch eingegebene
Losnummer zugewiesen ist, die Losnummer ein, die beim ersten Mal rich-
tig gewesen wäre. Dann sind die Losnummern der beiden betroffenen Teil-
nehmer vertauscht.
Sie können nun sofort (als Korrektur mit Hilfe der Funktionstaste F6)
oder nach dem Ende der Eingaben die falsch zugeteilten Losnummern durch
einen Namenstausch berichtigen.
Kurzwahl
Hinweise: Teilnehmer eingeben, die nicht in der Spielerliste sind
unbesetzter Platz
Eingabe abbrechen
Teilnehmernamen eingeben,
wenn falsche Spielerliste aktiviert
Kurzwahl ist die Eingabe der Namen von Turnierteilnehmern mit Hilfe
einer Spielerliste. Sie brauchen hier für jeden nur das erste Zeichen
seines Kürzels einzugeben, dann werden die dazugehörigen Namen gezeigt.
Die Auswahl erfolgt mit dem Leuchtbalken oder durch Eingabe weiterer
Zeichen und wird mit der Enter-Taste beendet.
Fehleingaben können Sie rückgängig machen
mit der TAB-Taste (alle eingegebenen Zeichen werden gelöscht) oder
mit der Rücktaste (das letzte eingegebene Zeichen wird gelöscht).
Den Schrägstrich "/" als Trennzeichen zwischen den Namen von Paartur-
nier- oder Team-Partnern setzt SCORPROFI selbst ein.
Alle Kürzel von Paaren - nicht von Ehepaaren - beginnen mit X.
Bei Kurzwahl akzeptiert SCORPROFI keine Doppeleingabe. Geprüft wird, ob
das Kürzel schon in der Teilnehmerliste vorkommt. In Langform eingege-
bene Teilnehmernamen werden nicht geprüft.
Nachzügler
Hinweise: Nachzügler in Turnier mit Karten-Stecken
Nachzügler beim Teamturnier
Clubpunkte-Abrechnung für Nachzügler
Die Einfügung eines Nachzüglers in ein Paar- oder Individualturnier
(oder mehrerer bei einem Mitchell-Paarturnier) erfolgt auf unterschied-
liche Art je nach Turnierart und Stand der Eingaben:
es wurde noch nicht zu spielen begonnen
ein Howell-Paarturnier mit einer Gruppe
mit ungerader Paarezahl:
Turniermenü: Teilnehmer - korrigieren
und den Nachzügler auf den unbesetzten Platz setzen
mit gerader Paarezahl:
Veranstaltungsdaten korrigieren mit Wahl (3)
- es sind dann andere Laufkarten auszugeben -
ein Mitchell-Paarturnier mit zwei Gruppen (eine Abteilung)
mit ungerader Paarezahl
mit halbem Tisch:
Turniermenü: Teilnehmer - korrigieren
und den Nachzügler auf den unbesetzten Platz setzen
mit Roverpaar:
Veranstaltungsdaten korrigieren mit Wahl (3)
- es gibt dann kein Roverpaar mehr -
mit gerader Paarezahl:
Veranstaltungsdaten korrigieren mit Wahl (3)
ein Paarturnier mit mehr als zwei Gruppen,
ein Individualturnier mit vollen Tischen,
ein Individualturnier mit neun Spielern:
Veranstaltungsdaten korrigieren mit Wahl (3)
es wird schon gespielt und soll nicht neu begonnen werden
ein Howell-Paarturnier mit einer Gruppe
mit ungerader Paarezahl:
Turniermenü: Teilnehmer - korrigieren
und den Nachzügler auf den unbesetzten Platz setzen
- die Boards der ersten Runde müssen nachgespielt werden -
mit gerader Paarezahl (nur möglich bei mindestens 4 Tischen):
- die Ablaufsdaten müssen schon eingegeben sein -:
Veranstaltungsdaten korrigieren mit Wahl (4)
- die Laufkarten bleiben; es wird nichts nachgespielt
(Hinweis: Spielweise) -
ein Mitchell-Paarturnier mit zwei Gruppen (eine Abteilung)
mit ungerader Paarezahl
mit halbem Tisch:
Turniermenü: Teilnehmer - korrigieren
und den Nachzügler auf den unbesetzten Platz setzen
- die Boards der ersten Runde müssen nachgespielt werden
mit Roverpaar:
wenn das Roverpaar spielt, bekommt es die Paarnummer des
verdrängten Paares;
es gibt einen zusätzlichen Tisch mit dem in der ersten
Runde spielfreien Paar und dem Nachzügler;
die Paare am zusätzlichen Tisch bekommen die entspre-
chenden Paarnummern (siehe unter Gruppen);
Veranstaltungsdaten korrigieren mit Wahl (3);
die Boards der ersten Runde müssen nachgespielt werden
ein Mitchell-Paarturnier mit zwei Gruppen (eine Abteilung)
mit gerader Paarezahl:
Veranstaltungsdaten korrigieren mit Wahl (3)
- das Nachzüglerpaar wird Rover mit spielfreier Runde 1 -
oder Veranstaltungsdaten korrigieren mit Wahl (4)
- damit können Sie auch mehrere ganze Tische hinzufügen -
ein Paarturnier mit mehr als zwei Gruppen:
Veranstaltungsdaten korrigieren mit Wahl (3)
ist möglich, wenn Sie den Nachzügler als Rover einfügen oder mit
ihm einen Leerplatz besetzen können
ein Individualturnier mit vollen Tischen:
es wird der Lauf mit Rover (ein Spieler mehr) gewählt;
der Nachzügler soll in der ersten Runde spielfrei sein
(Laufkarten-Anschauen zeigt, wer dies ist:
Hauptmenü: Lauf - Individualturnier
- Laufkarten ausgeben - auf Bildschirm
- neutrale Spieler-Laufkarten);
Veranstaltungsdaten korrigieren mit Wahl (3)
ein Individualturnier mit jetzt 10 Spielern muss neu begonnen werden
Teilnehmer fehlt
Über Turniermenü: Veranstaltung - korrigieren
und danach die Wahl (3) können Sie Ihre Turnierdaten in allen Fällen
berichtigen. Einen eventuellen Rover setzen Sie auf einen frei gewor-
denen Platz.
Meist können Sie aber einfacher über
Turniermenü: Teilnehmer - korrigieren
die Fehlenden durch einen Leerplatz ersetzen - insbesondere bei einem
vollbesetzten Paarturnier ohne Leerplatz.
Es sollte nicht sein, ist aber schon passiert: Sie bekommen danach fal-
sche Ausgaben. Dann informieren Sie bitte den Autor: es ist nämlich
eine speziell in Ihrer Situation unzulässige Eingabeweise vom Programm
nicht abgefangen worden, und das muss er korrigieren.
Eine beschränkte Möglichkeit, den Ausfall vorgesehener Teilnehmer zu
berücksichtigen - insbesondere nach Turnierbeginn -, bietet außerdem
die Option Teilnehmer in allen Boardsätzen streichen
der Korrektur von Boardsätzen.
Teilnehmernamen austauschen
Die einfachste Art, beim Paar- oder Individualturnier die Losnummern
zweier Turnierteilnehmer auszutauschen (das ist dasselbe wie der Aus-
tausch der Teilnehmernamen zwischen zwei Plätzen), ist die folgende:
Geben Sie als Namenskorrektur bei einem Teilnehmer als "neuen Namen"
die Losnummer des anderen Teilnehmers ein (bei Kurzwahl nach Drücken
der Leertaste). Die Rückfrage, ob die beiden Teilnehmer vertauscht wer-
den sollen, beantworten Sie nach Prüfung mit j(a).
Ausnahme:
Während oder direkt nach der ungeordneten Nameneingabe geben Sie bitte
statt der Losnummer die laufende Nummer ein. Bei der Rückfrage werden
auch hier die Losnummern gezeigt.
Beim Teamturnier können Sie Teamnummern austauschen, solange noch keine
Resultate eingegeben sind. Dies geschieht über
Turniermenü: Teilnehmer - korrigieren .
Wenn Ihnen danach die Teamliste gezeigt wird, markieren Sie eines der
zu vertauschenden Teams und merken Sie sich die Nummer des anderen -
diese müssen Sie später nach der Wahl des Menüpunktes 5 eingeben.
Namenseingabe rückgängig machen
Hinweis: Ausscheiden eines Teilnehmers
Sie haben bei der Nameneingabe nach Eintreffen mit Kurzwahl soeben
einen Spieler des letzten Paares eingegeben, und nun kommt dessen
Partner nicht.
Geben Sie dann den ersten Spieler des Paares nochmals ein. SCORPROFI
akzeptiert dies nicht. Danach können Sie mit Leertaste und Ziffer 0 die
Eingabe ohne dieses Halbpaar abschließen.
In anderen Fällen müssen Sie nach Beendigung der Turnierdaten- und
Teilnehmereingabe vom Turniermenü aus über "Veranstaltung korrigieren"
oder "Teilnehmer korrigieren" gehen.
Nameneingabe abbrechen
Wenn Sie die Eingabe der Teilnehmernamen vorzeitig abbrechen wollen -
beispielsweise weil Sie erst nach Beginn der Nameneingabe mit Kurzwahl
feststellten, dass eine falsche Spielerliste aktiviert ist -,
dann kommen Sie aus dem Eingabe-Programmteil heraus
bei Kurzwahl durch Druck auf die ESC-Taste,
sonst durch Eingabe von 00 (zwei Nullen) als Namen.
Die bisher eingegebenen Namen werden nicht gespeichert, sondern gehen
verloren!
Wenn die falsche Spielerliste aktiviert war, dann aktivieren Sie nun
vor der neuen Nameneingabe die richtige Spielerliste über
Hauptmenü: CP - Spielerliste - andere Spielerliste aktivieren
Auswahl von Namen
Um einen Namen auszuwählen, bewegen Sie mit den Pfeiltasten den Leucht-
balken zu ihm und wählen Sie ihn mit der Enter-Taste.
Wenn Sie einen Namen eingeben wollen, der nicht in der Namensliste ent-
halten ist, so wählen Sie zuerst "neuen Namen eingeben".
Die Eingabe erfolgt dann in der für dieses Turnier festgelegten Weise
durch Kurzwahl oder in Langform.
Falls Sie versehentlich "neuen Namen eingeben" gewählt haben, so kommen
Sie in die Auswahltabelle zurück, wenn Sie anstelle der Eingabe eines
Namens die ESC-Taste drücken und die danach folgende Frage verneinen.
Teilnehmernamen
Hinweise: Spielernamen
Teilnehmernamen eingeben
Teilnehmernamen ausgeben
Teilnehmernamen ändern
Teilnehmer sind die Teams in einem Teamturnier,
die Paare in einem Paarturnier und
die Spieler in einem Individualturnier,
aber auch die einzelnen Spieler eines Teams oder eines Paares.
Damit SCORPROFI die Teilnehmernamen richtig behandelt, ist zu beachten:
Verwendung von Trennzeichen ( , und / )
Namen für mehrere Spieler (z.B. Geschwister)
Ehepaare
Ortsnamen in Teilnehmernamen
Buchstaben aus fremden Sprachen (z.B. é )
Die Länge des Gesamtnamens einschließlich Trennzeichen ist begrenzt
bei Paaren auf 32 Zeichen,
bei Teampartnern auf 60 Zeichen.
Wenn die Namen der Partner zusammen zu lang sind, werden
sie gekürzt, bis sie in die Begrenzung passen.
Kurzwahl: volle Teilnehmernamen eingeben
Ist ein Teilnehmer nicht in der Spielerliste enthalten, so können Sie
bei der Namenseingabe durch Kurzwahl seinen Namen so eingeben:
Drücken Sie zuerst die Leertaste. Auf dem Bildschirm erscheint dann an
der Eingabeposition eine gestrichelte Linie. Jetzt können Sie den vol-
len Namen eingeben.
(Dies gilt auch, wenn Sie als Namen die Ziffer 0 eingeben wollen.)
Bei Paar- und Teamturnieren müssen Sie das für jeden Partner einzeln
tun - nur Ehepaare können Sie als "Ehepaar xxx" gemeinsam eingeben.
Geben Sie bitte zwischen den Partnern keinen Trennstrich / ein! Das
tut SCORPROFI automatisch.
Die in Langform eingegebenen Spieler können Sie anschließend, wenn Sie
es wollen, in die Spielerliste aufnehmen.
Leerplatz
siehe unter unbesetzter Platz
Trennzeichen in Teilnehmernamen
SCORPROFI verwendet in Teilnehmernamen zwei Trennzeichen, die hier
nicht für andere Zwecke eingesetzt werden dürfen:
den Beistrich (Komma) , vor dem Ortsnamen und
den Schrägstrich (Bruchstrich) / zwischen den Partnern.
Der Beistrich beendet den Spielernamen vor dem Ortsnamen.
Sie dürfen dafür kein anderes Zeichen verwenden, weil die Kürzung
der Teilnehmernamen damit arbeitet.
Der Schrägstrich trennt die Namen der Partner in einem Paar oder einem
Team. SCORPROFI fügt ihn bei der Namenseingabe selbst ein.
Das Programm benötigt dieses Trennzeichen für das Ausdrucken der Club-
punkt-Zertifikate.
Ausscheiden
eingegebener Teilnehmer fällt vor Turnierbeginn aus:
Paarturnier:
Sind schon alle Teilnehmer eingegeben: Teilnehmer fehlt.
Sonst ersetzen Sie über
Turniermenü: Teilnehmer - korrigieren
das fehlende Paar durch ein noch nicht eingegebenes.
Teamturnier im Schweizer System:
Dieser Fall ist im Programm noch nicht vorgesehen.
Wenn Sie das fehlende Team über
Turniermenü: Teilnehmer - korrigieren
durch ein noch nicht eingegebenes ersetzen können, ist alles gut.
Sonst müssen Sie unter zwei Möglichkeiten wählen:
Sie geben alle Teilnehmer neu ein oder
Sie werten die erste Runde aus, als wäre das fehlende Team
nicht angetreten; danach lassen Sie es ausscheiden.
Teilnehmer scheidet nach Turnierbeginn aus:
Paarturnier (§ 25 der DBV-Turnierordnung, insbesondere Ziffer 3):
Mit SCORPROFI können Sie
alle Begegnungen des ausgeschiedenen Paares in einem Durchgang
oder in einem Turnier über einen Durchgang löschen über
Turniermenü: Boards - korrigieren -
>Teilnehmer in allen Boardsätzen streichen<
wenn ein Paar zwischen zwei Durchgängen ausscheidet oder
noch nicht ein Drittel der Boards gespielt hat;
für nicht mehr gespielte Begegnungen durch entsprechende
Score-Eingabe dem Ausgeschiedenen null Punkte und seinem
Gegner Plusdurchschnitt oder Durchgangsschnitt zuweisen
wenn ein Paar schon einen vollen Durchgang oder in einem Tur-
nier über einen Durchgang ein Drittel der Boards gespielt hat.
Teilnehmer scheidet nach Turnierbeginn aus:
Teamturnier im Schweizer System:
Zwischen zwei Runden können Sie jederzeit das Ausscheiden
von Teams eingeben.
Ortsname
Als Ortsnamen erkennt SCORPROFI, was in einem Spielernamen nach einem
Komma steht: geben Sie so bitte an, woher der Spieler kommt, wenn Sie
dies wünschen.
Bei der Kürzung von Teilnehmernamen werden Ortsnamen weggelassen, wenn
es erforderlich ist.
(Verwenden Sie in Spielernamen das Komma nie für andere Zwecke,
beispielsweise nie zur Trennung von Vor- und Familiennamen!
Sie können sonst bei der Kürzung von Teilnehmernamen unerwartete
Ergebnisse bekommen.)
Dateiwahl
Um eine Datei auszuwählen, bewegen Sie mit den Pfeiltasten den Leucht-
balken zum Ziel und wählen Sie dieses mit Enter.
Verzeich.neu wählen Sie nur, wenn Sie noch in einem anderen Verzeichnis
oder in einem anderen Massenspeicher Daten der gesuchten Art gespei-
chert haben und diese verwenden wollen - dann können Sie dorthin wech-
seln und dort auswählen.
Turnierdaten
Hinweise: Klassen
Turnier-Dateien (speziell: Datei-Kennzeichen)
Verhältnis Turnierdaten / CP-Daten / Ranglistendaten
für Clubpunkte-Abrechnung erfasste Turnierdaten ausgeben
Unter SCORPROFI können Sie die unten aufgeführten Daten eines Paar-
oder Individualturniers und ähnlich auch eines Teamturniers eingeben
oder errechnen lassen.
Immer dann, wenn Sie im Turniermenü sind, können Sie das Programm
abbrechen, denn jede Datengruppe wird automatisch gespeichert.
Diese Daten stehen dann für weitere Eingaben, zur Ausgabe und für Kor-
rekturen über den Aufruf als "altes Turnier" (vom Hauptmenü aus) und
für die Clubpunkte-Abrechnung zur Verfügung.
Veranstaltungsdaten:
Turniername, Teilnehmerzahl,
Verteilung der Teilnehmer auf Gruppen,
Zahl der Durchgänge, Turnierfaktor u.a.
Spielerdaten: Teilnehmernamen
Ablaufsdaten: für jeden Durchgang
Rundenzahl, Anzahl der Boards pro Runde,
Verteilung der Gruppen auf Abteilungen
Boarddaten: Lauf der Boardsätze in den Abteilungen
Scores: die in jedem Board in jeder Runde erspielten Ergebnisse
Ergebnisse: Zusammenfassung der Ergebnisse der Scores
Außer den eingegebenen Daten speichert SCORPROFI mit den Turnierdaten
automatisch von der Spielerliste, die für die Eingabe der Teilnehmer-
namen verwendet wurde, die Jahreszahl und den Kennbuchstaben (JJA in
ihrem Dateinamen).
Damit die Clubpunkte-Abrechnung korrekt abläuft, darf diese Kennung
grundsätzlich nicht verändert werden. Einzige Ausnahme: wenn nach der
Clubpunkte-Abrechnung und dem Anlegen einer neuen Spielerliste ein
neues Turnier noch mit der alten Spielerliste ausgewertet wurde.
halber Tisch oder Roverpaar?
Wenn zwei Gruppen in einer Abteilung ein Mitchell-Turnier spielen, hat
das Spielen mit Roverpaar den Vorteil, dass alle Boards in allen Runden
gespielt werden.
Ein Nachteil ist dagegen, dass das Roverpaar eine Laufkarte braucht und
dass - wenn nur das Roverpaar eine Laufkarte hat - keines der zu Beginn
auf Nord/Süd sitzenden Paare vorher weiß, ob und wann es vom Roverpaar
verdrängt wird.
Entsprechendes gilt auch für größere Turniere.
Abbruch
Sie können ein Turnier oder bei einem Paarturnier einen Durchgang vor-
zeitig abbrechen, wenn beispielsweise die Zeit nicht mehr reicht.
SCORPROFI löscht dann aus dem Lauf die nicht mehr gewünschten Runden;
die anderen bleiben gleich, schon eingegebene Scores erhalten.
Sie wählen dazu
Turniermenü: Boards - korrigieren -
>Turnier / Durchgang vorzeitig abbrechen<
und beantworten dann die Frage des Programms nach der gewünschten
Rundenzahl.
Sie können den Abbruch rückgängig machen, indem Sie über
Turniermenü: Ablauf - korrigieren
wieder die ursprünglichen Ablaufsdaten eingeben.
Achtung!
Wenn Sie die Abbruch-Methode einsetzen wollen, um auf eine Runden-
zahl zu kommen, die sonst nicht erreichbar ist - beispielsweise bei
einem Individualturnier -, so müssen Sie unbedingt darauf achten,
dass dann nicht Boards nur ein- oder zweimal gespielt werden und da-
mit unsinnige Ergebnisse bringen: Schauen Sie die Boardläufe an über
Turniermenü: Boards - anzeigen
Achtung!
Der abgekürzte Lauf stimmt meist nicht mit dem überein, den - falls
möglich - SCORPROFI auf dem direkten Weg für die kleinere Rundenzahl
ermittelt. Das kann Folgen haben - hier am Organisationsbeispiel mit
30 Paaren geschildert:
Sie haben mit der Abbruch-Methode die Rundenzahl verkleinert, hier
von 9 auf 8, und dann für die Teilnehmer Turnier-Laufkarten ausge-
druckt. Später ändern Sie noch weitere Daten, vielleicht weil einer
der gemeldeten Teilnehmer zunächst nicht gekommen ist.
Wenn SCORPROFI danach die Boardläufe neu errechnet, so ermittelt es
den Lauf für 8 Runden. Dieser weicht hier beträchtlich von dem von
9 auf 8 Runden verkürzten Lauf ab.
Wenn Sie diesen verkürzten Lauf wollen, müssen Sie deswegen
1.) über Turniermenü: Ablauf - korrigieren
wieder 9 Runden eingeben
2.) über Turniermenü: Boards - korrigieren -
>Turnier / Durchgang vorzeitig abbrechen<
nochmals auf 8 Runden verkürzen.
Veranstaltungsdaten korrigieren
Hinweis: Änderung des Dateikennzeichens der Veranstaltungsdaten
Wenn Sie über
Turniermenü: Veranstaltung - korrigieren
die Korrektur von Veranstaltungsdaten einleiten, folgt ein unterschied-
licher Programmablauf je nach dem, ob Sie erst Teilnehmernamen oder
auch andere Daten oder auch schon Scores eingegeben haben.
Der häufigste Grund, Veranstaltungsdaten zu ändern, ist eine Änderung
der Teilnehmerzahl, weil Angemeldete nicht gekommen oder Nachzügler zu
berücksichtigen sind. In diesem Fall werden Ihnen die gespeicherten
Veranstaltungsdaten gezeigt und - entsprechend Ihren bisherigen Einga-
ben - maximal fünf Möglichkeiten zur Auswahl angeboten:
(1) Korrektur dieser Daten und Löschung aller später eingegebenen
(2) Turniernamen, Turnierfaktor, Turnierdatum,
evt. Protestgebühr oder Gesamt-Tischezahl ändern
(3) Änderung der Turnierdaten unter Verwendung der bisherigen Teil-
nehmernamen - die Ablaufsdaten sind neu einzugeben
(4) Howell-Turnier:
Hinzufügen eines Paares unter Erhaltung der bisherigen Daten
Mitchell-Turnier:
Hinzufügen von Tischen; die bisherigen Tische bleiben unverändert
(0) keine Korrektur
Nach der Wahl von (1) sind alle Daten neu einzugeben. Die vorher einge-
gebenen Teilnehmernamen sind verloren.
Nach (3) geben Sie die Turnierdaten neu ein, auch die Teilnehmerzahl
und die Aufteilung der Teilnehmer auf Gruppen. Falls diese nicht gleich
wie vorher ist, ordnen Sie danach alle Teilnehmer, wie Sie es wollen,
den Gruppen und Plätzen zu. Dabei können Sie für jeden Platz entweder
einen der vorher eingegebenen Namen aus einer Liste auswählen oder neue
Namen eingeben.
Die Wahl (4) ermöglicht es Ihnen, wenn bereits mit dem Spielen begonnen
wurde,
in ein voll besetztes Howell-Turnier an 4 oder mehr Tischen noch einen
Nachzügler aufzunehmen
- das Turnier geht mit den ausgegebenen Laufkarten weiter
(Hinweis: Spielweise)
an ein Mitchell-Turnier noch Tische anzuhängen
- dazu müssen alle Tische voll besetzt sein
(sonst ersetzen Sie zuerst den Leerplatz durch einen Nachzügler),
und es darf kein Turnier mit Roverpaar sein
Dieser Punkt wird nur zur Wahl gestellt, wenn die Ablaufsdaten für das
Turnier eingegeben sind.
Kennfarbe
Wenn ein Turnier in mehreren Abteilungen gespielt wird, so wird für
jede eine Kennfarbe festgelegt. Diese informiert in erster Linie die
Teilnehmer, wo sie spielen müssen, kann aber auch beim Eingeben der
Scores die richtige Abteilung wählen helfen.
Als Kennfarben wählen Sie am besten die Farben der Tischdecken, aber
auch Tischnummern, Boardhüllen oder Boardzettel sind möglich. Ideal
ist es, wenn alle diese Farben übereinstimmen.
falsche Gesamt-Tischezahl
Die häufigste Ursache hierfür ist, dass eine obere Klasse eines Club-
turniers als Clubturnier eingegeben wurde. Dann wird die Zahl der
Tische in darunter liegenden Klassen nicht erfragt - Clubturniere
betrachtet SCORPROFI stets als einklassig.
Die Korrektur der Gesamt-Tischezahl kann nur bei den Turnierdaten
erfolgen, weil diese Zahl bei der Clubpunkte-Abrechnung zur Turnier-
Identifikation benötigt wird.
Rufen Sie dazu das Turnier als altes Turnier auf und beginnen Sie die
Korrektur mit
Turniermenü: Veranstaltung - korrigieren
Dem folgt, solange noch keine Scores eingegeben sind, ein Auswahlmenü,
in dem Sie
2 = ..... Gesamt-Tischezahl ..... ändern
wählen.
Im folgenden Auswahlmenü wählen Sie die Position
die Zahl der Tische in den darunter liegenden Klassen.
Anschließend geben Sie diese Zahl richtig ein.
Beachten Sie bitte den Hinweis, der danach folgt, wenn es sich um ein
Turnier handelt, das für eine Clubpunkte-Abrechnung zu berücksichtigen
ist.
Turnierwahl
Für die Auswahl von Turnierdaten - nötig, wenn Sie
ein altes Turnier aufrufen oder
Systemfunktionen auf Turnierdaten anwenden wollen -
stehen zwei Methoden zur Verfügung:
SCORPROFI zeigt entweder die Titel an, unter denen Sie die Turnierdaten
anzeigen und ausdrucken ließen,
oder die Namen der Dateien, in denen die Turnierdaten gespeichert sind
(diese unterscheiden sich durch das Dateikennzeichen).
Für die Anzeige der Titel benötigt SCORPROFI wesentlich mehr Zeit als
für die Dateinamen, weil das Programm dafür zuerst alle gespeicherten
Turnierdaten laden muss, um daraus die Titel zu holen.
In der Initialisierungsdatei können Sie mit der Variablen turnierwahl
festlegen, welche Auswahlmethode verwendet wird oder ob Sie jedes Mal
die Methode neu wählen können.
Bei der Anzeige der Turniertitel stehen davor am Anfang der Zeilen
maximal vier Zeichen.
Davon zeigt das erste die Turnierart (Paar, Individual oder Team);
die anderen enthalten das Dateikennzeichen der Turnierdaten.
Wenn ein Turniertitel nicht in die Zeile passt, muss er gekürzt werden.
Damit trotzdem das Ende, wo im allgemeinen das Turnierdatum liegt, auf
den Bildschirm kommt, werden dann so viele Zeichen durch einige Punkte
ersetzt, dass das Ende sichtbar bleibt.
Startplätze
Wenn Sie mit Tischlaufkarten ein Howell-Turnier spielen lassen, wissen
die Teilnehmer zunächst nicht, wo sie in der ersten Runde zu spielen
haben. Damit sie nicht von Tisch zu Tisch gehen und dies aus den auf-
gelegten Laufkarten heraussuchen müssen, können Sie diese Plätze auf
Bildschirm und Drucker ausgeben lassen über
Turniermenü: Boards - Startplätze
Datenarchivierung
Nach dem Jahreswechsel, aber auch nach jeder Clubpunkte-Abrechnung
sollten Sie die bis dahin angefallenen Turnier- und CP-Daten in ein
anderes Verzeichnis auf der Festplatte (notfalls auch auf Disketten
oder andere Speichermedien) auslagern. Löschen Sie diese Daten bitte
erst, wenn Sie sie bestimmt nie mehr benötigen.
Das Auslagern vermeidet Kollisionen von Turnierdaten mit gleichem
Dateikennzeichen und verhindert außerdem, dass für ein neues Turnier
die alte Spielerliste eingesetzt wird. Trotzdem können Sie die Daten
bei Bedarf noch verwenden - Zugriff bekommen Sie über Verzeich.neu.
So beispielsweise können Sie die Daten umquartieren:
Verzeichnis für die auszulagernden Daten anlegen:
Hauptmenü: System - Verzeichnis - anlegen
dann z.B. Daten042 für Daten 2004 / 2. Halbjahr, maximal 8 Zeichen
Turnierdaten auslagern:
Hauptmenü: System - Turnierdaten - verschieben
dann (evt. nach Wahl 1 oder 2) Turniere markieren
und Ziel eingeben, hier Daten042
Nach dem Kopieren kommt eine Rückfrage wegen Löschens, Anwort j(a).
CP-Daten auslagern:
Hauptmenü: System - CP-Daten - verschieben
dann die alten CP-Daten markieren
und Ziel eingeben, auch hier Daten042
- fertig: Alle markierten Daten liegen jetzt
nur noch im Verzeichnis Daten042 .
Dazu der Vollständigkeit wegen noch:
Endgültig nicht mehr benötigte Daten löschen Sie über
Hauptmenü: System - Turnierdaten / CP-Daten - löschen
und das Verzeichnis, in dem sie gespeichert waren, über
Hauptmenü: System - Verzeichnis - löschen
- dazu muss dieses Verzeichnis leer sein!
Scoren mit Relaistischen
Wenn ein Board in einer Relaisrunde an zwei Tischen nacheinander
gespielt wurde, weiß SCORPROFI nicht, in welcher Reihenfolge dies
geschah. In diesem Fall sind als Warnung die Zeilennummern auf dem
Bildschirm besonders hervorgehoben.
Sie müssen dann beim Eingeben der Scores prüfen, ob hier die Reihen-
folge der Paarungen auf Bildschirm und Boardzettel übereinstimmt. Ist
das nicht der Fall, so müssen Sie die Ergebnisse vertauscht eingeben,
jedes zu der Paarung, zu der es gehört.
So gehen Sie vor, wenn Sie die Ergebnisse einmal doch in falscher Folge
eingegeben haben - entweder während der Eingabe oder als Korrektur:
Führen Sie den Leuchtbalken auf die erste der beiden Zeilen, die die
vertauschten Scores enthalten.
Drücken Sie die Funktionstaste F7.
SCORPROFI vertauscht dann die Teilnehmernummern, aber nicht die Scores.
Scores
Hinweise: Vordrucke ausgeben zur Erfassung der Scores
Split-Scores
alle Scores löschen
Board nicht werten
zu viele Boards gespielt
falsche Boards gespielt
Mit SCORPROFI können Sie für Paar-, Team- und Individualturniere Scores
eingeben, korrigieren und ausgeben. Welche Möglichkeiten Sie haben und
wie Sie diese anwenden können, ist je nach Turnierart dabei anders.
Suchen Sie deswegen bitte Näheres
für Paar- und Individualturniere / für Teamturniere unter
Scores eingeben Scores eingeben
Scores auf Bildschirm ausgeben Scores auf Bildschirm ausgeben
Scores ausdrucken Scores ausdrucken
Scores korrigieren Scores korrigieren
auch berichtigte Scores vergeben
Strafpunkte vergeben
verfälschte Boards korrekt abrechnen
Scores umrechnen Matchpoint <-> Butler
Die Auswertung der Scores erfolgt nach den Bestimmungen der
Turnierordnung 2000 des Deutschen Bridge-Verbands.
Scores für Paar- und Individualturniere eingeben
Achtung! Wenn beim Scoren auf dem Bildschirm einige Zeilennummern
auf dem Bildschirm besonders hervorgehoben sind, so weist
dies darauf hin, dass hier das Board in einer Relaisrunde
mehrmals gespielt wurde. Beim Eingeben dieser Scores müs-
sen Sie dann auf die richtige Reihenfolge achten.
Hinweise: Durchschnittszuweisungen (z.B. 60%/40%)
Split-Score eingeben (z.B. 170/-50)
Scores und Teilnehmernummern während der Scores-Eingabe
korrigieren
Boards während des Scorens sofort ausdrucken
Board nicht werten
Für die Eingabe von Scores wählen Sie im
Turniermenü: Scores - eingeben
Sie dürfen die Boards in beliebiger Reihenfolge scoren.
Dazu geben Sie ein
einstellige Boardnummern mit nachfolgender ENTER-Taste,
zweistellige nur mit den beiden Ziffern.
Gibt es in einer Runde keinen gültigen Score, so geben Sie hier als
Score 2 ein - Sie werden dann gefragt, wie die Paare zu behandeln sind.
Normale Durchschnittszuweisungen (z.B. 60/40) können
Sie sehr schnell ohne diesen Umweg eingeben.
Mit der Funktionstaste F3 brechen Sie die Eingabe eines Boards ab -
Sie können später an derselben Stelle weitermachen.
Scores korrigieren
Hinweise: Split-Score eingeben (z.B. 170/-50)
alle Scores löschen
Sonderbehandlungen von Teilnehmern korrigieren
Hilfe: nach falschen Laufkarten gespielt
Scores und andere Boarddaten können korrigiert werden:
im Eingabemodus während der Eingabe der Scores,
im Korrekturmodus.
verfälschtes Board
Bei einem verfälschten Board wurden nicht alle Scores mit derselben
Kartenverteilung erzielt, sondern mindestens ein Score mit einer
anderen - siehe Turnierordnung § 27.
Zum Scoren eines solchen Boards gehen Sie so vor:
Sie stellen fest, welche Scores mit welcher Verteilung gespielt wurden.
Wird in mehreren Abteilungen gespielt, so ist meist eine der Verteilun-
gen in mehreren Abteilungen gespielt worden.
Jede dieser Verteilungen bekommt eine laufende Nummer, beginnend mit 1
- in den meisten Fällen werden es nur die Nummern 1 und 2 sein (maximal
sechs verschiedene Verteilungen kann SCORPROFI berücksichtigen). Auf
dem Boardzettel vermerken Sie bei jedem Score die Nummer der Vertei-
lung, mit der er erspielt wurde.
Dann geben Sie die Scores für alle Paarungen in den Computer ein, als
wäre das Board normal gespielt worden. Anschließend wählen Sie aber
K = Korrektur
und danach 3 = verfälschtes Board scoren.
Nun müssen Sie zu jeder Zeile die Nummer der Verteilung eingeben, die
Sie vorher dort vermerkt haben.
Das ist alles - der Computer macht den Rest.
Bei der Ausgabe erkennen Sie ein verfälschtes Board daran, dass zum
Score die Nummer der Verteilung addiert worden ist.
(Ein Rundpass wird dadurch zu 10 + Nummer.)
Boards ausdrucken
Die Board-Ausdrucke ermöglichen den Teilnehmern eine leichtere und bes-
sere Kontrolle als die gelegentlich noch gezeigten Frequenztafeln - bei
diesen kann kein Mensch prüfen, ob gerade sein +980 richtig eingegeben
ist, wenn eines dabei ist.
Darüber hinaus kann die Punktematrix ausgegeben werden, die für jeden
Teilnehmer für jedes Board die hier erzielten Punkte zeigt. Hier sind
auch die Punkte für berichtigte Scores aufgeführt, die mit den Boards
noch nicht ausgegeben werden können.
Hinweise: Boards während des Scorens sofort ausdrucken
Ausgabe von Scores, die keine Zehnerzahlen sind:
Scores von verfälschten Boards
Boards sofort ausdrucken
Wenn Sie ein Turnier zu scoren beginnen, stellt Ihnen SCORPROFI zuerst
die Frage
Sollen fertige Boardsätze während der Eingabe ausgedruckt werden?
Diese Option soll - insbesondere bei größeren Turnieren, wenn die Teil-
nehmer die Ergebnisse sehen und prüfen wollen - die Wartezeit bis zum
Ende der Eingabe der Ergebnisse und des anschließenden Ausdruckens ver-
kürzen. Die Boards mit den Scores werden geordnet ausgedruckt, auch
wenn sie ungeordnet eingegeben werden.
Sie sollten diese Frage aber nur dann bejahen, wenn Ihr Drucker einen
Datenspeicher besitzt; sonst werden Sie beim Eingeben der Scores behin-
dert und brauchen Sie insgesamt mehr Zeit.
Die obige Frage ist auch der versteckte Einstieg zum vollautomatischen
Scoren für Testzwecke, falls dieses möglich ist.
Näheres dazu finden Sie unter Programmtest.
nach falschen Laufkarten gespielt
Sie haben ein Turnier ausgewertet, alle Scores eingegeben und stellen
nun fest, dass der vom Computer bereitgestellte Lauf (C-Lauf) nicht mit
den verwendeten Laufkarten (L-Lauf) übereinstimmt.
Wie Sie am besten weitermachen, hängt davon ab, ob Sie den Lauf der
Laufkarten, also den L-Lauf,
A: ebenfalls im Computer gespeichert haben
- beispielsweise in einem anderen Verzeichnis oder mit anderem
Datei-Nachnamen als Zweit-, Reserve- oder Ex-Lauf
B: nicht gespeichert haben, aber leicht bekommen können
- weil er beispielsweise noch auf einer Diskette gespeichert ist
C: zwar nicht gespeichert haben, aber in Zukunft immer einsetzen
wollen
D: nicht gespeichert haben und nie mehr verwenden wollen
A. Der L-Lauf ist im Computer in einem anderen Verzeichnis
oder mit anderem Dateinamen gespeichert
Die folgende Methode funktioniert (vorläufig) nur bei einem
Howell-Paarturnier mit einer Gruppe über einen Durchgang:
Klären Sie, welchen Datei-Nachnamen der L-Lauf hat und wo er
gespeichert ist - Sie können die Boardsätze der gespeicherten
Läufe anschauen über
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Laufkarten - Bildschirm
- Board-Laufkarten - Howell-Turnier
Dann geht es weiter, wie es unten unter E beschrieben ist.
B. Der Lauf der Laufkarten (L-Lauf) ist leicht zu bekommen
Speichern Sie den L-Lauf im Lauf-Verzeichnis - sein Datei-Nachname
muss mit H beginnen.
Dann geht es weiter, wie es unten unter E beschrieben ist.
C. Der Lauf der Laufkarten soll künftig immer eingesetzt werden, er ist
aber noch nirgends gespeichert
Geben Sie den L-Lauf nach den Laufkarten in Ihren Computer ein.
Dann geht es weiter, wie es unten unter E beschrieben ist.
D. Der Lauf der Laufkarten soll nicht mehr verwendet werden und ist
auch nirgends gespeichert
Für diesen Fall gibt es leider keine praktische Computer-Lösung.
Die Paarnummern der Scores zu ändern, wäre fast eine Lebensarbeit.
Deswegen bleibt Ihnen außer der manuellen Auswertung nur der oben
genannte Weg C - auch wenn Sie für den einzugebenden Lauf sonst
keine Verwendung haben.
E. Abschluss für alle Methoden
Rufen Sie für Ihr Turnier die Scores-Korrektur auf über
Turniermenü: Scores - korrigieren
und drücken Sie auf die Frage, welches Board zu korrigieren ist,
die ESC-Taste.
Eventuell müssen Sie jetzt noch das Verzeichnis wählen, wo der
gesuchte Lauf gespeichert ist.
Aus den gezeigten Läufen wählen Sie den L-Lauf aus.
Alles andere erledigt Ihr Computer.
Board nicht werten
Bei der Korrektur, ein Board nicht zu werten, werden alle Daten des
Boards gelöscht - auch die Paarungen der einzelnen Runden. Deswegen
lässt sich diese Korrektur nur rückgängig machen, wenn mindestens ein
Board des Boardsatzes nicht so behandelt worden ist - die Paarungen
können dann aus diesem rekonstruiert werden.
So gehen Sie vor, um während der Eingabe der Scores zu veranlassen,
dass ein Board nicht gewertet wird:
Board aufrufen - Funktionstaste F3 drücken - C oder K drücken
und dann die Fragen auf dem Bildschirm beantworten.
Um die Korrektur "Board nicht werten" rückgängig zu machen, wählen Sie
Turniermenü: Scores - korrigieren
und dann dieses Board.
Strafpunkte
Hinweis: Strafpunkte für falsches Stecken von Computerhänden
Bei Paar- und Individualturnieren werden Strafpunkte stets durch
Korrektur eines Boards vergeben.
Grund dafür ist, dass der Anlass, einen Turnierteilnehmer mit Straf-
punkten zu belegen, meist ein bestimmtes Board betrifft. Die Strafe
muss bei der Ausgabe dieses Boards erwähnt und deswegen mit den Board-
daten gespeichert werden.
Wenn die Strafpunkte kein bestimmtes Board betreffen, lassen sie sich
sinnvoll irgendeinem Board zuordnen - beispielsweise einem der jeweils
gespielten Runde oder dem ersten der ersten Runde (das passt sogar zu
§ 32 Ziffer 8 der Turnierordnung).
Zur Strafpunkte-Vergabe gehen Sie in den Korrekturmodus (1) und wählen
Sie dann mit der Funktionstaste F8 die Sonderbehandlung von Paaren.
Der Abzug der Strafpunkte erfolgt in der Punktematrix,
die Bildschirm-Ausgabe mit den Boards, ausgedruckt werden sie
ebenfalls mit den Boards sowie nach der Rangliste.
Bei einem Paarturnier an zwei Tischen können keine Strafpunkte vergeben
werden.
Bei Teamturnieren starten Sie die Strafpunkte-Vergabe mit
Turniermenü: Ablauf - korrigieren .
Eine Korrektur erfolgt durch Vergabe der richtigen Strafpunktezahl
- diese kann auch 0 sein.
Scores eingeben
Hinweise: Durchschnitts-Eingaben (z.B. 60/40)
Eingabe null Punkte / Durchschnitt nach Ausscheiden
Split-Score eingeben (z.B. 170/-50)
Eingabe mit Tonzeichen
Achtung!
Es ist nicht möglich, die Eingabe eines Scores mit dem Vorzeichen
( + oder - ) zu beginnen. Das Vorzeichen wirkt immer als Abschluss-
taste. Stimmt es mit dem Vorzeichen des vorangegangenen Scores über-
ein, so wird dieser wiederholt; sonst lehnt SCORPROFI die Eingabe ab
(mögliche Ausnahme: gleich hoher Score mit anderem Vorzeichen).
Sie sollen mit SCORPROFI alle Scores möglichst schnell eingeben können.
Deswegen geht dabei manches etwas anders, als Sie es sonst vielleicht
gewohnt sind. Das werden Sie aber bald nicht mehr anders haben wollen.
Die Scores werden ohne Vorzeichen und ohne die Null am Ende eingegeben.
Für Folgescores gleicher Höhe brauchen Sie nur die Abschlusstaste noch-
mals zu drücken (oder ggf. die negative Abschlusstaste dafür).
Abschlusstasten sind, wenn Sie in der Initialisierungsdatei bei der
Variablen scoretasten keinen Wert oder einen anderen Wert als 2 ein-
gesetzt haben,
für positive Scores die ENTER- und die Plustasten,
für negative Scores die Leer- und die Minustasten (= Bindestriche)
sowie Punkt und Komma (am besten im Zahlenblock, wenn verfügbar).
Ist für scoretasten der Wert 2 eingesetzt, so beenden Sie die Eingabe
bei positiven Scores mit der Leer- oder einer Plustaste,
bei negativen Scores mit einer ENTER- oder einer Minustaste (= Binde-
strich), einem Punkt oder einem Komma (Zahlenblock!).
(Gedächtnishilfe: Ist scoretasten=2, so ist für die Eingabe
der auf dem Boardzettel links stehenden positiven Scores
die links liegende Leertaste zu drücken und
für die rechts stehenden negativen die rechts liegende ENTER-Taste.)
Für Rundpass ist 1 einzugeben.
Score-Korrekturen (und auch manche anderen) sind schon während der
Eingabe möglich: Sie bewegen mit den Pfeiltasten den Leuchtbalken zum
falschen Score und geben ihn dann neu ein.
SCORPROFI prüft, ob die eingegebenen Scores möglich sind und zur
Gefahrenlage passen. Bei unwahrscheinlichen Ergebnissen - mehr als
fünf Überstiche oder Faller bzw. mehr als drei kontrierte Überstiche
oder Faller - müssen Sie (nach einem akustischen Hinweis) die Richtig-
keit der Eingabe extra bestätigen.
Seien Sie sich aber bitte bewusst, dass SCORPROFI nur den geringsten
Teil der vorkommenden Falschaufschriebe und -eingaben feststellen kann.
Alle plausiblen Fehleingaben (z.B. 110 statt 140) bleiben unentdeckt.
Wenn SCORPROFI Ihnen scheinbar richtige Ergebnisse als zweifelhaft oder
unmöglich meldet, dann prüfen Sie bitte, ob bei dem Board die Gefahren-
lage den Bestimmungen in § 2 der Turnier-Bridge-Regeln entspricht.
Durchschnitt
Sonderfall: Zuweisung null Punkte / Durchgangsschnitt
Normale Durchschnittszuweisungen nach § 28 der Turnierordnung
sind am schnellsten einzugeben beispielsweise als Score 5040
(mit der End-Null, aber ohne weitere Abschlusstaste!):
hier bekommen Nord/Süd 50 % Durchschnitt nach § 28 Ziffer 6 und
Ost/West 40 % Minusdurchschnitt nach Ziffer 7.
Mit anderen Eingabekombinationen von 40, 50 und 60
läuft es entsprechend (immer Nord/Süd zuerst eingeben!).
Für die Eingabe eines Durchgangsschnitts (z.B. nach TO § 27 (6) 3c)
ist eine aufwändigere Eingabemethode erforderlich (diese kann auch
sonst angewendet werden): Während der Eingabe eines Boards oder
im Korrekturmodus (1) geben Sie nach Druck auf die Funktions-
taste F8 den Score 2 und dann die gewünschten Zuweisungen ein.
Bei der Ausgabe der Boards werden berichtigte Scores vermerkt, es wer-
den jedoch noch keine Punkte dafür ausgewiesen. Diese hängen oft vom
persönlichen Durchschnitt ab, und dieser wird erst in der Punktematrix
errechnet. Dort werden die Punkte dann richtig ausgegeben.
alle Scores löschen
Dass Sie alle eingegebenen Scores löschen wollen, wird zwar in der
Praxis kaum vorkommen, kann aber bei Programmtests nützlich sein.
Auf die folgende Art ist das - allerdings nur bei Paar-, nicht aber bei
Individualturnieren - möglich: Nach
Turnier-Menü: Teilnehmer - korrigieren
ersetzen Sie irgendeinen Teilnehmernamen mit der Eingabe 0 durch
unbesetzt (merken Sie sich den Namen bitte: Sie müssen ihn später
durch eine nochmalige Korrektur wieder einsetzen).
Sie bekommen dann eine Warnung, dass die eingegebenen Scores gelöscht
würden, und beantworten die Frage
Wollen Sie trotzdem die Änderung vornehmen?
mit j(a).
Scores auf dem Bildschirm
Hinweis: Ausgabe von Scores, die keine Zehnerzahlen sind:
Scores von verfälschten Boards
Für die Ausgabe der Scores auf den Bildschirm verdienen drei Punkte
eine besondere Erwähnung:
Wenn es sich um ein überlanges Board handelt (mehr als 17 Eintragungen
auf einem Boardzettel), so können Sie die Tabelle mit den Pfeiltasten
↑ und ↓ so bewegen, dass Sie alle Eintragungen sehen können.
Wenn zu viele Sonderbehandlungen von Paaren wegen Platzmangels nicht
auf dem Bildschirm angezeigt werden können, sehen Sie stattdessen einen
entsprechenden Hinweis. Beim Ausdrucken der Boards werden immer alle
Sonderbehandlungen mit ausgegeben.
Durchschnittszuweisungen werden angezeigt, es werden jedoch noch keine
Punkte dafür ausgewiesen. Diese hängen oft vom persönlichen Durch-
schnitt ab, und dieser wird erst in der Punktematrix errechnet. Dort
sind diese Punkte dann enthalten.
Sonderbehandlungen
Hinweise: Sonderbehandlungen von Teilnehmern korrigieren
Split-Scores (z.B. 170/-50)
Sonderbehandlungen in Teamturnieren
Eine Sonderbehandlung ist erforderlich, wenn ein Board in einer Runde
für eines der Paare oder für beide Paare kein spieltechnisch korrektes
Ergebnis erbracht hat oder dieses Ergebnis aus einem besonderen Grund
berichtigt werden muss:
Zuweisung berichtigter oder künstlicher Scores
Punkte-Zuteilungen (Dezimalen werden auf ganze Punkte gerundet)
Strafpunkte-Abzüge
Für berichtigte oder künstliche Scores ist die Durchschnitts-Zuweisung
während der Eingabe der Scores die einfachste Vergabe-Methode. Sie ist
auch danach im Korrekturmodus (1) möglich.
Für spezielle Punkte-Zuteilungen geben Sie während des Scorens oder im
Korrekturmodus (1) den Score 2 ein und wählen Sie dann entsprechend.
(Dezimalen werden auf ganze Punkte gerundet.)
Strafpunkte können nur im Korrekturmodus (1) vergeben werden - eben-
falls nach Eingabe des Scores 2.
Pro Durchgang können maximal 42 Sonderbehandlungen gespeichert werden,
jede mit den Entscheidungen für beide Paare am Tisch.
Korrekturen während der Eingabe der Scores
Zur Korrektur eines Scores führen Sie den Leuchtbalken dorthin und
geben Sie den Score dann neu ein.
Diese am häufigsten notwendigen Korrekturen von Teilnehmernummern sind
während der Eingabe möglich:
Mit der Funktionstaste F6 vertauschen Sie in der aktiven Zeile (wo
der Leuchtbalken steht) Nord/Süd mit Ost/West (wenn die Spieler das
Board verdreht gespielt haben).
Mit F7 vertauschen Sie die Spieler der aktiven Zeile mit denen der
nächsten Zeile (wenn bei einer Relaisrunde die Scores in der fal-
schen Reihenfolge eingegeben wurden).
Sonderbehandlungen von Teilnehmern korrigieren
Wenn die Korrektur keine Strafpunkte betrifft, ist sie sehr einfach:
Führen Sie im Korrekturmodus (1) den Leuchtbalken in die Scores-
Spalte der Zeile, wo zu korrigieren ist. Geben Sie hier ein
den neuen Score oder
eine neue Durchschnittszuweisung oder
F8, wenn Punkte zuzuteilen sind.
So verfahren Sie, wenn Strafpunkte zu ändern sind:
Gehen Sie in den Korrekturmodus (2).
Hier wählen Sie die Sonderbehandlungen.
Danach werden alle eingebenen Sonderbehandlungen aller Abteilungen
gelöscht. Die Scores werden nicht verändert.
Anschließend müssen Sie alle zutreffenden Sonderbehandlungen -
Durchschnittszuweisungen am einfachsten als Score-Berichtigung -
für dieses Board neu eingeben, damit sie berücksichtigt werden
können.
(Geschieht dies nicht, so wird bei ungültigen Scores für die
betroffenen Spieler das Board als nicht gespielt angesehen
und ihr Endergebnis entsprechend dem persönlichen Durchschnitt
aufgewertet.)
Boarddaten im Korrekturmodus ändern
Hinweis: Split-Scores (z.B. 170/-50)
In den Korrekturmodus kommen Sie
gleich nach dem Scoren eines Boards oder einer Abteilung,
auch wenn Sie die Eingabe mit der Funktionstaste F3 beendet haben,
durch die Wahl von K (oder C) = Korrektur ,
sonst über Turniermenü: Scores - korrigieren .
Entsprechend den Hinweisen rechts auf dem Bildschirm müssen Sie im
Korrekturmodus zuerst wählen:
(1) wenn Sie Scores oder Teilnehmernummern ändern oder Split-Scores
oder Sonderbehandlungen von Paaren eingeben wollen
(2) zum Löschen aller Scores einer Abteilung,
zum Löschen aller Scores und Sonderbehandlungen eines Boards,
zum Löschen der Sonderbehandlungen eines Boards.
(Wird in mehreren Abteilungen gespielt, so werden Sonderbe-
handlungen von Paaren nur gelöscht, wenn die Scores aller
Abteilungen gelöscht werden oder wenn Sie speziell die
Löschung der Sonderbehandlungen wählen.)
(3) wenn ein Board als verfälschtes Board zu scoren ist
(4) wenn ein Board nicht gewertet werden soll
(beispielsweise weil der Boardzettel nicht zu finden ist)
Der Korrekturmodus (1) dient der Änderung von Scores oder Teilnehmer-
nummern sowie der Eingabe von Sonderbehandlungen von Paaren (beispiels-
weise Punkte-Zuteilungen oder Strafpunkte-Zuweisungen). Führen Sie dazu
zuerst den Leuchtbalken auf die Zeile, in der zu korrigieren ist. Hier
können Sie dann
N/S mit O/W vertauschen,
wenn diese Paare das Board verdreht gespielt haben:
Funktionstaste F6 drücken
Teilnehmernummern mit denen der nachfolgenden Zeile vertauschen,
wenn beim Eingeben der Scores die Reihenfolge bei Relais-
tischen nicht beachtet wurde:
Funktionstaste F7 drücken
(diese beiden Korrekturen sind auch während der Eingabe möglich)
Spielernummern ändern,
wenn ein Board nicht von den Spielern gespielt wurde,
die es hätten spielen müssen:
mit Strg + <- oder Strg + -> (oder F9 oder F10)
den Leuchtbalken in die Spalte führen, wo die Spieler-
nummer zu ändern ist, und dort die richtige eingeben
einen Score ändern:
mit Strg + <- oder Strg + -> (oder F9 oder F10)
den Leuchtbalken in die Scores-Spalte führen und dort
den richtigen Score eingeben
einen Split-Score eingeben (z.B. 170/-50)
(diese Korrekturen sind auch während der Eingabe möglich)
besondere Scores oder Strafpunkte zuweisen:
Funktionstaste F8 drücken
(Der Abzug der Strafpunkte erfolgt in der Punktematrix.)
Im Korrekturmodus (2) werden nach Wahl gelöscht
alle Scores einer Abteilung,
alle Scores und Sonderbehandlungen eines Boards,
alle Sonderbehandlungen eines Boards.
(Wird in mehreren Abteilungen gespielt, so werden Sonderbe-
handlungen von Paaren nur gelöscht, wenn die Scores aller
Abteilungen gelöscht werden oder wenn Sie speziell die
Löschung der Sonderbehandlungen wählen.)
Mit der Wahl des Korrekturmodus (3) starten Sie die Bearbeitung eines
verfälschten Boards.
Mit dem Korrekturmodus (4) veranlassen Sie, dass ein Board - beispiels-
weise wenn der Boardzettel nicht auffindbar ist - nicht gewertet wird.
faules Board
siehe unter verfälschtes Board
Split-Score
Ein Split-Score wird vergeben, wenn ein Score durch die Turnierleitung
oder ein Schiedsgericht in zwei unterschiedliche Ergebnisse für N/S
und O/W aufgeteilt wird. In diesem Fall wird beim Scoren für alle N/S-
Paare der N/S- und für alle O/W-Paare der O/W-Score zugrundegelegt.
Um einen Split-Score mit den anderen Scores einzugeben, drücken Sie
bei der entsprechenden Paarung zuerst die Taste 3 und Enter. Dann
geben Sie in einem Fenster den Score des O/W-Paares ein - immer mit
dem Vorzeichen für Nord/Süd! - und anschließend auf die normale Art
den des N/S-Paares.
Im Korrekturmodus berichtigen Sie zuerst den eingegebenen Score, wenn
er nicht mit dem des N/S-Paares übereinstimmt. Dann - ebenfalls nach
der vorangegangenen Wahl 1 - geben Sie für den Score des O/W-Paares
zuerst 3 ein und danach im Extra-Fenster den Split-Score mit dem Vor-
zeichen für Nord/Süd.
Bei der Ausgabe von Boards mit Split-Scores wird immer der N/S-Score
aufgeführt und der O/W-Score in einer Fußnote erwähnt. Die Punkte sind
für jede Seite mit dem zugehörigen Score errechnet.
Bei Team-Turnieren mit Scores-Eingabe werden die Split-Scores wie bei
Paarturnieren eingegeben.
Bei IMPs-Eingabe geben Sie zuerst normal eines der beiden Split-
Ergebnisse ein. Danach wählen Sie über
Turniermenü: Ablauf - korrigieren und 3 = Ergebnis splitten
die betroffenen Teams und anschließend das zu ändernde Ergebnis.
Dafür geben Sie das andere Split-Resultat ein.
Split-Score korrigieren:
Geben Sie zuerst wieder 3 und dann den richtigen Split-Score ein.
Der N/S-Score kann auf die normale Art geändert werden.
Split-Score löschen:
Paar- und Individual- sowie alle Teamturniere mit Scores-Eingabe:
Geben Sie zuerst 3 und danach den vorher an diesem Platz stehenden
N/S-Score als Split-Score ein.
Teamturniere mit IMPs-Eingabe:
Geben Sie als IMPs-Korrektur das richtige Resultat der Begegnung ein.
Achtung!
In den folgenden (seltenen) Fällen können Split-Scores vom Programm
(noch) nicht korrekt verarbeitet werden:
Teamturnier:
bei 2-2-Turnierläufen, wenn in einer Begegnung mehrmals Boards mit
der gleichen Nummer gespielt werden
wenn Sie in einem Turnier mit zusätzlicher Paarewertung für ein
Board mehr als einen Split-Score eingeben
CP-Zertifikate
Hinweise: Clubpunkt-Zertifikate ausdrucken über Dateiausgabe
Sammelzertifikate für Clubturniere
Clubpunkt-Zertifikate können für Clubpunkte-Gewinner ausgedruckt werden
für die Teilnehmer eines Paar-, Team- oder Individualturniers nach dem
Ende des Turniers über
Turnier-Menü: Ergebnis - ausdrucken - Clubpunkte
und für die Teilnehmer an einer Bridge-Reise vor ihrer jeweiligen
Abreise über
Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Masterpunkte-Abrechnung für Verband
- Abrechnung vorbereiten und drucken - für Bridge-Reise
Die Clubpunkte werden nach der Masterpunkt-Ordnung des Deutschen
Bridge-Verbands in der Fassung vom 01. Oktober 2001 errechnet.
Zum Ausdrucken benötigen Sie die Vordrucke, die der Verband zu diesem
Zweck drucken ließ und die Sie vom Masterpunkt-Sekretariat kostenlos
bekommen können. Diese Clubpunkt-Zertifikat-Vordrucke gibt es auf
Einzelblättern im Format DIN A 4 und im Endlos-Format.
Die meisten neueren Drucker können nur Einzelblätter verarbeiten. Sie
können aber auch hier Endlos-Vordrucke verwenden, wenn Sie von diesen
die Lochränder abtrennen und sie dann auf Einzelblattlänge abreißen.
"Einzelblattlänge" sind grundsätzlich vier Vordrucke untereinander,
insgesamt 12 Zoll lang, also länger als DIN A 4. Manche Drucker haben
aber einen kleineren Druckspiegel und können keine vier Vordruckepaare
ordnungsgemäß bedrucken. Versuchen Sie dann bitte das Drucken mit nur
drei Zertifikaten untereinander. Dazu müssen Sie in der zugehörigen
Druckersteuerzeichen-Datei die Variable blattzert=3, setzen und
natürlich die Endlosvordrucke auf 3 x 2 Zertifikate abreißen.
Die Vordrucke führen Sie Ihrem Drucker zu, wie er es erfordert. Die
Lage des Drucks auf dem Vordruck müssen Sie wahrscheinlich dann noch
justieren. Schiebt der Drucker nach dem bedruckten Blatt ein Leerblatt
durch, so können Sie dies mit blattzert=14, unterbinden.
Wenn sich an Ihren Clubturnieren auch Punktesammler aus anderen Clubs
beteiligen, bietet SCORPROFI in erster Linie die Möglichkeit, für diese
Teilnehmer Sammelzertifikate auszugeben. Das erspart Ihnen, Zertifikate
von Hand auszuschreiben oder wie oben beschrieben auszudrucken.
Falls Sie aber diese Mehrarbeit vorziehen, so können Sie dies
für einzelne Spieler, wenn Sie diesen den CP-Sammlerstatus E oder G
zuweisen, oder allgemein, wenn Sie in der Initialisierungsdatei die
Variable cp1 entsprechend gesetzt haben. Dann wählen Sie nach
Turniermenü: Ergebnis - ausdrucken - Clubpunkte
aus, für welche der zur Wahl stehenden Spielergruppen Zertifikate zu
drucken sind - möglich sind je nach Einstellung E F G S sowie Spieler,
die in der Spielerliste nicht enthalten sind.
(Hinweis: Zum Justieren werden Zertifikate für beliebige Spieler
ohne die Beschränkung auf Fremdsammler ausgedruckt.)
Wenn der Papierwechsel und das Justieren recht zeitaufwändig sind -
bei vielen Druckern ist es so -, geht das Ausschreiben von Hand
schneller.
Entsprechend der für Teilnehmerlisten am häufigsten angewendeten
Schreibweise der Teilnehmernamen - bei den Damen wird "Frau" zum
Namen hinzugesetzt, bei den Herren nichts - behandelt SCORPROFI
für die Zertifikate die Namen so:
Wenn "Frau ", "Fräulein ", "Frl.", "Mrs.", "Miss " oder "Mr."
darin vorkommt, bleiben sie unverändert.
"Herr " im Namen wird in "Herrn " abgeändert.
"Fr." am Namensanfang wird durch "Frau " ersetzt, "Hr." durch
"Herrn ".
Ein mehrteiliger Name, zum Beispiel aus Vor- und Zunamen bestehend,
der nicht mit "Hr." beginnt und weder "Dr.", "sen.", "senior",
"jun." noch "junior" enthält, wird nicht geändert.
Sonst wird dem Namen "Herrn " vorangestellt.
Turnierrangliste
Hinweise: Ranglisten mehrerer Klassen gemeinsam ausdrucken
Punkte-Hochrechnungsfaktoren
Rangliste als Textdatei speichern
Ausgabeform festlegen durch Maskenvariable
Da ein Turnierergebnis meist nicht nur einmal ausgedruckt wird, druckt
SCORPROFI zur Papierersparnis bei bis zu 30 Turnierteilnehmern zwei
Ranglisten auf ein Blatt, wenn mehr als eine Rangliste gewünscht wird.
Wenn Sie immer nur eine Rangliste pro Blatt bekommen wollen, so setzen
Sie in der Initialisierungsdatei die Variable ergliste auf 1.
Weitere Beeinflussungsmöglichkeiten durch die Initialisierungsdatei:
Mit ergtitel=1, veranlassen Sie, dass die Turnierbezeichnung über der
Rangliste nicht in hohen (bei HP-Druckern in schrägen) Buchstaben
gedruckt wird.
Mit der Variablen ergletzter können Sie bewirken, dass beim Aus-
drucken des Endstands die Namen des oder der Letzten verschwiegen
werden. Diese Festlegung ist allerdings bei einem Turnier über mehrere
Durchgänge nicht und bei einem Mitchell-Paarturnier mit Leerplatz und
ohne Scrambeln nur eingeschränkt wirksam.
Privatscores
Hinweis: Privatscores für Teamturniere
Privatscores können Sie
für nur einen Durchgang oder für alle bisher gespielten Durchgänge
eines Paarturniers
ausdrucken, auf den Bildschirm ausgeben oder in eine Datei speichern,
und zwar für nur ein Paar, für mehrere Paare oder für alle Paare,
beginnend mit
Turniermenü: Ergebnis - anzeigen/ausdrucken/speichern - Privatscores.
Die Ausgabe in eine Datei ermöglicht es Ihnen, Paarturnier-Privatscores
elektronisch an Interessenten zu verschicken.
Achtung!
Jede Privatscores-Speicherung überschreibt die für das betreffende
Turnier eventuell schon gespeicherten Privatscores. Es ist deswegen
ratsam, alle benötigten Privatscores gemeinsam in einer Datei zu
speichern.
Bei allen Ausgaben werden für alle Runden auch die Gegner genannt und
die Ergebnisse (in Prozent der erreichbaren Punkte), die diese Gegner
im Turnier oder im jeweiligen Durchgang erzielt haben.
Clubpunkt-Zertifikate - Druck-Lage justieren
Es wird meistens erforderlich sein, vor dem Ausdrucken von Clubpunkt-
Zertifikaten die Lage des Drucks noch so zu verändern, dass er richtig
auf den Vordruck kommt. SCORPROFI erlaubt deswegen, so oft zunächst zur
Probe zwei nebeneinander liegende Zertifikate zu bedrucken, bis Sie da-
mit zufrieden sind. Dann erst lassen Sie alle Zertifikate drucken.
Probleme kann es geben, wenn Ihr Drucker nicht genau mit dem genormten
Zeilenabstand (6 Zeilen pro Zoll) druckt - schon bei verschiedenen
Modellen hat sich das gezeigt: dann liegt der Druck am Anfang der Seite
richtig, am Ende aber nicht mehr. Wenn sich das nicht durch Verschieben
nach oben oder unten einigermaßen ausgleichen lässt, haben Sie keine
Möglichkeit, mit einem solchen Drucker ordentliche CP-Zertifikate zu
drucken.
Das Justieren läuft unterschiedlich ab je nachdem, ob Sie auf Endlos-
vordrucke drucken oder auf Vordrucke mit Einzelblattlänge.
Bei Endlosvordrucken können Sie das Justieren von Hand durch Verschie-
ben des Vordrucks im Drucker vornehmen. Soweit es Ihr Drucker zulässt
und Sie die Variablen hoch tief links rechts in Ihrer
Druckersteuerzeichen-Datei entsprechend gesetzt haben, können Sie die
Lage des Drucks auf dem Vordruck aber auch mit Hilfe der Pfeiltasten
↑ und ↓ verändern: wenn Sie diese drücken, wird der Druck in kleinsten
Schritten in der entsprechenden Richtung verschoben. Das machen Sie so
oft, bis er richtig liegt.
Die beendete Justierung bleibt gültig, solange SCORPROFI läuft.
Für eine eventuell nötige neue Justierung müssen Sie das Programm
verlassen und neu starten.
Drucker mit Einzelblatteinzug stellen im allgemeinen für jedes Blatt
den oberen Rand neu ein. Mit den folgenden Schritten können Sie die
Druck-Lage dauerhaft festlegen:
1. Setzen Sie in der aktiven Druckersteuerzeichen-Datei die Variablen
schiebenrechts=-1, und schiebentief=0, .
2. Starten Sie irgendein Turnier und wählen Sie dann
Turniermenü: Ergebnis - ausdrucken - Clubpunkte
Nach sinnvoller Beantwortung einiger Fragen verlangen Sie die Aus-
gabe eines Probedrucks.
3. Wenn der Druck nicht so liegt, wie es sein soll, können Sie ihn
durch mehrmaliges Drücken der entsprechenden Pfeiltasten in
kleinsten Schritten die gewünschte Richtung verschieben. Die Wirkung
sehen Sie am nächsten Probedruck.
(Sie müssen für jeden Probedruck neue Vordrucke zuführen - es
dürfen auch weniger als vier Stück untereinander sein. Grund-
sätzlich genügt einer, wenn Ihr Drucker damit zurechtkommt.)
Dies wiederholen Sie, bis die Lage des Drucks in Ordnung ist.
4. Sobald Sie bestätigt haben, dass der Druck richtig auf dem Vordruck
liegt, meldet Ihnen SCORPROFI, um wie viele kleinste Schritte er
verschoben worden ist. Diese Zahlen setzen Sie in Ihre Drucker-
steuerzeichen-Datei ein für die Variablen schiebenrechts und
schiebentief .
SCORPROFI verwendet dann künftig automatisch immer diese Werte.
Vorsicht!
Wenn Druckdaten - beispielsweise die Unterschrift - recht weit nach
rechts reichen, so ist es möglich, dass durch Rechts-Verschieben des
Drucks die Zeile so weit nach rechts geht, dass der Drucker ein oder
mehr Zeichen nicht mehr auf diese Zeile drucken kann. Wenn er diese
dann erst an den Anfang der nächsten Zeile druckt, verschiebt sich bei
jedem Zertifikat der ganze Druck, und die Ausgabe wird unbrauchbar.
Abhilfe:
Machen Sie die Zeile kürzer, indem Sie - hier für das Beispiel -
in Ihrer Initialisierungsdatei in der Variablen cpsignum eine kürzere
Unterschrift festlegen.
Privatscores für Teams
Analog zu Paarturnieren können Sie auch für Teamturniere Privatscores
ausdrucken, und zwar für ein Team, mehrere Teams oder alle Teams.
Ausgegeben werden die Ergebnisse und die Scores aller Begegnungen
sowie, wenn der Platz reicht, der Endstand des Turniers.
Die Ausgabe starten Sie mit
Turniermenü: Ergebnis - ausdrucken - Privatscores
Nicht vorgesehen ist die Ausgabe von Privatscores für die einzelnen
Paare bei einem Teamturnier mit zusätzlicher Paarturnier-Wertung.
Turnierergebnisse speichern
Über Turniermenü: Ergebnis - speichern
können Sie für Turnierdaten in Dateien ausgeben beispielsweise
(1) für Ihre Clubmitteilungen oder eine Website den Turnier-Endstand,
(2) Paarturnier-Privatscores zum E-Mail-Versand an Turnierteilnehmer,
(3) zur Auswertung als Simultanturnier alle erforderlichen Daten.
Für (1) und (2) bieten Ihnen Textverarbeitungsprogramme, HTML-Editoren
und E-Mail-Programme dann die Möglichkeit zur Weiterverarbeitung nach
Ihren Wünschen.
Für (1) können Sie mit Hilfe verschiedener Maskenvariablen in der
Initialisierungsdatei die Art und die Anordnung der Daten weitgehend
selbst festlegen.
Die nicht für ein Simultanturnier bestimmten Dateien werden gespeichert
im Ergebnisse-Verzeichnis unter dem Namen briANNN.TTT. Darin bezeichnet
A die Turnierart (P/aar, T/eam oder I/ndividual);
NNN (1 bis 3 Zeichen) ist das Turnierdaten-Dateikennzeichen;
für TTT stehen unterschiedliche Kennzeichen je nach der Dateiart.
Der Dateiname und der Speicherort werden auf dem Bildschirm angezeigt.
Dateiausgabe
Hinweise: Ausgabeformate
Programme zur Weiterverarbeitung
Einen großen Teil der Daten, die mit SCORPROFI ausgedruckt werden
können, können Sie auch als Dateien speichern, die mit anderen
Computerprogrammen weiter verarbeitet werden können:
Turnierergebnisse (auch Privatscores), Clubpunkt-Zertifikate,
Laufkarten, Spielerlisten sowie Clubpunkte-Abrechnungen und
andere Clubauswertungen wie die Club-Rangliste und den Wett-
bewerb "Bester Partner".
Dies ist insbesondere nützlich für Veröffentlichungen im Internet und
in Clubzeitschriften, aber auch für Anwender mit Druckerproblemen.
Ausgabeformate für Dateiausgabe / Ergebnisdienst
Hinweis: Weiterverarbeitung der Textdateien
Entsprechend dem Ziel, wofür die Datenausgabe erfolgt, geht die Ausgabe
entweder in eine ANSI-Textdatei für Windows-Programme
(Dateikennzeichen Standard .ANS - siehe nächste Seite)
oder in eine ASCII-Textdatei für DOS-Programme
(Dateikennzeichen .ASC)
oder in eine Internet-Textdatei (Dateikennzeichen .HOM) oder eine
HTML-Datei (Dateikennzeichen .HTM) zum Veröffentlichen in einer
Website im Internet
oder in Dateien beliebiger Art, deren Format und Dateikennzeichen
durch das Auswertungsprogramm vorgegeben werden, beispielsweise
zur Auswertung von Simultanturnieren.
Für ANSI-Textdateien ist .ANS das vorgegebene Dateikennzeichen. Sie
können aber statt dessen ein beliebiges anderes festlegen, das besser
geeignet ist für den Aufruf des Programms, mit dem Sie die Dateien
bearbeiten wollen. Diese geschieht mit Hilfe der Variablen dateiANSI
in der Initialisierungsdatei, z.B. durch dateiANSI=.txt, für die
Verwendung von .TXT .
Dateiausgabe: Weiterverarbeitung
Als Textdateien ausgegebene Daten enthalten die notwendigen Zeilen-
umbrüche, aber keine TAB-Stops (die jedes Programm anders behandelt),
sondern stattdessen immer die nötige Anzahl Leerzeichen. Die Weiter-
verarbeitung sollte deswegen nicht mit einer Proportionalschrift
erfolgen, sondern mit gleich breiten Schriftzeichen wie z.B. Courier,
Courier New oder Terminal.
Am problematischsten ist die Ausgabe für Teamturniere mit Paarewertung
mit voller Ergebnistabelle, weil hier die Zeilen im Tabellenbereich
sehr lang sind. Sie können aber die Tabelle weglassen mit Hilfe der
Variablen maskeTergT in der Initialisierungsdatei (ohne T darin).
Die im Folgenden aufgeführten Erfahrungen können auch Sie nutzen.
ANSI-Textdateien:
Unter verschiedenen Windows-Versionen liefern gleiche oder
gleichnamige Microsoft-Programme unterschiedliche Ergebnisse
von sehr gut bis kaum brauchbar.
MS-Works: Etwas mühsam führt dieses Programm in der Textverarbeitung
nach Markieren des Textes und Umstellung der Schriftart auf eine
passende Größe zu einem ordentlichen Bild.
Notepad: Nur ab Windows 98 kann die Schriftart auf eine gute Ausgabe
eingestellt werden, wenn diese nicht sofort erfolgt.
Winword: Damit nicht Leerzeichen unterschlagen und (willkürliche?)
Abschnittswechsel und Zeilenumbrüche eingefügt werden, muss
entweder vor dem Laden der .ANS-Datei über Format - Formatvorlage
das Format "Nur Text" eingestellt oder das Dateikennzeichen auf
.TXT oder .DOC abgeändert werden.
Wordpad: gute Anzeige nach Markieren des Textes und Umstellung der
Schriftart auf Courier (Format - Schriftart).
ASCII-Textdateien: nichts Negatives bekannt.
Internet-Textdateien:
UltraEdit: einwandfreie Verarbeitung als präformatierter Text
(pre /pre) möglich.
Ergebnisdienst
siehe unter Dateiausgabe
Maskenvariable
Ihre Initialisierungsdatei enthält eine Anzahl Maskenvariable, deren
Name mit "maske" beginnt. Mit ihrer Hilfe können Sie selbst festlegen,
in welcher Form (Inhalt und Anordnung) die jeweiligen Daten ausgegeben
werden. Die Festlegung gilt für die Dateiausgabe und etwas einge-
schränkt auch fürs Drucken, aber nur selten für die Bildschirmausgabe.
In einer Maskenvariablen stehen für jede Datenart ein oder mehrere
Zeichen. Informationen, was dadurch bestimmt wird, finden Sie in der
Initialisierungsdatei. Hier ein Beispiel für die Variable maskePergT
- Speicherung des Endstands eines Paar-/Individualturniers:
______1_2NNNNNNNNNN3495
Gespeichert werden in jedem Datensatz, also für alle Turnierteilnehmer,
die durch die Zeichenart und -folge festgelegten Daten, und zwar
für 1 die Platznummer (mit einem Punkt danach)
für 2 die Paarnummer bzw. Spielernummer
für 3 die Punktezahl
für 4 die erzielte Prozentezahl
für 5 die gewonnenen Clubpunkte
für 9 die Durchgangsprozente, wenn es mehrere Durchgänge gab
für N der Teilnehmername
(dafür wird für jedes N der Platz für vier Zeichen zur Ver-
fügung gestellt; dieser Raum wird bestmöglich ausgenutzt).
Fehlt z.B. die 2, so wird die Paarnummer nicht ausgegeben.
Die zusätzliche Ausgabe von Daten aus der Club-Rangliste kann mit 6
und 7 veranlasst werden.
Mit dem Zeichen _ oder mehreren wird die Zahl der Leerplätze vor und
zwischen den Daten auf einen anderen Wert als 2 festgelegt.
Außerdem können die Zeichen . , / verwendet werden.
Wird ein Datensatz länger als zulässig, so verkürzt ihn das Programm
bestmöglich.
Gegenwärtig gibt es die folgenden Maskenvariablen:
maskePergT für den Endstand eines Paar- oder Individualturniers
für eine Textdatei
maskePergH für den Endstand eines Paar- oder Individualturniers
für eine Website (mit Umwandlung der Umlaute und ß)
maskeTergT für den Endstand eines Teamturniers
maskeSergT für den Endstand eines Simultan-Paarturniers
für eine Textdatei
maskerang für Club-Ranglisten
Die Form der Dateinamen hängt vom Dateiinhalt und vom Speicherformat
ab. Nach der Speicherung werden der Dateiname und der Speicherplatz
auf dem Bildschirm angezeigt.
Clubpunkt-Zertifikate ausdrucken über Dateiausgabe
Auch Computer-Drucker-Kombinationen, die mit DOS-Programmen wie
SCORPROFI keine guten Ausdrucke erlauben, können über die Dateiausgabe
Clubpunkt-Zertifikate sauber aufs Papier bringen. Ein wenig Aufwand
ist dafür zwar erforderlich, aber so ist es mir gut gelungen:
1. CP-Zertifikate in Datei speichern über Turniermenü: E S C T usw.
2. die Datei BRIPxxxC.ANS im SCORPROFI-Ergebnisse-Verzeichnis mit Word
öffnen (P steht hier für Paarturnier, xxx für das Dateikennzeichen
der Turnierdaten)
3. über Datei - Seite einrichten wählen:
Papierformat: Hochformat
Seitenränder: oben 0,7 cm, unten 0,5 cm,
links 0,1 cm, rechts 0,5 cm
(Alle späteren Meldungen, das Format gehe über den bedruckbaren
Bereich hinaus, habe ich ignoriert.)
4. das ganze Dokument markieren (mit Strg + A)
5. über Format - Absatz wählen: Zeilenabstand genau 6 pt
(Das ist der halbe normale Zeilenabstand und erforderlich, weil
der Abstand der DIN-A4-CP-Vordrucke 17½ Zeilen beträgt.)
6. in der Symbolleiste wählen
1. die Schriftart: Das muss eine sein, deren Zeichen alle gleich
breit sind - keine Proportionalschrift. Solche Schriften sind
z.B. Courier, Courier New, Enola, LetterGothic und Terminal.
2. den Schriftgrad: Der muss so sein, dass die Druckzeilenlänge
(auch die Zeile mit der vorgedruckten Unterschrift) gut zur
Breite der Blätter passt - ausprobieren!
7. Clubpunkt-Zertifikat-Vordrucke im Format DIN A 4 in den Drucker
legen und drucken
Sollten Sie so nicht zu einem guten Ergebnis kommen, so informieren
Sie bitte den Autor.
Dateien
Hinweise: Dateinamen von Turnierläufe-Dateien
Turnier-Dateien
Clubpunkteabrechnungsdateien
Ranglistendateien
Fehlermeldung "Datei ... konnte nicht geöffnet werden"
Die Namen aller SCORPROFI-Dateien beginnen mit BRI, damit daran
sofort erkennbar ist, dass sie zu diesem Programmsystem gehören.
Die einzige Ausnahme ist die Druckersteuerzeichen-Datei:
sie kann unter einem abweichenden Namen gespeichert sein.
SCORPROFI arbeitet mit den folgenden
im Massenspeicher liegenden Dateien:
aus dem Lieferumfang des Programms:
Programme und Programm-Hilfsdateien
Initialisierungsdatei
Druckersteuerzeichen-Datei
Clubpunktelisten
Scoresliste
(Turnierläufe)
vom Programm erstellt:
Turnierläufe
Spielerlisten
Turnierdaten
Teamscores
Clubpunkteabrechnungsdateien
Ranglistendateien
Datenspeicherung
SCORPROFI speichert Turnierdaten nach jedem Abschnitt einer Eingabe
oder Auswertung automatisch im Ergebnisse-Verzeichnis. Die gespeicher-
ten Turnierdaten bleiben bei einem eventuellen späteren Programmabsturz
- beispielsweise durch Stromausfall - erhalten.
Trotzdem sollten Sie SCORPROFI, wie auch jedes andere Computerprogramm,
nur dann mit einer der Tastenkombinationen Strg-C, Strg-Untbr oder
Strg-Alt-Entf, mit dem Resetknopf oder mit dem Ausschalter am Computer
beenden, wenn das Programm sich aufgehängt hat. Wenn Sie nicht den vor-
gesehenen Weg über Hauptmenü: Ende gehen, könnte es sonst sein,
dass der Eingabeabschnitt entgegen Ihren Erwartungen noch nicht abge-
schlossen ist und deswegen Daten verloren gehen.
Sollte der Platz auf dem dafür gewählten Massenspeicher für die Spei-
cherung nicht ausreichen, so weist SCORPROFI Sie darauf rechtzeitig
hin. Sie können dann ohne Verlust vieler Eingaben zuerst Speicherplatz
schaffen
entweder durch Löschen gespeicherter Daten
oder Auslagern auf Diskette oder ein anderes Speichermedium
über Hauptmenü: System - Turnierdaten/CP-Daten - verschieben
oder - wenn Sie ein dafür geeignetes Programm besitzen und es bedienen
können - durch Komprimieren von aktuell nicht benötigten Daten.
System
Hinweise: Clubpunkteabrechnungsdateien
Turnierdaten-Auswahl
Über diesen Punkt des Hauptmenüs können sie einige DOS-Funktionen für
SCORPROFI-Daten ohne Rückkehr auf die DOS-Ebene ausführen sowie Vor-
drucke ausgeben, die speziell auf die Abwicklung von Turnieren mit
SCORPROFI abgestimmt sind:
Turnierergebnisse auf Diskette oder anderen Speicher oder in anderes
Verzeichnis kopieren oder verschieben, von dort übernehmen
oder im Ergebnisse-Verzeichnis löschen,
Dateikennzeichen von Turnierergebnissen ändern
Hauptmenü: System - Turnierdaten
Spielerlisten und Clubpunkte-Dateien auf Diskette oder anderen Speicher
oder in ein anderes Verzeichnis kopieren oder verschieben, von
dort übernehmen oder im CP-Verzeichnis löschen
Hauptmenü: System - CP-Daten
Turnierlauf-Dateinamen ändern,
Turnierläufe kopieren, von Diskette oder anderem Speicher
übernehmen oder löschen
Hauptmenü: System - Turnierläufe
ein neues Unterverzeichnis anlegen,
beispielsweise um Turnierdaten des vergegangenen Jahres auszulagern
- deswegen wird Ihnen ein entsprechender Dateiname für ein
Unterverzeichnis im Programm-Verzeichnis vorgeschlagen -
Hauptmenü: System - Verzeichnis - anlegen
ein Unterverzeichnis löschen - dazu muss es leer sein
Hauptmenü: System - Verzeichnis - löschen
die Initialisierungsdatei BRIDGE.INI und Druckersteuerzeichen-Dateien
mit der Dateinamens-Erweiterung .PRW mit einem Editor ändern
(Änderungen von Variablen in diesen Dateien werden sofort wirksam)
Vordrucke ausgeben
zur Erfassung der Namen von Turnierteilnehmern
zum Notieren der Scores von Paarturnieren
(auch mit aufgedruckten Computerteilungen)
zum Notieren der Scores von Teamturnieren
Programme und Programm-Hilfsdateien
Im Programm-Verzeichnis des gewählten Massenspeichers liegen die
Dateien, die SCORPROFI zum Laufen immer braucht oder benutzt, wenn sie
vorhanden sind:
BRIDGE1.EXE und BRIDGE1.OVR das Hauptprogramm
wenn vorhanden:
BRIDGE.INI zur Initialisierung von Ablaufsdaten
BRIDGE.HLP Daten für das Hilfe-System
brixxxxx.prw Druckersteuerzeichen-Datei
BRIZCHN.GRF Zeichensatz für Tisch-Laufkarten
Die .EXE-Datei ist startfähig komprimiert gespeichert, damit sie im
Massenspeicher weniger Platz beansprucht. Im Arbeitsspeicher ist ihr
Platzbedarf mehr als doppelt so groß.
Turnierläufe-Dateien
Hinweise: Turnierlauf
Turnierlauf-Dateinamen ändern
Turnierläufe werden im Lauf-Verzeichnis gespeichert.
Ihr Dateiname briATTRR.AXY zeigt
in A die Turnierart, und zwar
im Vornamen : P = Paar- I = Individual- T = Teamturnier
im Nachnamen : H = Howell-Paarturnier I = Individualturnier
M = Mitchell-Paarturnier T = Teamturnier
in TT beim Paar- und Teamturnier die Zahl der Tische
beim Individualturnier bis 24 Tische Zahl der Spieler,
darüber Zahl der Tische über 25
und als Kennzeichen für die Rover-Zahl
C für 0, D für 1, E für 2, F für 3
in RR die Zahl der Runden
in XY beim Howell-Paarturnier spezielle Turnierläufe, und zwar
mit YB einen Lauf eines Barometer-Turniers
mit YI einen Interwoven-Howell-Lauf
mit YK den Lauf eines Kneipen-Turniers
mit YS einen Sonderlauf anderer Art
mit YT, dass der Lauf für ein Teamturnier mit
zusätzlicher Paarturnier-Auswertung geeignet ist
in XY beim Mitchell-Paarturnier die Art des Laufs
00 : normaler Lauf
X = 1 : mit Roverpaar 2 : Appendix-Mitchell
3 : Appendix-Mitchell mit Roverpaar
Y = 2 : mit Sprung 8 : mit Ruhetisch
in XY beim Individualturnier in der Regel
die Anzahl der benötigten Boardsätze
in XY beim Teamturnier in X den Lauf: 1 = 1-1-Lauf 2 = 2-2-Lauf
in Y, ob der Lauf für eine zusätzliche Paarturnier-Wertung
geeignet ist: 1 = nein 2 = ja
Sonst können in XY weitere, von Ihnen gewählte Zeichen stehen, um
verschiedene Turnierläufe zu unterscheiden
- siehe unter "Howell-Turnierlauf auswählen"
und "Individualturnierlauf auswählen".
Turnier-Dateien
Hinweis: Turnierdaten archivieren
Während der Bearbeitung eines Turniers werden am Ende jedes Arbeitsab-
schnitts die Daten automatisch im Ergebnisse-Verzeichnis gespeichert.
Mit Hilfe dieser Turnierdaten können Sie Turnierergebnisse nochmals
anschauen, ausdrucken oder korrigieren. Außerdem werden sie für die
Clubpunkte-Abrechnung verwendet.
Der Name aller Turnier-Dateien hat die Form briADDX.NNN. Darin ist
NNN (ein bis drei Zeichen) das Turnierdaten-Dateikennzeichen für alle
Daten eines Turniers.
Im vorderen Namensteil briADDX.NNN wird das Folgende gezeigt:
in A die Turnierart:
P = Paarturnier I = Individualturnier T = Teamturnier
in DD die Datenart:
TU = Veranstaltungs- und Ablaufsdaten
SP = Spielerdaten
SN = Namen von Spielern, die nicht in der Spielerliste sind
SZ = Daten der Boardsätze
BD = Boarddaten (in Teamturnieren auch Scores in BD0)
MX = Ergebnisse-Matrix
und für Teamturniere BD0 = gespeicherte Scores
in X der Durchgang, aus dem die Daten stammen
- bei briATU, briASP, briATS und briASN fehlt diese Ziffer, weil
diese Daten sich auf das gesamte Turnier beziehen
- bei Teamturnieren enthält briTBD0 die Scores der Begegnungen
Gelegentlich - beispielsweise für ein Paarturnier mit ungleich großen
Abteilungen - wird zusätzlich eine Datei BRITXT.NNN gespeichert, die
Daten zum Turnierlauf enthält.
Außerdem werden auf Wunsch Turnierdaten im Rahmen der Dateiausgabe
gespeichert. Diese Dateien gehören aber eigentlich nicht mehr zu den
Turnierdaten, denn sie können von SCORPROFI in keiner Weise weiter
bearbeitet werden, sondern nur mit anderen Programmen.
Clubpunkteabrechnungsdateien
Hinweis: CP-Daten archivieren
Clubpunkteabrechnungsdateien sind Spielerlisten und die für die
Clubpunkte-Abrechnung benötigten Turnieredateien und Ergebnisse-
dateien. Diese werden im CP-Verzeichnis gespeichert. Die
Dateinamen haben die Form brixcAAB.NNN.
Über Hauptmenü: System - CP-Daten
können Sie die Clubpunkteabrechnungsdateien kopieren, verschieben oder
löschen.
bei Löschung Vorsicht! Nachzügler!
In den Dateinamen brixcAAB.NNN zeigt
AA die beiden letzten Ziffern des Abrechnungsjahres
oder bei einer Zweit-Spielerliste die Buchstaben ZZ
oder bei einer anderen Spielerliste, die nicht für eine
Clubpunkte-Abrechnung vorgesehen ist, die Buchstaben JJ
B einen vom Benutzer gewählten Kennbuchstaben, der es ermöglicht,
mehrere gleichzeitig genutzte Spielerlisten zu unterscheiden
- sinnvoll ist dafür beispielsweise der Anfangsbuchstabe des
Club-Ortes
NNN das Dateikennzeichen, und zwar
SPI für eine Spielerliste
TUR für eine Turnieredatei
ERG für eine Ergebnissedatei
SA1 und SAA für eine Änderungsdatei
Alle Clubpunkteabrechnungsdateien verwenden das dBase-Datenformat.
Die Zuordnung der Daten zueinander besorgen
in der Spielerliste das Feld KURZ,
in der Turnieredatei die Felder TNR, ANFANG_ERG und ANZAHL_ERG,
in der Ergebnissedatei die Felder TURNIER und KUERZEL.
Damit diese Zuordnung nicht zerstört wird, dürfen Sie ohne entspre-
chende Anpassungen (dazu gehören einige Computerkenntnisse, insbe-
sondere über das dBase-Datenformat) keinesfalls ändern:
in der Spielerliste die Spieler-Kürzel
in den anderen Dateien den Inhalt der vorher erwähnten Felder
(das ist nur über ein Fremdprogramm möglich),
in der Ergebnissedatei Bestand und Reihenfolge der Datensätze
(auch das ginge nur mit einem Fremdprogramm - auch die als
gelöscht markierten Datensätze müssen in der Datei bleiben).
Dateikennzeichen der Turnierdaten
Alle Dateien eines Turniers - meistens
bei Paarturnieren fünf für den ersten Durchgang
und je drei für jeden weiteren,
bei Individualturnieren fünf,
bei Teamturnieren vier bis sieben -
bekommen dasselbe Dateikennzeichen. Grundsätzlich ist dafür jede
beliebige Kombination aus bis zu drei Buchstaben und Ziffern möglich;
Groß- und Kleinbuchstaben werden jedoch gleich behandelt.
Standard-Dateikennzeichen ist für SCORPROFI eine Zahl,
beispielsweise 123, die sich zusammensetzt aus
der Nummer der Kalenderwoche, hier 12, und
der Nummer des Wochentags, hier 3 (Montag = 1, Sonntag = 7).
Die Verwendung eines abweichenden Standard-Dateikennzeichens können
Sie veranlassen, wenn Sie in der Initialisierungsdatei die Variable
dateiNN=8, setzen. Dann werden die Wochentage nicht durch 1 bis 7,
sondern durch A (Montag) bis G (Sonntag) gekennzeichnet.
Für Clubturniere wird automatisch das Standard-Dateikennzeichen ver-
wendet, wenn nicht in der Initialisierungsdatei durch die Variable
dateiNN etwas anderes festgelegt oder am selben Tag schon ein Turnier
eingegeben worden ist. Sonst nennt das Programm bei Beginn der Eingaben
für ein neues Turnier das Standard-Dateikennzeichen als Vorgabe (die
Sie nicht zu übernehmen brauchen).
Eine Änderung des Dateikennzeichens - wenn Sie beispielsweise ein Club-
turnier erst später ausgewertet haben, die Daten aber mit dem Standard-
Dateikennzeichen gespeichert haben wollen - ist leicht möglich über
Hauptmenü: System - Turnierdaten - umbenennen .
Bei der Eingabe oder Änderung des Dateikennzeichens fängt das Programm
eine versehentliche Doppelverwendung ab.
Datenarten / SCORPROFI
Turnierdaten - CP-Daten - Ranglistendaten
das sind die Datenkreise, mit denen SCORPROFI arbeitet. Die meisten
Funktionen des Programms laufen innerhalb eines Datenkreises ab; nur
gelegentlich gibt es einen Datenaustausch, der nicht ausdrücklich vom
Anwender aufgerufen worden ist.
Wenn Sie darüber Bescheid wissen, werden Sie die Arbeitsweise des
Programms besser verstehen und leichter mit ihm arbeiten können.
Alle Turnierdaten werden im Ergebnisse-Verzeichnis, die CP-Daten im
CP-Verzeichnis und die Ranglistendaten im Ranglisten-Verzeichnis
gespeichert.
Turnierdaten sind alle Daten, die Sie zur Auswertung eines Turniers
eingeben oder SCORPROFI danach errechnet:
die Veranstaltungsdaten, die Teilnehmer, die Ablaufsdaten, die Scores
und die Sonderbehandlungen.
CP-Daten sind alle Daten, die SCORPROFI für die Clubpunkte-Abrechnung
und andere über die Turniere hinausgehenden Auswertungen einsetzt.
Basis ist die Spielerliste, die Sie auch für die Eingabe der Turnier-
teilnehmer verwenden. Vielleicht geben Sie außerdem noch die Ergebnisse
von Turnieren ein, die Sie nicht mit SCORPROFI ausgewertet haben.
Für alle Arbeiten für die (Club-)Rangliste verwendet SCORPROFI die
Ranglistendaten. Auch dafür können Sie Turnierergebnisse eingeben.
Wenn Sie Daten der einen Art bearbeiten - ändern, kopieren, löschen
oder was sonst -, so hat das auf die der anderen keine Auswirkung.
Die Ausnahme: Das Eingeben von Turnierergebnissen gleichzeitig sowohl
für die CP- als auch für die Ranglistendaten ist möglich über
Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Masterpunkte-Abrechnung für Verband
- spezielle Abrechnungs-Vorbereitungen - Turnierergebnisse eingeben
Die Frage ist berechtigt: Warum werden Turnierergebnisse in allen drei
Datenkreisen gespeichert und nicht nur an einem Platz und von dort für
alle Programmfunktionen eingesetzt?
Die Clubpunkte-Abrechnung und die Ranglistenermittlung verarbeiten von
Turnierergebnissen fast die gleichen Daten: Spielernamen und -kürzel
sowie die Turniererfolge, gemessen an den gewonnenen Punkten, aus denen
sich für die CP-Abrechnung die Platzierung und für die Rangliste die
Prozente ergeben.
Ein wesentlicher Unterschied aber: Die CP-Abrechnung geht über einen
begrenzten Zeitraum, fast immer ein Jahr oder weniger, die Rangliste
aber über eine grundsätzlich unbegrenzte Zeit. Da für jede CP-Abrech-
nung zusätzlich weitere, spezifische Daten gespeichert werden (alte
Masterpunkte und Restpunkte, Turnierfaktoren, Tischezahl in Klassen
unter der verarbeiteten u.a.), ist die "Vereinigung" mit den Rang-
listendaten nicht sinnvoll.
Der Datenkreis Turnierdaten enthält eine Menge Daten, die für die
Clubpunkte-Abrechnung und für die Rangliste von keinerlei Bedeutung
sind (Veranstaltungs- und Ablaufsdaten, Scores u.a.).
Die Turnierdaten werden nach der Übernahme der Ergebnisse in die beiden
anderen Datenkreise normalerweise nicht mehr benötigt und können dann
archiviert oder sogar gelöscht (nicht empfehlenswert) werden. Auch
diese Daten können deswegen nicht sinnvoll mit denen aus anderen Daten-
kreisen vereinigt werden.
Für Turnierauswertungen brauchen Sie von den CP-Daten die Namen
und die Kürzel aus der Spielerliste. Die Kürzel werden automatisch
in die Teilnehmerdaten aufgenommen. Deswegen ist bei Kürzel-Änderungen
besondere Vorsicht angebracht.
Die Übernahme von Turnierdaten in die CP-Daten erfolgt nur, wenn Sie
die entsprechenden Programmteile aufrufen. Danach dürfen Sie solche
Turnierdaten nicht mehr ändern, ohne die geänderten Daten wieder in
die CP-Daten zu übernehmen.
In einigen Fällen macht SCORPROFI Sie darauf aufmerksam, wegen der
Vielzahl möglicher Änderungen aber nicht in allen.
Ähnliches gilt für die Übernahme von Spieler- und Turnierdaten in
die Ranglistendaten.
Sie können Ranglistendaten mit in den ausgedruckten oder gepeicherten
Endstand von Turnieren aufnehmen, wenn Sie in der Initialisierungsdatei
die Variable rangdaten entsprechend setzen.
Ranglistendateien
Ranglistendateien werden im Ranglisten-Verzeichnis gespeichert.
Es sind dies eine Spieler-Datei mit allen für die Rangliste erfassten
Spielern (Dateiname brixr.rs),
für jedes Kalenderjahr eine Turniere-Datei mit allen ausgewerteten
Turnieren (Dateiname brixrAA.rt - in AA steht das Jahr)
und für jeden Kalendermonat eine Ergebnisse-Datei mit allen Turnier-
ergebnissen aller Spieler (Dateiname brixrAAA.re - in AAA steht
der Kalendermonat, durchnummeriert ab Januar 1988, also 144 für
den Dezember 1999).
Datei-Verzeichnis
Im Verzeichnis DATAUSG, einem Unterordner im Programm-Verzeichnis
SCPROFI oder BRIDGEKW, speichert SCORPROFI alle Daten für
Dateiausgaben, die zu "speichern" ihm aufgegeben wurde. Unter
welchem Dateinamen die Speicherung erfolgte, wird danach auf dem
Bildschirm angezeigt.
Die Daten eines EBL- oder WBF-Simultanturniers werden in vier Dateien
C.TXT, E.TXT, P.TXT und R.TXT gespeichert. Sonst beginnt der Dateiname
grundsätzlich mit einem Buchstaben, der den Datenbereich kennzeichnet.
Bei Turnierdaten folgen das Kennzeichen der Turnierart (I, P, T) und
ihr Dateikennzeichen (ggf. mit Y aufgefüllt auf drei Zeichen):
C: Spielerliste / CP-Abrechnung
E: Turnierdaten und -ergebnisse
I: Laufkarten Individualturnier
L: Turnier-Laufkarten (mit Teilnehmernamen)
M: Simultanturniere Masters Roy René
P (und auch Q): Laufkarten Paarturnier
R: Club-Rangliste
T: Laufkarten Teamturnier
Datenspeicherung
Sie kommen hier zu den Informationen
zur allgemeinen Datenspeicherung - wie SCORPROFI Daten aller Art im
"Gedächtnis" und auf Lager hält,
zur Datensicherung andernorts, damit sie im Falle des Verlusts im
Computer nicht ganz verloren sind,
zur Datenarchivierung, damit die Daten, die für den Tagesbedarf und
die nächste Clubpunkte-Abrechnung nicht mehr benötigt werden,
trotzdem noch erreichbar sind, beispielsweise für weiter zurück
reichende Arbeiten für die Club-Rangliste.
CSV-Dateien
CSV-Dateien sind Textdateien zur Speicherung oder zum Austausch einfach
strukturierter Daten. "CSV" steht dabei für Character Separated Values,
weil die einzelnen Werte durch ein spezielles Trennzeichen, z.B. durch
einen Strichpunkt, getrennt werden. Die Datensätze werden in der Regel
durch einen Zeilenumbruch abgeschlossen.
Ein allgemeiner Standard existiert für das Dateiformat nicht. Das
Trennzeichen selbst und der Zeilenumbruch sollten nicht in den Daten-
elementen vorkommen. Sonst müssen sie, um die Eindeutigkeit zu gewähr-
leisten, besonders gekennzeichnet werden, beispielsweise durch Voran-
stellen eines Markierungszeichens wie "\" oder durch Setzen von
Anführungszeichen um das Datenelement.
Am Anfang einer CSV-Datei sind vor den Daten oft noch Zeilen mit Infor-
mationen über den Aufbau der Datensätze gespeichert. Als Dateiendungen
sind .CSV und .TXT üblich.
Das für Bridge-Daten verwendete PBN-Format ist ein Beispiel für
CSV-Dateien. Es verwendet das Komma als Trennzeichen.
SCORPROFI speichert die mit Bridgemates erfassten Kontraktdaten von
Turnieren im Ordner DATAUSG in CSV-Dateien mit Strichpunkte-Trenn-
zeichen.
!Achtung!
Gelegentlich ist bei der Nutzung von SCORPROFI besondere Aufmerksamkeit
erforderlich. Hier ist der Überblick über diese Situationen:
Spielerliste: Änderung von Spieler-Kürzeln
Howell-Paarturnier: Verwendung alter Spieler- und Tisch-Laufkarten
Mitchell-Paarturnier: Sprung-Runde ändern
Mitchell-Paarturnier mit Rover an 9 Tischen über 9 Runden
oder an 15 Tischen über 15 Runden
Clubturniere: Turnierdatum
Scoren: Scoren mit Relaistischen
Split-Scores bei verfälschten Boards
Drucken: Drucker ist nicht bereit
Clubpunkte-Daten: Änderung von CP-Dateien
Computerteilungen: gespeicherte Hände nicht doppelt verwenden
Turnierdatum
Achtung!
Mit den Turnierdaten wird auch das Turnierdatum abgespeichert. Für die
Clubpunkteabrechung ist es ein wichtiges Ordnungs- und Kontrollmerkmal.
Es sollte deswegen unbedingt richtig sein - eine Ausnahme gilt nur für
zwei gleichartige Turniere am selben Tag.
Falls Sie ein Turnier nicht am Turniertag auswerten, dann geben Sie
auf die entsprechende Frage auf dem Bildschirm das Turnierdatum ein.
Die mit dem Vorschlag übereinstimmende Jahreszahl können Sie weglassen.
Wenn Sie die Turnierteilnehmer ohne Hilfe einer Spielerliste eingeben,
setzt das Programm als Turnierdatum das Systemdatum ein.
Hinweis: Turnierdatum ändern
Howell-Spieler- und -Tisch-Laufkarten
Achtung!
Wenn Sie vorhandene Spieler- oder Tisch-Laufkarten weiterverwenden
wollen und deswegen zur Bereitstellung des Turnierlaufs die erste
Runde daraus eingegeben haben, so müssen Sie den danach vom Computer
errechneten Lauf unbedingt mit Ihren Laufkarten vergleichen - ins-
besondere dann, wenn es sich um ein verkürztes Turnier handelt. Der
Seitenwechsel an den Sitztischen (außer dem an Tisch 1) folgt nämlich
keinem Algorithmus und wird deswegen wohl nie übereinstimmen.
Abhilfe schafft dann
entweder, den Lauf komplett aus den Laufkarten einzugeben
oder, meist einfacher, den vom Computer errechneten Lauf zu ändern.
Änderung von Spieler-Kürzeln
wichtiger Hinweis: Folgen unzulässiger Kürzel-Änderungen
Achtung!
Keine Spieler-Kürzel ändern
während eines Clubpunkte-Abrechnungszeitraums
Mit den Turnierdaten werden die Kürzel der Teilnehmer gespeichert. Sie
sind später Grundlage der Clubpunkte-Abrechnung.
Deswegen dürfen Sie während eines Clubpunkte-Abrechnungszeitraums kein
Spieler-Kürzel ändern, wenn der Spieler mit diesem Kürzel schon als
Turnierteilnehmer erfasst worden ist.
Für die mit X beginnenden Paare-Kürzel gilt dies nicht, weil hier
in den Turnierdaten die Kürzel der Partner gespeichert werden.
Zu den Paare-Kürzeln werden - für Sie normalerweise unsichtbar - die
Kürzel der beiden Partner gespeichert. Wenn Sie ein Spieler-Kürzel
geändert haben, werden vom Programm auch die davon betroffenen Paare-
Kürzel entsprechend verändert.
Änderung von CP-Dateien
Achtung!
Damit die Clubpunkte korrekt abgerechnet werden können, dürfen
CP-Dateien nur mit SCORPROFI verändert werden.
Nur sehr beschränkt zulässig ist die Änderung eines Spieler-Kürzels.
Drucker ist nicht bereit
Achtung!
Wenn Sie im Programmlauf die Meldung
Bitte den Drucker druckbereit machen!
auf dem Bildschirm sehen, so haben Sie eine Funktion gewählt, die etwas
drucken soll; der Drucker ist aber nicht dazu bereit (nicht eingeschal-
tet? - kein Papier drin? - oder gar kein Drucker angeschlossen?).
Sie können den Drucker nun druckbereit machen und Enter drücken, dann
geht es wie vorgesehen weiter. Können oder wollen Sie dies aber nicht
tun, so drücken Sie zweimal die Enter-Taste. SCORPROFI leitet dann
die Ausgabe auf den Bildschirm um oder kehrt ins Auswahlmenü zurück.
Oft kommt die Meldung auch, wenn an einem schnellen Computer ein
langsamerer Drucker angeschlossen ist - der Computer hat dann nicht
lange genug auf die Bereitschafts-Meldung des Druckers gewartet. In
diesem Fall brauchen Sie nur die Enter-Taste zu drücken.
Ähnliches gilt nach der Meldung
Drucker meldet: kein Papier.
Bitte in Ordnung bringen und ENTER drücken.
und meist nach der Meldung
Datenausgabe nicht möglich:
Drucker oder Speichereinheit nicht bereit?
Bitte in Ordnung bringen und ENTER drücken
oder mit ESC abbrechen.
In diesem Fall war der Drucker druckbereit, er ist dies jetzt oder war
es zwischendurch aber nicht mehr. (Danach kommt eventuell auch noch
Bitte den Drucker druckbereit machen! )
Falls Sie hier mit ESC abbrechen wollen, müssen Sie möglicherweise die
ESC-Taste sehr oft drücken, bis der Computer wunschgemäß reagiert.
Beim Ausdrucken der Tisch-Laufkarten im Grafikmodus ist der Abbruch mit
der ESC-Taste überhaupt nicht möglich. Hier kommen Sie - wenn Sie den
Drucker nicht aktivieren können - nur durch einen kompletten Programm-
abbruch wieder heraus
(Tasten Strg + Untbr oder Strg + C oder Ctrl + C).
Ein Datenverlust ist damit nicht verbunden.
Mancher Drucker gibt auf die Anfrage des Computers, ob er betriebsbe-
reit sei, ein vom Standard abweichendes, ein verspätetes oder gar kein
Signal zurück. In solchen Fällen kann trotz der wiederholten Aufforde-
rung "Bitte den Drucker druckbereit machen!" korrekt gedruckt werden.
Falls Sie immer diese Aufforderung bekommen, obwohl der Drucker stets
bereit ist, können Sie die Meldung unterbinden, indem Sie in Ihrer
Druckersteuerzeichen-Datei den Wert der Variablen zbereit (normal: 1)
auf 2 setzen. Dann fehlt aber auch die Kontrolle, und das Programm kann
stehen bleiben, solange der Drucker nicht bereit ist.
Wenn Sie für die Variable zbereit den Wert 3 einsetzen, unterbleiben
die Aufforderungen nur beim Ausdrucken der Grafikzeichen für die Spiel-
kartensymbole in den Computerteilungen.
In der DOS-Box von OS/2 funktioniert die Kontrolle überhaupt nicht.
Hier läuft das Programm auf irgendeine Weise weiter; vielleicht druckt
OS/2 das Gewünschte, oder es streut irgendwann eine Fehlermeldung da-
zwischen.
Es wurde auch schon beobachtet, dass ein bestimmter Drucker an ver-
schiedenen Computern unterschiedlich reagiert.
Fehlermeldungen
Hier finden Sie einige Fehlermeldungen, die Ihnen bei der Arbeit mit
SCORPROFI begegnen können:
(1) Bitte den Drucker druckbereit machen!
(2) Drucker meldet: kein Papier.
Bitte in Ordnung bringen und ENTER drücken.
(3) Datenausgabe nicht möglich:
Drucker oder Speichereinheit nicht bereit?
Bitte in Ordnung bringen und ENTER drücken
oder mit ESC abbrechen.
(4) Datei ... konnte nicht geladen werden
(5) Datei ... konnte nicht geöffnet werden
(6) ResetFile-Fehler 2 mit Datei ...
(7) Die Datei ... kann nicht verwendet werden ...
(8) Daten ... nicht im im aktuellen Format gespeichert ...
(9) Datei ... nicht gespeichert: Fehler 199 in CopyFile
(10) benötigter Speicher von ... Byte ist nicht verfügbar
(11) wegen Speichermangels nicht erfasst ...
(12) Namenskürzel ... ist in der Spielerliste ... nicht enthalten!
(13) Speichervariable voll belegt: Nicht erfasst ...
(14) Fehler: Nicht erfasst ...
(15) Fehler 149
(16) Fehler PB 571 und Fehler PB 580
(17) ... zweimal die Teilnehmernummer ...
(18) Die für den Drucker angemeldeten Grafikdaten sind nicht
in Ordnung
Die Fehlermeldung Runtime error ....
- damit ist immer ein Programmabsturz verbunden -
sollte Ihnen eigentlich nie begegnen. Aber vielleicht sind Sie im Pro-
gramm einen Weg gegangen, den der Autor noch nie gegangen ist, und des-
wegen hat dieser die Fehlerquelle noch nicht entdeckt.
Informieren Sie ihn deswegen bitte genau über das, was Sie getan haben
und was sich dabei ereignet hat - wichtig ist auch die Fehlernummer,
die auf dem Bildschirm gezeigt wird.
Falls Sie auf eine andere Fehlermeldung stoßen, dann wenden Sie
sich bitte ebenfalls an den Autor, damit diese Hinweise ergänzt
werden können.
Fehlermeldung "Datei ... konnte nicht geöffnet werden"
... oder eine ähnliche Fehlermeldung, manchmal mit Angabe des Grundes.
Wenn die Datei nicht existiert, ist die Ursache klar. Sonst sind wahr-
scheinlich schon so viele Dateien offen, dass vom Betriebssystem keine
weitere geöffnet werden kann.
Wie viele Dateien maximal offen sein können, wird gesteuert durch die
Variable files in der Datei config.sys , die Sie sicherlich im
Hauptverzeichnis Ihrer Festplatte C finden.
config.sys ist eine Textdatei, die Sie mit jedem Editor anschauen und
bearbeiten können. Wenn hier als eigene Zeile steht
FILES=40 (oder eine höhere Zahl),
sollte SCORPROFI ohne diese Fehlermeldung laufen. Ist es nicht so, dann
ändern oder ergänzen (näher am Ende als am Anfang) Sie die Datei bitte
entsprechend. Die Änderung wird erst nach einem Neustart Ihres Compu-
ters wirksam.
Falls die Datei vorhanden ist, die nicht geöffnet werden konnte, und
Sie die Fehlermeldung trotz FILES=40 (oder höher) bekommen, so wenden
Sie sich bitte an den Autor - insbesondere wenn nach einem SCORPROFI-
Neustart alles in Ordnung ist. Dann hat das Programm wohl vergessen,
ein paar nicht mehr verwendete Dateien zu schließen, und das muss er
in Ordnung bringen.
Fehlermeldung "Fehler: Nicht erfasst ..."
Diese Fehlermeldung oder die Meldung
wegen Speichermangels nicht erfasst ...
bekommen Sie wahrscheinlich nur beim Arbeiten mit Spielernamen aus der
Spielerliste. Sie zeigt, dass der Arbeitsspeicher Ihres Computers nicht
mehr ausreicht für die Arbeit, die Sie begonnen haben.
Wie Sie jetzt vorgehen sollten, finden Sie unter dem Hilfe-Stichwort
Arbeitsspeicher.
Fehlermeldung "benötigter Speicher ... ist nicht verfügbar"
Für die Arbeit, die Sie begonnen haben, reicht der Arbeitsspeicher
Ihres Computers nicht mehr aus.
Lesen Sie dazu bitte dieses Hilfe-Stichwort.
Fehlermeldung "... Grafikdaten sind nicht in Ordnung"
Diese Meldung kann nur beim Ausdrucken von Tisch-Laufkarten im
Grafikmodus kommen.
Eine mögliche Ursache ist, dass eine Druckersteuerzeichen-Datei aktiv
ist, die die Steuerzeichen für den Grafikdruck noch nicht enthält (die
an ihrem Anfang angegebene Variablenzahl liegt unter 60). Abhilfe fin-
den Sie dann hoffentlich unter Installation.
Ist das nicht der Fall, so setzen Sie sich bitte mit dem Autor in Ver-
bindung - wir müssen dann noch den Weg suchen, die Grafik mit Ihrem
Drucker aufs Papier zu bringen.
Fehlermeldung "Speichervariable voll belegt: Nicht erfasst ..."
Manche Daten hält SCORPROFI auf eine Art im Arbeitsspeicher, die höch-
stens 500 Daten fassen kann. Normalerweise reicht diese Anzahl völlig
aus - es ist ja nicht zu erwarten, dass beispielsweise
sich mehr als 500 Spieler an einem Teamturnier beteiligen, die nicht
über eine Spielerliste aufgenommen wurden, oder
mehr als 500 Turniere für eine Clubpunkte-Abrechnung auszuwerten sind.
Sollte Ihnen diese Fehlermeldung begegnen, so informieren Sie bitte den
Autor über den Weg, der dazu geführt hat.
Fehlermeldung "Datei ... nicht gespeichert: Fehler 199 ..."
Die Fehlermeldung
Datei ... nicht gespeichert: Fehler 199 in CopyFile
kann bei der Datensicherung angezeigt werden.
Ursache: Im Hauptverzeichnis der Sicherungsdiskette ist nur Platz für
eine begrenzte Zahl von Dateinamen (meist 112). Sind so viele Dateien
gespeichert und will SCORPROFI dann noch weitere sichern, so ist dies
nicht möglich und kommt diese Meldung.
Sie können es verhindern, indem Sie dafür sorgen, dass auf der Siche-
rungsdiskette nie so viele Dateien gespeichert werden.
Ist die Fehlermeldung aber einmal da, so gehen Sie am besten so vor:
ins Hauptmenü gehen
Eingabe: S(ystem) - T(urnierdaten) - L(öschen)
falls danach (1) und (2) zur Wahl gestellt, wählen Sie nach Belieben
den Leuchtbalken zu Verzeich.neu führen und
das mit der Leertaste markieren
Eingabe: a: (das Laufwerk Ihrer Sicherungsdiskette)
mit Leuchtbalken und Leertaste die Turniere markieren, die Sie
auf dieser Diskette entbehren können und löschen wollen
Eingabe: Enter
das Turnier, von dem Sie ausgegangen sind,
aufrufen als altes Turnier
Eingabe: E(nde) - dann werden die Daten gesichert
Druckerport
Über den Druckerport sendet der Computer die auszugebenden Daten
an den angeschlossenen Drucker.
Möglich sind parallele (LPT1, LPT2 ...), serielle (COM1, COM2 ...),
USB- und drahtlose Verbindungen. DOS-Programme wie SCORPROFI können
nur eine parallele oder serielle Verbindung nutzen. Diese wird über
die Variable port in der Druckersteuerzeichen-Datei festgelegt.
Wie mit anderen Verbindungen ausgedruckt werden kann, finden Sie unter
"Drucken mit modernen Computer-Ausstattungen".
... zweimal die Teilnehmernummer ...
Nach der Fehlermeldung
Im Board ... gibt es zweimal die Teilnehmernummer ...
bricht SCORPROFI die Errechnung des Turnierergebnisses ab.
Ursache für diese Meldung kann sein, dass bei diesem Board eine Teil-
nehmernummer auf eine schon vorhandene abgeändert wurde - dann trifft
der Text zu, und Sie müssen das Board durch eine Nummernkorrektur in
Ordnung bringen.
Hinweis dazu: zu viele Boards gespielt
Wenn Ihre Prüfung des Boards zeigt, dass keine Teilnehmernummer doppelt
vorhanden ist, liegt der Grund für die Fehlermeldung wahrscheinlich in
einer fehlerhaften Teilnehmerliste:
Bei noch nicht geklärten Fehleingaben oder fehlerhaften Korrekturen in
der Teilnehmerliste ist es möglich, dass für zwei verschiedene Teilneh-
mer dieselbe Losnummer gespeichert wird. Das Programm ordnet dann beim
Erstellen der Punktematrix aus den Boarddaten zwei Ergebnisse demselben
Teilnehmer zu. Die Folge ist die obige Fehlermeldung.
Vielleicht können Sie über
Turniermenü: Teilnehmer - korrigieren
die betroffenen Teilnehmer zur Korrektur aufrufen, dann neu eingeben
und so den Fehler beseitigen.
Falls dies nicht möglich ist, so wenden Sie sich bitte an den Autor -
möglichst mit einer genauen Schilderung, was Sie bezüglich der Teil-
nehmernamen vorher getan haben.
Fehler 149
Diese Fehlermeldung tritt auf, wenn SCORPROFI nach der Eingabe oder
Korrektur von Teilnehmernamen feststellt, dass die Zahl der Namen nicht
mit der in den Turnierdaten gespeicherten entsprechenden Zahl überein-
stimmt.
Das darf vom Programmlauf her eigentlich nie der Fall sein. Dass es
trotzdem hin und wieder vorkommt, liegt wahrscheinlich an irgendwelchen
Fehleingaben oder fehlerhaften Korrekturen. Damit diese künftig abge-
fangen werden können, informieren Sie bitte den Autor darüber, was Sie
vor dieser Fehlermeldung getan haben.
Fehler PB 571 und Fehler PB 580
Eine dieser Fehlermeldungen kann vielleicht beim Bearbeiten von Daten
für gemeinsame Tische auftreten, wenn ein Sonderfall vorliegt, der bei
der Programmierung nicht berücksichtigt wurde.
Bitte teilen Sie dies dann dem Autor mit und geben Sie ihm folgende
Informationen dazu:
Zahl der Paare, Rover, Gruppen, Abteilungen?
Welche Gruppen spielten in welchen Abteilungen?
Welche Plätze waren in welchen Gruppen nicht besetzt
- von Anfang an, durch Streichungen als Boardsätze-Korrektur - ?
Wie war in der Initialisierungsdatei die Variable mitchell1 gesetzt?
Fehlermeldung "Die Datei ... kann nicht verwendet werden ..."
In dieser Meldung steht höchstwahrscheinlich am Ende des Dateinamens
kein Dateikennzeichen, und dann hat sie folgenden Grund:
Im Ergebnisse-Verzeichnis sind noch Reste von Turnierdaten gespeichert,
die nach einem nicht programmgemäßen Abbruch (z.B. durch Stromausfall
oder Drücken von Strg + C) darin geblieben sind - vielleicht bei einem
Programmtest.
Am besten löschen Sie diese Reste über
Hauptmenü: System - Turnierdaten - löschen ,
indem Sie in der Tabelle auf dem Bildschirm mit der Leertaste die Tur-
niere markieren, bei denen hinter BRIxTU. kein Dateikennzeichen steht.
Fehlermeldung "... nicht im im aktuellen Format gespeichert ..."
Ursache dieser Meldung ist normalerweise, dass Turnierdaten nicht mit
der jetzt laufenden SCORPROFI-Version erfasst worden sind, sondern mit
einer, die ein anderes Datenformat verwendet.
Abhilfe schafft dann ggf. die Umstellung des Formats.
Vorsicht! Diese ist nur in einer Richtung möglich.
Eine mögliche andere Ursache finden Sie bei der Fehlermeldung
"Die Datei ... kann nicht verwendet werden ..."
Fehlermeldung "ResetFile-Fehler 2 mit Datei ..."
Das Programm hat die angegebene Datei nicht gefunden. Vielleicht stimmt
der Dateiname, aber der Pfad ist nicht in Ordnung. Das hat seinen Grund
dann wohl irgendwo im vorangegangenen Programmablauf.
Wahrscheinlich klappt alles, wenn Sie SCORPROFI neu starten und es
nochmals versuchen.
Auf jeden Fall sollten Sie aber den Autor informieren, damit er mit
Ihrer Hilfe die Fehlerquelle suchen und beseitigen kann.
Hauptmenü
Hinweis: Navigation
Ins Hauptmenü kommen Sie nach dem Programmstart sowie aus dem
Turniermenü durch Wahl des Punkts "Hauptmenü".
Von hier aus können Sie
mit "Paar" die Auswertung eines Paarturniers einleiten,
mit "Team" die eines Teamturniers oder
mit "Individual" die eines Individualturniers.
Außerdem erreichen Sie von hier aus alle Programmfunktionen, die nichts
mit der Auswertung eines bestimmten Bridgeturniers zu tun haben:
Lauf: Turnierlauf/Laufkarten errechnen und ausgeben
CP: Clubpunkte-Abrechnung, Spielerlisten
Blätter: Kartenverteilungen für Turnier ausgeben
Hilfe: Informationen über das SCORPROFI-Hilfesystem
System: DOS-Funktionen für SCORPROFI-Daten
Ende: Programm SCORPROFI beenden; zurück zu DOS
Bridge-Hände
siehe unter Blätter
Team
Hinweis: Turnier mit Team- und Paar-Auswertung
Über den Hauptmenü-Punkt Team kommen Sie zu den Programmfunktionen
zur Abwicklung von Teamturnieren. Diese werden gespielt
vollrundig (jeder gegen jeden = Round Robin) oder
verkürzt nach dem Schweizer System, hier evt.
mit Abschluss nach dem Dänischen System).
Für vollrundige Teamturniere mit 3 bis 20 Teams können Laufkarten
ausgedruckt werden über
Hauptmenü: Lauf - Teamturnier - Laufkarten
Lauf
Über diesen Punkt des Hauptmenüs erreichen Sie die Programmfunktionen
zur Errechnung von Turnierläufen
Eingabe von Turnierläufen nach Spieler- oder Tisch-Laufkarten
Kontrolle und Änderung von Turnierläufen
Ausgabe von Laufkarten auf Drucker oder Bildschirm
siehe auch unter Turnierlauf
CP (im Hauptmenü)
Über diesen Punkt des Hauptmenüs erreichen Sie die Programmfunktionen
Clubpunkte-Abrechnung
clubinterne Auswertungen
Erstellung und Bearbeitung von Spielerlisten
(Club-)Ranglisten-Arbeiten
Blätter
Zur Durchführung von Turnieren mit computergeteilten Händen, die nach
dem Zufallsprinzip erzeugt wurden, kann SCORPROFI für Sie Verteilungen
(1) erzeugen und in einer Bridge-Hände-Datei speichern,
(2) erzeugen und danach gleich ausdrucken,
(3) erzeugen, speichern und ausdrucken,
(4) aus einer gespeicherten Bridge-Hände-Datei ausdrucken
über
(1) Hauptmenü: Blätter oder
Hauptmenü: System - Bridge-Hände - erzeugen
(2) Hauptmenü: Blätter oder
Hauptmenü: System - drucken - Paarturnier-Scorezettel
(3) Hauptmenü: System - drucken - Paarturnier-Scorezettel
(4) Hauptmenü: Blätter oder
Hauptmenü: System - drucken - Paarturnier-Scorezettel
Außerdem können Sie Boards in einer Bridge-Hände-Datei ersetzen durch
selbst eingegebene über
Hauptmenü: System - Bridge-Hände - ersetzen .
Das ist auch der Weg, eine Bridge-Hände-Datei komplett mit selbst
gefertigten oder ausgesuchten Verteilungen zu erstellen:
Zuerst vom Programm eine Mutterdatei speichern lassen nach oben (1)
und dann alle Hände durch die gewollten ersetzen.
Das Bridge-Hände-Verzeichnis HAENDE , ein Unterverzeichnis des
Programm-Verzeichnisses, ist der Standard-Speicherplatz für
Bridge-Hände-Dateien. Sie können diese über
Hauptmenü: System - Bridge-Hände
in ein anderes Verzeichnis kopieren, aus einem anderen Verzeichnis
holen oder löschen.
Der Dateiname von Bridge-Hände-Dateien wird automatisch vergeben und
hat die Form brihdAAB.CCD . Darin zeigt
AA die beiden letzten Ziffern des Kalenderjahres,
B den Kalendermonat (A = Oktober, B = November, C = Dezember),
CC den Kalendertag der Erzeugung der Verteilungen,
D die laufende Nummer der an einem Tag erzeugten Dateien (1-9).
Achtung!
Wenn Sie gespeicherte Verteilungen für ein Turnier verwenden wollen,
müssen Sie sich unbedingt davor hüten, schon gespielte Hände ein
zweites Mal einzusetzen - es sei denn, Sie tun es aus einem wohl
überlegten Grund.
Zur Verwendung im Turnier drucken Sie die Verteilungen aus
- oben (2) bis (4) -
als Boardzettel mit aufgedruckten Computer-Teilungen
über Hauptmenü: System - drucken - Paarturnier-Scorezettel ,
zum Aufkleben auf Boardzettel im Format DIN A4 hoch oder DIN A5 quer
über Hauptmenü: Blätter .
Auf Wunsch bekommen Sie auch eine Gesamtübersicht über alle Boards.
Bei den Aufklebe-Teilungen werden auf ein Blatt acht Hände gedruckt.
Der Druck erfolgt so, dass er auf Selbstklebeetiketten im Format DIN A5
passt, beispielsweise auf Computer-Etiketten Herma Artikel 8269.
Nach dem Zerschneiden können Sie diese auf den Platz für das Eintragen
der Hände aufkleben.
(Die genannten Etiketten werden nur im 1000-Stück-Karton verkauft.
Der Autor kann deswegen vom Vorrat welche abgeben;
Preis pro Blatt (2 Etiketten für je 4 Boards) 20 Cent.)
Hinweis: computergeteilte Karten stecken
Turniermenü
Ins Turniermenü (Veranstaltung ... Hauptmenü) kommen Sie, wenn Sie im
Hauptmenü einen der Punkte "Paar", "Team", "Individual" gewählt haben.
Von hier aus erreichen Sie alle Programmfunktionen zur Auswertung eines
bestimmten Paar-, Team- oder Individualturniers. Es werden von den mög-
lichen immer nur die Funktionen zur Wahl gestellt, die nach dem Stand
der Eingaben ausgeführt werden können:
Veranstaltung: Turnierdaten, die für alle Durchgänge gelten
Teilnehmer: Namen der Turnierteilnehmer
Ablauf: Turnierdaten der Durchgänge
Boards: Daten der gespielten Boardsätze
Laufkarten: Laufkartendruck für Turnierteilnehmer
Scores: Ergebnisse und andere Daten der gespielten Boards
Ergebnis: Turnier-Zwischen- und Endergebnisse
Hauptmenü: Rückkehr zum Hauptmenü
Hinweis: Navigation
Veranstaltung
Über diesen Punkt des Turniermenüs erreichen Sie die Programmfunktionen
zur Eingabe, Ausgabe und Korrektur derjenigen Turnierdaten (ausgenommen
Teilnehmernamen), die bei einem Turnier über mehrere Durchgänge in
allen Durchgängen gleich sind:
Veranstaltungsname, Turnierdatum,
Zahl der Teilnehmer und deren Aufteilung auf Gruppen,
Zahl der Durchgänge, Abrechnungsmethode, Protestgebühr,
Turnierfaktor, Zahl der Tische in nachfolgenden Klassen
Hinweis: Änderung des Dateikennzeichens von Veranstaltungsdaten
Teilnehmer
Über diesen Punkt des Turniermenüs erreichen Sie die Programmfunktionen
zur Eingabe, Ausgabe und Änderung der Namen der Turnierteilnehmer.
In beschränktem Umfang kann auch die Teilnehmerzahl über diesen Punkt
geändert werden.
Hinweise: Paar- und Spielernummern siehe unter Gruppe
Streichung von Teilnehmern nach Turnierbeginn
Teamturnier: Nachzügler
Ausscheiden eines Teams
Ablauf
Hinweise: mögliche Tische/Runden-Kombinationen
für Paarturnier und Individualturnier
Privatablauf
weitere Korrekturmöglichkeiten erreichbar über
Turniermenü - Boards - korrigieren
Über Turniermenü - Ablauf erreichen Sie die Programmfunktionen
zur Eingabe, Ausgabe und Korrektur von Ablaufsdaten:
bei einem Paarturnier für jeden Durchgang
Aufteilung der Gruppen auf die Abteilungen (Movement),
Spielsystem, Rovereinsatz,
Rundenzahl, Zahl der Boards pro Runde
bei einem Individualturnier
Rundenzahl, Zahl der Boards pro Runde
bei einem Teamturnier alle den Ablauf betreffenden Daten
Boards
Hinweise: Boardzettel drucken
verfälschtes Board (faules Board)
Boards-Anzahl bei Clubturnieren
duplizierte Boards
Über diesen Punkt des Turniermenüs erreichen Sie die Programmfunktionen
zur Errechnung, Ausgabe und Korrektur des Laufs der für einen Durchgang
eingesetzten Boardsätze.
Die nachfolgend genannten Korrekturen sind möglich - die Nummern sind
unterschiedlich je nach den gebotenen Möglichkeiten:
automatische Korrektur wegen Veränderung der Teilnehmerdaten
wenn nach einer Änderung der Boardlauf neu errechnet werden soll
Sprung- / Scrambel-Runde ändern (Sprung-Runde nur einmal!)
Turnier / Durchgang vorzeitig abbrechen
Korrektur einzelner Boardsatzdaten
z.B. zusätzliche Paarung einfügen, Paarung streichen,
Paarnummern ändern, Paarnummern einer Runde vertauschen
z.B. wenn falsche Laufkarten verwendet wurden
Teilnehmer in allen Boardsätzen streichen
- sie werden dann als ausgeschiedene Teilnehmer behandelt
Teilnehmer umsetzen (auf Platz mit anderer Nummer)
Runde anhängen mit denselben Paarungen wie in der ersten Runde,
aber mit anderen Boards
- wenn ein Mitchell-Turnier mit gerader Tischezahl vollrundig
ohne Ruhetisch und Relaistische gespielt werden soll
Alle diese Korrekturen außer der ersten wirken sich nur auf den
aktuellen Durchgang aus. Sie werden unwirksam, wenn später zu diesem
Durchgang die Ablaufsdaten korrigiert werden.
Die Korrektur >Teilnehmer in allen Boardsätzen streichen< ist in der
Praxis noch wenig erprobt. Deswegen sollten Sie immer, wenn Sie sie
eingesetzt haben, anschließend über
Turniermenü: Boards - anzeigen
die Boardsätze anschauen und prüfen sowie die Besonderheiten bei der
Turnierorganisation berücksichtigen.
Wenden Sie sich bei Problemen bitte an den Autor.
Laufkarten (im Menü)
Über diesen Punkt des Turniermenüs können Sie für die Teilnehmer eines
Turniers Laufkarten ausdrucken, die den Teilnehmernamen tragen.
Allgemein gültige Laufkarten drucken Sie dagegen über
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier/Individualturnier
- Laufkarten ausgeben - auf Drucker
Sie brauchen Laufkarten nicht für alle Turnierteilnehmer zu drucken,
sondern können die Ausgabe beschränken beispielsweise auf die Rover
oder die Teilnehmer in einer Howell-Abteilung eines größeren Turniers.
Ergebnis
Über diesen Punkt des Turniermenüs erreichen Sie die Programmfunktionen
zur Errechnung und Ausgabe und von Turnier-Zwischen- und Endergebnissen
sowie zur Speicherung dieser Daten als Textdatei:
für Paar- und Individualturniere Rangliste
Punktematrix
Clubpunkt-Zertifikate
für Paarturniere außerdem Privatscores
für Teamturniere Rangliste
Einzelergebnisse der Teams
Privatscores der Teams
Clubpunkt-Zertifikate
für alle Turniere Speicherung von Turnierergebnissen
!Hilfe!
Wenn Sie für ein Problem schnell Hilfe brauchen und nicht genau wis-
sen, wo Sie sie finden können - schauen Sie hier!
Sie finden hier Hilfe zu
Programm spinnt
Dateneingabe Veranstaltungsdaten
Korrekturen Teilnehmernamen
Fehlermeldungen des Computers Turnier-Ablauf
Drucker-Probleme Laufkarten
Clubpunkte-Abrechnung Scoren
Datei-Müll
zu viele Boards gespielt
Arbeiten mit zwei oder mehr Computern
Hilfe Teilnehmernamen
falsche Spielerliste aktiviert
bei Kurzwahl Teilnehmer eingeben, die nicht in der Spielerliste sind
Funktionstasten für Namensteile
Namenskürzel eines Spielers schon erfasst
falsche Teilnehmernummer eingegeben
Rückkehr in die Teilnehmernamen-Auswahltabelle
Nameneingabe abbrechen
Namenseingabe rückgängig machen
Trennzeichen in Teilnehmernamen
Kürzung von Teilnehmernamen
Hilfe Veranstaltungsdaten
Gesamt-Tischezahl ist falsch (Tische in unteren Klassen falsch)
Paarturnier mit 4 oder 5 Paaren
Turnierlauf-Auswahl nicht mehr möglich
neues Turnier mit alter Spielerliste ausgewertet
Hilfe Clubpunkte-Abrechnung
Clubpunktedaten von Spielern ändern
Turnierdatum ändern
Gesamt-Tischezahl (-?) ist falsch
Turnierdaten werden in der Turniere-Datei nicht erfasst
Turnierergebnisse löschen
neues Turnier mit alter Spielerliste ausgewertet
Hilfe Laufkarten
nach falschen Laufkarten gespielt
alte Laufkarten weiterverwenden
Hilfe Scoren
zu viele Boards gespielt
nach falschen Laufkarten gespielt
alle Scores löschen
Hilfe Turnier-Ablauf
Paarturnier mit 4 oder 5 Paaren
Turnierablauf bei schwierigen Turnierdaten
für ein Clubturnier legt SCORPROFI eine falsche Rundenzahl fest
SCORPROFI verwendet nicht den gewünschten Turnierlauf
für ein Howell-Paarturnier
für ein Individualturnier
Turnierlauf-Auswahl nicht mehr möglich
Open-End-Turnier spielen
Korrektur Boardzahl pro Runde beim Teamturnier
Streichung von Teilnehmern nach Turnierbeginn
Turnier oder Durchgang vorzeitig abbrechen
nach falschen Laufkarten gespielt
Sprung im Mitchell-Paarturnier in der falschen Runde
Korrekturen
Fast alles, was Sie mit SCORPROFI irgendwann errechnet oder eingegeben
haben, können Sie auch korrigieren. Hier finden Sie, wo Ihnen gesagt
wird, wie das zu machen ist:
Korrektur Turnierdaten und -ergebnisse
Turnierläufe
Spielerlisten
CP-Abrechnungsdaten
Korrektur Turnierdaten und -ergebnisse
Korrektur Veranstaltungsdaten: Turniername
Teilnehmerzahl
Gesamt-Tischezahl
Turnierfaktor
Dateikennzeichen der Daten
Teilnehmernamen
Ablaufsdaten
Boardzahl pro Runde beim Teamturnier
Boardläufe
Scores
IMPs (bei Teamturnieren)
Endergebnis: Korrektur ist nur
über Scores-Korrektur möglich
Korrektur Turnierläufe
Korrektur Paarturnierläufe
Korrektur Spielerlisten
Korrektur Spielerliste
Korrektur CP-Abrechnungsdaten
Korrektur Clubpunktedaten
Turnierergebnisse
Dateneingabe
Vorgabe versehentlich (durch Zeicheneingabe) gelöscht
Zahleneingaben
Hilfe Drucker
Hinweise: Meldung "Bitte den Drucker druckbereit machen!"
Drucker druckt sehr langsam
Druck beginnt erst nach (längerer) Wartezeit
verschiedene Drucker wahlweise benutzen
Beim Ausdrucken von Computerteilungen kommt es vor, dass der Drucker
Unsinn ausgibt. Die Ursache ist wahrscheinlich, dass vor SCORPROFI ein
anderes Programm aktiv war und Druckersteuerzeichen im Arbeitsspeicher
gelassen hat.
Starten Sie dann Ihren Computer neu und drucken Sie das Gewünschte
nochmals - sicherlich mit besserem Erfolg.
Sonst - und in anderen solchen Fällen - wenden Sie sich bitte an den
Autor.
Howell-Turnierlauf auswählen
Hinweise: Turnierlauf-Dateinamen ändern
Turnierlauf-Auswahl nicht mehr möglich
Wenn Sie Howell-Paarturniere mit denselben Tische- und Rundenzahlen
nach unterschiedlichen Läufen spielen wollen, beispielsweise einmal
nach Tischkarten, ein andermal aber nach abweichenden Laufkarten, so
sollten Sie Läufe verwenden, in deren Nachnamen nach dem H noch
andere Zeichen enthalten sind. Dann werden bei Bedarf die Namen dieser
Läufe gezeigt, und Sie können einen davon auswählen.
Wenn ein Lauf gespeichert ist, dessen Nachname nach dem H kein wei-
teres Zeichen enthält, so verwendet SCORPROFI grundsätzlich diesen ohne
Rückfrage. Sie können aber die Auswahl unter mehreren Läufen erzwingen,
indem Sie in Ihrer Initialisierungsdatei die Variable lauf=1, setzen.
Falls Sie den Lauf eines Turniers bei einer Rückfrage ausgewählt
haben, sollten sie ihn registrieren - beispielsweise durch Aufnahme
eines Vermerks in die Turnierbezeichnung. Dann können Sie später,
wenn es erforderlich ist (z.B. zur Einfügung eines Nachzüglers),
wieder denselben Lauf wählen.
gemeinsamer Tisch
Wenn ein Paarturnier in mehreren Abteilungen gespielt wird und
(1) in mehr als einer Mitchell-Abteilung Roverpaare spielen oder
(2) in mehr als einer Mitchell-Abteilung auf Nord/Süd oder auf
Ost/West ein Paar fehlt oder
(3) die Paare-Zahl in mehr als einer Howell-Abteilung ungerade ist,
so ist in jeder solchen Abteilung in jeder Runde ein Paar spielfrei.
Diese Paare können Sie gegeneinander spielen lassen. Wenn Sie die Fol-
gehilfe (1), (2) oder (3) aufrufen, finden Sie alle näheren Angaben
zu den Läufen.
Läufe, die es nicht gibt
Nach (manchmal) langem Rechnen hat SCORPROFI herausgefunden, dass sein
Berechnungs-Algorithmus für die folgenden Tische/Runden-Kombination
keinen Lauf findet - Sie können sich das Errechnen also sparen:
Howell-Paarturnier: 4 Tische / 5 Runden
Individualturnier: 9 Tische / mehr als 21 Runden
Dieser Hinweis wird erweitert, sobald eine weitere solche Kombination
bekannt ist.
Hammelsprung
siehe unter Sprung
Open-End-Turnier
Sie wollen ein Turnier über möglichst viele Runden spielen lassen,
wissen aber noch nicht, wie viele Runden die Teilnehmer in der verfüg-
baren Zeit schaffen werden.
Dazu wählen Sie bei der Eingabe der Ablaufsdaten die höchste Runden-
zahl, die in Frage kommt. Vor der Eingabe der Scores können Sie dann
die Rundenzahl verringern auf die tatsächlich gespielte.
Bei Mitchell-Paarturnieren mit Sprung müssen Sie darauf achten, dass
dieser zur richtigen Zeit erfolgt. Nach
Turniermenü: Ablauf - anzeigen
gibt Ihnen SCORPROFI die entsprechende Auskunft.
Achtung! Damit keine unsinnigen Turnierergebnisse entstehen, müssen
die zuerst gewählte und die tatsächlich gespielte Rundenzahl
zusammenpassen. Insbesondere bei einem Individualturnier ist
darauf zu achten, dass nicht Boards nur ein- oder zweimal ge-
spielt werden. Schauen Sie deswegen die Boardläufe für den
verkürzten Lauf an über
Turniermenü: Boards - anzeigen
Individualturnierlauf auswählen
Hinweis: Turnierlauf-Dateinamen ändern
Wenn Sie aus irgendeinem Grund Individualturniere mit denselben Spie-
ler- und Rundenzahlen nach unterschiedlichen Läufen spielen wollen,
beispielsweise einmal nach Tischkarten, ein andermal aber nach abwei-
chenden Laufkarten, so sollten Sie Läufe verwenden, in deren Nachnamen
nach dem I noch andere Zeichen enthalten sind. Dann werden bei Bedarf
die Namen dieser Läufe gezeigt, und Sie können einen davon auswählen.
Wenn ein Lauf gespeichert ist, dessen Nachname nach dem I kein wei-
teres Zeichen enthält, so verwendet SCORPROFI grundsätzlich diesen ohne
Rückfrage. Sie können aber die Auswahl unter mehreren Läufen erzwingen,
indem Sie in Ihrer Initialisierungsdatei die Variable lauf=1, setzen.
Falls Sie den Lauf eines Turniers bei einer Rückfrage ausgewählt
haben, sollten sie ihn registrieren - beispielsweise durch Aufnahme
eines Vermerks in die Turnierbezeichnung. Dann können Sie später,
wenn es erforderlich ist, wieder denselben Lauf wählen.
Mitchell-Paarturnier mit Ruhetisch-Ersatz
Ein Mitchell-Turnier mit gerader Tischezahl und ebensovielen Runden
sollte mit Ruhetisch und Relaistischen gespielt werden.
Nehmen überwiegend unerfahrene Spieler teil und kann der Turnierleiter
nicht seine volle Aufmerksamkeit dem Ablauf widmen, so können dabei
aber Probleme auftreten.
Dann kann als Notlösung wie folgt vollrundig gespielt werden:
Sie wählen zunächst den Turnierlauf mit einer Runde weniger. Diesen
Lauf - es ist ein Lauf mit Sprung - verlängern Sie um eine Runde.
In dieser letzten Runde treffen dann wieder die Gegner aus der ersten
Runde aufeinander, aber mit anderen Boards.
Mit SCORPROFI machen Sie es so:
Sie geben zunächst die Daten für den Turnierlauf mit einer Runde
weniger ein. Dann wählen Sie
Turniermenü: Boards - korrigieren
und danach den Menüpunkt >Runde anhängen ...<
Karten stecken
Hinweise: falsches Stecken von Computerhänden
Nachzügler in Turnier mit Karten-Stecken
Für ein Turnier mit vorgegebenen oder computergeteilten Händen brauchen
Sie entweder von Hand oder mit Hilfe einer Mischmaschine vorbereitete
Boards oder müssen Sie die Karten zu Beginn des Turniers von den Teil-
nehmern stecken lassen. Dieses Stecken kann vor oder in der ersten
Runde geschehen. Berücksichtigen Sie für Ihre Zeitplanung bitte, dass
das Stecken ungefähr gleich viel Zeit benötigt wie eine normale Runde.
Wird in der ersten Runde gesteckt oder werden dafür bei einem voll
besetzten Howell-Turnier die beiden ersten Runden "umgewidmet", so
lässt SCORPROFI bei den Boards diese Runden weg. Sonst gibt es für
das Scoren keine Besonderheiten.
In Mitchell-Turnieren sind - mit einer Ausnahme, weiter unten - schon
in der ersten Runde alle Boards im Einsatz. Deswegen stecken in dieser
die Teilnehmer die sonst dafür vorgesehenen Boards entsprechend den auf
den Boardzetteln ausgedruckten oder aufgeklebten Verteilungen.
Die Ausnahme ist der Lauf mit Relaistischen und Ruhetisch:
gerade Tischezahl, Rundenzahl = Tischezahl (pro Abteilung).
In diesem Fall verwenden Sie den "Ruhetisch-Ersatz-Lauf", bei dem
ebenfalls alle Boards schon in der ersten Runde zu spielen sind. In
der letzten Runde spielen die Paare gegeneinander, die gemeinsam
gesteckt haben - aber andere Boards.
Nach der "Teilerrunde" erfolgt ein normaler Wechsel, und das Turnier
läuft von der zweiten Runde als Runde 1 an wie üblich.
In einem Howell-Turnier mit einem halben Tisch sind die Boards vor
Turnierbeginn zu stecken. Den Grund erkennen Sie aus der Laufkarte des
Phantompaares. Wenn das beispielsweise an 5½ Tischen das Paar 12 ist,
so hat dieses Paar zu spielen in Runde 1 gegen Paar 1 den Boardsatz 1,
in Runde 2 gegen Paar 2 den Boardsatz 2 usw. bis zur Runde 11 gegen
Paar 11 den Boardsatz 11.
So wird deswegen gesteckt: Das Paar 1 steckt den Boardsatz 1, das
Paar 2 den Boardsatz 2 usw. - jedes Paar den Boardsatz, den es gegen
das fehlende Paar zu spielen hätte. Und nach dem Stecken wird alles
ganz normal gespielt; jedes Paar ist spielfrei bei den Boards, die es
gesteckt hat.
Für ein voll besetztes Howell-Turnier an 4 Tischen gibt es den Lauf
BRIP0406.HYS über 6 Runden mit 8 Boardsätzen, bei dem die Teilnehmer
vor Turnierbeginn die Boards stecken, die sie nicht spielen.
Bei den meisten anderen solchen Turnieren ist das Karten-Stecken zu
Beginn möglich, wenn dafür die beiden ersten Runden "umgewidmet"
werden. Dafür sind zusätzliche Abfragen erforderlich. Diese erfolgen
nur, wenn in der Initialisierungsdatei die Variable stecken=1,
gesetzt und das Turnier als "Turnier anderer Art" gestartet worden ist.
Als Runde 1 wird die sonst dritte Runde gespielt. Vorher holt und
steckt jedes Paar einen Boardsatz, den es später nicht mehr spielt.
Wenige Paare bekommen nichts zu tun, weil es weniger Boardsätze als
Teilnehmerpaare gibt.
Damit die Teilnehmer sehen können, welche Boards sie stecken müssen,
benötigen sie spezielle Laufkarten. Diese können Sie als Turnier-
Laufkarten ausdrucken (über Turniermenü: L) oder als neutrale
Spieler-Laufkarten (über Hauptmenü: L P L). Beim Ausdrucken der
neutralen Laufkarten müssen Sie berücksichtigen, dass zwei Runden
weniger gespielt werden als die Rundenzahl, die sie zuerst eingeben.
Zum Karten-Stecken geht jedes Paar an einen beliebigen Platz, an dem
nicht andere Teilnehmer zwangsläufig zuschauen müssen.
Bei 5 und mehr Tischen kann es Tische/Runden-Kombinationen geben, bei
denen nicht alle Boardsätze zum Stecken verteilt werden können, weil
nicht alle Boards in den beiden ersten Runden zu spielen wären. Welche
das sind, hängt von den errechneten Läufen ab. Aus den SCORPROFI-
Standardläufen sind so bekannt:
5 Tische 8 Runden: Boardsätze 3 und 6
6 Tische 11 Runden: Boardsatz 3
8 Tische 15 Runden: Boardsatz 11
Solche Boardsätze werden bei der Laufkarten-Ausgabe angezeigt.
Von 12 Howell-Tischen an wird das Karten-Stecken nicht mehr zur
Verfügung gestellt, weil hier in aller Regel Mitchell gespielt wird.
Bei Teamturnieren ist das Karten-Stecken vor der ersten Runde möglich,
wenn an einer ungeraden Tischezahl Round Robin mit zusätzlicher Paare-
wertung gespielt wird. Aus seinen Laufkarten sieht jedes Team, welchen
der Boardsätze (es sind so viele wie die Zahl der Tische) es nicht
spielt - diesen steckt es vor der ersten Runde.
erste Runde weglassen wegen doppelter Begegnungen
Es ist möglich, dass Paare in verschiedenen Durchgängen mehrmals auf-
einandertreffen, beispielsweise wenn in mehreren Abteilungen ein Platz
nicht besetzt ist oder ein Roverpaar spielt und die dadurch spielfreien
Paare gegeneinander gesetzt werden.
Diese Paare sind dann immer solche mit derselben Platznummer innerhalb
ihrer Gruppe. Sie spielen auch in der Mitchell-Begegnung ihrer
Gruppen gegeneinander, und zwar in der ersten Runde.
Wenn Sie wollen, dass solche Paare nur einmal aufeinandertreffen, so
können Sie diese erste Runde auslassen. Danach erfolgt ein normaler
Wechsel, und das Turnier läuft wie üblich weiter.
Für das Scoren gibt es keine Besonderheiten. SCORPROFI lässt bei den
Boards die ausgelassene erste Runde weg.
gemeinsamer Tisch von "Rover-Vertriebenen"
Wurden zwei spielfreie Paare von Rovern verdrängt, so spielen sie an
einem zusätzlichen gemeinsamen Tisch beider Abteilungen gegeneinander.
Dieser Tisch bekommt die Nummer 91. Er wird der Abteilung mit der nied-
rigeren Nummer zugeordnet. Auf Nord/Süd spielt immer das Paar aus die-
ser Abteilung (auch nach eventuellem Scrambeln). Gespielt werden die
Boards, die dieses Paar an seinem Stamm-Tisch gespielt hätte, im Aus-
tausch mit diesem Tisch (Relaistische).
Die beiden Rover-Vertriebenen haben in ihrer Gruppe dieselbe Platznum-
mer. Folglich treffen sie, falls ihre Gruppen in einem anderen Durch-
gang gegeneinander spielen, in der ersten Runde dieses Durchgangs eben-
falls aufeinander. Um das zu verhindern, sollten Sie die erste Runde
jedes Durchgangs wegfallen lassen, wenn sie nicht sowieso schon nur für
das Stecken von computergeteilten Händen verwendet wird.
Die Auswirkungen des gemeinsamen Tisches können Sie sich über
Turniermenü: Boards - anzeigen
für alle Boardsätze zeigen lassen.
Sind in einer Runde zwei Roverpaare spielfrei, so können auch diese -
allerdings nur mit etwas Nachhilfe in Handarbeit - gegeneinander spie-
len. Dazu brauchen Sie die folgenden Daten:
In welchen Abteilungen spielen die Roverpaare?
Ablaufsdaten anschauen über
Turniermenü: Ablauf - anzeigen
In welcher Runde sind die Roverpaare spielfrei? (= Aussetzrunde)
Welche Boardsätze spielen die Roverpaare nicht?
Rover-Laufkarten anschauen - ausgedruckte oder über
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Laufkarten ausgeben
- auf Bildschirm - neutrale Spieler-Laufkarten
Einen solchen nicht gespielten Boardsatz legen Sie fest für das Spiel
der Roverpaare gegeneinander.
An welchem Tisch wird dieser Boardsatz in der Aussetzrunde gespielt?
Boardsätze anschauen über
Turniermenü: Boards - anzeigen
Dieser Tisch in der Abteilung mit der niedrigeren Nummer ist der
Relaistisch für das Spiel der Roverpaare gegeneinander.
Die Roverpaare spielen in ihrer Aussetzrunde am Tisch 91 den festgeleg-
ten Boardsatz im Austausch mit dem Relaistisch.
Nun müssen Sie noch das Spiel der Roverpaare gegeneinander in den
gespielten Boardsatz einfügen, bevor Sie mit dem Scoren beginnen:
Wählen Sie nach
Turniermenü: Boards - korrigieren -
>Korrektur einzelner Boardsatzdaten<
den von den Roverpaaren gespielten Boardsatz und fügen Sie in der
Abteilung mit der niedrigeren Nummer in der Aussetzrunde die Paarung
der Roverpaare ein. Wer auf Nord/Süd spielt, können Sie dabei frei
festlegen.
gemeinsamer Tisch von "Mitchell-Waisen"
Paare aus verschiedenen Mitchell-Gruppen, deren Gegenpaar fehlt, können
am einfachsten gegeneinander spielen, wenn alle diese Bedingungen er-
füllt sind:
die unbesetzten Plätze liegen in verschiedenen Abteilungen
die unbesetzten Plätze haben in ihrer Gruppe dieselbe Platznummer
(z.B. 112 und 212)
die Gruppen spielen in derselben Spielrichtung (z.B. auf Nord/Süd)
Wenn Sie die spielfreien Paare gegeneinander spielen lassen wollen,
aber nicht alle Bedingungen erfüllt sind, setzt SCORPROFI ein Paar so
um, dass es einen einwandfreien Lauf festlegen kann. Dieses Paar behält
dann seine Losnummer, spielt aber so, als hätte es eine andere.
Das spielfreie Paar aus der Abteilung mit der höheren Nummer geht in
die andere Abteilung und spielt dort am Tisch mit derselben Nummer wie
sonst auf Ost/West, und zwar auch nach einem eventuellen Scrambeln.
Die Auswirkungen des gemeinsamen Tisches können Sie sich über
Turniermenü: Boards - anzeigen
für alle Boardsätze zeigen lassen.
gemeinsamer Tisch von "Howell-Waisen"
Damit Paare aus verschiedenen Howell-Gruppen, deren Gegenpaar fehlt,
gegeneinander spielen können, dürfen keine verschobenen Howell-Läufe
gespielt werden und müssen die unbesetzten Plätze in ihrer Gruppe die-
selbe Platznummer haben (z.B. 112 und 212).
SCORPROFI frägt Sie beim Eingeben der Ablaufsdaten, ob die spielfreien
Paare gegeneinander spielen sollen.
Achtung!
Wenn Sie die spielfreien Paare gegeneinander spielen lassen, ohne dass
die oben genannte Bedingung erfüllt ist, so errechnet SCORPROFI ohne
Kontrollmöglichkeit einen unbrauchbaren Lauf (bei dem beispielsweise
Paare mehrmals auf dieselben Boards treffen).
Sie haben deswegen auch die Möglichkeit, die Eingabe zu unterbrechen,
um die Turnierdaten so zu ändern, dass die Bedingungen erfüllt werden.
Dazu müssen Sie dann
vom Hauptmenü aus das Turnier nochmals aufrufen (Paar / altes Turnier)
und über
Veranstaltung / korrigieren oder
Teilnehmer / korrigieren oder
Ablauf / korrigieren
Daten eingeben, die den Bedingungen entsprechen.
Wenn Sie die spielfreien Paare gegeneinander spielen lassen wollen,
dann organisiert SCORPROFI den Lauf entsprechend.
Das spielfreie Paar aus der Abteilung mit der höheren Nummer geht in
die andere Abteilung und spielt dort am Tisch mit derselben Nummer wie
sonst, aber in der anderen Spielrichtung.
Die Auswirkungen des gemeinsamen Tisches können Sie sich über
Turniermenü: Boards - anzeigen
für alle Boardsätze zeigen lassen.
verschobene Howell-Läufe
Wenn zwei Howell-Abteilungen parallel dieselben Boards spielen sollen,
so müssen auch in der zweiten Runde an einigen Tischen noch Boards
dupliziert werden. Das kostet Zeit.
Schneller geht es, wenn Sie einen Lauf wählen, bei dem nur in den
ersten zwei Runden geteilt wird, und dann verschobene Howell-Läufe
spielen lassen. Dann werden in der zweiten Abteilung alle Paarungen
eine Runde nach vorne verschoben (dafür die der ersten Runde an den
Schluss) und so alle Boardsätze schon in der ersten Runde geteilt und
dupliziert.
Sie sollten für alle Paare Turnier-Laufkarten ausdrucken. Für die der
zweiten Abteilung ist es absolut erforderlich - normale neutrale
Laufkarten sind hier wegen der Runden-Verschiebung nicht verwendbar.
Außerdem brauchen Sie für das Auslegen der Boards vor der ersten Runde
eine Übersicht, die Ihnen zeigt, wo welche Boardsätze gespielt werden.
Diese bekommen Sie über
Turniermenü: Boards - ausdrucken
Ist ein Boardsatz in der ersten Runde in beiden Abteilungen zu spielen,
so werden die Boards auf beide verteilt, gemischt, gespielt, dupliziert
und dann ausgetauscht.
Boardsätze, die in der ersten Runde nur in einer Abteilung gespielt
werden, kommen komplett dorthin zum Mischen, Spielen und Duplizieren.
Ähnlich kann verfahren werden, um in einem Turnier in zwei Klassen
parallel die gleichen Boards im Howell-System zu spielen. Das kommt nur
sehr selten vor und ist weniger erfahrenen Turnierleitern auch nicht zu
empfehlen. Deswegen können die Voraussetzungen dafür - weil die beiden
Klassen keine rechnerische Verbindung miteinander haben - in SCORPROFI
nur geschaffen werden, wenn in der Initialisierungsdatei die Variable
experte=2, gesetzt ist.
Dann müssen Sie den verschobenen Lauf ermitteln und speichern beginnend
mit Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Turnierlauf bereitstellen
- Howell-Turnier
und nach Eingabe der Laufdaten mit der Option
"Errechnung als verschobener Howell-Lauf".
Dieser Lauf wird gespeichert mit dem Dateikennzeichen .HYV . Er kann
wie jeder andere Howell-Lauf eingesetzt werden -
also für eine der beiden Parallel-Klassen
(Hinweis: Howell-Turnierlauf auswählen)
und zum Ausdrucken neutraler Spieler-Laufkarten
(Pannenhilfe: nach falschen Laufkarten gespielt).
Nach der Errechnung eines verschobenen Laufs wird angezeigt, welche
Boardsätze sowohl beim normalen als auch beim verschobenen Lauf in der
ersten Runde gespielt werden. Falls ein Platz nicht besetzt ist, muss
das der eines der dazu angegebenen Paare sein, damit trotzdem alle
Boardsätze in der ersten Runde geteilt und dupliziert werden können.
Diese Information können Sie später jederzeit wieder bekommen über
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Kontrolle - Howell-Turnier .
Tisch-Laufkarten
Hinweise: Startplätze ausgeben
Spieler-Laufkarten drucken
Fehlermeldung beim Drucken im Grafikmodus
Eine Tisch-Laufkarte zeigt für alle Runden für einen Tisch, welche
Turnierteilnehmer an ihm welche Boards spielen.
Sie können Tisch-Laufkarten auf zwei Arten ausdrucken:
groß (Format DIN A4) zum Auflegen auf die Tische und damit zur
Steuerung des Turnierablaufs oder
klein zur Information des Turnierleiters, beide Arten über
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Laufkarten ausgeben
- auf Drucker - Tisch-Laufkarten
(entsprechend auch für ein Individualturnier)
Tisch-Laufkarten zum Auflegen können für Howell-Paarturniere an
drei Tischen im Textmodus, sonst im Text- oder im Grafikmodus
ausgegeben werden. Für den Grafikdruck muss die Datei BRIZCHN.GRF
im Programm-Verzeichnis gespeichert sein.
Beim Grafikmodus können alle Spieler ihre Daten - wo sie in der
nächsten Runde zu spielen haben - seitenrichtig lesen. Der Druck
ist viel schöner als der Textdruck - je nach Drucker-Auflösung
fast wie Buchdruck. Die Ausgabe dauert jedoch - abhängig auch
vom verfügbaren Arbeitsspeicher - wesentlich länger.
Der Grafikmodus ist nicht bei jedem Drucker möglich. Erprobt
wurde er bei Epson-LQ-Kompatiblen, beim Canon BJ im Alternativen
Grafikmodus und bei verschiedenen HP-Druckern.
Zum Teil vom Drucker abhängig, kann der Druck im Grafikmodus auch
daran scheitern, dass Tisch-Laufkarten zu viele Daten enthalten.
Und wenn Sie das Hilfsprogramm DOSprn einsetzen, dann beachten Sie
bitte die Informationen hier.
Wenn aus irgendeinem Grund der Druck einer Tisch-Laufkarte im Grafik-
modus abgebrochen wurde, so bleibt in Ihrem Programm-Verzeichnis eine
temporär angelegte, wahrscheinlich große Datei zurück, deren Name
mit "ZWI" beginnt und danach einige Ziffern enthält. Solche Dateien
können Sie unbesorgt löschen.
Wenn Sie in Ihrem Computer im Speicherbereich über 640 KByte eine
RAM-Disk eingerichtet haben, wird diese von SCORPROFI automatisch
genutzt und geht das Ausdrucken von Tisch-Laufkarten im Grafikmodus
viel schneller.
Die Daten, die SCORPROFI dafür braucht, werden nämlich im Normalfall
vorübergehend auf der Festplatte im Programm-Verzeichnis gespeichert.
Die Datei dafür ist mehr als 300.000 Byte groß, ihr Name beginnt mit
"ZWI" - siehe oben. Je kleiner nun der verfügbare Arbeitsspeicher ist,
desto mehr Festplattenzugriffe sind für das Ausdrucken erforderlich -
und die brauchen mit einer RAM-Disk beträchtlich weniger Zeit.
Kneipen-Turnier
Bei einem Kneipen-Turnier liegen Boardsätze in verschiedenen Kneipen,
und die Spieler wandern von Kneipe zu Kneipe und spielen die dort
liegenden Boards. Im Unterschied zu einem anderen Turnier bleiben
also die Boardsätze immer am gleichen "Tisch" liegen.
Mit SCORPROFI können Sie ein kleineres Kneipen-Turnier problemlos und
ohne jede Besonderheit auswerten, wenn Sie es als Mitchell-Turnier auf
die folgende Art durchführen:
Die Kneipen entsprechen den Tischen und bekommen die Nummern der
dort liegenden Boardsätze. Zu Beginn spielen die Paare 101 und 201
in Kneipe 1 den Boardsatz 1, die Paare 102 und 202 in Kneipe 2 den
Boardsatz 2 usw.
Die auf Nord/Süd beginnenden Paare (Gruppe 1 oder 2) sind "Nahwanderer"
und gehen nach jeder Runde eine Kneipe (einen Tisch), die auf Ost/West
beginnenden als "Weitwanderer" zwei Kneipen aufwärts, bei gerader Knei-
penzahl beim Sprung um drei Kneipen. Auf die letzte Kneipe folgt dabei
die Kneipe 1.
Scrambeln ändert wie auch sonst nur die Spielrichtung, aber nicht die
Bewegungsweise.
Für größere Kneipen-Turniere sind besondere Turnierläufe erforderlich.
Gegenwärtig stehen diese Läufe zur Verfügung:
Runden Tische Kneipen
14 24 oder 32 8
15 20 5
15 24 8
15 oder 16 32 oder 40 8
Weitere Läufe können ins Programm aufgenommen werden, wenn Sie dem
Autor die vorgesehenen Ablaufsdaten mitteilen.
Es ist möglich, die erste Runde zum Stecken computergeteilter Hände
zu verwenden.
Turnier-Laufkarten
Turnier-Laufkarten sind Spieler-Laufkarten, die mit den Namen der Teil-
nehmer für ein bestimmtes Turnier ausgedruckt werden.
Solche Laufkarten bekommen Sie
für ein Individualturnier
für ein Paarturnier oder für einen Durchgang eines Paarturniers
für ein Teamturnier mit zusätzlicher Paarturnier-Wertung
(für andere Teamturniere nicht, weil hier die Paare nicht
während des ganzen Turniers gleich besetzt sein müssen)
über Turniermenü: Laufkarten ,
für Paarturniere auch
über Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Laufkarten ausgeben
- auf Drucker
und für Individualturniere entsprechend.
Tausch
Wenn Sie auf einer Laufkarte eine Spalte "Tausch" und in dieser eine
oder mehrere Zahlen finden, so weist dies auf das Folgende hin:
In jeder Runde, für die eine solche Zahl angegeben ist, ist der
Boardsatz gleichzeitig auch an dem durch diese Zahl bezeichneten
Tisch zu spielen. Deswegen wird an jedem der beiden "Relaistische"
zunächst nur der halbe Boardsatz gespielt und dann mit dem anderen
Tisch ausgetauscht.
Dreiviertel-Howell
Dieser weit verwendete Ausdruck ist eigentlich falsch. Gemeint ist
damit ein Howell-Turnier, bei dem nicht die volle mögliche Rundenzahl
gespielt wird, sondern weniger. Meist sind es 13 Runden, und das hat
mit Dreiviertel nichts zu tun.
Deswegen verwendet SCORPROFI die Bezeichnung nicht, sondern spricht
stattdessen von einem verkürzten Howell-Turnier. Und dafür sind Sie
nicht auf irgendwelche vorgegebenen Rundenzahlen beschränkt: Sie
können die Rundenzahl für jede Tischezahl (fast) völlig frei wählen.
Howell-Paarturnierlauf: erste Runde errechnen
Für fast alle Tische/Runden-Kombinationen von Howell-Paarturnieren
gibt es mehrere, zum Teil weit über tausend verschiedene verwendbare
Turnierläufe. SCORPROFI sucht die erste Runde dieser Läufe nach dem
Backtracking-Verfahren. Wenn diese festliegt, kann das Programm die
anderen Runden sehr schnell errechnen.
Ist ein benötigter Lauf noch nicht gespeichert oder wollen Sie einen
neu errechnen lassen, so verwendet SCORPROFI normalerweise ohne Rück-
frage einen in der Bewertung ordentlich liegenden Lauf. Dies muss
nicht der bestmögliche sein, es ist aber bei jeder Errechnung derselbe.
Falls möglich, ist es ein Lauf, bei dem in der dritten Runde keine
Boards mehr gemischt und geteilt werden müssen.
Die Chance, zu einem noch besseren Lauf zu kommen, haben Sie, wenn Sie
die Variable experte=2, setzen. Dann zeigt das Programm, mit Tisch 1
beginnend, die verwendbaren gefundenen ersten Runden, und zwar für alle
Tische Nord/Süd, Ost/West und den Boardsatz in der Form NS-OW/Satz| .
Die so gezeigten Sätze hält das Programm fest.
Akzeptiert wird der erste zulässige Lauf und dann jeder weitere, der
bei der Bewertung nicht schlechter liegt als der letzte vorher fest-
gehaltene. Dies hat zur Folge, dass bei der Suche die Anzeigen immer
langsamer kommen.
So arbeitet SCORPROFI, bis alle Läufe gefunden sind. Das dauert
umso länger, je mehr Tische es sind und je größer die Differenz
zwischen Paare- und Rundenzahl ist. In ungünstigen Fällen können
es viele Stunden sein! Deswegen können Sie die Suche jederzeit
durch Druck auf die ESC-Taste unterbrechen.
Nach dem Ende der Suche oder wenn Sie diese mit ESC unterbrochen haben,
können Sie sich die gefundenen Läufe zur Prüfung zeigen lassen. Beach-
ten Sie bitte, dass aufgrund der geschilderten Erfassungsmethode keiner
besser sein kann als der letzte, der Ihnen als erster gezeigt wird.
Sie können einen der Läufe auswählen (er wird dann gespeichert und
steht danach für alle Auswertungen zur Verfügung) oder veranlassen,
dass SCORPROFI die mit ESC unterbrochene Suche fortsetzt.
Teamturnier
Hinweise:
Team-Namen Teamzettel drucken
mehrklassiges Teamturnier ungerade Paarezahl
Team 3 Tische 1-1-Lauf Clubturnier 9 oder 15 Tische
Boardzahl pro Begegnung Korrektur Boardzahl pro Runde
Teamturnier-Auswertung Team nicht angetreten
Team scoren Probleme beim Scoren
Sonderbehandlung von Teilnehmern Teamscores korrigieren
Punktgleichheit Teamliga
Der Vermerk "(+Paarwtg.)" auf einer Teamturnier-Laufkarte zeigt,
dass der Lauf auch für ein Turnier mit zusätzlicher Paarewertung
verwendet werden kann.
SCORPROFI ermöglicht die Organisation und Auswertung von
vollrundigen Teamturnieren (Round Robin)
- es spielt jedes Team gegen jedes andere -
und von verkürzten Teamturnieren
(Schweizer System, Dänisches System, Zermelo-System)
- wenn die Zeit nicht für ein vollrundiges Turnier ausreicht.
Über
Hauptmenü: Team
kommen Sie zu den Programmfunktionen zur Abwicklung der Teamturniere,
über
Hauptmenü: Lauf - Teamturnier - Laufkarten
zum Ausgeben von Laufkarten für vollrundige Turniere.
Eingabe der Ergebnisse
Für alle Begegnungen können entweder die von den Teams errechneten IMPs
oder die von den Nord-Spielern notierten Scores eingegeben werden, aus
denen dann SCORPROFI die IMPs ermittelt. Die Umrechnung auf Siegpunkte
geschieht in beiden Fällen durch das Programm.
(Näheres siehe unter Teamturnier-Auswertung.)
Sie können festlegen, auf welche Art Ihnen SCORPROFI die Paarungen zur
Verfügung stellen soll, für die Sie die Ergebnisse eingeben wollen.
Die Festlegung gilt, bis Sie SCORPROFI verlassen oder ein neues Team-
turnier zu bearbeiten beginnen.
Wenn das Auswahlmenü hierfür angezeigt wird, können Sie auch zum voll-
automatischen Vergeben der Ergebnisse für Testzwecke kommen. Näheres
dazu finden Sie unter Programmtest.
Sandkasten
Der "Sandkasten" ist eine Besonderheit, wenn ein verkürztes Teamturnier
im Schweizer System oder Dänischen System mit einer ungeraden Zahl von
Teams gespielt wird:
An den letzten drei Tischen spielen die drei am schlechtesten platzier-
ten Teams - im Schweizer System solche, die noch nicht gegeneinander
gespielt haben - zwei aufeinanderfolgende Runden untereinander.
Die drei Sandkasten-Tische haben Tischnummern, die nur einmal verwendet
werden und auf die doppelt verwendeten Tischnummern außerhalb des Sand-
kastens folgen (oder auf die untere Tischnummern-Hälfte, wenn um 10
oder mehr erhöhte Tischnummern verwendet werden). Sie müssen so weit
auseinander stehen, dass nichts von einem der anderen zu hören ist.
Im Sandkasten wird so gespielt (Nord/Süd ist zuerst genannt,
die Ziffern 1 bis 3 stehen für die Nummern der Sandkasten-Teams):
erste Doppelrunde: 1A - 2B 2A - 3B 3A - 1B
zweite Doppelrunde: 2A - 1B 3A - 2B 1A - 3B
Zu Beginn der ersten Doppelrunde werden alle Boards geteilt, dann wer-
den sie ohne Austausch gespielt.
Für die zweite Doppelrunde bleiben die Boards an den Sandkasten-Tischen
liegen. Die Spieler gehen an die Tische, an denen in der ersten Doppel-
runde ihre Komplementärpaare saßen, und zwar die Nord/Süd-Paare wieder
auf Nord/Süd und die Ost/West-Paare wieder auf Ost/West. Sie spielen
dann dort dieselben Boards in gedrehter Richtung.
Wird ein Turnier mit Sandkasten voll gescort, werden also die IMPs von
SCORPROFI errechnet, so müssen die Scores für die Sandkasten-Begegnun-
gen der ersten Doppelrunde gleich danach eingegeben werden.
Dies kann Probleme bringen, wenn der Computer-Bediener selbst im Sand-
kasten spielt. Dann hat er zwei Möglichkeiten:
1. Die Komplementärpaar-Scores werden von jemand anderem eingegeben.
2. Er gibt überall beispielsweise PASS ein und korrigiert diese
Scores nach der zweiten Doppelrunde.
(In dieser Hinsicht soll SCORPROFI noch verbessert werden.)
Die Methode 2 ist auch angesagt, wenn die Sandkastenteams irrtümlich
zuerst die Begegnungen der zweiten Doppelrunde gespielt haben.
Wenn ein Turnier nach der ersten Doppelrunde unterbrochen werden soll,
dann muss diese geteilt werden:
In der ersten Doppelrunde wird die halbe Anzahl der Boards nach dem
oben genannten Spielprinzip gespielt, nach der Unterbrechung in der
zweiten die andere Hälfte in genau derselben Weise, also mit denselben
Spielern an denselben Tischen in derselben Spielrichtung. Die in den
Kurz-Doppelrunden gewonnenen IMPs werden addiert.
Mit Sandkasten sollte die Gesamtzahl der Runden eine gerade Zahl sein.
Sonst müssen in der letzten Runde die drei Teams im Sandkasten halbe
Matches spielen oder muss das am schlechtesten platzierte pausieren
(§ 33 (5) TO). SCORPROFI unterstützt keine halben Matches und wählt
automatisch die zweite Möglichkeit.
verkürztes Teamturnier
Bei einem verkürzten Teamturnier spielt jedes Team nur gegen einen
Teil der Mitbewerber. Es gibt mehrere Methoden, trotzdem zu einer
sinnvollen Rangliste zu kommen.
SCORPROFI stellt davon das Schweizer System und das Dänische System
zur Verfügung - die weitaus am meisten gespielte Form. Hier spielen
von der zweiten Runde an immer solche Teams gegeneinander, die in der
aktuellen Tabelle möglichst nahe beisammen liegen.
Beim Schweizer System spielt jedes Team gegen jedes andere höchstens
einmal. Beim Dänischen System gibt es diese Einschränkung nicht.
Verkürzte Teamturniere sind auch solche mit Laufkarten nach dem
Zermelo-System sowie Städteturniere, bei denen die Teams einer
Gruppe (beispielsweise einer Stadt) nur gegen Teams aus anderen
Gruppen spielen.
Diese beiden Turnierarten können mit SCORPROFI noch nicht ausgewertet
werden. Die Aufnahme ins Programm ist geplant.
Teamturnier-Auswertung
Hinweis: Teamzettel drucken
Die Ergebnisse eines Teamturniers werden meist nach dem Internationalen
Matchpunkt-Verfahren und nach Siegpunkten ausgewertet.
Danach werden zunächst für jedes Board IMPs vergeben entsprechend der
Differenz der erreichten Scores. Die positiven und negativen IMPs einer
Begegnung zwischen zwei Teams werden addiert. Die Differenz zwischen
den Summen ist dann der Maßstab für die Verteilung der Siegpunkte
(siehe Turnierordnung des DBV § 36 mit Tabelle und Turnier-Bridge-
Regeln § 78 B).
Bei der Teamturnier-Abwicklung mit Hilfe von SCORPROFI können Sie die
IMPs-Summen eingeben oder die von den Nord-Spielern notierten Scores,
aus denen dann das Programm die IMPs errechnet.
Round Robin
Hinweise: Teamturnier mit ungerader Paarezahl
Boardzahl pro Begegnung
Korrektur Boardzahl pro Runde
Round Robin, das vollrundige Teamturnier, ist das Spielsystem, bei dem
jedes Team gegen jedes andere spielt (ähnlich die Teamliga) -
Gegensatz: verkürztes Teamturnier.
Sie können dafür Laufkarten ausdrucken über
Hauptmenü: Lauf - Teamturnier - Laufkarten
oder mit ungeraden Teamzahlen ohne Laufkarten in Mitchellart spielen.
Unter bestimmten Voraussetzungen ist es möglich, eine zusätzliche
Paarturnier-Auswertung vorzunehmen.
1-1-Turniere (Erklärung weiter unten) können auf zwei Durchgänge mit
denselben Paarungen aufgeteilt werden. In beiden Durchgängen spielen
sie die gleichen Boardsätze: im ersten Durchgang die ersten Boards
davon und im zweiten die restlichen.
Voraussetzung: Die Teilnehmer haben mehr als 29 Boards zu spielen,
und sie notieren nur die Scores - SCORPROFI errechnet die IMPs.
Beispiel: An 7 Tischen sind 6 Runden mit je 7 Boards zu spielen. Im
ersten Durchgang können die ersten 4 Boards gespielt werden, im zweiten
die restlichen. Falls keine 49 Boards zur Verfügung stehen, werden bei-
spielsweise beim Boardsatz 7 zuerst die Boards 25 - 28 und danach neue
Boards 19 - 21 gespielt, sonst zuerst 43 - 46 und dann 47 - 49.
Nach dem ersten Durchgang kann eine komplette Zwischenabrechnung aus-
gegeben werden, nach dem zweiten nur noch die Endabrechnung.
SCORPROFI unterstützt Round-Robin-Teamturniere an drei bis zwanzig
Tischen in folgenden Arten:
1-1 sind Läufe, bei denen die Paare jeweils gegen ein Paar aller
gegnerischen Teams spielen.
2-2 sind Läufe, bei denen die Paare jeweils gegen beide Paare aller
gegnerischen Teams spielen.
Wenn Sie die Wahl haben und keine Zwischenabrechnungen erstellen wol-
len, sollten Sie einen Lauf verwenden, bei dem die Boards nur vor der
ersten Runde geteilt und dann von (fast) allen Teams gespielt werden.
Das ist gerechter als die Methode, für jede Begegnung zwischen zwei
Teams extra zu mischen: Boards mit großen Swing-Chancen werden dann
nämlich nicht nur in dieser einen Begegnung gespielt.
Entsprechend der Tischezahl sind die folgenden Läufe möglich -
für alle Läufe außer (14) sind Laufkarten erforderlich:
3 Tische:
2-2 über vier Runden.
Vier Boardsätze werden einmal geteilt und zweimal gespielt,
ein fünfter wird zweimal geteilt und danach je zweimal gespielt
(Runden 1+2, 3+4).
Abrechnung nach Turnierende. Paarturnier-Wertung nicht möglich.
Wie 1-1 über nur zwei Runden gespielt werden kann, finden Sie
unter Team 3 Tische 1-1-Lauf.
5 Tische:
1-1 über vier Runden, fünf Boardsätze.
Ohne zusätzliche Paarturnier-Wertung:
Die Boards werden vor der ersten Runde,
wenn gewollt auch vor der dritten Runde geteilt.
Nach der zweiten Runde ist eine Zwischenabrechnung möglich.
Mit zusätzlicher Mitchell-Paarturnier-Wertung:
Die Boards werden nur vor der ersten Runde geteilt.
Die Abrechnung erfolgt nach Turnierende.
ungerade Tischezahlen von 11 bis 19: (12), (14) wie unten beschrieben
7 und 9 Tische: (12), (14), (22)
4 Tische: (11), (21), (23)
6 und 10 Tische: (11), (13), (21)
8 Tische: (11), (13), (21), (23)
12, 14 und 16 Tische: (11), (13)
18 und 20 Tische: (11)
Beschreibung der Läufe:
(11) = 1-1-Lauf, eine zusätzliche Paarewertung ist nicht möglich:
Rundenzahl = Tischezahl - 1; Boardsätze = halbe Tischezahl.
Vor jeder Runde wird geteilt.
Nach jeder Runde kann abgerechnet werden.
(12) = 1-1-Lauf, eine zusätzliche Paarewertung ist nicht möglich:
Rundenzahl = Tischezahl - 1; Boardsätze = Tischezahl.
Vor jeder Doppelrunde wird geteilt.
Nach jeder Doppelrunde kann abgerechnet werden.
(13) = 1-1-Lauf, eine Mitchell-Paarturnier-Wertung ist möglich:
Rundenzahl = Tischezahl - 1; Boardsätze = Rundenzahl.
Die Boards werden bei Turnierbeginn geteilt.
Ost/West läuft mitchellartig; die Boards laufen unregelmäßig.
Oft werden die Boards im Austausch gespielt.
Die Abrechnung erfolgt nach Turnierende.
(14) = 1-1-Lauf, eine Mitchell-Paarturnier-Wertung ist möglich:
Rundenzahl = Tischezahl - 1; Boardsätze = Tischezahl.
Die Boards werden vor der ersten Runde geteilt.
Ost/West und die Boards laufen mitchellartig;
Laufkarten sind nicht erforderlich.
Die Abrechnung erfolgt nach Turnierende.
(21) = 2-2-Lauf, eine zusätzlich Paarewertung ist nicht möglich:
Rundenzahl = 2 x Tischezahl - 2; Boardsätze = Tischezahl.
Vor jeder Runde wird geteilt.
Nach jeder Doppelrunde kann abgerechnet werden.
(22) = 2-2-Lauf, eine zusätzlich Paarewertung ist nicht möglich:
Rundenzahl = 2 x Tischezahl - 2;
an 7 Tischen 14 Boardsätze, sonst Boardsätze = Tischezahl + 3.
Vor der ersten und nach jeder vierten Runde wird geteilt.
Nach jeder vierten Runde kann abgerechnet werden.
(23) = 2-2-Lauf, eine Howell-Paarturnier-Wertung ist möglich:
Rundenzahl = doppelte Tischezahl - 1; Boardsätze = Rundenzahl.
Die Boards werden bei Turnierbeginn geteilt.
Die Abrechnung erfolgt nach Turnierende.
Ausscheiden eines Teams beim verkürzten Teamturnier
Wenn ein bereits eingegebenes Team vor Turnierbeginn entfällt, so
löschen Sie es bitte über
Turniermenü: Teilnehmer - korrigieren ,
indem sie es anschließend in der Teamliste markieren und danach im
Korrekturenmenü den Punkt 6 wählen.
(Der Weg über Veranstaltung - korrigieren wäre zwar auch möglich,
ist aber wesentlich aufwändiger und kann während der Teamnummern-
zuordnung zu unvollständigen Bildschirmausgaben führen.)
Das Ausscheiden eines Teams während des Turniers berücksichtigen Sie,
indem Sie im Auswahlmenü zwischen den Runden die Ziffer 6 wählen und
danach seine Teamnummer eingeben (mit der Teamnummer 0 kommen Sie ohne
Änderung der Teilnehmerliste wieder aus der Auswahl heraus).
Das ausgeschiedene Team wird mit 0 Siegpunkten als ausgeschieden
geführt; seine Ergebnisse bleiben bei den Gegnern gültig.
Achtung!
Die Streichung eines Teams kann auf normale Art nicht mehr rückgängig
gemacht werden; das ausgeschiedene Team kann also nicht mehr durch ein
anderes ersetzt werden.
Durch das Ausscheiden eines Teams wird aus einer geraden Teilnehmerzahl
eine ungerade und umgekehrt. Entsprechend wird deswegen danach mit
Sandkasten oder nicht mehr mit Sandkasten gespielt. Die folgenden Son-
derfälle können dabei auftreten:
Turnier mit Sandkasten - nach der ersten Doppelrunde scheidet ein Team
aus, das im Sandkasten spielt:
Folgen Sie bitte genau den auf dem Bildschirm gegebenen Anweisungen.
Turnier mit Sandkasten - nach der ersten Doppelrunde scheidet ein Team
aus, das nicht im Sandkasten spielt:
Der Sandkasten bleibt in der zweiten Doppelrunde unverändert.
Das am schlechtesten platzierte der anderen Teams ist spielfrei und
bekommt für diese Runde 15 Siegpunkte.
Durch das Ausscheiden wurde aus einem normalen Turnier eines mit Sand-
kasten. Die letzte Runde des Turniers wäre die erste Sandkasten-Doppel-
runde:
In der letzten Runde wird nicht mehr mit Sandkasten gespielt.
Stattdessen ist das am schlechtesten platzierte Team spielfrei.
Es bekommt 15 Siegpunkte.
Hier noch, wie Sie eine Streichung eines Teams eigentlich nicht rück-
gängig machen sollten.
Die eingegebenen Ergebnisse werden erst auf die Festplatte gespeichert,
wenn Sie den Eingabe-Programmteil auf einem vorgegebenen Weg verlassen
haben, beispielsweise im Auswahlmenü zwischen den Runden durch Wahl der
Ziffer 8. Wählen Sie hier aber die nicht aufgeführte Ziffer 0, so kom-
men Sie ohne Datenspeicherung ins Turniermenü zurück. Die seit der
letzten Speicherung eingegebenen Daten sind verloren - sowohl die
Streichung eines Teams als auch alle seither eingegebenen Ergebnisse.
Zur Stelle der letzten Speicherung kommen Sie nur zurück, wenn Sie vor-
her auch aus dem Turniermenü ins Hauptmenü zurückgehen und dort das
Turnier als altes Turnier neu aufrufen.
Team scoren
Hinweise: Probleme: Durchschnitt, fehlender Score, Strafpunkte
Teamturnier-Scores auf Bildschirm und Drucker
Teamscores korrigieren
Teamzettel drucken
Sie können mit SCORPROFI Teamkämpfe scoren, und zwar (wie ein Team-
turnier mit IMPs-Eingabe)
über Hauptmenü: Team - neues / altes Turnier .
Es sollte dann - wie üblicherweise beim Paarturnier - nur Nord die
Scores notieren und nach der Runde zur Auswertung geben (bei einem
verkürzten Teamturnier mit Sandkasten dort schon nach der ersten
Doppelrunde).
Einzugeben sind in beliebiger Reihenfolge der Teams
die Gegner auf Nord/Süd und Ost/West,
außerdem die Paarbezeichnung A oder B, wenn alle Paare
immer gegen beide Paare der gegnerischen Teams spielen,
und die Scores genauso wie beim Paarturnier,
wie sie für Nord/Süd geschrieben wurden.
Die Boardnummern werden vorgegeben, wie sie SCORPROFI für die Turnier-
auswertung und Laufkartenausgabe errechnet. Sollten die Ihren davon ab-
weichen, so können Sie nach Drücken der Funktionstaste F6 Ihre eigene
niedrigste Boardnummer der Begegnung eingeben.
Achtung! Werden bei einer Begegnung die Boards im Austausch ge-
spielt, so werden Sie oft die Boardnummern nicht in der
richtigen Folge auf dem Scorezettel finden, sondern die
erste Hälfte mit der zweiten vertauscht. Dann können Sie
entweder die Scores immer der richtigen Boardnummer zuord-
nen oder - auch wenn Sie schon anders einzugeben begonnen
haben - mit der Funktionstaste F7 die obere Hälfte der
Boardnummern mit der unteren Hälfte vertauschen.
Mit der Funktionstaste F3 ist das Unterbrechen der Eingaben möglich.
Falls Sie eine Paarung wiederholt aufrufen, wird sie angezeigt.
Durch Drücken der Taste A können Sie nach der Beendigung einer Eingabe
die Scores beliebiger Begegnungen ausgeben lassen. Wenn alle Scores
auch für die Komplementärbegegnung eingegeben sind, bekommen Sie so
außerdem das komplette Ergebnis in IMPs und Siegpunkten.
Scorekorrekturen können an derselben Stelle mit C oder K eingeleitet
werden.
Teamturnier mit zusätzlicher Paarturnier-Wertung
Hinweise: Teamturnier mit ungerader Paarezahl
Boardzahl pro Begegnung
Mit einem geeigneten Lauf kann ein Turnier sowohl als Team- wie auch
als Paarturnier ausgewertet werden.
Die folgenden Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit ein Teamtur-
nier mit zusätzlicher Paarturnier-Wertung gespielt und mit SCORPROFI
ausgewertet werden kann:
(Es ist möglich, dass die Voraussetzungen mit Turnierläufen, die mir
nicht bekannt sind, noch verbessert werden können. Entsprechende
Hinweise nimmt der Autor dankend entgegen.)
Die Tischezahl muss eine gerade Zahl von 4 bis 16
oder eine ungerade Zahl von 5 bis 19
oder (mit duplizierten Boards) ein Mehrfaches davon sein.
Das Turnier muss vollrundig gespielt werden (Round Robin),
nicht verkürzt im Schweizer oder Dänischen System.
Jedes Team muss aus zwei Paaren, also vier Spielern bestehen;
es darf kein Team mit fünf oder sechs Spielern dabei sein.
Die Paarturnier-Abrechnung erfolgt nach der Butler-Wertung - sonst
gibt es unlösbare Konflikte über das richtige Bieten und Spielen, weil
ja beides für Team- und Matchpoint-Paarturniere unterschiedlich zu
behandeln ist.
(Die Prozent-Ergebnisse, die trotzdem ausgegeben werden, werden nach
einem Schlüssel aus den Butler-Punkten errechnet, damit diese besser
mit anderen Paarturnier-Ergebnissen verglichen werden können.)
Ein solches Turnier starten Sie über
Hauptmenü: Team - neues Turnier - vollrundig mit Zusatzwertung
Die Scores werden auf Paarturnier-Boardzetteln erfasst.
Die folgenden Turnierläufe sind möglich:
Jedes Paar soll gegen alle gegnerischen Teampaare spielen
Gespielt wird nach einem Howell-Lauf.
Jedes Paar soll nur gegen ein Paar der gegnerischen Teams spielen
Mit einer ungeraden Zahl von Teams von 7 bis 19 wird dann ein
Teamturnier in Mitchell-Art gespielt (Laufkarten nicht nötig),
mit fünf oder einer geraden Zahl (6 bis 16) ähnlich, aber mit
Laufkarten.
Die Laufkarten für diese Turnierläufe zeigen den Vermerk "(+Paarwtg.)".
Teamzettel drucken
Für Teamturniere, die mit SCORPROFI gescort und bei denen deswegen die
Scorezettel nach jeder Runde abgegeben werden, sind die üblichen Vor-
drucke für die Erfassung der Ergebnisse wenig geeignet. Sie können des-
wegen über
Hauptmenü: Team - Teamzettel drucken oder
System - drucken - Teamturnier-Scorezettel
selbst Erfassungszettel ausdrucken, die genau auf die Anzahl der Boards
abgestimmt sind, die in jeder Runde zu spielen ist.
Teamturnier in Mitchell-Art
An einer ungeraden Tischezahl von 7 bis 19 können Sie ein
Round-Robin-Teamturnier ohne Laufkarten in Mitchell-Art spielen.
Es ist Rundenzahl = Tischezahl - 1 .
Die Eingabe der Ergebnisse ist nach jeder Runde, die Errechnung des
Standes aber erst nach Turnierende möglich.
Das Turnier kann auch als Mitchell-Paarturnier ohne Scrambeln ausge-
wertet werden.
So ist der Turnierablauf:
Am Anfang sitzt jedes Team an einem Tisch. Dessen Nummer bekommt es als
Teamnummer. An diesen Tisch kommen auch die seiner Nummer entsprechen-
den Boardsätze.
Dann wechseln die Ost/West-Paare zwei Tische abwärts, aber von Tisch 2
an den höchsten Tisch und von Tisch 1 an den zweithöchsten. Danach wer-
den die Boards gemischt, geteilt und gespielt.
Von nun an gehen nach jeder Runde die Boards und die Ost/West-Paare
abwärts:
die Boards einen Tisch (von Tisch 1 an den höchsten),
die Spieler zwei Tische (von den Tischen 1 und 2 ebenso wie oben).
Teamturnier-Scores auf Bildschirm
Hinweis: Teamturnier-Scores auf Drucker
Wenn Sie die Anzeige der Teamturnier-Ergebnisse gewählt haben, sehen
Sie auf dem Bildschirm im Titel beispielsweise
Ergebnis Team 1 (Nord/Süd) gegen Team 2
Board N/S O/W IMPs
Darunter finden Sie in der Spalte N/S die Scores der Boards, die
das Team 1 auf Nord/Süd gespielt hat, und in der Spalte O/W die
auf Ost/West erspielten - alle mit dem Vorzeichen für Nord/Süd.
Bei Split-Scores wird in der Tabelle der Nord/Süd-Score angezeigt und
auf den für Ost/West geltenden in der Bildschirmzeile 23 hingewiesen.
Die Zahl in der Spalte IMPs zeigt für das Team 1 ohne Vorzeichen die
gewonnenen und mit dem Vorzeichen "-" die verlorenen IMPs. Für noch
nicht voll eingegebene Scores wird 0 ausgegeben.
Wenn alle Boards gescort sind, die die Teams 1 und 2 gegeneinander
gespielt haben, wird unten auf dem Bildschirm das Ergebnis der Begeg-
nung in IMPs (Plus- und Minus-Summen der Spalte IMPs) und das Gesamt-
ergebnis in Siegpunkten ausgegeben.
Boardsätze im Teamturnier
Laut § 33 der Turnierordnung soll eine Begegnung zwischen zwei Teams
über mindestens 6 Boards gehen. Bei Clubturnieren (sowie bei Turnieren
mit Patton-Berechnung - von SCORPROFI nicht unterstützt) können jedoch
auch weniger Boards gespielt werden.
Nach der Tabelle in § 36 der Turnierordnung gilt für alle Begegnungen
mit bis zu 8 Boards dieselbe Punkteskala. Je weniger Boards es sind,
desto geringer fallen aber die IMP-Unterschiede aus und desto weniger
geben dann die Siegpunkte das Ergebnis vergleichbar wieder.
Bei der Festlegung der Austragungsweise eines Teamturniers müssen Sie
berücksichtigen, dass eine Begegnung insgesamt über die doppelte Zahl
der Boards pro Runde geht, wenn die Paare eines Teams gegen jeweils
beide Paare der gegnerischen Teams spielen.
Teamturnier mit Howell-Paarturnier-Auswertung
Hinweis: Teamturnier mit ungerader Paarezahl
Mit einem passenden vollrundigen Howell-Lauf kann jedes Paar gegen alle
gegnerischen Teampaare spielen und eine zusätzliche Paarturnier-Auswer-
tung erfolgen. Die Boardsätze werden dann von einem Paar gegen ein Geg-
nerpaar und mit vertauschten Richtungen vom Komplemetärpaar des Paares
gegen das Komplementärpaar des Gegnerpaares gespielt.
Die Paare spielen entsprechend dem Lauf wechselnd auf Nord/Süd oder
Ost/West und auch einen Boardsatz gegen ihr Komplementärpaar - diese
Begegnung wirkt sich nur auf die Paarturnier-Wertung aus.
Mit dem verfügbaren Algorithmus kann SCORPROFI einen solchen Lauf
gegenwärtig nur für vier und acht Tische errechnen (für höhere
Tische-Zahlen wurde es noch nicht versucht).
Ob die Auswertung mit einem von Ihnen eingegebenen Lauf klappt,
müssten Sie erproben, weil dafür gewisse Bedingungen - nicht nur
für den Dateinamen - erfüllt sein müssen.
Der Turnierlauf schneidet beim Spielrichtungen-Vergleich zwangs-
läufig schlechter ab als ein Lauf ohne Teamauswertung, weil alle
Paare kein einziges Board in derselben Richtung spielen wie ihr
Teampartner.
Teamturnier mit Mitchell-Paarturnier-Auswertung
Wenn jedes Paar gegen nur gegen ein Paar der gegnerischen Teams spielen
und eine zusätzliche Paarturnier-Auswertung erfolgen soll, so wird
bei einer ungeraden Tischezahl von 7 bis 19 nach einem Mitchell-,
bei 5 Tischen oder einer geraden Tischezahl von 6 bis 16 mit Laufkarten
nach einem mitchell-ähnlichen Lauf gespielt.
Hinweis: Boardzahl pro Begegnung
Der Ablauf mit ungerader Tischezahl von 7 bis 19 ist geschildert unter
"Teamturnier in Mitchell-Art".
Für 5 Tische und gerade Tischezahlen (6 bis 16) gilt das Folgende:
Vor Turnierbeginn werden alle Boards gemischt und geteilt.
Es wird mit SCORPROFI gescort; die Scores sind auf Paarturnier-
Boardzetteln zu erfassen. Die Auswertung der Scores und die
Abrechnung können erst nach Turnierende erfolgen.
(An 5 Tischen erlaubt der Lauf eine Teamturnier-Zwischenabrechnung
nach der zweiten Runde. In der Praxis ist sie aber nicht möglich,
weil auf Paarturnier-Boardzetteln gescort wird.)
Die Nord/Süd-Paare spielen immer am Tisch mit ihrer Teamnummer.
Bei gerader Tischezahl spielen die Ost/West-Paare die erste Runde
am Tisch Teamnummer + halbe Tischezahl (- Tischezahl), gehen dann
nach jeder Runde einen Tisch aufwärts und überspringen dabei den
Tisch ihres Komplementärpaares.
An 5 Tischen wandern die Ost/West-Paare nach Laufkarten.
Die Boardsätze laufen unregelmäßig. Sie müssen deswegen vor jeder
Runde (von den Nord/Süd-Paaren) nach den Angaben auf ihrer Lauf-
karte geholt werden.
Wichtig:
Bei gerader Tischezahl werden in allen Runden die meisten Boards
im Austausch zwischen zwei Tischen gespielt. Sehr oft sind dies
Tische mit nebeneinanderliegenden Tischnummern. Deswegen sollten
die Tische unregelmäßig im Raum verteilt sein, nebeneinander
liegende Tischnummern möglichst weit auseinander.
Ablauf vollrundiges Teamturnier ohne Paarturnier-Wertung
gerade Tischezahl (4 bis 20)
- Spiel gegen nur ein Paar jedes anderen Teams:
Es spielen gleichzeitig
Paar A des Teams X gegen Paar B des Teams Y
und seitenvertauscht
Paar B des Teams X gegen Paar A des Teams Y
dieselben Boards im Austausch.
Vor jeder Runde werden die Boards gemischt und geteilt.
Nach jeder Runde kann mit SCORPROFI gescort oder abgerechnet
und ein Zwischenstand ermittelt werden.
gerade Tischezahl (6 bis 10)
- Spiel gegen beide Paare der anderen Teams:
Es wird in Doppelrunden gespielt, aber vor jeder Einzelrunde
gemischt und geteilt.
Nach jeder Doppelrunde kann mit SCORPROFI gescort oder abgerechnet
und ein Zwischenstand ermittelt werden.
- Spiel gegen beide Paare der anderen Teams:
In einer Runde der Doppelrunden - Reihenfolge beliebig -
spielen gleichzeitig
Paar A des Teams X gegen Paar B des Teams Y
und seitenvertauscht
Paar B des Teams X gegen Paar A des Teams Y,
in der anderen Runde
Paar A des Teams X gegen Paar A des Teams Y
und seitenvertauscht
Paar B des Teams X gegen Paar B des Teams Y,
und zwar jeweils dieselben Boards im Austausch.
ungerade Tischezahl (7 bis 19)
- Spiel gegen nur ein Paar jedes anderen Teams:
Es wird in Mitchell-Art oder in Doppelrunden gespielt.
Ablauf mit Doppelrunden:
Vor der ersten Runde jeder Doppelrunde werden die Boards gemischt
und geteilt. Dann spielen
Paar A des Teams X gegen Paar B des Teams Y und
Paar A des Teams Y gegen Paar B des Teams Z.
Mit denselben Boards - nicht neu teilen! - spielen in der zweiten
Runde der Doppelrunde seitenvertauscht
Paar B des Teams X gegen Paar A des Teams Y und
Paar B des Teams Y gegen Paar A des Teams Z.
Dann kann mit SCORPROFI gescort oder abgerechnet und ein Zwischen-
stand ermittelt werden.
ungerade Tischezahl
- Spiel gegen beide Paare der anderen Teams:
Dem Autor ist gegenwärtig nur für 3 Tische ein Lauf bekannt, mit
dem so gespielt werden kann.
An drei Tischen werden vier Runden nach Laufkarten gespielt. Erst
nach der letzten Runde kann ein sinnvoller Stand - der Endstand -
ermittelt werden.
Eine zusätzliche Paarturnier-Auswertung ist nicht möglich.
Sollte Ihnen ein Lauf für fünf oder mehr Tische bekannt sein, so
teilen Sie ihn bitte dem Autor mit, damit er ihn noch ins Programm
aufnehmen kann.
Pfeiltasten
Pfeiltasten sind auf Ihrer Tastatur die (Cursor-)Tasten <- ↑ -> ↓
sowie im weiteren Sinne auch die Tasten
Bild↑ (oder Bi.↑ oder PgUp) | Pos1 (oder Home)
Bild↓ (oder Bi.↓ oder PgDn) | Ende (oder End)
Mit allen diese Tasten können Sie den Leuchtbalken bewegen, wenn Sie
aus einer Übersicht Namen, ein Stichwort, Dateien oder ein Verzeichnis
auswählen wollen, und zwar
eine Position weiter bzw.
eine Seite weiter in der gewünschten Richtung oder
zum Anfang oder zum Ende der Liste.
Jahreswechsel
Hilfe: neues Turnier mit alter Spielerliste ausgewertet
Der Jahreswechsel ist für einige Arbeiten mit SCORPROFI ein bevorzugter
Zeitpunkt - dabei kommt es auf ein paar Tage hin oder her nicht an.
Clubpunkte-Abrechnung
Wenn sie nur einmal jährlich gemacht wird, ist nach dem Jahres-
wechsel dafür die beste Zeit:
die Turnierergebnisse sind wohl noch auf Ihrer Festplatte gespei-
chert, und sie können danach dann ausgelagert werden.
Spielerkürzel ändern
Das dürfen Sie nur, wenn die Clubpunkte-Abrechnung erstellt worden
ist und noch keine Turniere danach mit der alten Spielerliste er-
fasst wurden.
Turnierdaten archivieren
Damit es keine Kollisionen gibt zwischen Turnieren des alten Jahres
und denen des neuen mit gleichen Dateinamens-Erweiterungen, sollten
Sie nach der Clubpunkte-Abrechnung jetzt alle alten Turnierdaten
auslagern (oder löschen, wenn Sie sie bestimmt nicht mehr brauchen).
neues Jahr
Arbeiten nach dem Jahreswechsel - siehe unter Jahreswechsel
Installation
Hinweise: Vorversion verfügbar halten
Turnierläufe zur Auswahl
Wenn Sie dieses Stichwort lesen, haben Sie SCORPROFI bereits instal-
liert, also auf Ihrem Computer eingerichtet. Deswegen finden Sie hier
nur Hinweise zur Nachinstallation, das ist die Installation einer neuen
SCORPROFI-Version. Wichtig: Damit diese funktioniert, darf SCORPROFI
nicht gestartet sein und auch nicht in der Taskleiste liegen.
Jede Version von SCORPROFI enthält in komprimierter Form alle Programm-
und Hilfsdateien, die Sie für die Anwendung auf Ihrem Computer brau-
chen. Bei der Installation werden zuerst die alten Dateien gelöscht
(Turnierläufe und Ihre eigenen Daten aber nicht) und dann die neuen
entpackt und gespeichert.
Auch die Initialisierungsdatei wird durch eine neue ersetzt. Dadurch
ist gesichert, dass immer die neueste verfügbar ist. Ihre eventuellen
eigenen Änderungen werden bei der Nachinstallation automatisch aus der
bisher gespeicherten Datei in die neue übernommen.
(Einmalige Ausnahme: Falls im Turniertitel von Clubturnieren kein
Clubname steht, müssen Sie die Variablen clubname1 und clubname2
entsprechend ergänzen.)
Änderungen von Druckersteuerzeichen-Dateien kommen nur sehr selten
vor. Diese Dateien werden deswegen nicht überschrieben. Falls doch
einmal Änderungen erfolgten, werden die Anwender durch Hinweise in
der Beschreibung der Programmänderungen darauf aufmerksam gemacht.
Dann können sie ihre eigenen Daten in die neue Datei übernehmen.
Datei-Müll
Datei-Müll - das sind Dateien, die auf der Festplatte gespeichert
sind, aber nicht (mehr) benötigt werden. Solche Dateien sollten
gelöscht werden.
Bis jetzt ist nur ein Fall bekannt, bei dem Datei-Müll entstehen kann:
der Druck von Tisch-Laufkarten im Grafikmodus.
Funktionstasten
Die üblichen Computer besitzen zehn oder zwölf Funktionstasten, die
mit F1, F2, F3 usw. bezeichnet sind.
SCORPROFI verwendet diese Funktionstasten wie folgt:
immer und überall:
F1 zum Aufruf der Hilfe für alle Zwecke
bei der Namenseingabe für ein Turnier oder eine Spielerliste:
F2, F3 und F4 zur Schnelleingabe von Namensteilen
F2 = Ehepaar F3 = Frau F4 = Herr
F9 zum Einsetzen eines im üblichen Zeichensatz nicht,
aber im internationalen Zeichensatz enthaltenen
Buchstabens in einen Spielernamen
bei der Namenseingabe für ein Turnier:
F6 zur Einleitung einer Namenskorrektur
Bei der Korrektur von Scores und anderer Boarddaten werden verschiedene
Funktionstasten verwendet, die dann auf dem Bildschirm zusammen mit
ihrer Wirkung genannt sind.
Mit der Funktionstaste F5 kann bei Programmtests die Vergabe eines
Scores durch das Programm veranlasst werden.
Vordrucke
Über Hauptmenü: System - drucken
können Sie Vordrucke ausgeben, die auf die Abwicklung von Turnieren
mit SCORPROFI abgestimmt sind:
zur Erfassung der Namen von Turnierteilnehmern,
die sich ohne vorherige Auslosung an die Tische gesetzt haben,
zum Notieren der Scores von Paarturnieren
Boardzettel mit verschiedenen Wahlmöglichkeiten
- auch mit aufgedruckten Computer-Teilungen,
zum Notieren der Scores von Teamturnieren
Teamzettel für die Eingabe der Scores
der Computer errechnet dann die IMPs und die Siegpunkte
Größe entsprechend der Zahl der Boards pro Runde
Auf den Score-Vordrucken ist eine Spalte zum Notieren des Ausspiels,
wenn dies nicht verhindert wird mit Hilfe der Variablen ausspiel in
der Initialisierungsdatei.
Boardzettel drucken
Für Paarturniere können Sie Vordrucke zur Erfassung der Scores ausgeben
über Hauptmenü: System - drucken - Paarturnier-Scorezettel .
Dabei haben Sie verschiedene Wahlmöglichkeiten:
- Festlegung, wie viele Scores auf den Zettel passen
- mit oder ohne Platz zum Aufschreiben der Verteilung
- Ausgabe mit aufgedruckten Computer-Teilungen
- mit oder ohne Platz zum Aufschreiben des Ausspiels
Diese Vordrucke werden möglichst platzsparend ausgegeben. Sie müssen
deswegen dafür Papier verwenden, bei dem das darauf Geschriebene und
insbesondere ggf. die Computer-Teilungen nicht durchscheinen.
Computer-Teilungen
siehe unter Blätter
2 und mehr Computer
Für viele Clubs wird SCORPROFI auf mehr als einem Computer eingesetzt:
im Club zur Erfassung der Turnierdaten
und zur sofortigen Ausgabe der Ergebnisse
an einem zweiten Spielort ebenso
zu Hause zur Vorbereitung größerer Veranstaltungen
und für weitere Auswertungen sowie die Clubpunkte-Abrechnung
vielleicht auch noch beim Sportwart, beim Masterpunkte-Verwalter
und und und ...
Zum wichtigsten und häufigsten Fall
- Turnierdatenerfassung im Club
Turnierdatenauswertung (Drucken, CP-Abrechnung) daheim -
finden Sie die Informationen unter Turnier daheim auswerten.
SCORPROFI ermöglicht Ihnen die einfache Übernahme aller Daten wie insb.
Turnierdaten / Turnierergebnisse
CP-Daten, auch Spielerlisten und deren Änderungen
Turnierläufe (lesen Sie dazu bitte die Informationen dort!)
Übernahme von Änderungen der Spielerliste
Das ist unbedingt erforderlich, weil die Clubpunkte-Abrechnung nicht
korrekt erfolgen kann, wenn in den an verschiedenen Orten eingesetzten
Spielerlisten die Kürzel nicht übereinstimmen.
SCORPROFI stellt dafür die unter Spielerlisten-Änderung beschriebenen
speziellen Möglichkeiten zur Verfügung.
Übernahme von Daten allgemein
Zur Übernahme von Daten von Computer 1 auf Computer 2 legen Sie zuerst
ein geeignetes Medium (z.B. Diskette) in den Computer 1. Dann dort
Hauptmenü: System
- Turnierdaten oder CP-Daten oder Turnierläufe
- kopieren
und geben Sie die weiteren notwendigen Angaben dazu ein.
Danach legen Sie diese "Diskette" in den Computer 2 und wählen Sie dort
Hauptmenü: System
- Turnierdaten oder CP-Daten oder Turnierläufe
- kopieren oder holen oder verschieben
nebst den anderen Angaben. Nach "verschieben" werden die Daten nach dem
Kopieren auf dem Quell-Laufwerk (z.B. Diskette) gelöscht.
Druckzeilen
Die meisten Drucker drucken im normalen Zeilenabstand - 6 Zeilen pro
Zoll - problemlos 64 Zeilen auf ein Blatt DIN A 4.
Sollten es bei Ihrem Drucker weniger sein, so ändern Sie bitte in Ihrer
Druckersteuerzeichen-Datei die Variable zzeilen entsprechend ab.
SCORPROFI wählt für Druckausgaben im allgemeinen den Zeilenabstand,
bei dem die benötigten Blätter gleichmäßig und optisch ansprechend
bedruckt werden. Dabei wird die Zeilenzahl pro Seite auf maximal das
1,4-fache der durch die Variable zzeilen festgelegten Normal-Zeilenzahl
festgelegt.
Sollte das für Ihren Drucker zu viel sein - die Zeilen sind zu eng bei-
einander - so setzen Sie bitte in der Druckersteuerzeichen-Datei die
Variable blattvoll auf einen niedrigeren Wert als 140.
Abkürzungen
Im Programm und in der Hilfe werden an verschiedenen Stellen
Abkürzungen verwendet. Ein paar davon sind diese - Hinweise
auf hier fehlende senden Sie bitte dem Autor:
DZ Durchschnitts-SZ der Partnerschaft (Paar oder Team)
EZ Erfolgszahl (Club-Rangliste)
F1, F2 u.ä. Funktionstaste F1, F2 ...
MZ Monats-Erfolgszahl (Club-Rangliste)
PZ Turniererfolg in Prozenten (Club-Rangliste)
SZ Spieler-Wertungszahl (Club-Rangliste)
TZ Turnier-Wertzahl (Club-Rangliste)
Zahlen-Eingaben
Damit es schneller geht, erfolgen viele Zahleneingaben - insbesondere
in Auswahlmenüs - nur über Ziffern ohne Enter, wenn die Zifferneingabe
eindeutig ist.
Unterschiedlich - je nach dem zulässigen Zahlenbereich - ist es, wenn
Sie in einer Zeile nacheinander verschiedene Nummern einzugeben haben
- beispielsweise Teilnehmernummern oder Laufkartendaten. Steht nach der
Eingabe einer Ziffer die Schreibmarke direkt dahinter, so erwartet der
Computer das Enter oder eine weitere Ziffer. Ist die Zahl fertig, dann
springt der Cursor eine Stelle weiter.
Besondere Zahlen-Eingaben:
beim Scoren:
Boardnummer: einziffrige mit, zweiziffrige ohne Enter eingeben,
also immer mit zwei Tastendrücken
Scores: Die Eingabe erfolgt immer ohne Vorzeichen!
- und natürlich ohne die End-Null.
Ob der Score positiv oder negativ ist, kennzeichnen
Sie mit der Abschlusstaste.
Programmstart
Sie wissen, dass Sie SCORPROFI mit der Eingabe scprofi und dann Druck
der Enter-Taste starten können. Wenn Sie es noch einfacher haben -
beispielsweise statt scprofi nur b eingeben wollen -, dann gehen
Sie so vor:
Wenn Sie nicht schon dort sind: Gehen Sie auf die DOS-Ebene.
Gehen Sie ins C-Hauptverzeichnis mit der Eingabe cd c:\
Eingabe copy scprofi.bat b.bat
Sehen Sie nun 1 Datei(en) kopiert oder Ähnliches auf dem Bildschirm,
so sind Sie schon fertig. Sonst folgt
Eingabe cd bat
Eingabe copy scprofi.bat b.bat
Wenn Sie jetzt nicht 1 Datei(en) kopiert oder Ähnliches auf dem Bild-
schirm sehen, so ist Ihr Computer nicht auf die übliche Weise konfigu-
riert. Der Autor hilft Ihnen dann gerne weiter.
RAM-Disk
Eine RAM-Disk ist ein Teil des Arbeitsspeichers des Computers, der vom
Programm wie eine Festplatte verwaltet wird. Dafür kann ein Erweite-
rungsspeicher verwendet werden, das ist ein Speicherplatz, auf den ein
DOS-Programm wie SCORPROFI sonst keinen Zugriff hat.
Die Verwendung einer RAM-Disk ermöglicht gegenüber einer Festplatte
einen wesentlich schnelleren Datenzugriff. Der einzige Nachteil: Nur
solange der Computer eingeschaltet ist, sind die Daten auf der RAM-Disk
gespeichert; mit dem Ausschalten gehen sie verloren.
Die RAM-Disk kann durch den entsprechenden DOS-Befehl in der config.sys
im Expanded Memory oder im Extended Memory eingerichtet werden - das
sind zwei unterschiedliche Organisationsformen des Betriebssystems für
den Erweiterungsspeicher.
Die Datei config.sys finden Sie im Hauptverzeichnis Ihrer Fest-
platte C. Es ist eine Textdatei, die Sie mit einem Editor anschauen und
bearbeiten können. Ihre Instruktionen werden bei jedem Start des Compu-
ters ausgewertet und abgearbeitet.
SCORPROFI sieht als RAM-Disk die "Festplatte" mit der niedrigsten Lauf-
werksbezeichnung an, die maximal 5 MByte Speicherkapazität hat - wenn
es eine solche findet.
Das Programm verwendet sie dann zum Speichern übergroßer Spielerlisten
und beim Ausdrucken von Tisch-Laufkarten im Grafikmodus.
Stammverzeichnis
siehe unter Hauptverzeichnis
Programm spinnt
Sie haben Daten eingegeben und bekommen ein Ergebnis, das völlig irr,
auf jeden Fall aber mit Sicherheit falsch ist.
Vielleicht trägt ein Programmfehler die Schuld - dann informieren Sie
bitte den Autor. Aber schauen Sie zuerst nach, ob Sie unter einem der
folgenden Stichwörter Hilfe finden:
Clubpunkte-Abrechnung: es sind nicht alle Turniere berücksichtigt
Drucker druckt Unsinn
Sind Sie woanders auf eine unsinnige Ausgabe gestoßen?
Dann sagen Sie es bitte dem Autor, damit er diese Hinweise
ergänzen kann.
Parameter für jeden Programmaufruf
Wenn Sie einen Parameter - sehr zweckmäßig bei SICHA - bei jedem
Programmaufruf übergeben wollen, dann sollte unter Windows dieses
Vorgehen zum Erfolg führen:
Gehen Sie außerhalb von SCORPROFI auf den Desktop. Klicken Sie mit der
rechten Maustaste auf das SCORPROFI-Icon. Danach folgen ein Linksklick
auf "Eigenschaften" und einer auf "Programm". In der Befehlszeile fügen
Sie dann nach BRIDGE1.EXE alle Parameter in beliebiger Reihenfolge ein,
jeweils getrennt durch ein Leerzeichen.
Teilnehmernamen für mehrere Spieler
Es gibt verschiedene Fälle, in denen die Verwendung eines Teilnehmer-
namens für gleichzeitig mehrere Spieler sinnvoll ist:
Ehepaare
Geschwister, Elternteil mit Kind:
Bezeichnungen wie Geschwister Müller oder
Frau Müller und Sohn
dürfen Sie nicht als Teilnehmernamen verwenden, weil
SCORPROFI sie als Namen nur eines Spielers behandeln würde,
also wie Anton Müller oder
Bernhard Christoph Dieter Sohn .
Ehepaare
Hinweis: Neuvermählte in der Spielerliste
Bei der Eingabe von Teilnehmernamen akzeptiert SCORPROFI in allen
geeigneten Fällen Ehepartner unter einer mit "Ehepaar " beginnenden
Bezeichnung, beispielsweise "Ehepaar Müller".
Wenn Sie ein Ehepaar in eine Spielerliste aufnehmen - das ist sinn-
voll, auch wenn die Ehepartner nicht (immer) zusammen spielen -, muss
das Kürzel des Ehepaares mit E enden. Dann erstellt SCORPROFI selbst
die Datensätze für die Ehepartner, wobei das End-E beim Kürzel der
Frau durch F und bei dem des Mannes durch H ersetzt wird.
Das Trennzeichen / (Schrägstrich) wird für Ehepaar-Namen nicht
benötigt.
Kürzung von Teilnehmernamen
Wenn die Namen der Partner eines Paares oder eines Teams zusammen zu
lang sind (mehr als 32 bzw. 60 Zeichen einschl. Trennzeichen), werden
sie wie folgt schrittweise gekürzt, bis sie in die Begrenzung passen:
Leerzeichen zu Beginn und am Ende der Namen werden entfernt
überflüssige Leerzeichen im Innern der Namen werden entfernt
Leerzeichen bei den Trennzeichen werden entfernt
(eventuell werden sie beim / später wieder eingesetzt)
von zwei übereinstimmenden Ortsnamen entfällt der erste
Namensteile werden abgekürzt:
' von der ' -> ' v.d.' ' von ' -> ' v.',
' van ' -> ' v.' 'Dr. ' -> 'Dr.'
'Professor ' -> 'Prof.' 'Frau ' -> 'Fr.',
'Herr ' -> 'Hr.', 'Fräulein ' -> 'Frl.'
Bei Doppelnamen Aaaa-Bbbb wird der vordere Teil ersetzt durch seinen
Anfangsbuchstaben und einen Punkt
alle Ortsnamen werden entfernt, wenn die Variable vorname
in der Initialisierungsdatei kleiner als 4 ist
Der vordere Teil der Einzelnamen - üblicherweise steht hier der Vor-
name - wird abgekürzt
(Vor allem in Bayern wird meist der Familienname dem Vornamen voran-
gestellt. Wenn Sie diese Anordnung verwenden, sollten Sie veran-
lassen, dass der zweite Teil des Namens abgekürzt wird:
Setzen Sie dazu bitte in der Initialisierungsdatei die
Variable vorname auf 2 oder 6)
Adelstitel werden ersetzt durch ihren Anfangsbuchstaben mit Punkt
'Dr.' wird entfernt,
'Prof.' wird entfernt,
'Hr.', 'Fr.', 'Frl.' werden entfernt,
Wenn einer der Einzelnamen kürzer ist als die anteilige zulässige
Gesamtlänge, werden sonst so viele Zeichen abgeschnitten, dass
die zulässige Gesamtlänge erreicht wird,
sonst werden alle Einzelnamen in derselben Weise verkürzt.
alle Ortsnamen werden entfernt, wenn die Variable vorname
in der Initialisierungsdatei größer als 4 ist
falsches Teilnehmerkürzel eingegeben
Hinweis: Teilnehmernamen ändern
Wenn Sie Turnierteilnehmer mit Kurzwahl eingeben, lässt SCORPROFI nicht
zu, dass ein Spieler (genauer: ein Namenskürzel) zweimal erfasst wird.
Haben Sie das Kürzel beim ersten Mal irrtümlich eingegeben, dann ver-
fahren Sie so, wenn es später am richtigen Platz nicht angenommen wird
(auf dem Bildschirm steht "Der Spieler mit dem Namenskürzel ... "):
Enter-Taste drücken, und dann
wenn bei einem Paar- oder Individualturnier die Zeile mit der Fehlein-
gabe nicht mehr auf dem Bildschirm zu sehen ist:
anstelle des nicht akzeptierten Spielers einen Dummy eingeben
(beispielsweise NN nach Drücken der Leertaste -
ohne NN dann in die Spielerliste aufzunehmen!)
nach Beendigung der Teilnehmer-Eingabe wählen Sie im
Turniermenü: Teilnehmer - korrigieren
zuerst den Teilnehmer mit der Fehleingabe,
dann den Dummy-Teilnehmer berichtigen
wenn die Zeile mit der Fehleingabe noch auf dem Bildschirm ist
bei einem Individualturnier:
alles läuft wie beim ersten Spieler eines Paares
beim ersten Spieler eines Paares:
Funktionstaste F6 drücken
die Nummer eingeben, die vor der Zeile mit der Fehleingabe steht
die Spieler für diese Zeile richtig eingeben
das vorher nicht akzeptierte Kürzel nochmals eingeben
und weiter wie üblich
beim zweiten Spieler eines Paares:
anstelle des nicht akzeptierten Spielers einen Dummy eingeben
(beispielsweise NN nach Drücken der Leertaste -
ohne NN dann in die Spielerliste aufzunehmen!)
wenn SCORPROFI danach die Eingabe des nächsten Teilnehmers erwar-
tet (in der letzten Bildschirmzeile steht "F6 - Teilnehmernamen
ändern"), die Funktionstaste F6 drücken
die Nummer eingeben, die vor der Zeile mit der Fehleingabe steht
die Spieler für diese Zeile richtig eingeben
Funktionstaste F6 drücken
die Nummer eingeben, die vor der Zeile mit dem Dummy steht
die Spieler für diese Zeile richtig eingeben
und weiter wie üblich
bei einem Teamturnier:
anstelle des nicht akzeptierten Spielers einen Dummy eingeben
(beispielsweise NN nach Drücken der Leertaste -
ohne NN dann in die Spielerliste aufzunehmen!)
nach Beendigung der Teilnehmer-Eingabe wählen Sie im
Turniermenü: Teilnehmer - korrigieren
das Turnier mit der Fehleingabe und das mit dem Dummy markieren
bei beiden Turnieren dann
3 = ein Teilnehmername
wählen und die Teilnehmer richtig eingeben
Nachzügler im Howell-Paarturnier
Wenn zu einem vollbesetzten Howell-Paarturnier (Voraussetzung:
mindestens vier Tische) während der ersten Runde ein Paar kommt,
so können Sie dieses noch ins Turnier aufnehmen. Dazu wählen Sie
im Turniermenü: Veranstaltung - korrigieren
und danach die Option 4 (die Ablaufsdaten müssen eingegeben sein).
So ist zu verfahren:
An einem beliebigen Tisch, der für keines der Paare ein Sitztisch ist,
wird eines der Paare der ersten Runde stationär ("Stationärpaar"): es
bleibt immer an diesem Tisch. Sie können festlegen, ob es alle drei
Runden (erstmals nach der zweiten Runde) seine Spielrichtung wechselt
oder immer in der gleichen Richtung spielt.
Das Wechseln der Spielrichtung macht die Spielergebnisse besser ver-
gleichbar, das Beibehalten den Turnierablauf etwas einfacher.
Mit Wechseln sollten Sie als Stationärpaar ein möglichst gewandtes
Paar auswählen. Außerdem ist festzuhalten, in welcher Richtung das
Stationärpaar in der ersten Runde spielte ("Stationärrichtung").
Von der zweiten Runde läuft es dann am Tisch des Stationärpaares so:
Das Paar, das nach seiner Laufkarte hier in der Stationärrichtung zu
spielen hätte, setzt eine Runde aus. Das andere Paar spielt entgegen-
gesetzt zur Richtung des Stationärpaares in der jeweiligen Runde. - Für
das Stationärpaar eine extra Laufkarte auszudrucken ist empfehlenswert.
Ändert das Stationärpaar seine Spielrichtung nicht, so setzt von der
zweiten Runde an immer das Paar eine Runde aus, das nach seiner Lauf-
karte am Platz des Stationärpaares zu spielen hätte.
Das Nachzüglerpaar bekommt als Nummer die Zahl der jetzt spielenden
Paare. Es ist in der ersten Runde spielfrei und läuft von der zweiten
Runde an nach der Laufkarte des Stationärpaares.
Teilnehmer ausgeben
Die Ausgabe der Teilnehmer eines Turniers kann auf den Bildschirm oder
auf den Drucker erfolgen über
Turniermenü: Teilnehmer - anzeigen bzw. ausdrucken .
Die Druckausgabe ist bei Paar- und Individualturnieren sowohl im Nor-
maldruck möglich als auch im Großdruck. Für den Großdruck muss in der
Initialisierungsdatei die Einerstelle der Variablen druckgross
druckgross=2, (nur wenn die Namen trotzdem auf ein Blatt passen)
oder druckgross=3, (Großdruck immer)
gesetzt sein.
Neuvermählte in der Spielerliste
Das folgende Beispiel soll Ihnen zeigen, wie vorzugehen ist. Es schil-
dert den schwierigsten Fall: beide Ehepartner sind Punktesammler, und
ihre Clubpunkte-Daten sollen nicht verloren gehen.
Frau Amalia Berg - Kürzel BERG - heiratet Herrn Christian Biermann -
Kürzel BIERM. Sie heißen dann (ist's wohl möglich?) Amalia Berg-Eber-
stein und Christian Biermann-Eberstein, bekommen also Eberstein als
Familiennamen.
Bis zur nächsten Clubpunkte-Abrechnung dürfen Sie die Kürzel der Neu-
vermählten keinesfalls ändern, wohl aber ihre Namen über
Hauptmenü: CP - Spielerliste - Daten ändern .
Als Ehepaar mit Ehepaar-Kürzel können Sie sie in dieser Zeit nicht
führen. Sie müssen also weiterhin beide Kürzel BERG und BIERM getrennt
eingeben.
Nach der Abrechnung legen Sie bitte wie üblich eine neue Spielerliste
an, und dann gehen Sie so vor:
Hauptmenü: CP - Spielerliste - Namen hinzufügen
Eingabe Ehepaar Eberstein beispielsweise mit dem Kürzel EBERE .
Für die Partner geben Sie irgendetwas Willkürliches ein, denn die
löschen Sie anschließend wieder über
Hauptmenü: CP - Spielerliste - Namen löschen .
Schließlich wählen Sie
Hauptmenü: CP - Spielerliste - Daten ändern ,
markieren Sie dann BERG und BIERM und ändern Sie das Frau-Kürzel BERG
ab auf EBERF und das Mann-Kürzel BIERM auf EBERH .
So bleiben alle Clubpunkte-Daten erhalten und können Sie künftig mit
dem Ehepaar-Kürzel EBERE und den Partner-Kürzeln EBERF und EBERH
arbeiten.
Spielernummern
Für den Anwender von SCORPROFI werden die Turnierteilnehmer außer
durch ihren Namen auch durch eine Spielernummer gekennzeichnet
- diese wird auch als Losnummer oder Teilnehmernummer bezeichnet.
Spielernummer ist
die Paarnummer im Paarturnier
die Teamnummer im Teamturnier
die Spielernummer im Individualturnier
Wie sich diese Nummern ergeben, lesen Sie bitte unter Gruppen.
Losnummern
Hinweis: Losnummern vertauschen
Für den Anwender von SCORPOROFI werden die Turnierteilnehmer außer
durch ihren Namen auch durch eine Losnummer gekennzeichnet
- diese wird auch als Teilnehmernummer bezeichnet.
Losnummer ist
die Paarnummer im Paarturnier
die Teamnummer im Teamturnier
die Spielernummer im Individualturnier
Wie sich diese Nummern ergeben, lesen Sie bitte unter Gruppen.
Nachzügler in Turnier mit Karten-Stecken
Die Einfügung eines Nachzüglers in Turnier, bei dem zu Beginn die
Teilnehmer compumtergeteilte Hände stecken, kann aufwändig oder
unmöglich sein, wenn das Karten-Stecken schon begonnen hat, denn es
darf kein Teilnehmer im Turnierverlauf Boards spielen, die er selbst
gesteckt hat.
Howell-Paarturnier mit einer Gruppe mit gerader Paarezahl:
Sobald mit dem Karten-Stecken begonnen worden ist, kann kein
Nachzügler mehr aufgenommen werden. Es ist noch kein Algorithmus
bekannt, der verhindert, dass das stationär gewordene Paar den von
ihm gesteckten Boardsatz zu spielen bekommt.
Howell-Paarturnier mit einer Gruppe mit ungerader Paarezahl:
Ist schon zu spielen begonnen worden, so kann kein Nachzügler mehr
eingefügt werden.
Sonst müssen die Teilnehmer neue Paarnummern bekommen. So gehen Sie
vor:
Festhalten, welchen Boardsatz jedes Paar gesteckt hat (es sind
die Boards, die gegen das zu dieser Zeit fehlende Paar zu spielen
gewesen wären).
Der neue Lauf ist anders, weil bei nun vollen Tischen die sonst
ersten beiden Runden nicht gespielt werden. Stellen Sie fest,
zu welchen Paarnummern welche gesteckten Boards jetzt gehören.
Jedes Paar bekommt die neue Paarnummer, die zu den von ihm
gesteckten Boards gehört.
Mitchell-Paarturnier mit zwei Gruppen (eine Abteilung)
mit ungerader Paarezahl und halbem Tisch:
Der halbe Tisch wird aufgefüllt. An ihm stecken das Paar, das hier
spielfrei gewesen wäre, und evt. (je nach Eintreffenszeit) das
Nachzüglerpaar den dortigen Boardsatz.
mit ungerader Paarezahl und Roverpaar:
Das Turnier wird verlängert um einen Tisch mit dem Roverpaar und
dem Nachzüglerpaar, die den hinzuzufügenden Boardsatz stecken.
mit gerader Paarezahl:
Das Nachzüglerpaar wird Roverpaar oder das Turnier um einen Tisch
verlängert, an dem die Nachzügler den hinzuzufügenden Boardsatz
stecken.
AB(C)-Klassen-Turniere
Wenn Ihr Club Turniere in zwei oder drei Klassen mit Auf- und Abstieg
austrägt, verwaltet SCORPROFI für Sie die Zugehörigkeit der Spieler zu
diesen Klassen. Dazu setzen Sie in der Initialisierungsdatei die
Variable klassen=2, für A- und B-Klasse
oder klassen=3, für A-, B- und C-Klasse.
Über Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Auswertung für Bridge-Club
- A-B(-C)-Klassen-Verwaltung
erreichen Sie dafür die Programmteile
Spielerlisten nach oder mit Klassenzugehörigkeit ausgeben
Klassenzugehörigkeiten in die Spielerliste aufnehmen
Hinweis: Änderung der Klassenzugehörigkeit durch Turnierergebnisse
Club-Auswertungen
Mit SCORPROFI können Sie aus gespeicherten und eingegebenen
Turnierdaten diese clubinternen Auswertungen erstellen:
Clubpunkte-Übersicht
A-B(-C)-Klassen-Verwaltung
Club-Rangliste
Wettbewerb "Bester Partner"
Klassenzugehörigkeit aufnehmen oder ändern
In der A-B(-C)-Klassen-Verwaltung kommen Sie über den Menüpunkt 3 in
den Programmteil, in dem Sie die Klassenzugehörigkeit jedes Spielers in
die Spielerliste aufnehmen oder ändern können.
Möglich sind die Klassenkennzeichen A B (C) sowie 0, wenn keine Ein-
ordnung erfolgen soll. So gehen Sie vor:
Führen Sie den Leuchtbalken mit den Pfeiltasten zu dem Spieler, bei
dem die Klassenzugehörigkeit zu ändern ist. Dann geben Sie das neue
Kennzeichen ein.
Mit einem Druck auf die Funktionstaste F3 beenden Sie die Zuweisungen.
A-B(-C)-Klassen-Berechtigung verändern
Hinweis: A-B(-C)-Klassen-Berechtigung "von Hand" ändern
Über Turniermenü: Ergebnis - A-B(-C)-Klassen-Zuweisung
können Sie nach einem Paarturnier die A-B(-C)-Klassen-Berechtigung der
mit Hilfe der zugehörigen Spielerliste erfassten Teilnehmer entspre-
chend dem Turnierergebnis ändern. Das Turnier darf aber kein Mitchell-
Turnier mit getrennten Nord/Süd- und Ost/West-Ranglisten sein.
Für die Zuweisung stehen zwei Methoden zur Verfügung:
automatisch entsprechend der Platzierung
(eine nachträgliche Korrektur ist leicht möglich)
manuell durch entsprechende Vermerke zum ausgegebenen Endstand
A-B(-C)-Klassen-Turniere: automatische Auswertung
Bei der automatischen Zuweisung entsprechend der Platzierung müssen Sie
die Fragen des Programms beantworten, welcher Klasse das Turnier zuge-
ordnet ist und wie viele Teilnehmer auf- bzw. absteigen sollen. Dement-
sprechend werden dann die Teilnehmer eingestuft.
Sind über die Grenzlinie weg mehrere Paare punktgleich, so werden sie
alle der oberen Klasse zugewiesen.
Änderungen der so zugewiesenen Berechtigungen sind möglich über den
Menüpunkt 3 der A-B(-C)-Klassen-Verwaltung.
A-B(-C)-Klassen-Turniere: manuelle Auswertung
Für die manuelle Auswertung darf das Turnier nur über einen Durchgang
gegangen sein. Sonst ist nur die automatische Zuweisung möglich.
Beim manuellen Verfahren wird der Endstand des Turniers mit der bis-
herigen Klasseneinstufung aller Teilnehmer auf dem Bildschirm gezeigt.
Wo diese Einstufung nach Ihren Auf- und Abstiegsbedingungen zu ändern
ist, gehen Sie so vor:
Sooft es nötig ist:
Führen Sie den Leuchtbalken mit den Pfeiltasten zu dem Paar, bei dem
eine Klassenzugehörigkeit zu ändern ist.
Mit der Links- oder Rechts-Pfeiltaste können Sie zum Klassenzeichen
des anderen Spielers wechseln.
Ändern Sie die Zugehörigkeit, wo es nötig ist.
Wenn Sie alle nötigen Änderungen eingetragen haben:
Mit einem Druck auf die Funktionstaste F3 beenden Sie die Zuweisungen.
Bester Partner
Der Wettbewerb "Bester Partner" soll dazu anregen, dass die Clubspieler
nicht immer mit den paar gleichen Partnern spielen, sondern mit mög-
lichst vielen. Dazu ermittelt SCORPROFI für den Wettbewerbszeitraum für
jeden Spieler:
die Zahl und die Namen der Partner, mit denen er gespielt hat,
sein bestes Ergebnis (in Prozent) mit jedem Partner,
die Summe dieser Prozentzahlen aus seinen Partnerschaften
- sie soll der Maßstab für den Wettbewerbserfolg sein.
Ausgewertet werden Paarturniere und - wenn Sie es wünschen - Team-
turniere mit zusätzlicher Paarewertung. Es werden nur Spieler und
Partner berücksichtigt, die in der aktuellen Spielerliste mit dem
Sammlerstatus V, C oder F gespeichert sind.
Für die Auswertung können Sie festlegen:
welche Turniere verwendet werden - alle oder ausgewählte,
die Mindestzahl der Partner zur Erlangung der Wettbewerbsfähigkeit,
wie viele Prozentzahlen maximal zur Gesamtsumme addiert werden
- hat ein Spieler mehr Partnerschaften, so werden nur die besten
Ergebnisse daraus verwendet.
Grenzen:
Für den Wettbewerb können bislang nur Turniere ausgewertet werden, die
mit der gleichen Spielerliste abgerechnet worden sind. In Clubs, die
ihre Clubpunkte-Abrechnung halbjährlich machen, kann er also nur über
ein halbes Jahr gehen.
Sie erreichen "Bester Partner" beginnend mit
Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Auswertung für Bridge-Club .
Dann wählen Sie zuerst die Option
1 = Daten für den Wettbewerb neu erstellen .
Danach speichert SCORPROFI die Namenskürzel aller V-, C- und F-Spieler
in einer Datei mit demselben Vornamen wie die eingesetzte Spielerliste
und dem Dateikennzeichen .BP ("Bester Partner") im CP-Verzeichnis.
Anschließend wählen Sie die Turniere aus, aus denen der Beste Partner
zu ermitteln ist. Deren Auswertung und Speicherung in dieser Datei kann
je nach Datenmenge und Computergeschwindigkeit einige Zeit in Anspruch
nehmen. Dann aber können Sie jederzeit Wettbewerbsdaten über die Aus-
wahloptionen 2 und 3 ausgeben.
Turnier-Organisation
Hinweise: halber Tisch oder Roverpaar?
ungleich große Abteilungen
Paarturnier mit unterschiedlichen Durchgangs-Tops
Die nachfolgenden Hinweise sollen Empfehlungen geben, wie in bestimm-
ten Situationen verfahren werden kann. Sie beruhen auf Anregungen von
SCORPROFI-Anwendern und auf den Erfahrungen des Autors. Möglicherweise
gibt es für die geschilderten Fälle auch andere und bessere Wege
- wenn Sie ein